Jugendspieler des Fußballclub auf dem oberen Rathausplatz, 1990

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Die Jugendspieler des Fußballclubs haben sich auf dem oberen Rathausplatz mit ihren Trainern und Betreuer*innen versammelt. Vor einem Reisebus posieren sie gemeinsam für ein Erinnerungsfoto, bevor es losgeht. Das Ziel des Ausflugs, nein, der Reise ist Lloret de Mar an der Costa Brava. Besonders ins Auge fällt ein Jugendlicher in der zweiten Reihe, der das Heimtrikot des DFB trägt. Dieses Trikot trägt die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 in Italien, als sie den WM-Titel für Deutschland holt.

Vielleicht ist die Fußballbegeisterung jenes Sommers auch unter den Löffinger Nachwuchskickern besonders groß. Der WM-Sieg von Franz Beckenbauers Mannschaft ist auf dem Bolzplatz sicherlich Gesprächsthema Nummer 1. Wer weiß – vielleicht träumt auf diesem Foto der eine oder andere schon von der ganz großen Fußballkarriere.

1.Reihe, hockend, v.l.n.r.: 1 Annette Burgbacher, 2 ???, 3 Joachim Knöpfle, 4 Thomas Hofmeier, 5 Harald Wilde, 6 Vinzenco De Rosa, 7 ???, 8 Michael Faller, 9 Dirk Urban, 10 Robert Ravic, 11 Dejan Schönfeld, 12 Kevin Wiedensohler, 13 ???
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 Bertil Weißenberger, 2 Guido Hensler, 3 ???, 4 Christina Pütz, 5 Bernd Burgbacher, 6 Andreas Weißenberger, 7 ???, 8 Wilhelm Pütz, 9 ??? Benz, 10 Daniel Schätzle, 11 Guido Kaltenbrunn, 12 ??? (verdeckt), 13 Karsten Kessler, 14 Stefan Knöpfle, 15 Andreas Rothweiler, 16 Tobias Urban, 17 Thorsten Kringe, 18 Thomas Sawetzki, 19 ??? Schätzle (Rötenbach), 20 Umit Bilgi, 21 ???, 22 ??? Müller

Standort des Fotografen: 47.883814, 8.344831

Eingangsbereich des Waldbades, ca. 1935

Verlag A. Rebholz, Löffingen | Stadtarchiv

Noch wirkt alles neu. Der lange Holzbau am Eingang des Waldbades trägt in großen weißen Buchstaben den Schriftzug »WALDBAD LÖFFINGEN«. Der Kiesweg davor ist sauber angelegt, der Holzzaun frisch gestrichen. Einige Erwachsene stehen mit Kindern vor dem Eingang. Über dem Gebäude flattern zwei Fahnen im Wind. Fast könnte man sie übersehen.

Doch die Hakenkreuzfahnen gehören selbstverständlich dazu. Das neue Waldbad ist nicht nur ein Ort der Freizeit und Erholung, sondern auch Teil der nationalsozialistischen Selbstdarstellung. Die Anlage dient der NSDAP-Ortsgruppe und dem nationalsozialistischen Bürgermeister Heinrich Andris als sichtbarer Beweis der angeblichen »Aufbauleistung« des NS-Staates. Moderne Freizeitanlagen, Sportstätten und öffentliche Bauprojekte sollen den Eindruck einer fürsorglichen und leistungsfähigen Volksgemeinschaft vermitteln.

Gerade darin liegt der »schöne Schein« der Diktatur. Das NS-Regime präsentiert sich modern, ordentlich und volksnah. Die Menschen sollen erleben, dass etwas geschaffen wird: ein neues Bad, saubere Anlagen, gemeinschaftliche Freizeitangebote. Viele Einwohner*innen nehmen dies durchaus positiv wahr. Nach den wirtschaftlich schwierigen Jahren der Weimarer Republik erscheinen solche Projekte als Zeichen von Aufbruch und Stabilität.

Doch die propagierte »Volksgemeinschaft« schließt längst nicht alle Menschen ein. Juden*Jüdinnen ist beispielsweise der Besuch öffentlicher Freibäder verboten. Politische Gegner*innen und Menschen, die nicht in das nationalsozialistische Weltbild passen, werden ausgegrenzt, entrechtet und verfolgt.

Standort des Fotografen: 47.899535, 8.331755

Sommerrodelbahn im Wildpark, ca. 1985-1990

Sammlung Familie Waßmer

Mit Schwung geht es hinunter ins Tal. Die kleine Blechwanne der Sommerrodelbahn saust durch die Kurve, das Gras am Rand verschwimmt beinahe vor Geschwindigkeit. Vorne sitzt ein Kind und hält sich konzentriert am Bremshebel fest, hinter ihm lachen zwei Erwachsene in die Kamera. Die Aufnahme dient als Werbepostkarte. In gelber Schrift steht unten links: »Sommer-Rodelbahn im Wildpark Löffingen«.

