Seniorinnen-Gymnastikgruppe in der Touristeninformation, 2005

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Inge Mayer zur Verfügung.

Woche für Woche trifft sich die Seniorinnen-Gymnastikgruppe unter Leitung von Margarete Senn (geb. Zepf, 1932-2021) im »Gebertsaal«. Zu den Übungsstunden kommen durchschnittlich rund 20 Frauen im Alter von 50 bis 78 Jahren – wobei nach oben bewusst keine Altersgrenze gesetzt ist. Die Übungsstunden beginnen mit einer Aufwärmphase, danach folgen Lockerungs- und Dehnübungen, die Beweglichkeit und Kondition fördern sollen. Zum Abschluss der Stunde stehen oft Gemeinschaftstänze auf dem Programm, die neben der körperlichen Bewegung auch für gute Stimmung sorgen.

Das Gruppenfoto entsteht 2005 für die Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum des Turnerbunds. Darin beschreibt Margarete Senn das Anliegen der Gruppe mit einem Satz, der ihr besonders wichtig ist:» Unser Ziel: dem Leben Jahre und den Jahren Leben geben, damit die älteren Menschen bis ins hohe Alter fit und beweglich bleiben, um somit die Lebensqualität zu erhöhen.« Die Gymnastikstunden sind damit weit mehr als nur Sport: Sie sind zugleich ein Treffpunkt, an dem Bewegung, Gemeinschaft und Lebensfreude zusammenkommen.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Renate Bon, 2 Brigitte Schell, 3 Edeltraud Grieshaber, 4 Margret Adrion, 5 Josefa
Durst
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Ruth Straetker, 2 Marietta Müller, 3 Rita Willmann, 4 Inge Mayer, 5 Wilfriede Wolf
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Hildegard Beha, 2 Margarete Senn, 3 Irmgard Modrinzki, 4 Hilde Fehrenbach, 5 Elvira Fischer

Auf dem Foto fehlen: Renate Pirnasch, Erika Bujnoch, Juliane Hilberg, Ella Petelka und Inge Sowa.

Standort des Fotografen: 47.884068, 8.345667

Fußball-Grümpelturnier der BSG Studer-Revox, Juni 1981

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Die Betriebssportgemeinschaft (BSG) der Firma Studer-Revox richtet ihr 7. Fußball-Grümpelturnier aus. Das Turnier entwickelt sich zu einem großen Ereignis: 35 Mannschaften, darunter auch vier Damenmannschaften, treten an. Gespielt wird über drei Tage hinweg auf den Sportflächen der Firmen Studer-Revox und Hogg. Mehr als 200 Zuschauer*innen verfolgen die Spiele und feuern ihre Mannschaften an.

Auf dem Foto posieren nach dem Turnier die beiden bestplatzierten Mannschaften der nichtaktiven Spieler für ein Erinnerungsbild. In der hinteren Reihe stehen die Sieger vom Automobilclub Löffingen (ACL), die sogenannten »ACL-Kicker«. In der vorderen Reihe knien die Zweitplatzierten von der Papierfabrik Neustadt. Das Finale der beiden Mannschaften war spannend: Erst in der Verlängerung fiel die Entscheidung. Mit einem 1:0-Sieg sicherten sich die »ACL-Kicker« den Wanderpokal.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Hans Waldvogel, 2 Mario Haselwander, 3 Mike ???, 4 A. Rashiti, 5 Heinrich Braun, 6 Wilfried Tröndle (1946-2017), 7 Wolfgang Dieterle, 8 Subhi Ibrahim (?-2013)
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Richard Kaltenbach (1951-2012), 2 Willi Fürderer (Dittishausen), 3 Konrad Benz, 4 Horst Sibold, 5 Herbert Kienzler, 6 Wolfgang Benz, 7 Bertil Weißenberger

Nach den Spielen verlagert sich das Geschehen in die Werkskantine, die bis auf den letzten Platz gefüllt ist. Bei der anschließenden Siegerehrung werden Preise im Gesamtwert von 905 DM vergeben

Standort des Fotografen: 47.885009, 8.354101

Personengruppe am Waldrand, ca. 1930

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Drei junge Menschen stehen am Waldrand. Hinter ihnen ragen dunkle Tannen auf. Im Mittelpunkt des Fotos: Mathilde Keller (1911-?). Sie trägt ein helles Kleid mit feinem Strickjäckchen, dazu weiße Strümpfe und Riemchenschuhe. Eingerahmt wird sie von zwei jungen Männern.

