Klassentreffen des Jahrgangs 1938/39 im Gasthaus »Linde«, 1984

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Zu einem Klassentreffen ist der Jahrgang 1938/39 zusammengekommen. Man trifft sich im Gasthaus »Linde«. Nach einem gemeinsamen Abendessen werden Erinnerungen ausgetauscht. Die Zeit verfliegt wie im Flug. Falls die Uhr an der Wand richtig geht, ist schon 22.46 Uhr. Am nächsten Morgen klingt das Treffen im Gasthaus »Sonne« bei Klassenkamerad Arthur Beiner aus.

1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: Sabine Hornstein (geb. Strobel), Marlies Rothfuß (geb. Willmann), Helga Küßner (geb. Stöhr), Josef Maier, Lore Timeus (geb. Selb), Kurt Frey
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: Karl Heizmann, Hans-Peter Fehrenbach (1939-2013), Margret Marx (geb. Beha), Ferdinand Schultheiß, Ingeburg Mayer (geb. Hepting), Johann Fritsche, Ottilie Fellner, Brunhild Stockmar (geb. Bader, 1938-2006)
3.Reihe, stehend, v.l.n.r.: Karl Schreiber, [Manfred Wagner?], Horst Gauger

Standort des Fotografen: 47.884273, 8.346545

4 Fotos: Fasnetfunken der 20-Jährigen an der »Wanne«, Fasnacht 1984

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Am alten »Fasnetsunndig« versteigern die 20-Jährigen den Narrenbaum, den sie am »Schmutzigen Dunschdig« aufgestellt haben. Mit dem Abbrennen des Fasnetfunken im Gewann »Wanne« endet dann am Abend die Fasnacht und somit auch das Vorrecht der 20-Jährigen. Ein letztes Mal versammeln sie sich zu einem Gruppenfoto, während das Feuer hinter ihnen lodert und die Flammen züngeln.

Zu sehen sind u.a. Robert Kaltenbrunner, Christoph Schwarz, Nedim Demiröz?, Dietmar Vogt, Andrea Wörner, Renate Hepting, Verena Rosenfelder, Uwe Streit, Ralf Kaiser, Edith Binder

Die beiden Musiker auf dem zweiten Foto sind Thomas Rieger und Rainer Zepf.

Standort des Fotografen: 47.880592, 8.337932

3 Fotos: Hexengruppe in der Festhalle, Fasnacht 1984

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Die Hexengruppe feiert ihr 50. Gründungsjubiläum. In der geschmückten Festhalle, die bis auf den letzten Platz besetzt ist, wird ein Jubiläumsabend veranstaltet. Hexenchef Klaus Wider nutzt die Gelegenheit, um ein paar Hexen für ihre Verdienste auszuzeichnen. Sie bekommen Plaketten überreicht, auf denen (natürlich) der 1975 gestiftete Hexenbrunnen zu sehen ist.

Oberes Foto
V.l.n.r.: 1. Egon Bader (1933-1999), 2. Karl Götz (1933-2018), 3. Oswald Laufer (1930-2022), 4. Hans Kaufmann (1932-2005), 5. Johann Glunk (1930-2017), 6. Gottfried Vogelbacher (1933-2008), 7. Alfred Fehrenbach (1932-2021), 8. Karl Koch, 9. Ulrich Fehrenbach

Auf dem letzten Foto gesellen sich die beiden Alt-Hexen Josef (»Sepp«) Bayer (1930-2005) und Hermann Geisinger (1926-1989) für ein Gruppenfoto dazu.

Standort des Fotografen: 47.882922, 8.347819

2 Fotos: Käthe Kaufmann beim Schnitzen der Hexenmasken, Januar 1984

Diese Fotos stellten uns dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Die 1934 gegründete Hexengruppe hatte anfangs noch keine Holzmasken. Hexenmitglied Adolf Kaufmann (1925-1976) war es dann, der in der Nachkriegszeit die ersten Hexenmasken schnitzte. Seit seinem frühen Tod im Jahr 1976 führt seine Witwe Käthe Kaufmann (1922-2013) das Handwerk fort. Insbesondere in den Wintermonaten widmet sie sich der Kunst des Schnitzens und ist damit beschäftigt, Hexenmasken (aber auch kleine Umhängemasken beispielsweise für Ehrungen) zu schnitzen. Die von ihr hergestellten Masken-Rohlinge werden dann von den neuaufgenommenen Hexenmitgliedern individuell ausgestaltet, denn letztlich schnitzt jede Hexe ihre eigene Maske selbst.

