3 Fotos: Narrengruppe »Club 40« beim Narrenumzug am »Scharfen Eck«, Fasnacht 1989

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Die »Laternenbrüder« feiern ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum mit einem großen Narrenumzug. Das ganze Städtchen ist mit Fasnachtsbändeln und Fahnen närrisch geschmückt. Der »Club 40« bestehend aus Narren und Närrinnen des Geburtsjahrgangs 1940 reiht sich in den Umzug ein und gratuliert zu dem besonderen Jubiläum. Und da bei einer Geburtstagsfeier keine Geburtstagstore fehlen darf, servieren diese Narren den »Laternenbrüdern« eine Schwarzwälder Kirschtorte. Beim Anblick der Biskuitböden, der Sahne, der Kirschen und der Schokoladenraspeln läuft manch einem Zuschauer am Straßenrand das Wasser im Munde zusammen.

Zu sehen sind die Schwestern Pfefferle, die das Transparent vornweg tragen. Dahinter folgen als Tortenstücke u.a. Alfons und Helga Zimmermann, Heinrich und Monika Wider sowie Wolfgang Kühn.

Am Fenster des Hauses Huber (Obere Hauptstr. 6) sind Aloisia Huber und ihre Schwiegermutter Mimi Huber zu sehen. Am Straßenrand stehen Irene Schwanz und Heinz Finkbeiner.

Standort des Fotografen: 47.884493, 8.345604

20-Jährige beim Narrenumzug, Fasnacht 1989

Fotograf: Foto Faraggi, Breisach
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Heike Soldan zur Verfügung.

Am »Schmutzigen Dunschdig« waren die 20-Jährigen als »Schotten« unterwegs. Für den Narrenumzug am »Fasnet Mändig« lassen sie sich etwas ganz besonderes einfallen und schlüpfen nochmal in ein anderes Kostüm. Schließlich feiern die »Laternenbrüder« in diesem Jahr ihr 100. Gründungsjubiläum. Was liegt da näher, als dass die 20-Jährigen als 120-Jährige gehen?! Die Frauen verkleiden sich als Greise und die Männer als Greisinnen. Und fertig sind die »Jubiläumszwanziger«, wie auf dem Umzugswagen hinter ihnen steht

1.Reihe, knieend, v.l.n.r.: Birgit Knöpfle, Jeannette Heizmann, Heike Bölle
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: Jürgen Fehrenbach, Karin Fritsche, Anette Grimm, Christa Berberich, Corina Grimm, Martina Masuch, Renate Zumstein, Karin Geisinger, Christoph Bader, ?
3.Reihe, v.l.n.r.: Susanne Zepf, Anja Adrion, Renate von der Heydt, Dirk Benz, Manuela Knöpfle, Bernd Wider, Martin Heizmann
4.Reihe, auf dem Wagen stehend, v.l.n.r.: Thorsten Diehr, Ralf Streit, Daniela Vogelbacher, Andreas Schreiber, Joe Kuttruff, Birgit Finkbeiner, Matthias Kühn
5.Reihe, auf dem Wagen stehend, v.l.n.r.: Heiko Reinhardt, Thomas Kaufmann

Standort des Fotografen: 47.885166, 8.350046

2 Fotos: 20-Jährige im Maienland, Fasnacht 1989

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

1989 feiern die »Laternenbrüder« ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum. Strahlender Sonnenschein beschert eine Bilderbuch-Fasnacht. Die 20-Jährigen des Jahrgangs 1969 haben sich im Jubiläumsjahr als Schotten verkleidet. Sie tragen Schottenröcke (Kilts) mit dem typischen Karomuster und führen sogar mehrere Dudelsäcke mit sich. Die Holzschildchen, die sie als »20«er ausweisen, haben die Form einer Teekanne, dem Nationalgetränk der Schotten – vom Whiskey einmal abgesehen…

Zu sehen sind in alphabetischer Reihenfolge: Anja Adrion, Christoph Bader, Dirk Benz, Christa Berberich, Heike Bölle, Thorsten Diehr, Beate Fehrenbach, Jürgen Fehrenbach, Karin Fehrenbach, Thomas Fetz, Birgit Finkbeiner, Matthias Frey, Karin Fritsche, Karin Geisinger, Anette Grimm, Corina Grimm, Werner Hasenfratz, Jeannette Heizmann, Jutta Hepting, Renate von der Heydt, Martin Heizmann, Thomas Kaufmann, Birgit Knöpfle, Manuela Knöpfle, Joe Kuttruff, Matthias Kühn, Martina Masuch, Bernhard Nägele (1969-2019), Heiko Reinhardt, Andreas Schreiber, Ralf Streit, Daniela Vogelbacher, Rudi Werne, Bernd Wider, Susanne Zepf, Renate Zumstein

Gleich werden sie den Narrenbaum ins Städtchen tragen und ihn auf dem Rathausplatz aufstellen. Dann werden sie offiziell auf die Laterne der »Laternenbrüder« vereidigt. Die Schwurformel lautet seit 1927:

