Geschwister Rebholz in der Alenbergstraße, Fronleichnam 1958

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilie Runge zur Verfügung.

Es ist Fronleichnam. Ein kunstvoll gelegter Blumenteppich zieht sich scheinbar endlos die Prozessionsstrecke entlang. Auch durch die Alenbergstraße verläuft das bunte Band aus Blütenblättern, die zu Ornamenten und Mustern gelegt sind. Am Straßenrand stecken junge Zweige im Pflaster. Sie rahmen den Weg der Prozession ein und verdecken zugleich manches, was man dem »Herrgott« lieber nicht zeigen will – etwa Misthaufen oder unaufgeräumte Hofecken.

Auch das Haus Rebholz (Alenbergstr. 14) ist festlich geschmückt. An der Fassade hängt eine selbstgebundene Reisiggirlande, darüber flattert eine Kirchenfahne in den Farben Weiß und Gelb im Wind. Die ganze Straße scheint sich für den hohen Feiertag herausgeputzt zu haben.

Neben dem Blumenteppich stehen die Geschwister Klemens Rebholz (geb. 1949) und Cäcilie Rebholz (verh. Runge, geb. 1953). Die beiden rücken eng zusammen und posieren stolz für die Kamera. Klemens trägt einen dunklen Anzug, vermutlich denselben, den er zu seiner Erstkommunion getragen hat. Cäcilie erscheint dagegen ganz in Weiß: Sommerkleid, Kniestrümpfe, helle Schuhe und ein Kranz im Haar. In der Hand hält sie ein kleines Körbchen mit Blütenblättern, die sie während der Prozession auf den Weg streut.

Die Aufnahme zeigt nicht nur zwei Kinder an einem Sommertag, sondern auch, wie viel Mühe und Gemeinschaftssinn in die Vorbereitung des Fronleichnamsfestes gesteckt wird. Stundenlang werden Blüten gesammelt, Zweige geschnitten und Girlanden gebunden, damit sich die Straßen des Städtchens für einen Tag in einen festlichen Prozessionsweg verwandeln.

Standort des Fotografen: 47.885696, 8.343741

Kindergruppe vor dem Haus Rebholz in der Alenbergstraße, Juni 1958

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilie Runge zur Verfügung.

Fünf Jahre ist sie alt, die kleine Cäcilie Rebholz (verh. Runge, geb. 1953). Zur Feier des Tages darf sie eine Schar Kinder zu ihrem Kindergeburtstag einladen. Zusammen mit ihrem Bruder Klemens Rebholz und sieben Kindern aus der Verwandtschaft, dem Kindergarten und der Nachbarschaft versammelt sich die fröhliche Runde vor der Haustür des Elternhauses (Alenbergstr. 14) zum Gruppenfoto.

Die kleine Jubilarin sitzt in der Mitte, gut sichtbar auf der Türschwelle. Sie trägt ein Sommerkleid mit Kniestrümpfen und lächelt stolz in die Kamera. Um sie herum drängen sich die anderen Kinder – einige etwas verlegen, andere ganz in ihr eigenes Tun vertieft.

Das Kopfsteinpflaster vor dem Haus, die schlichte Hauswand im Hintergrund und die Haustür rahmen die Szene ein. Ein alltäglicher Moment – und doch ein besonderer: ein Kindergeburtstag im Sommer 1958.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Klemens Rebholz (geb. 1949), 2 Walter Hauser (geb. 1951)
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Angela Kuster (verh. Höcklin), 2 ???, 3 Cäcilie Rebholz (verh. Runge), 4 [Jutta Adrion (verh. Knöpfle)?]
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Rosemarie Hauser (verh. Metzger, geb. 1949), 2 Ulrika Winkler (verh. Andris, geb. 1952), 3 Renate Adrion (verh. Schelb, geb. 1952)

Standort des Fotografen: 47.885698, 8.343793

3 Fotos: Sackhüpfen von »Laternenbrüdern« und Kindern in der Kirchstraße, Fasnacht 1958

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

In der Kirchstraße herrscht ausgelassene Stimmung. Der Schnee und das nasskalte Schmuddelwetter scheinen niemanden zu stören: Zu groß ist der Spaß, den das Sackhüpfen verspricht. Eine gepflasterte Rinne dient als Ziellinie – mehr braucht es nicht, um Kinder und Erwachsene gleichermaßen in Bewegung zu bringen.