Links von ihr steht ein junger Mann im zweireihigen Anzug mit Krawatte. Die Frisur ist geschniegelt, die Haltung aufrecht. Es ist ihr Bruder Ernst Keller (1912-1985), der selbstverständlich an ihrer Seite steht. Rechts hingegen ein weiterer junger Mann, ebenfalls im Anzug, mit Einstecktuch und Blume am Revers. Mathilde Keller legt ihm die Hand auf die Schulter – eine kleine, aber deutliche Geste der Vertrautheit. Ist es ihr Freund?

Mathilde Keller ist die Tochter des Taglöhners und Leichenschauers Josef Keller (1881-1955) und seiner Ehefrau Rosalie (geb. Schmid, 1884-1962). Sie wächst in einfachen Verhältnissen auf.

V.l.n.r.: 1 Ernst Keller (1912-1985), 2 Mathilde Keller (verh. Kranzer, 1911-?), 3 ???

Standort des Fotografen: ???

2 Fotos: Mini-Tischtennismeisterschaft in der Sporthalle, Dezember 1993

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Ein Samstag im Dezember 1993 – draußen vielleicht grau und winterlich, doch in der Sporthalle herrscht konzentrierte Spannung. Rund um die Tischtennisplatte drängen sich Mädchen und Jungen mit fest umklammerten Schlägern. Manche knien vorne auf dem Hallenboden, andere stehen dicht an dicht hinter der Platte.

28 Kinder sind an diesem Tag zur Mini-Tischtennismeisterschaft angetreten. Bundesweit hatte der Deutsche Tischtennisbund zu dieser Aktion aufgerufen, in Löffingen organisierten Grund- und Hauptschule gemeinsam mit dem Tischtennisclub das Turnier. Eigentlich hatten sich weit mehr angemeldet – doch am Ende kämpfen 28 Mädchen und Jungen der Jahrgänge 1981 und jünger um Punkte, Sätze und kleine Preise.

Gespielt wird im Pool-System mit anschließender K.-o.-Runde – für viele ist es das erste richtige Turnier überhaupt. Entsprechend ernst sind die Gesichter auf dem Foto, aber auch stolz. Unterstützt und angeleitet werden sie von Lehrer*innen und Vereinsmitgliedern, die im Hintergrund stehen.

Gewonnen haben an diesem Tag viele. Natürlich gibt es Sieger*innen in den verschiedenen Altersgruppen – doch durch Trostrunden und faire Spielmodi bleibt kaum jemand ohne Erfolgserlebnis. Genau das ist das Ziel der Mini-Meisterschaften: Freude am Spiel mit dem kleinen weißen Zelluloidball wecken – und vielleicht das ein oder andere Talent entdecken.

Standort des Fotografen: 47.883789, 8.347014

Karl Guth als junger Mann auf einer Sitzbank, ca. 1935

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Michael Guth zur Verfügung.

Lässig und mit einer gewissen Coolness sitzt ein junger Mann auf einer einfachen Holzbank, die Beine übereinandergeschlagen. In der rechten Hand hält er eine Zigarette, als wäre das Rauchen selbst Teil der Pose. Sein Blick ist selbstbewusst auf den Fotografen gerichtet. Hinter ihm ist dichtes Buschwerk zu sehen – vielleicht ist er in der »Hasle« unterwegs. Sein Jackett mit breitem Revers wirkt modisch, darunter trägt er Hemd und Krawatte. Die hellen Stoffhosen fallen weich über die Knie, die dunklen Lederschuhe sind sauber und glänzend. Alles an seiner Erscheinung zeigt: Hier sitzt kein Arbeiter in Arbeitskleidung, sondern ein junger Mann, der sich geschniegelt in Szene setzt.

Der junge Mann ist Karl Guth (1912–2002), hier noch ledig. Später wird er Adelheid Cäcilie Guth (1914–2001) heiraten. Sein Elternhaus steht »Bei des Mahlers Kreuz« in der Oberen Hauptstraße (Nr. 33). Seine Eltern sind der Landwirt Johann Guth (1869–1952) und dessen Ehefrau Maria Guth (geb. Rösch, 1882–1959), die das Anwesen 1911 erworben hatten.