Der Wildpark ist um eine Attraktion reicher. Die Sommerrodelbahn entwickelt sich rasch zum Besuchermagneten. Für Kinder ist die Fahrt ein kleines Abenteuer, für Jugendliche und Erwachsene ein Spaß mit Nervenkitzel. Wer oben angekommen ist, steigt meist gleich noch einmal ein.

Nicht nur die Fahrgäste haben Freude an der neuen Anlage. Auch unter Jugendlichen ist die Sommerrodelbahn beliebt – allerdings aus einem anderen Grund. Ein Ferienjob dort gilt als begehrt. Den ganzen Tag die Bahn beaufsichtigen, Schlitten anschieben und mitten im Trubel arbeiten: Für viele Jugendliche gehört das zu den attraktivsten Ferienjobs in der Gegend.

Standort des Fotografen: 47.902997, 8.346164

Sofie Hepting mit ihren Kindern bei einer Schafherde, ca. 1943

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Ein Sommertag irgendwo außerhalb des Städtchens. Das Gras steht hoch auf der Weide, darüber spannt sich ein weiter Himmel mit einzelnen Wolken. Mitten in der Landschaft zieht eine große Schafherde gemächlich über die Wiese. Die Tiere grasen friedlich, nur der Hütehund bleibt aufmerksam. Selbst als der zehnjährige Ewald Hepting (1933-2010) ihn streichelt, lässt er die Herde nicht aus den Augen. Wachsam sitzt er im Gras und erfüllt seine Aufgabe mit stoischer Ruhe.

Weiter hinten zwischen den Schafen stehen Sofie Hepting (geb. Jonner, 1909-1995) und ihre kleine Tochter Inge Hepting (verh. Mayer, geb. 1939). Vielleicht handelt es sich um einen Sonntagsspaziergang oder einen kleinen Ausflug hinaus aufs Feld. Möglicherweise entsteht die Aufnahme im »Schlempental«.

Standort des Fotografen: ???

Kindergruppe vor dem Haus Rebholz in der Alenbergstraße, Juni 1958

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilie Runge zur Verfügung.

Fünf Jahre ist sie alt, die kleine Cäcilie Rebholz (verh. Runge, geb. 1953). Zur Feier des Tages darf sie eine Schar Kinder zu ihrem Kindergeburtstag einladen. Zusammen mit ihrem Bruder Klemens Rebholz und sieben Kindern aus der Verwandtschaft, dem Kindergarten und der Nachbarschaft versammelt sich die fröhliche Runde vor der Haustür des Elternhauses (Alenbergstr. 14) zum Gruppenfoto.

Die kleine Jubilarin sitzt in der Mitte, gut sichtbar auf der Türschwelle. Sie trägt ein Sommerkleid mit Kniestrümpfen und lächelt stolz in die Kamera. Um sie herum drängen sich die anderen Kinder – einige etwas verlegen, andere ganz in ihr eigenes Tun vertieft.

Das Kopfsteinpflaster vor dem Haus, die schlichte Hauswand im Hintergrund und die Haustür rahmen die Szene ein. Ein alltäglicher Moment – und doch ein besonderer: ein Kindergeburtstag im Sommer 1958.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Klemens Rebholz (geb. 1949), 2 Walter Hauser (geb. 1951)
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Angela Kuster (verh. Höcklin), 2 ???, 3 Cäcilie Rebholz (verh. Runge), 4 [Jutta Adrion (verh. Knöpfle)?]
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Rosemarie Hauser (verh. Metzger, geb. 1949), 2 Ulrika Winkler (verh. Andris, geb. 1952), 3 Renate Adrion (verh. Schelb, geb. 1952)

Standort des Fotografen: 47.885698, 8.343793

Sofie Hepting bei einer Radtour, ca. 1937

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Ein Ausflug an der frischen Luft: Sofie Hepting (geb. Jonner, 1909-1995) ist mit ihrem kleinen Sohn Ewald Hepting (1933-2010) per Fahrrad unterwegs. Die beiden befinden sich auf einer ruhigen Landstraße, gesäumt von Böschung und Wald. Vielleicht ist es die Straße zwischen Löffingen und Dittishausen. Es scheint ordentlich Bergauf zu gehen.