»Linke Hand auf’s rechte Herz, rechte Hand auf die Laterne! Ich schwöre, angesichts dieser Laterne und der anwesenden Laternenbrüder, dass ich, solange ich lebe und Atem habe, mit allen Fasern meines Lebens, treu zur Laternenbrüder-Narrenfreiheit stehe, den Anordnungen der Narrenobrigkeit willig Folge leiste, die Löffel des Stadtwappens nie missachte, mich als Mensch vom Menschen stammend, als Mensch aufführe, und den Narrentribut, wie es das Gesetz vorschreibt, jährlich willig bezahle.«

Standort des Fotografen: 47.886550, 8.341831

Weibliche Narrenpolizei in der Maienlandstraße, Fasnacht 1989

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Es ist eine besondere Fasnacht, die 1989 gefeiert wird. Denn die »Laternenbrüder« begehen ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum. Das Lehrerehepaar Werner und Maria Waßmer haben ihr Haus (Maienlandstr. 12) deshalb aufwändiger als sonst geschmückt, mit Fasnachtsbändel und einer Hexe.

Am »Schmutzigen Dunschdig« ziehen die 20-Jährigen vom »Pilgerhof« kommend daran vorüber, um im Städtchen den Narrenbaum aufzustellen. Begleitet werden sie auf ihrem Weg, wie hier auf dem Foto zu sehen ist, von der weiblichen Narrenpolizei und der Stadtmusik. Vorneweg marschiert – mit weißer Jacke – Katja Schwanz.

Standort des Fotografen: 47.885383, 8.342451

Laternenbrüder in der Maienlandstraße, Fasnacht 1989

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Es ist eine besondere Fasnacht, die 1989 gefeiert wird. Denn die »Laternenbrüder« begehen ihr 100-jähriges Gründungsjubiläum. Am »Schmutzigen Dunschdig« kleiden sie sich daher, wie der erste Narrenrat, mit Anzügen und weißen Zipfelmützen, und nicht etwa mit Fuhrsmannskitteln und schwarzen Rundhüten, wie man sie sonst kennt.

Vom »Pilgerhof« kommend marschieren zum Aufstellen des Narrenbaums in Richtung Städtchen. Vorneweg geht Narrenvater Jupp Hoitz, der seit 1972 amtiert. Ihm folgen v.r.n.l.: Franz Scholz, Manfred Mayer, Josef Lentz, Johann Fritsche, Franz Riede, Konrad Schwörer, Hermann Zahn und Dieter Butsch. Zu guter Letzt marschiert Fritz Straub, das langjährige »Reichburgmali«.

Im Hintergrund ist das Haus Waßmer (Maienlandstr. 12) zu sehen, das anlässlich des Jubiläums mit Fasnachtsbändel und einer Hexe geschmückt ist.

Standort des Fotografen: 47.885383, 8.342451

Narrengruppe in der Metzgerei Nickel, Fasnacht 1989

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Die Metzgerei Nickel (Rathausplatz 4) ist zwar geöffnet, aber ein normaler Verkauf ist zur Zeit kaum möglich. Denn es ist »Schmutziger Dunschdig« und der Laden fest in der Hand der Damen von der katholischen Frauengemeinschaft, die darin ihr Unwesen treiben. Bei einem Gläschen Schnaps wärmen sie sich auf. Im Vordergrund balgt sich Maria Hall mit Hildegard Beha.

Stehend, v.l.n.r.: Margarete Adrion, Ingeburg Mayer, Ursula Kopp, Käthe Kaufmann, Eva Frey, Martha Adrion, Luise Kienzler, Rosmarie Götz und Olga Streit

Im Hintergrund sind an der Wurst- und Fleischtheke Edeltraud Nickel und Maria Kaufmann zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.884031, 8.344296

Tischtennisclub auf dem Schulhof, 1989

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

30 Jahre alt ist der Tischtennisclub, als dieses Gruppenfoto auf dem Schulhof der Realschule aufgenommen wird. Die Gründungsversammlung fand am 6. August 1959 im Gasthaus »Ochsen« statt. Hervorgegangen war der Verein aus einem losen Zusammenschluss von Tischtennisbegeisterten, die anfänglich in der Ausstellungshalle der Firma Prause zwanglos miteinander spielten. 30 Jahre später hat der Verein so viele aktive Mitglieder wie nie zuvor: 40 Aktive in drei Herrenmannschaften, eine Frauenmannschaft, eine Mädchenmannschaft sowie eine Schüler- und eine Schülerinnenmannschaft.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Kerstin Beck, 2 Luise Vögt, 3 Tanja Gugler, 4 Martina Zähringer (verh. Kess), 5 Michaela Knittel, 6 Erwin Kirner
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Erich Beha, 2 Georg Beha, 3 Michael Glass, 4 Heintje Rieple, 5 Michael Straetker, 6 Bernd Pacher, 7 Carsten Prause
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Karl-Heinz Koch, 2 Thomas Hecht, 3 Ulrich Oschwald, 4 Martin Benitz, 5 Bernd Becher

Und noch ein Geburtstagskind ist auf dem Foto versteckt. Vor dem Haus Selb (Obere Hauptstr. 12) steht ein Geburtstagsbaum. Gut lesbar ist die daran angebracht Zahl »60«. Walter Selb (1929-2002) feiert seinen 60. Geburtstag!