Zunächst starten die »Laternenbrüder«. Mit breitem Grinsen und unter großem Jubel der Umstehenden steigen sie in die groben Jutensäcke. Einige wirken erstaunlich gelenkig, andere weniger – doch gerade das sorgt für Lacher in der ganzen Straße. Die Kinder feuern die Erwachsenen begeistert an und versuchen, ihnen nach dem Zieleinlauf die Säcke abzunehmen.

Denn dann sind die Kinder an der Reihe, sie springen los, wild entschlossen, als Erste ins Ziel zu hüpfen. Ihre Bewegungen verschwimmen auf den Aufnahmen – ein Zeichen dafür, wie rasant es zugeht. Zwischen ihnen stehen Zuschauer*innen dicht gedrängt, manche unter Regenschirmen. An der Ziellinie steht ein Narrenpolizist, der den Wettkampf überwacht.

erstes Bild: »Laternenbrüder«: Josef Guth, ???, Hans Müller, Karl Guth, ???, Karl Koch, Hans Strobel; zuschauende Kinder: Werner Adrion, Rolf Imbery, Barbara? Gwinner, Anni Jordan, Hedwig Geisinger, Wolfgang Schmidt; zuschauende Erwachsene: Paula Müller, Hilde Keller und Ernst Keller, Ernst Heiler und ??? Heiler, Elise Göpper

zweites Bild: sackhüpfende Kinder: Rita Rappenegger; zuschauende Kinder: Ursula Schelling, Wolfgang Schmidt, Marlies Schreiber, Lucia Bader, Irmentrude Eggert, Monika Frey, Edeltraud Armbruster, ??? Münzer, Annemarie Vogt

drittes Bild: Narrenpolizist Fritz Göpper

Standort des Fotografen: 47.882957, 8.344426

Vorführung auf der Fasnachtsbühne in der Kirchstraße, Fasnacht 1958

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Trotz Regen herrscht gute Laune: Fünf junge Frauen stehen in Reih und Glied auf der hölzernen Rampe, die zur Fasnachtsbühne in der Kirchstraße hinaufführt. Sie tragen Schleifen im Haar, weite Blusen und dunkle Röcke – eine Anspielung auf holländische Trachten? In den Händen halten sie kunstvoll gebundene Blumengirlanden, vermutlich Teil einer Tanzeinlage, die sie gleich auf der Bühne präsentieren.

Im Hintergrund hat sich bereits ein dichtes Publikum versammelt. Regenschirme sind aufgespannt – der Himmel meint es an diesem »Fasnet Mändig« nicht gut mit den Feiernden. Und dennoch: Die Stimmung ist heiter und die Vorfreude auf das närrische Programm deutlich spürbar.

V.l.n.r.: 1 Rose Heizmann (verh. Gauger), 2 Hanni Sibold (verh. Thoma), 3 Maria Kaufmann (geb. Vogelbacher, geb. 1931), 4 Elisabeth Isele (geb. Zepf, 1930-2012), 5 ???

Standort des Fotografen: 47.883097, 8.344576

Publikum bei der Fasnachtsbühne in der Kirchstraße, Fasnacht 1958

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Eigentlich soll die Fasnacht ja den Winter vertreiben. Doch am »Fasnachtsmändig« 1958 scheint der Winter sich noch einmal mit aller Macht zurückzumelden – allerdings nicht mit Schnee, sondern mit Regen und Graupelschauern. Sauwetter! Aber davon lässt sich in Löffingen niemand abhalten.

Dicht gedrängt stehen die Zuschauer*innen in der Kirchstraße, um das bunte Bühnenprogramm mitzuerleben. Die Menschen trotzen dem Wetter mit Regenschirmen in allen Größen – die allerdings mancherorts mehr die Sicht als den Regen versperren. Selbst bis hinauf zur katholischen Pfarrkirche St. Michael stehen die Zuschauer*innen. Kinder und Erwachsene, mit neugierigen Blicken und geduldiger Miene, schauen sie Richtung Fasnachtsbühne.

