Dieses Foto stellten dankenswerterweise Helga Küßner und Christa Egle zur Verfügung.
Neben dem Rathauseingang befindet sich eine alte steinerne Bank. Darauf haben sich zwei junge Frauen niedergelassen, die sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Auf der Treppe, die steil ins Rathaus führt, steht ein kleines Mädchen. Eingerahmt wird das Rathausportal von hölzernen Säulen.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.
Auch in diesem Jahr findet wieder anlässlich vom »Tag des Sports« ein Städtelauf statt. Vorbildlich vom Sportverein organisiert, sind im Städtchen verschiedene Hindernisse aufgebaut, die die antretenden Teams überwinden müssen.
Auf dem unteren Rathausplatz besteht der Parcours aus Wippen, über die – mit Wasser gefüllte – Schubkarren balanciert werden müssen. Befüllt werden sie vermutlich aus dem benachbarten Demetriusbrunnen. Beim Überwinden des Hindernisses soll das Wasser natürlich möglichst im Schubkarren bleiben. Tatsächlich schwappt das Wasser aber Literweise raus, sodass der Untergrund auch immer rutschiger wird und die Aufgabe umso schwieriger zu bewältigen ist.
Bei den Sportlern sind Christian Bayer (303) und Herbert Kienzler (303) sowie Günter Schelb (324) und Karlheinz Keßler (324) zu sehen. Unter den Zuschauern sind ??? Dorer, Hubert Fuß (Reiselfingen), Franz Schweizer, Ruth Wendelgaß (geb. Malenk), Florian Wendelgaß, Manfred Schmid und Walter Zepf zu erkennen.
Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.
Der Fußballclub Löffingen verfügt über eine große Jugendabteilung, die von Jugendleiter Karl Götz und seinem Stellvertreter Rudi Zimmerhansel angeführt wird: In sechs Jugendmannschaften spielen über 110 Jugendliche im Alter von 6 Jahren aufwärts. Damit zählt die Jugendabteilung zu einer der größten im Bezirk Schwarzwald. Hier präsentiert sich eine der Mannschaften mit ihrem Trainer Eugen Fehrenbach dem Fotografen.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Rolf Riedlinger, 2 Markus Münzer, 3 Martin Braun (geb. 1968), 4 Harald Laufer, 5 Andrea Vittoria, 6 Thomas Wider, 7 Volker Bächle 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Martin Offinger (Reiselfingen), 2 Jörg Wider, 3 Roland Sattler, 4 Jürgen Oschwald, 5 Heiko Fehrenbach, 6 Trainer Eugen Fehrenbach
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.
Ziemlich abgekämpft sehen sie aus, die Fußballer der 2. Mannschaft des FC Löffingen. Kein Wunder! Sie haben beim Spiel alles gegeben. Verschwitzt gehen sie vom Platz. Das Wetter scheint ein Übriges gegeben zu haben. Ob es geregnet hat? Jedenfalls ist der Platz total aufgeweicht und matschig.
Die Spieler tragen Trikots des Fußballclubs. Nur der Junge, der am rechten Bildrand zu sehen ist, trägt das falsche Trikot und gibt sich als Fan von »VfL Borussia Mönchengladbach« zu erkennen.
V.l.n.r.: 1 [Dieter Küßner?], 2 Siegfried Beierer, 3 Walter Frei, 4 Fritz Kaufmann, 5 Rudolf Lasson, 6 Willi Timeus (Schiedsrichter), 7 Josef Reichard (Bachheim), 8 Gerold Bächle, 9 [Peter Grießhaber?], 10 ???, 11 ??? (vermutliche gegnerische Mannschaft), 12 Volker Bächle
»NSV-Kindergarten« steht in großen Buchstaben an die Hausfassade geschrieben. »NSV« ist die Abkürzung für »Nationalsozialistische Volkswohlfahrt« und ist eine Parteiorganisation der NSDAP. Seit 1907 existiert die Kinderschule in der Bahnhofstraße. Ursprünglich wurden die Kinder von Ordensschwestern vom heiligen Vincenz von Paul betreut, doch das änderte sich in der NS-Zeit. Die Nonnen wurden durch Erzieherinnen ersetzt.
Zwei Jungs stehen vor dem weißen Lattenzaun, der das Grundstück des Kindergartens eingrenzt. Der Größere von beiden hält einen Lederball in den Händen. Es handelt sich um die beiden Brüder Waldemar Zepf (1937-2024) und Lothar Zepf (1936-2022).
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Anni und Hubert Kaiser zur Verfügung.
Vier Männer haben sich auf einer Sitzbank niedergelassen. Den Bäumen im Hintergrund nach zu urteilen, sitzen sie entweder beim »Alenbergwäldchen« oder am Rande der »Hasle«. An den Gehstöcken, die drei von ihnen dabei haben, ist zu erkennen, dass sie nicht mehr allzu gut zu Fuß sind. Schließlich sind sie auch nicht mehr die Jüngsten. Aber nur zu Hause rumsitzen, kommt auch nicht in Frage. Also trifft man sich auf dem »Bänkle« zum Unterhalten – und Pfeife rauchen.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.