Sofie Hepting steht neben ihrem Fahrrad und hält es sicher fest, während der kleine Ewald im Kindersitz Platz genommen hat. Der Sitz ist vorne am Lenker angebracht, sodass Mutter und Kind sich beim Fahren sehen können. Das Fahrrad selbst ist ein klassisches Herrenrad mit hoher Querstange. Für Sofie Hepting bedeutet es ein Stück Mobilität und Freiheit: für ein paar Stunden hinaus aus dem Städtchen, hinaus in die Landschaft.

Standort des Fotografen: evtl. 47.896982, 8.356340

Klassenausflug in der Wutachschlucht, Juli 1957

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Eberhard Müller zur Verfügung.

Die Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse der Volksschule sind auf Klassenausflug. Gemeinsam mit ihrem Lehrer Karl Burkhart haben sie sich auf den Weg in die Wutachschlucht gemacht. Oberhalb der Lotenbachklamm wird eine Pause eingelegt. Vor einem Wegweiser stellt sich die Gruppe für ein Erinnerungsfoto auf. Die Kinder drängen sich dicht zusammen, einige stehen, andere sitzen im Gras. Viele lachen – die fröhliche Stimmung ist deutlich spürbar.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Peter Keller, 2 Rolf Imbery, 3 Eberhard Müller, 4 Werner Kienzler, 5 Wolfgang Schmitt, 6 Werner Adrion (»Gladi«, 1948-2023), 7 Gottfried Herrmann, 8 Karl-Heinz Hahn, 9 Willi Geisinger (1949-2024)
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Werner Hasenfratz, 2 Walter Frey (1948-2009), 3 Marianne Zepf (verh. Grieshaber), 4 Elisabeth Wölfle (verh. Ratzer), 5 Hannelore Gedack, 6 Stephanie Fehrenbach, 7 Theresia Guth (verh. Ganter), 8 Gertrud Heizmann
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Norbert Brugger, 2 Gretel Jordan (verh. Ganter), 3 Maria Hall (Begleitperson), 4 Angela Reichenbach, 5 Elfriede Hall (verh. Faller), 6 Gisela Höfler
4.Reihe: Lehrer Karl Burkhart

Standort des Fotografen: 47.837671, 8.311185

Turnerbund beim Wandern im Mauchachtal, ca. 1955

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Eine größere Gruppe hat sich am Rand einer Wiese versammelt, vermutlich im Mauchachtal in der Nähe der »Öle«. Für ein Gruppenfoto legt man einen kurzen Zwischenstopp ein: Man stellt sich zusammen, rückt ein wenig enger, einige setzen sich ins Gras, andere stützen sich auf ihre Wanderstöcke.

Die Mitglieder des Turnerbundes unternehmen einen gemeinsamen Ausflug. Solche Wanderungen gehören selbstverständlich zum Vereinsleben dazu – sie stärken nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch den Zusammenhalt.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Edmund Kaltenbrunner, 2 ???, 3 ???, 4 Hans Streit, 5 ???
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 Ernst Göhry, 10 Brunhilde Zepf, 11 Margarete Zepf (verh. Senn, 1932-2021), 12 Hilda Hepting (geb. Fehrenbach), 13 Ewald Hepting (1933-2010)
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 Anselm Zepf (1898-1989), 6 Hermann Jordan (geb. 1935), 7 ???, 8 ???

Standort des Fotografen: 47.896470, 8.349946

Frauengruppe mit Ewald Hepting, ca. 1938

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Eine Gruppe von Frauen hat einen Ausflug ins Grüne unternommen. Am Rand einer Weide, vor dem dunklen Hintergrund des Waldes, stellen sie sich für ein gemeinsames Foto auf. Einige der Frauen haben sich untergehakt, man steht eng beieinander.

Mitten unter ihnen steht ein kleiner Junge: Ewald Hepting (1933-2010). Er ist gewissermaßen der »Hahn im Korb«. Seine Mutter Sofie Hepting (geb. Jonner, 1909-1995) steht hinter ihm und legt ihm die Hand auf die Schulter. Aufmerksam blickt er in die Kamera. Vielleicht nicht ganz freiwillig Teil dieser Frauenrunde, so ganz ohne gleichaltrige Spielkameraden – und doch sichtbar in ihrer Mitte aufgehoben.

V.l.n.r.: 1 Elisabeth Hepting (geb. Münzer, 1897-?), 2 Sofie Hepting (geb. Jonner, 1909-1995), 3 Ewald Hepting (1933-2010), 4 ???, 5 ???, 6 Mathilde Keller (verh. Kranzer), 7 ???, 8 Elisabeth Obert (geb. Bader, 1909-1997), 9 ???, 10 ???

Standort des Fotografen: ???

