


Diese Fotos stellten dankenswerterweise Edith Biedenbach und Rita Willmann zur Verfügung.
Stockfinster ist es, wenn die »Walpurgisnacht« auf der Fasnachtsbühne in der Kirchstraße beginnt. Eine schaurig-schöne Darbietung der Hexengruppe steht bevor. Den Text des Schauspiels hat Leo Ratzer geschrieben. Anders als heute tragen die Hexen 1957 keine Holzmasken während der »Walpurgisnacht«, aber sie haben bereits ein einheitliches »Häs«.
Aber die Geschichte ist dieselbe geblieben. Die Hexen werden vom Teufel herbeigerufen. Sie müssen ihre Existenzberechtigung zur Fasnetzeit nachweisen. Als Vermittler zwischen Hexen und Teufel tritt zum Schluss der Geist in Erscheinung, der mit seinen Aussagen zu Gunsten der Hexen den Teufel überzeugt. Ein Höhepunkt der »Walpurgisnacht« ist die Hexenpyramide.
Auf den Fotos sind u.a. folgende Hexen zu erkennen: Oskar Baader (1922-?), Fritz Egle (1929-2017), Alfred Fehrenbach, Walter Müller, Franz Mürb (1928-2024), Walter Ratzer (1928-1998), Gottfried Vogelbacher, Albin Zepf (geb. 1934).
Die Musik, die alljährlich von der Stadtmusik bei der »Walpurgisnacht« gespielt wird, wird um 1961 von dem Musikpädagogen und Komponisten Dr. Hermann Regner (1928-2008) komponiert.
Standort des Fotografen: 47.883137, 8.344626





