Aus dem jungen Mann auf der Bank wird später eine feste Größe im Vereinsleben: Von 1968 bis 1982 steht Karl Guth dem Turnerbund als Vorstand vor. Viele Jahre engagiert er sich auch als Vorstand im Hasenverein Titisee-Neustadt. Er selbst ist leidenschaftlicher Züchter von Angorahasen. Er stirbt im Jahr 2002.

Standort des Fotografen: ???

Fünf Freundinnen bei einem Ausflug bei der Ziegelhütte, Herbst 1933

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.

Fünf junge Frauen schieben ihre Fahrräder nebeneinander her, lachen, halten kurz inne. Vom Stadtwald kommend passieren sie die Ziegelhütte und die Jungviehweide. Ihr Ausflug nach Oberbränd liegt hinter ihnen, nun geht es zurück in Richtung Städtchen.

Die Freundinnen tragen Röcke und Jacken. Die Räder sind schwer, die Strecke zieht noch einmal an. Bis hinauf zur Anhöhe am Witterschneekreuz heißt es schieben oder kräftig in die Pedale treten. Danach wird es leicht, dann rollt der Weg fast von selbst bergab. Zeit zum Durchatmen, für Gespräche und gemeinsames Lachen. Das Foto hält einen unbeschwerten Moment ihrer Freundschaft fest. Ein Ausflug wie dieser bedeutet auch Abwechslung vom Alltag und ein Stück Freiheit.

V.l.n.r.: 1 Josefine Schweizer (verh. Kühn), 2 ???, 3 Luise Straub (verh. Bader, 1914-2009), 4 Johanna Ganter (verh. Rebholz, 1913-2003), 5 ???

Standort des Fotografen: 47.897084, 8.336641

3 Fotos: Grillparty von Stadtbediensteten, 1984

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Beate Lubrich zur Verfügung.

Ein Sommerabend im Jahr 1984. Das Feuer knistert leise, Holzscheite liegen im Kreis, und der Geruch von Rauch hängt in der Luft. Auf Bierbänken sitzen die Stadtbediensteten beisammen, das Bierglas oder die -flasche in der Hand, den Blick ins Feuer oder zu den Kolleg*innen gerichtet. Im Stadtwald, vor der »Stierhütte«, kommt man – jenseits von Dienstplänen – bei einem gemeinsamen Grillabend zusammen. Im Hintergrund stehen Bierkästen bereit.

Oberes Bild
V.l.n.r.:
1 Veronika Riesterer (Dittishausen), 2 Rita Bölle (geb. Schmid), 3 Gertrud Heitzmann (geb. Brugger, 1921-2005), 4 Ratschreiber Fritz Adrion (1920-2004), 5 Bernhard Wolf (Unadingen), 6 Gerhard Bader

Mittleres Bild
V.l.n.r.:
1 ??? Oschwald (Reiselfingen), 2 Artur Klausmann, 3 Sabine Hornstein (geb. Strobel), 4 Theobald Bausch (Unadingen), 5 Thomas Dickhaut (Bubenbach), 6 Lothar Baader

Unteres Bild
V.l.n.r.: 1 Gertrud Heitzmann (geb. Brugger, 1921-2005), 2 Werner Lubrich (1927-2010)

Standort des Fotografen: 47.927771, 8.319454

Wiedereröffnung vom Waldbad nach der Renovierung, 5. August 1970

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Inge Mayer zur Verfügung.

Am 5. August 1970 herrscht reges Treiben im Waldbad: Nach einer Saison Zwangspause ist das Freibad wieder geöffnet. Im Sommer 1969 blieb es geschlossen, denn das Bad wurde grundlegend renoviert. Die alten Gebäude an der Süd- und Ostseite sind verschwunden, stattdessen entstand an der Nordseite ein moderner Neubau. Eine Neuerung, die besonders geschätzt wird: Erstmals verfügt das Waldbad nun über eine Heizung.

Zur Wiedereröffnung haben sich zahlreiche Besucher*innen eingefunden. Kinder und Erwachsene drängen sich in Badehose und Badeanzug rund um die Becken, sitzen auf den Bänken oder stehen neugierig beisammen. Mittendrin hält Bürgermeister Edmund Laufer, korrekt im Anzug, eine Ansprache vom Rednerpult. Während er spricht, planschen die ersten bereits im Wasser – ein untrügliches Zeichen dafür, wie sehr das Bad vermisst worden war.

