Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Erika Fritsche zur Verfügung.
Es ist vermutlich der Landwirt und Säger Ernst Fritsche (1895-1968), der sich hier beim Skifahren in Pose wirft. Was mich nicht umbringt, macht mich stärker, scheint er sich zu denken. Mit nacktem Oberkörper fährt er Ski – zumindest für den kurzen Augenblick, in dem das Foto aufgenommen wird.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Erika Fritsche zur Verfügung.
Es hat geschneit! Hinter dem Haus Fritsche (Ringstr. 5) steht ein Kind vor dem geparkten Auto. Es ist die kleine Elisabeth Fritsche. Der Seitengiebel links mit dem Spalierbaum gehört zum Haus von Landwirt Josef Honold (1915-1967) und seiner Ehefrau Kreszentia Honold geb. Biehler (1920-?). Der Ökonomieteil des Gebäudes wird später abgerissen. Im Hintergrund ist das Haus Mayer (Ringstr. 3) zu erkennen.
Bei dem Auto handelt es sich um einen NSU-Fiat Neckar 1100.
Die »Löffinger Hexen« feiern Geburtstag, seit 50 Jahren gibt es sie. Klar fällt die Fasnachtsdekoration in diesem Jahr üppiger als sonst aus. Schließlich wird der Geburtstag mit einem großen Narrentreffen gefeiert. Aus dem Wirrwarr an Girlanden mit Bändeln und Fransen ragt die Hexe auf dem Hexenbrunnen heraus.
Es ist eigentlich nur ein kleiner Hang, der sich gegenüber der Mehrfamilienhäuser Obere Hauptstr. 53 und 55 befindet. Aber wenn der Schnee hoch liegt, und man darüberhinaus ein Kind ist, das in einem ausgedienten Autoreifen sitzt, dann wirkt der Hang gleich doppelt und dreifach so hoch und steil. Runter geht es jedenfalls mit vollem Karacho!
V.l.n.r.: Anja Ratzer, Martin Ratzer, Martina Masuch, Jörg Waßmer, Susanne Waßmer.
Bei den Wohnblocks in der Oberen Hauptstraße, die von dem Rötenbacher Architekt Knöpfle erbaut wurden, liegt eine Menge Schnee. Die Kinder aus den Mehrfamilienhäusern strömen zusammen und bauen mit vereinten Kräften einen Schneemann. Im Hintergrund ist die Bundesstraße 31 zu sehen.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Bernhard Adrion zur Verfügung.
Es ist der alte Fasnet-Sunndig. Die närrische Saison endet mit dem Umsägen des Narrenbaums und dem Abbrennen des Fasentfunkens. Doch die Närrinnen und Narren scheinen in diesem Jahr den Winter nicht ausgetrieben zu haben. Denn die Schneemassen türmen sich. Allmählich weiß man nicht mehr, wohin mit dem Schnee. Insbesondere Fußgänger müssen sich in der Dittishauser Straße durch den Schnee kämpfen, während die Straße immerhin weitestgehend freigeräumt ist. Das Schild vor dem Haus Zepf (Dittshauser Str. 21) informiert, dass die »Ortsdurchfahrt« für einige Tage gesperrt ist.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Verena Neumann zur Verfügung.
Wenige Meter hinter ihrem Haus (Demetriusstr. 17) steht Luise Mayer (1923-2012) mit ihren beiden Söhnen in der Ringstraße: Neben ihr steht Walter (*1950), auf ihrem Arm hält sie den kleinen Werner (*1952). Es ist Winter, auf der Freifläche vor dem »Benzbau« (Ringstr. 8) liegt Schnee, der kleine Fußgängerweg hinauf zum Bahnhof ist vereist.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Regina und Rudi van den Heuvel zur Verfügung.
Ein sonniger, aber eisiger Wintertag. Auf der Ringstraße liegen noch Schneereste, während der Raureif die Landschaft in ein helles Kleid hüllt. Besonders eindrucksvoll leuchten die Bäume oben am Alenberg weiß in der Sonne. Auch an den Stromleitungen, die über die Straße gespannt sind, hat sich Reif niedergeschlagen.
Der Blick fällt in Richtung Haus Durst (Ringstr. 1) und Haus Maier (Ringstr. 2). Die stattlichen Gebäude mit ihren steilen Dächern prägen diesen Abschnitt der Ringstraße. Noch verlaufen die Stromleitungen auf Masten oberirdisch durch das Städtchen.
Dass die Landwirtschaft weiterhin mitten zum Ortsbild gehört, zeigt der Vordergrund. Der Misthaufen gehört zum Anwesen der Familie Mayer (Ringstr. 3). Wohnhäuser, Gärten und bäuerliche Wirtschaftsflächen liegen hier noch ganz selbstverständlich unmittelbar nebeneinander.
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Regina und Rudi van den Heuvel zur Verfügung.
Die Startnummern »9« und »17« sind bereit. Der Skiwettkampf kann beginnen! Der 1959 gegründete Skiclub sorgt dafür, dass sich Skifahren immer größerer Beliebtheit erfreut. Vor allem die Jugend scheint mit Begeisterung beim Skisportfest in der »Breiten« dabei zu sein.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Sonja Schwörer geb. Vogt zur Verfügung.
Fünf kleine Fasnachtsnarren stehen in der Haslachstraße und sind für die Kinderfasnacht bereit. In diesem Jahr werden sie ordentlich zu tun haben, um den Winter zu vertreiben, denn noch liegt alles tief verschneit.
V.l.n.r.: Karin Vogt, Barbara Vogt, Dietmar Vogt, Rainer Vogt und dahinter: Wolfgang Vogt (geb. 1955).
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Emma Binder zur Verfügung.
»Postfacharbeiter«, so lautet die offizielle Berufsbezeichnung von Karl Binder (geb. 1921), wie dem Adressbuch von 1952 zu entnehmen ist. Auf dem Foto ist er mit seinem Postwagen zu sehen, wie er in der Bahnhofstraße unterwegs ist, um die Post zum Bahnhof zu bringen. Im Hintergrund weist ein Schild in Richtung der Möbelhandlung von Schreinermeister Eugen Münzer (1911-1957).
Karl Binder ist verheiratet mit Emma geb. Limb (1913-?), sie wohnen im Haus Rötenbacher Str. 6.
»Löffingen, vor dem Klimawandel«, werden vielleicht nachfolgende Generationen beim Betrachten dieses Fotos denken, das Ende der 1980er Jahre aufgenommen wurde. Starker Schneefall verwandelt die Kirchstraße in eine Märchenlandschaft. Auch die Hexe auf dem Hexenbrunnen wird mehr und mehr zugeschneit.
Die – noch kleinen – Bäume in der Straße zeigen an, dass das Foto relativ kurze Zeit nach der Sanierung der Kirchstraße entstanden ist. Am linken Bildrand ist außerdem das Haus Freund zu sehen, bevor es 1992 grundlegend saniert und umgebaut wird.