In der Menschenmenge sind u.a. zu sehen: Peter Keller und Edeltraud Köpfler.

Standort des Fotografen: 47.883062, 8.344480

3 Fotos: Umzugswagen »Micky Maus« in der Bahnhofstraße, Fasnacht 1958

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Sonja Schwörer und Rita Willmann zur Verfügung.

Leider spielt bei der diesjährigen Kinderfasnacht das Wetter nicht mit. Der aufgespannte Regenschirm verrät, dass es regnerisch ist. Aber die kleinen Narren lassen sich davon nicht verdrießen. In der Bahnhofstraße steht ein Umzugswagen, der mit einem Bild von Micky Maus dekoriert ist.

1928 kam die Maus in den USA zum ersten Mal auf die Leinwand und zwei Jahre später erschien der erste Comic. In Deutschland wird seit 1951 die Zeitschrift »Micky Maus« veröffentlicht: Sie enthält Comics aus der Disney-Produktion, vor allem mit den Figuren Micky Maus, Donald Duck und anderen Bewohnern von Entenhausen. Die Comics erfreuen sich bei Kindern großer Beliebtheit.

Der Umzugswagen wird denn auch von einer stattlichen Anzahl kleiner Mäuse bevölkert. Angesichts des nassen Wetters können sie sich glücklich schätzen, dass auf dem Umzugswagen auch eine Art Höhle mit Mäuselöchern aufgebaut ist, in die man sich verkriechen kann. Da wird man nicht komplett nass!

Im Hintergrund ist die Kreislandwirtschaftsschule (Untere Hauptstr. 10) und der Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Michael erkennen. Er ist noch unverputzt.

erstes Bild, v.l.n.r.: 1 Maria Schelling, 2 ???, 3 Michael Fehrenbach, 4 Sonja Vogt (verh. Schwörer, geb. 1950), 5 Dorothea Geisinger (verh. Kasprowicz, geb. 1950), Lehrerin Waltraud Klose

zweites Bild, v.l.n.r.: 1 [Michael Fehrenbach (geb. 1951)], 2 Sonja Vogt (verh. Schwörer, geb. 1950), 3 Dorothea Geisinger (verh. Kasprowicz, geb. 1950), 4 Beate Geisinger (verh. Hofmeier, geb. 1954), 5 Gisela Benz (verh. Wölfle), 6 [Roswitha Bader (geb. 1949)?]

drittes Bild. v.l.n.r.: 1 [Josef Wölfle?], 2 Edith Zipfel (aus Plane schauend), 3 Wolfgang Lüdemann-Ravit, 4 [Edgar Adrion], 5 [Lydia Trenkle (geb. 1950)]

Standort des Fotografen: 47.883360, 8.342428

Franz und Erna Bader mit ihren Kindern, Februar 1958

Foto Schmidt-Kugler, Tuttlingen
Diese Fotos stellte dankenswerterweise Elke Moser zur Verfügung.

Am 9. Februar 1958 lassen sich Franz Bader (1901-1986) und Erna Bader (geb. Mutterer, 1908-1969) mit ihren Kindern in einem Fotoatelier in Tuttlingen fotografieren. Alle sind chic gekleidet, denn Franz und Erna Bader feiern ihre Silberne Hochzeit. 1933 gaben sich die beiden in Beuron das Ja-Wort. 25 Jahre später kehren sie dorthin zurück.

Das Goldene Ehejubiläum ist dem Paar nicht vergönnt, denn Erna Bader stirbt 1969 nach 36 Ehejahren.

V.l.n.r.: 1 Egon Bader (1933-1999), 2 Gerda Bader (geb. 1934), 3 Franz Bader, 4 Erna Bader, 5 Elmar Bader (1940-2017), 6 Brunhilde Bader (1938-2006)

Standort des Fotografen: Tuttlingen

5 Fotos: Prozession der Kommunionkinder von der Kaplanei, 1958

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Die Aufregung bei den Kommunionkindern ist riesig! Die Jungs und Mädchen des Jahrgangs 1948/49 haben sich in der katholischen Kaplanei (Seppenhofer Str. 3) versammelt und ziehen nun von dort aus in einer Prozession in Richtung Pfarrkirche St. Michael, wo gleich der Festgottesdienst stattfinden wird. Sie tragen ihre Festtagskleidung: Die Jungs schwarze Anzüge, die Mädchen weiße Kleider. Und alle führen ihre Kommunionkerze mit sich, die während des Gottesdienstes – bei der Erneuerung des Taufversprechens – entzündet werden.