Die Wiedereröffnung markiert zugleich einen wichtigen Neubeginn: Am 21. Juli 1970 gründet sich die DLRG-Ortsgruppe. Zum Vorsitzenden wird Edmund Laufer gewählt, technischer Leiter wird Werner Lubrich, der sich bereits als engagierter Jugendleiter im Roten Kreuz einen Namen gemacht hat. Mit 17 aktiven Mitgliedern startet die Ortsgruppe – und kann schon im ersten Jahr beachtliche Erfolge vorweisen: 37 Kinder und Jugendliche lernen schwimmen, 25 Grundscheine, vier Leistungsscheine und ein Lehrschein werden vergeben.

Auf dem Foto ist u.a. Josef Heiler zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.899610, 8.332819

3 Fotos: Ausflugsverkehr zum Wildpark, 27. März 1989

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Inge Mayer zur Verfügung.

Es ist Ostermontag – ein Feiertag, an dem die Sonne vom Himmel strahlt und der Frühling seine ersten warmen Tage schickt. Genau das richtige Wetter für einen Familienausflug in den Wildpark. Und so strömen Besucher*innen aus Nah und Fern nach Löffingen, die allermeisten mit dem Auto.

Doch der Ausflug hat seine Tücken: Eine Umgehungsstraße existiert nicht, und die Blechlawine rollt zum Leidwesen der Anwohner*innen durch das Städtchen und dann die Maienlandstraße entlang – auf dem Weg zum Wildpark und später wieder zurück. Der Parkplatz beim »Schwarzwaldpark« füllt sich im Nu. Bald gibt es keinen offiziellen Stellplatz mehr, und die Autofahrer*innen weichen notgedrungen auf die Wiesen entlang der »Ziegelhütte« und der Jungviehweide aus. Privatgrundstücke werden kurzerhand zu improvisierten Parkflächen – ein Zustand, der für die Anwohner*innen nicht tragbar ist.

Der Unmut wächst. Die Menschen in der Maienlandstraße lassen sich nicht länger vertrösten: Sie organisieren eine eigene Verkehrszählung, sammeln Unterschriften und machen deutlich, wie dringend eine bessere Verkehrsführung für die Besucher*innen des Wildparks gebraucht wird. Der Druck zeigt schließlich Wirkung. 1994 wird eine neue Zufahrtsstraße gebaut, und im Frühjahr 1995 wird sie für den Verkehr freigegeben.

Standort des Fotografen: 47.897361, 8.336667

2 Fotos: Weihnachtsfeier des Fußballclub im Gasthaus »Ochsen«, ca. 1971/72

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Ein fröhlicher Abend im Gasthaus »Ochsen«: Die Männer sitzen dicht an dicht an einem Tisch mit weißer Tischdecke. Vor ihnen reihen sich mehrere Bierflaschen, Gläser stehen halb voll, und die Stimmung ist sichtbar ausgelassen. Hinter ihnen leuchtet ein geschmückter Tannenbaum – untrügliches Zeichen, dass sie zu einer Weihnachtsfeier zusammengekommen sind. Von der Bühne her sorgt ein Musiker für Live-Musik; im Halbdunkel ist ein Mann am Keyboard zu erkennen. Der Musiker ist Max Huber.

Die Männer gehören des Fußballclub an. Es handelt sich um Spieler der Dritten Mannschaft des FCL.

erstes Bild
1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 Bernd Vetter, 2 Waldemar Zürcher, 3 Bruno Hilpert (Dittishausen), 4 Reinhold Hryzuniak (geb. 1953), 5 Seppi Fritsche, 6 Peter Vierlinger (»Puschke«), 7 Rudi Zimmerhansl
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 Franz Braun, 2 Manfred Hoyer

zweites Bild
Links sitzt Ernst Krauß (1897-1978) – oder Josef Armbruster?

Standort des Fotografen: 47.883892, 8.345238

3 Fotos: Tanzstunde im Haus Adrion in der Alenbergstraße, ca. 1954/55

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Inge Mayer zur Verfügung.