Durch das bevorstehende 50. Gründungsjubiläum der Hexengruppe 1984 wird das Fernsehen auf das Löffinger Brauchtum rund um die Hexenmasken aufmerksam. Es besucht mit einem vierköpfigen Kamerateam Käthe Kaufmann in ihrer Wohnung in der Oberen Hauptstraße. Mit dabei ist natürlich auch ihr Sohn Manfred Kaufmann (1953-2021), der seit einem Verkehrsunfall 1971 eine schwere Behinderung hat und von Käthe Kaufmann gepflegt wird.

Standort des Fotografen: 47.885242, 8.353675

»Stockmihli«-Musikanten und Trachtengruppe beim Schneekreuz, 1984

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Bernhard Adrion zur Verfügung.

Auf der blühenden Wiese beim Schneekreuz finden Dreharbeiten des Südwestfunk (SWF) statt. Mit dabei sind die Trachtengruppe und die »Stockmihli «-Musikanten, eine Volksmusikgruppe, die weit über die Region hinaus bekannt ist. Die »Stockmihler« spielen u. a. ihren Hit »Guten morgen« – und die Trachtengruppe erzeugt dazu eine farbenfrohe Kulisse.

Der Name »Stockmihli« stammt von alten Mühlen, bei denen das Mühlenrad horizontal an einem dicken Pfahl, einem Stock angebracht war.
Eine solche Mühle stand bei Bräunlingen, wo die Musikanten auch ursprünglich Zuhause waren. Nach und nach stießen Löffinger Stadtmusiker zu den Bräunlinger Musikanten dazu oder ersetzten sie, bis sie schließlich in der Überzahl waren. Die Gruppe entwickelte sich ab 1980 zu einer der erfolgreichsten volkstümlichen Kapellen in Südwestdeutschland. Die »Stockmihler« veröffentlichen u.a. zehn Schallplatten und gehen auf fünf große Deutschland-Tourneen, haben aber auch mehrere Auftritte im Ausland, nicht nur in Europa, sondern sogar in Kanada und Australien!

V.l.n.r., Stockmihler: Waldemar Jansen (Trompete), Thomas Kleiser, Bernhard Adrion, Daniel Fehrenbach
V.l.n.r., Trachtengruppe: Rudolf Nägele, Lucia Vierlinger mit Tochter Diana Vierlinger, Carmen Vierlinger, Gretel Kaltenbach, Dieter Vierlinger

Die Wiese, die als Drehort des SWF dient, gehört Stadtrat Paul Bugger (1916-1990). Er versorgt das TV-Team, aber auch die Musiker und Mitglieder der Trachtengruppe reichlich mit Kaffee, Kuchen und heiteren Sprüchen. Die »Stockmihli«-Musikanten bestehen fast 50 Jahre lang, bevor sie sich 2005 auflösen.

Standort des Fotografen: 47.892690, 8.336324

4 Fotos: Goldene Hochzeit von Josef und Sophie Guth, 1984

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Vor 50 Jahren haben sie sich das Ja-Wort gegeben und sich die Treue geschworen, »in guten und in schlechten Tagen, in Gesundheit und Krankheit«. Die Hochzeit damals fand allerdings nicht in der katholischen Pfarrkirche St. Michael statt, sondern in der Kirche in Mahlberg (Ortenaukreis), dem Geburtsort der Braut. Ein halbes Jahrhundert später ist aus dem Brautpaar das goldene Jubelpaar geworden. Und die Jubilarin trägt ein goldenes Diadem im Haar.

Der Jubilar ist Schreinermeister Josef Guth, er wurde am 16. Januar 1901 in Löffingen geboren. Seine Ehefrau Sophie geb. Weber kam am 7. April 1903 in Mahlberg zur Welt. Seit ihrer Eheschließung wohnen die Guths in ihrem 1935 erbauten Haus (Gartenstr. 21).

Heute wird aber nicht nur Goldene Hochzeit gefeiert, sondern auch noch ein zweites Ehejubiläum. Denn die Tochter Edith Ehinger geb. Guth, die in Eisenbach verheiratet ist, feiert ihre Silberne Hochzeit. Den Gottesdienst zelebriert (vermutlich) Pfarrer Eduard Läule (1910-1986).

Auf dem 1. Bild sind u.a. zu sehen: Franz Zepf, Tochter Marianne, Tochter Irmgard Zepf geb. Guth, Anna Radtke geb Jonner, Helmut Münzer und Edeltraud Münzer, Enkel Christian Guth.

Auf dem 2. Bild ist Frau Satler aus Seppenhofen (eine Schwester von Josef Guth) zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.882513, 8.344551

Dr. Gebhard Hecht, 1984

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Der gebürtige Konstanzer Dr. Gebhard Hecht (1920-2008) kam Anfang der 1960er Jahre nach Löffingen, um die Arztpraxis seines jung verstorbenen Bruders Dr. Franz Maria Hecht (1926-1961) zu übernehmen. Fast ein Vierteljahrhundert praktiziert er alleine. Von 1986 bis zu seinem Ruhestand 1991 führt er dann die Praxis gemeinsam mit Dr. Michael Stolz.