Wer erkennt die Kommunionkinder?
Jungs: Werner Adrion, Norbert Brugger, [Josef Brunner?], Walter Frey, Willi Geisinger, Karlheinz Hahn, Werner Hasenfratz, Gottfried Hermann, Werner Kienzler, Wolfgang Schmitt, Rudi Selb, Georg Willmann
Mädchen: Monika Bader, Andrea Butsch, [Josefine?] Gedack, Veronika Guth (verh. Renz, Seppenhofen), Elfriede Hall, Gertrud Heizmann, Gretel Jordan, Ingrid Kienzler (verh. Riedlinger), Anita Koch, Gerda Kuttruff (verh. Müller), Angela Reichenbach, Rita Rösch, Loni Sibold, Lisi Wölfle, Marianne Zepf

Begleitet werden die Erstkommunionkanten von Vikar Heinz Körner (1920-2001) und von Stadtpfarrer Karl Weickhardt (1905-1977) sowie einer Schar Ministranten. Bei den Ministranten sind u. a. zu sehen: Edgar Adrion, Lothar Hall, Albin Kasprowicz und ??? Kienzler.

Als Zuschauerinnen am Straßenrand sieht man Edeltraud Streit (geb. ???) und Rosemarie Guth (verh. Braunigger) zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.882268, 8.344032

5 Fotos: Umzugswagen der 20-Jährigen in der Bahnhofstraße, Fasnacht 1958

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Ein knappes halbes Jahr ist es her, dass das neue Bahnhofsgebäude im September 1957 eingeweiht wurde. Dies mag einer der Gründe gewesen sein, dass die 20-Jährigen an Fasnacht 1958 die »Badische Staatsbahn«, bestehend aus einer Lokomotive und zwei Waggons, durch das Städtchen rollen lassen.

Die 20-Jährigen erinnern mit ihrem Umzugswagen zugleich an den Bahnbau und die Einweihung der hinteren Höllentalbahn am 20. August 1901. Ihre liebevolle gebastelte Eisenbahn passt zudem zum diesjährigen Fasnachtsmotto: »Ein Durchschnitt durch das 20. Jahrhundert mit Sensationen, Fortschritten und Errungenschaften«. Und das war die Bahn zweifelsohne, als Löffingen 1901 an die Bahnlinie angeschlossen wurde.

Sich selbst verkleiden die 20-Jährigen als uniformiertes Bahnpersonal, als rußverschmierte Heizer und als Reisende. Aber nicht nur die 20-Jährigen fahren mit der Eisenbahn, sondern auch andere Fahrgäste, denn schließlich ist die Bahn ein öffentliches Verkehrsmittel.

1.Bild: vorn v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 Hanspeter Fehrenbach, 4 Heini Selb; hinten v.l..n,r.: 1 Manfred Wagner, 2 ???, 3 ???, 4 Horst Gauger; rechts auf dem Wagen: Peter Kaiser
2.Bild: vorn v.l.n.r.: 1 Helga Stöhr (verh. Küßner); hinten im Wagen Ferdinand Schultheiß
3.Bild: v.l..n.r.: 1 Brunhilde Bader, 2 Sabine Strobel (verh. Hornstein), 3 Engelbert Müller, 4 Johann Fritsche, 5 Maria Rappenegger (verh. Fischer)
4.Bild: vorn v.l.n.r.: 1 Josef Maier; hinten: 1 Manfred Wagner, 2 Karl Heizmann, 3 Maria Rappenegger (verh. Fischer), 4 Edith Koch, 5 Margarete Müller (verh. Maier)
5.Bild: v.l.n.r.: 1 Maria Rappenegger (verh. Fischer), 2 Edith Koch, 3 Margarete Müller (verh. Maier)