Wenn Fritz Adrion (1897–1971) nicht als Gipsermeister auf Baustellen zugange ist, verwandelt er sein Zuhause in eine kleine Schule der feinen Lebensart. Im Haus der Familie Adrion (Alenbergstr. 21) gibt es einen Raum mit blank gescheuertem Dielenboden. Dort treffen sich an den Abenden der Woche Jugendliche – aufgeregt, herausgeputzt, ein wenig unsicher.

Fritz Adrion bringt ihnen nicht nur Walzer, Foxtrott und Tango bei. Mindestens ebenso wichtig ist ihm, wie man sich als junge Dame oder junger Herr der frühen 50er Jahre zu benehmen hat. Teil der Tanzstunde ist auch Anstandsunterricht. Der Krieg ist erst wenige Jahre vorbei, das Land ist nach all dem nationalsozialistischen Heldenlärm auf der Suche nach anderen Idealen. Die »Halbstarken«, die ein paar Jahre später Furore machen werden, sind noch weitgehend Zukunftsmusik. Die Jugendlichen von 1952 bekommen noch gute Manieren, gepflegte Kleidung und respektvolles Auftreten eingeimpft.

Zur Musik aus dem Grammophon – manchmal auch live zu Musikinstrumenten – drehen die Paare ihre ersten vorsichtigen Runden. Der Höhepunkt jedes Kurses ist das festliche Tanzkränzchen. Dann erscheinen alle in ihrem besten Sonntagsstaat, und die Nervosität steigt. Es wird getanzt, gelacht – und für die Ewigkeit posiert. Die Gruppe rückt zusammen, die Mädchen in Kleidern, die Jungen im Jackett, und für einen Augenblick scheint die Welt der Erwachsenen ganz nah.

erstes Bild
1.Reihe, v.l.n.r.:
1 ??? Hermann, 2 ??? Dorer
2.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 Lore Nägele (verh. Bechtler, Dittishausen), 2 Hermann Zahn, 3 Emil Benz, 4 ???, 5 Inge Hepting (verh. Mayer), 6 Eugen Fehrenbach (1937-2026)
3.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 Ottilie Fellner, 2 Karl Heizmann, 3 Hermann Beha (1937-2021), 4 ??? Duttlinger, 5 Bruno Nägele (1937-2010), 6 ???, 7 ???, 8 Waldemar Zepf (1937-2024), 9 ??? Zepf, 10 Ulrich Fehrenbach, 11 Berta Rappenegger (verh. Maier, Dittishausen), 12 ???, 13 Emil Benz (Stettholz), 14 Irma Benz (verh. Fritsche)

zweites Bild
1.Reihe, v.l.n.r.:
1 Inge Hepting (verh. Mayer), 2 ???, 3 ???
2.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???
3.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 ???, 10 ???, 11 ???, 12 ???, 13 ???

drittes Bild
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???
2.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???
3.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 ???, 10 ???, 11 ???, 12 ???

Standort des Fotografen: 47.886388, 8.342925

2 Fotos: Ski-Club auf der Loipe in der »Breiten«, 1991

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Nach zwei Wintern ohne ausreichende Schneedecke ist es endlich wieder soweit: Der Skiclub kann zu einem Langlauf einladen. Bei strahlendem Winterwetter stehen 22 Teilnehmer*innen an der Loipe in der »Breiten« bereit. Für viele bietet sich damit die Gelegenheit, die 15-Kilometer-Strecke für das Deutsche Sportabzeichen zu nutzen.

Der älteste Starter ist Walter Egle, Ehrenvorsitzender des Skiclubs. Zu den jüngsten gehören Thomas Volk, Martin Heiler und Thomas Morent. Auch politischer Einsatzwille zeigt sich auf den Skiern: Die Stadträte Theo Walz und Hubert Volk sind mit am Start.

Die Organisation liegt in den bewährten Händen des Vorsitzenden Erich Satler und seines Mitstreiters Peter Conzelmann. Die Zeitmessung übernehmen Karl Schreiber und Irene Egy. Bei der anschließenden Siegerehrung überreicht Erich Satler allen Teilnehmenden eine Urkunde. Ihre gelaufenen Zeiten fließen zugleich in die Dreierkombination des Skiclubs ein – neben Langlauf gehören auch Riesenslalom und Kegeln zu dieser Wertung.

Zu sehen sind u.a. Walter Egle (18), Otmar Heiler (12), Peter Conzelmann, Erich Satler (5) und Fritz Höcklin.

Standort des Fotografen: 47.883152, 8.336272