Großer Beliebtheit erfreuen sich die Tischtennisplatten, die beim Waldbad aufgestellt sind. Hier sind nicht etwa Jugendspieler des 1959 gegründeten Tischtennisclubs zu sehen, sondern Mitglieder des Jugendrotkreuzes. Offensichtlich wird gerade ein Turnier veranstaltet. Kinder in Badehosen sind wohl vom Waldbad rübergekommen und springen zwischen den Tischtennisplatten herum.
V.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 Marietta Wehrle, 5 Eugen Münzer, 6 Pia Walz
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Paul Heizmann zur Verfügung.
Vier Senioren haben sich auf einer Sitzbank niedergelassen – vermutlich im Kurpark. Es scheint ihr Stammplatz zu sein. Man trifft sich hier regelmäßig zum Verschnaufen und Plaudern. Zwei von ihnen haben einen Stock bei sich.
V.l.n.r.: 1 Franz Zepf (1905-?, Kirchstr. 2), 2 Johann Beha (1907-1991, Vorstadtstr. 10), 3 Wilhelm Effinger (1906-1990, Vorstadtstr. 2), 4 Franz Heizmann II (1900-?, Obere Hauptstr. 15)
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Tanja Raufer zur Verfügung.
Seit 1972 befindet sich die Filiale des Supermarktes »Gottlieb« in einem Neubau in der Demetriusstraße. Marktleiter ist Harald Riesterer. Aber die meisten Angestellten sind weiblich: Sie arbeiten als Verkäuferinnen und Kassiererinnen. Bei einem Fest kommen alle Angestellten zusammen und bringen auch ihre Kinder mit. Die ganze »Gottlieb«-Familie versammelt sich zu einem Gruppenfoto.
Diese Fotos stellte dankenswerterweise Ursula Moch-Weiss zur Verfügung.
Vor dem Haus Weiss in der Vorstadtstraße hat es sich Maria Häusle (geb. Schultheiß, 1883-1966) auf einer Sitzbank bequem gemacht. Sie wurde am 12. Juli 1883 als Tochter von Maurer Wilhelm Schultheiß und dessen Ehefrau Katharina (geb. Sibold) geboren. Verheiratet ist sie mit dem Steinmetzmeister Karl Häusle (1878-1956). Viele Jahrzehnte war Maria Häusle als Hebamme tätig. Die drei Kinder, die neben ihr auf der Bank in der Sonne sitzen, hat sie aber nicht mit auf die Welt bringen helfen. Gleichwohl hat sie eine ganz besondere Verbindung zu ihnen, denn es sind ihre drei Enkelkinder: Ursula Weiss (geb. 1951), Doris Kuster (geb. 1952) und Hans-Peter Kuster (geb. 1951).
Maria Häusle stirbt am 28. März 1966 im Alter von 82 Jahren. Zwei Tage später wird sie auf dem Friedhof beerdigt, der nur wenige Meter von ihrem Wohnhaus entfernt ist.
Dieses Foto stellten dankenwerterweise Ursula Moch-Weiss sowie Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.
Die jungen Frauen sind gute Freundinnen und verbringen viel Zeit miteinander. Im Sommer unternehmen sie gemeinsame Ausflüge, an Fasnacht finden sie sich zu einer Närrinnengruppe zusammen, insbesondere in der kalten Jahreszeit mit langen Winterabende veranstaltet man diverse »Feste«, wie es im Fotoalbum heißt. An diesem Abend ist man im Wohnzimmer der Familie Straub zusammengekommen. Die Wanduhr zeigt Mitternacht, Gläser werden erhoben, man prostet sich zu. Alles deutet darauf hin, dass hier gemeinsam Silvester gefeiert und das neue Jahr begrüßt wird.
Was dieses neue Jahr bringen wird, ahnt an diesem Abend niemand. Politisch steht Deutschland vor einer dramatischen Zäsur: Am 30. Januar 1933 wird Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt, die nationalsozialistische Diktatur nimmt ihren Anfang. Doch Berlin und die große Politik scheinen den jungen Frauen an diesem Silvesterabend weit entfernt.
12 Kegelbrüder aus Karlsruhe unternehmen einen mehrtägigen Ausflug in den Schwarzwald und machen dabei auch Station in Löffingen. Sie reisen mit einem kleinen Bus an und übernachten in der Pension Koch (Kirchstr. 21). Bei der Abreise streikt der Bus. Da heißt es wohl oder übel mit Anpacken und das Fahrzeug in der Bittengasse anschieben. Im Fotoalbum der Kegelbrüder ist das Foto beschriftet: »Wir müssen schieben – der ‚Alte‘ will nicht mehr«.
Rechts ist das Trafohäuschen zu sehen, das an der Ecke zum Schulweg steht.