Dr. Gebhard Hecht ist viele Jahre Bereitschaftsarzt und amtiert ab 1976 als Vorsitzender des DRK Löffingen. Auch politisch engagiert er sich und ist für die CDU von 1975 bis l984 Mitglied des Gemeinderates. Eine weitere Leidenschaft gilt der Kunst. Im Erdgeschoss seines Hauses (Kirchstr. 10) richtet er eine kleine Galerie ein, um die Kunst vor Ort zu fördern. Dr. Gebhard Hecht stirbt 2008 im Altersheim St. Martin im Alter von 88 Jahren.

Standort des Fotografen: ???

Narrengruppe »Bremer Stadtmusikanten«, Fasnacht 1984

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

»Wir gehen nach Löffingen, etwas besseres als den Tod findest Du überall«, mögen sich diese vier »Bremer Stadtmusikanten« gesagt haben. Verkleidet als Esel, Hund, Katze und Hahn haben sich die vier Fasnachtsnarren zu einer Pyramide aufgebaut. Unter der Maskerade befindet sich das als »Ösch Fuzzys« bekannte Quartett bestehend aus Franz Hofmeier, Michael (Micky) Kasprowicz, Konrad Schwörer und Dieter Vierlinger.

Der untere Rathausplatz im Hintergrund ist närrisch geschmückt. Fasnachtsbändel sind zur Straßenlaterne in der Platzmitte gespannt.

Standort des Fotografen: 47.883712, 8.343985

Ansagerinnen beim Öschabend, Fasnacht 1984

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

Nanu… Die beiden Ansagerinnen kommen irgendwie bekannt vor, aber irgendwie auch wieder nicht. Beim Öschabend in der Festhalle führen die beiden Damen durch das Programm. Doch die Männerstimmen verraten sie: Es sind »Mostli« und »Stutzli«, das legendäre Duo, bestehend aus Kurgeschäftsführer Michael Kasprowicz und Friseurmeister Franz Hofmeier. Wie in den vergangenen Jahren auch stellen sie auf der Bühne ihre Fähigkeit zur unterhaltsamen Moderation unter Beweis.

Standort des Fotografen: 47.883050, 8.347892

Mitglieder des Jugendrotkreuz, 1984

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Sein 75. Gründungsjubiläum feiert der Ortsverein des Deutschen Rotes Kreuz im August 1984. Ganz so alt ist die Jugendrotkreuzgruppe noch nicht, denn sie wurde erst am 6. April 1967 ins Leben gerufen. Seit 1977 ist Gabi Münzer verantwortlich für die Gruppenarbeit. Breiten Raum nimmt die Ausbildung in der Ersten Hilfe ein. Aber auch Freizeitaktivitäten kommen nicht zu kurz, seien es gemeinsame Radtouren oder Zeltlager. Noch ist das DRK-Haus (Bei der Kirche 3) nicht gebaut, man trifft sich deshalb in der Sonderschule (Untere Hauptstr. 10).

1.Reihe, v.l.n.r.: Gerald Münzer, Gabi Münzer geb. Stoffel, Heiko Ludwig, Martin Beha, Georg Becher
2.Reihe, v.l.n.r.: Gabi Senn, Joachim Schmidt, Susanne ???, Edeltraut Ganter, Markus Wehrle, Matthias Kirner

Standort des Fotografen: 47.882550, 8.343173

Narrengruppe in der Maienlandstraße, Fasnacht 1984

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Offiziell lautet das Motto der diesjährigen Fasnacht: »Märchen aus aller Welt«. Besonders märchenhaft sieht die Narrengruppe auf dem Foto zwar nicht aus, aber dafür umso sportlicher. Die Eishockey-Mannschaft posiert in der Maienlandstraße vis-à-vis vom Gasthaus »Pilgerhof« vor dem Narrenbaum der 20-Jährigen.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Ingo Küssner, 2 Harald Burger
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Martin Höcklin, 2 Helmut Münzer
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Roland Münzer, 2 Rudolf Lasson, 3 Gerd Burger, 4 Horst Hepting

Standort des Fotografen: 47.886575, 8.341842

Pflästerer Ludwig Storz bei der Arbeit, 1984

Sammlung Familie Waßmer

Ludwig Storz (1902-1987) ist Pflästerer. Eigentlich schon längst im Ruhestand, greift der 82-Jährige noch einmal zu seinen Werkzeugen und pflästert seinen neuen Nachbarn, dem Ehepaar Waßmer (Maienlandstr. 12), den Hof hinter dem Haus.

Standort des Fotografen: 47.885542, 8.342659