Standort des Fotografen: 47.884209, 8.341667

3 Fotos: Schüler der Landwirtschaftsschule, 1958

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Die strahlenden Gesichter der Schüler, die zusammen mit ihrem Lehrer fotografiert werden, lassen erahnen, dass heute ihre Schulentlassung stattfindet. 1952 hatte der Landkreis Neustadt im ehemaligen katholischen Pfarrhaus (Untere Hauptstr. 10) eine Winterschule für Jugendliche eröffnet, um ihnen nach der Entlassung aus der Volksschule in zwei Winterkursen theoretisches Wissen rund um die Landwirtschaft zu vermitteln. Sechs Jahre sind seitdem vergangen. Die Schüler auf dem Foto sind also nicht der erste Jahrgang, der die »Kreislandwirtschaftsschule« besucht und mit Erfolg abschließt. Dass das Bild im Winter aufgenommen wurde, lässt sich an der Kleidung der Schüler erkennen: In der ersten Reihe sind Skischuhe und eine Skihose (Steghose) zu sehen.

Wer erkennt die Schüler und den Lehrer?
Ist es vielleicht Landwirtschaftsrat Zipf?
1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: ???, ???, ???, ??? Huber (von Ewattingen), ???, Fridolin Frei (von Boll)
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: ???, ???, ???, Lehrer ???, ???, ???, ???

Bereits 1965 schließt die Schule wegen zu geringer Schülerzahlen wieder ihre Pforten.

Standort des Fotografen: 47.882692, 8.343181

Kommunionkinder vor dem Hochaltar, 1958

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

18 Jungen und 20 Mädchen empfangen in diesem Jahr in der katholischen Pfarrkirche St. Michael ihre erste heilige Kommunion. Nach dem Gottesdienst stellen sie sich vor dem Hochaltar zu einem Gruppenfoto auf. Die Kommunionkerzen kommen nicht mit auf das Bild, weil sie so leicht die anderen Kinder und Gesichter dahinter verdecken.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 Gottfried Hermann, 4 Rudi Selb, 5 ???, 6 Norbert Brugger, 7 ???, 8 Werner Hasenfratz, 9 Werner Adrion, 10 Werner Kienzler, 11 Karlheinz Hahn, 12 Wolfgang Schmitt, 13 Walter Frey
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Veronika Guth (verh. Renz, Seppenhofen), 2 ???, 3 Andrea Butsch, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 Ingrid Kienzler (verh. Riedlinger), 8 Gerda Kuttruff (verh. Müller), 9 Loni Sibold, 10 ? Gedack, 11 Anita Koch, 12 Rita Rösch, 13 Gertrud Heizmann, 14 Elfriede Hall
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 Marianne Zepf, 4 Angela Reichenbach, 5 Gretel Jordan, 6 Lisi Wölfle, 7 Willi Geisinger, 8 [Josef Brunner?], 9 ???

Standort des Fotografen: 47.882510, 8.344511

Fronleichnamsaltar vor dem Haus Fehrenbach in der Maienlandstraße, 1958

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

An Fronleichnam ist vor dem Haus Fehrenbach (Maienlandstr. 29) einer der Stationenaltäre aufgebaut. Wenn die Prozession der katholischen Pfarrgemeinde später vorbeikommen und hier anhalten wird, dann wird ein Abschnitt aus dem Evangelium vorgetragen, es werden Fürbitten gesprochen und der sakramentale Segen in alle Himmelsrichtungen, über den Ort und die Flur erteilt. 

Der Stationenaltar selbst steht vor dem Scheunentor und wird von einem Portikus eingerahm, auf dem die Inschrift zu lesen ist: »Gelobt u. angebetet sei Jesus im allerheiligsten Sakrament.« Ein paar Tannen begrünen den Altar zur Rechten und Linken – und verdecken gleichzeitig den Ökonomiebereich dahinter. Ein Blumenteppich führt von der Straße zum Altar. Der Schriftzug »Herr segne uns« ist mit weißen Blütenblättern gelegt. Dahinter ist der heilige Geist als Taube dargestellt.

Standort des Fotografen: 47.886979, 8.341578