Standort des Fotografen: 47.884084, 8.347513

Sternsinger im Maienland, Januar 1989

Sammlung Familie Waßmer

Die Sternsinger sind wieder unterwegs. Sie ziehen von Haus zu Haus, sammeln Spenden für das römisch-katholische Hilfswerk Miserior und schreiben den Haussegen »19+C+M+B+89« an bzw. über die Türen. »Wir kommen daher aus dem Morgenland«, singt die fröhliche Schar vielstimmig.

V.l.n.r. Sternträger Daniel Egy, König Jörg Waßmer, Susanne Waßmer, König Michael Köpfer, König Konrad Isele, Monika Heizmann, Axel Köpfer

Standort des Fotografen: 47.885574, 8.342666

Haus Effinger in der Vorstadtstraße, 1989

Sammlung Familie Waßmer

Noch existiert das Scheunentor im Haus Effinger (Vorstadtstr. 2). Das Anwesen gehört dem Landwirt Wilhelm Effinger (1906-1990) und seiner Ehefrau Luise Effinger geb. Oschwald (1914-2009), die es 1947 von der Elterngeneration übernommen hatten. Anders ist dies beim Nachbarhaus (Vorstadtstr. 3): Die Landwirtschaft wurde bereits in den 1970er Jahren aufgegeben. Seit einem Umbau ist das Scheunentor verschwunden, immerhin blieb sein Umriss erhalten und wurde verglast. Statt einer Landwirtschaft befinden sich hier nun Wohnungen.

Standort des Fotografen: 47.884755, 8.345316

Gemeinderäte und Ortschaftsräte, 1989

Sammlung Familie Waßmer

Die Legislaturperiode 1984-1989 ist zu Ende. Nach den Gemeinderatswahlen werden einige Gemeinderäte und Ortschaftsräte aus ihrem Amt scheiden. Sie werden in der letzten Sitzung von Bürgermeister Dr. Dieter Mellert verabschiedet, der sich für ihr ehrenamtliches Engagement bedankt. Ein letztes Mal versammeln sich die Gemeinderäte und Ortschaftsräte zu einem Gruppenfoto – nicht etwa im Sitzungssaal im Rathaus, sondern im Saal des neu erbauten und im April 1989 eröffneten Kultur- und Fremdenverkehrszentrums. 29 Personen sind auf dem Gruppenfoto zu sehen, davon nur drei Frauen (d.h. nur 10%), die in der ersten Reihe Platz genommen haben. Kommunalpolitik 1989 ist offensichtlich noch eine Männerdomäne.

1.Reihe, v.l.n.r.:  1 Norbert Brugger, 2 Georg Rieple (Ortsvorsteher von Dittishausen), 3 Helga Beck, 4 Erika Ketterer, 5 Elvira Fischer (geb. Egle, 1925-2020), 6 Ekkehard Marx, 7 Franz-Josef Mayer, 8 Hugo Ketterer (Ortsvorsteher von Unadingen, 1930-2020)
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Hubert Katla, 2 Gerhard Raufer, 3 Klaus Wider, 4 Georg Mayer, 5 Ernst Wider, 6 Josef Hoitz (1930-2024), 7 Eugen Doser, 8 Josef Bayer (1930-2005), 9 Theo Walz (1927-2015), 10 Bruno Kramer, 11 Bernhard Blatter (Ortsvorsteher von Göschweiler), 12 Bürgermeister Dr. Dieter Mellert (1941-2019), 13 Hugo Mayer (Ortsvorsteher von Bachheim)
3.Reihe, v.l.n.r: 1 Hans Frei, 2 Berthold Meister, 3 Dieter Vierlinger, 4 Uli Reichenbach, 5 Werner Waßmer, 6 Fritz Isele (1940-2024), 7 Herbert Wiggert, 8 Emil Frei (Ortsvorsteher von Reiselfingen)

Standort des Fotografen: 47.884060, 8.345621

Lagertor der Raiffeisen-Zentralgenossenschaft in der Kirchstraße, 1989

Stadtarchiv

Im Haus Laufer in der Kirchstraße hatte die Raiffeisen-Zentralgenossenschaft ihren Sitz. Im Erdgeschoss befanden sich die Lagerräume der landwirtschaftlichen Produkte. Durch die Öffnung konnten die Waren direkt auf die Fahrzeuge der Landwirte verladen werden.

Die Raiffeisen-Zentralgenossenschaft war die Nachfolgeorganisation der Badischen landwirtschaftlichen Zentralgenossenschaft. Gegründet wurde sie als genossenschaftliche Selbsthilfeorganisation der badischen Landwirte.

Standort des Fotografen: 47.883272, 8.344903