Männergruppe bei einem Ausflug, ca. 1910

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Eine große Schar Männer hat sich vor einem Gebäude zu einem Gruppenfoto versammelt. In fünf Reihen liegen und stehen sie dicht beieinander, geschniegelt in Anzügen und mit Hüten – einheitlich im Auftreten und doch individuell in Haltung und Ausdruck. Einige rauchen, andere halten Spazierstöcke in den Händen. Ein Mann in der zweiten Reihe hat ein Buch aufgeschlagen, als wolle er dem Moment eine besondere Bedeutung verleihen.

Auffällig ist, dass das Foto nur fragmentarisch überliefert ist: Die Anordnung der Gruppe deutet auf eine ursprünglich ausgewogene, wohl symmetrische Komposition hin. Am rechten Bildrand bricht diese jedoch ab – mehrere Personen sind angeschnitten, sodass anzunehmen ist, dass dort mindestens eine Handvoll Personen verloren gegangen ist.

Im Hintergrund sind an den Fenstern weitere Personen zu sehen, darunter auch Frauen und Kinder, die sich neugierig zum Fotografen wenden. Das Gebäude selbst wirkt wie ein Ausflugslokal. Vielleicht entsteht die Aufnahme bei einem Vereinsausflug, möglicherweise zum Titisee?

Wer weiß, wo das Foto aufgenommen wird? Wer erkennt die Männer? Sind sie Mitglieder der 1846 gegründeten Museumsgesellschaft?

1.Reihe, liegend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 [Eugen Hepting (1891-1915)], 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 [Hans Scheuregger], 8 ???, 9 ???
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 Pfarrer ???, 4 [??? Thoma], 5 Alfred Köpfler (1880-1939) (mit Buch), 6 ???, 7 [Ferdinand Eggert], 8 ???, 9 ???, 10 ???
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 ???, 10 ???, 11 ???, 12 ???
4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Konrad Bader (1868-1958), 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 Rupert Hepting (1866-1932), 9 ???, 10 ???, 11 ???
5.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 [Karl Ritter (1850-1927)], 5 [Johann Preuß???], 6 ???, 7 ???, 8 Leo Münzer (1871-1952), 9 ???, 10 ???

Standort des Fotografen: ???

Musikkapelle im »Gebertsaal«, ca. 1926-1930

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilde Adrion zur Verfügung.

Die Musikkapelle hat ihren großen Auftritt. Auf einer provisorisch wirkenden Bühne haben die Musiker Platz genommen – dicht nebeneinander, die Instrumente bereit. Einige heben ihre Gläser, als wäre der Auftritt bereits zu Ende. Vor der Bühne stehen Tische und Stühle, auf denen Flaschen und Gläser stehen. Menschen im Publikum sind in diesem fotografischen Moment aber nicht zu sehen.

Wo genau die Aufnahme entstanden ist, lässt sich nicht sicher sagen. Vieles spricht jedoch dafür, dass sie im 1925/26 neu erbauten »Gebertsaal« aufgenommen wurde. In den Jahren vor der Fertigstellung der Festhalle diente er als zentraler Veranstaltungsort des Städtchens – für Fasnacht, Theater und Konzerte. Ab 1927 verlagern sich größere Veranstaltungen dann zunehmend in die Festhalle.

V.l.n.r.: 1 August Strobel, 2 Franz Zepf, 3 Heinrich Thoma, 4 Karl Sibold, 5 Johann Maier, 6 Karl Hepting, 7 Rupert Hepting

Standort des Fotografen: vermutlich 47.884497, 8.347049

2 Fotos: Training beim Fußballclub auf dem Sportplatz, 1974

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Ein Kreis aus Spielern, (fast) jeder mit einem Ball vor den Füßen. Die Hände in die Hüften gestützt, die Blicke auf den Mann in der Mitte gerichtet. Es ist Trainingszeit auf dem Sportplatz – vermutlich an einem gewöhnlichen Wochentag, vielleicht am Abend, wenn die Arbeit getan ist. Der Trainer erklärt eine Übung. Noch wird nicht gespielt, noch wird zugehört. Die Spieler stehen locker im Kreis, in Trainingsanzügen, kurzen Hosen und Stutzen. Im Hintergrund ein Tor, dahinter die noch jungen Bäume und vereinzelte Häuser. Der Platz wirkt gepflegt, vielleicht sogar frisch hergerichtet.

Das Bild stammt von einem Lokalreporter – es muss also einen Anlass geben, dass heute fotografiert wird. Wurde der Rasenplatz saniert? Steht ein wichtiges Spiel bevor? Oder soll einfach die Mannschaft einmal für die Zeitung festgehalten werden?

Wer sind die Spieler, die hier im Kreis stehen? Welche Mannschaft trainiert hier? Wer ist der Trainer in der Mitte? Ist es vielleicht Rudi Daubner?

Standort des Fotografen: 47.882773, 8.350708