Terrasse des Gästehauses Koch in der Bittengasse, ca. 1955-1958

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Das »Gästehaus Koch« (Kirchstr. 21) vermietet Zimmer an Kurgäste, Einzelzimmer, Doppelzimmer sowie Dreibettzimmer. »Wir bieten Ihnen angenehme Unterkünfte in gut gepflegten Räumen«, heißt es in einem Werbeprospekt von Sattlermeister Karl Koch (1910-?) und seiner Ehefrau Anna Koch (1914-?). Besonders beliebt bei den Kurgästen ist die Terrasse, die zur Bittengasse hinausreicht. Der Blick wandert am Farrenstall und dem Bauhof vorbei, über die »Bittenwiesen« hinweg, in Richtung »Hasle«. Am Rande des Wäldchens ist die 1953/54 erbaute evangelische Kirche zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.882925, 8.344761

Luftbild auf das Städtchen mit katholischer Pfarrkirche, ca. 1955-1960

Verlag Flugbild GmbH, Bonn
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Ralf Gauger zur Verfügung.

Dieses Luftbild entsteht in der Nachkriegszeit, vermutlich in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre. Zu sehen ist im Vordergrund die katholische Pfarrkirche St. Michael, mit ihrem 1713-1715 erbauten Langhaus und Chor sowie ihrem 1855 an der Weststeite errichteten Turm. Auf dem Foto ist der Turm noch unverputzt. Schön auf dem Foto zu erkennen ist, dass die Kirche außerhalb des mittelalterlichen Altstadtrings steht.

Neben der Kirche ist rechts das Schlachthaus am Bittenbach zu sehen, das 1968 abgerissen wird, und dahinter der Farrenstall und der neu erbaute Bauhof. Weiter oben in der Bittengasse steht ein Trafohäuschen. Herausragende Gebäude im Städtchen sind das 1830/31 erbaute Rathaus und die beiden Gasthäuser »Sonne« (Rathausplatz 9-10) und »Löwe« (Rathausplatz 11), die den oberen Rathausplatz dominieren.

Blick von der Schule in Richtung Kirche, ca. 1965

Verlag A. Rebholz

Vom selben Standort im Arkadengang zwischen der Turn- und Festhalle einerseits und dem Schulhaus andererseits war dieser Blick schon einmal Mitte der 1930er Jahre fotografiert worden. 30 Jahre später wird der selbe Blick erneut festgehalten. Vergleicht man die beiden Bilder miteinander, fallen vor allem die baulichen Veränderungen auf. 

Durch den Bogen wandert der Blick über die »Bittenwiese« hinüber zum Städtchen mit der katholischen Pfarrkirche St. Michael. Anders als früher ist der Kirchturm seit der Renovierung 1961 verputzt. Zu sehen ist jetzt der neue Farrenstall, der nach dem Zweiten Weltkrieg anstelle des bei einem Fliegerangriff zerstörten erbaut wurde. Allerdings ist er halb verdeckt, denn vor ihm steht der Anfang der 1960er Jahre erbaute städtische Bauhof. Er wird seinerseits 2015 abgerissen. Das kleine Häuschen neben der Kirche ist das Schlachthaus, das direkt am Bittenbach steht. Wenige Jahre später wird es dem Neubau eines großen Mietshauses (Bei der Kirche 1) weichen. Hinter den Häusern der Altstadt ragt das Benz-Kamin des Sägewerks auf. Vor 30 Jahren waren es noch zwei Schornsteine. 1984 wird auch dieses Kamin gesprengt.

Standort des Fotografen: 47.882613, 8.347665

Blick von der Schule in Richtung Kirche, ca. 1935-1938

Verlag A. Rebholz | Dieses Foto stellte dankenswerterweise Monika Huber zur Verfügung.

Ein Blick wie aus dem Kreuzgang eines Klosters bietet sich von dem 1936 eingeweihten Schulgebäude an der »Hasle«. Der Verbindungsbau zwischen der Turn- und Festhalle einerseits und dem Schulhaus andererseits verfügt über einen Arkadengang. Durch den Bogen wandert der Blick über die »Bittenwiese« hinüber zum Städtchen mit der katholischen Pfarrkirche St. Michael. Zu sehen sind der Farrenstall, der bei einem Fliegerangriff 1945 zerstört wird, und das Schlachthaus, das direkt am Bittenbach steht. Hinter den Häusern der Altstadt ragen die beiden Schornsteine des Sägewerks Josef Benz AG auf. Das Foto fand in den 1930er Jahren als Ansichtskarte Verbreitung.

Standort des Fotografen: 47.882613, 8.347665

Luftbild vom Krankenhaus in der Seppenhofer Straße, ca. 1960

Deutsche Luftbild K.G., Hamburg-München
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

Das Krankenhaus in der Seppenhofer Straße wird mehrfach umgebaut und vergrößert. In den 1950er Jahren reißt man das rechts angrenzende landwirtschaftliche Gebäude ab, das dem Krankenhausfonds gehört. An seiner Stelle errichtet man 1957 einen modernen Anbau mit einer Kapazität von zusätzlich 55 Betten.

Die Kosten belaufen sich auf rund 500. 000 DM. Die Nachbargemeinden Bachheim, Dittishausen, Göschweiler, Reiselfingen, Rötenbach, Seppenhofen, Unadingen und Unterbränd tragen einen Teil davon. Löffingen hat damit ein modernes Krankenhaus, das in der gesamten Region anerkannt ist.

Das Luftbild entsteht kurz nach Abschluss des Umbaus. Hinter dem Krankenhaus sind der Farrenstall und der Bauhof in der Bittengasse zu sehen. Daran schließen sich die »Bittenwiesen« an. Der Kindergarten ist noch nicht zu sehen, er wird erst ein paar Jahre später, 1964 gebaut.