Feuerwehrmänner mit Motorspritze in der Demetriusstraße, ca. 1938

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

»Freiw. Feuerwehr Löffingen 1927« steht auf der Tür der Motorspritze, die die Wehr 1927 anschaffte. Das Foto entstand allerdings ein paar Jahre später, wie an den Hakenkreuzfahnen auf der Kühlerhaube zu erkennen ist. Das Fahrzeug mit der Feuerwehrmannschaft fährt gerade die Demetriusstraße entlang. Im Hintergrund ist der »Stadtbau« (Demetriusstr. 1) und das Haus von Sattlermeister Wilhelm Krauß (Demetriusstr. 2) zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.884211, 8.345002

Feuerwehrmänner mit Bürgermeister Andris, ca. 1938

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Lore Sibold zur Verfügung.

1938 feierte die Freiwillige Feuerwehr ihr 75. Gründungsjubiläum. Anlässlich der Feierlichkeiten versammelte man sich auf der Treppe vor der Festhalle zu einem Gruppenfoto. In der ersten Reihe steht Bürgermeister Heinrich Andris.

Standort des Fotografen: 47.882983, 8.347683

Feuerwehrmänner mit neuer Motorspritze, 1927

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Emilie und Heinz Albrecht sowie Luzia Bader zur Verfügung.

1927 erhält die Freiwillige Feuerwehr Löffingen ihre erste Automobilfeuerspritze. Damit beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der 1863 gegründeten Wehr. Das motorisierte Löschgerät kommt in den folgenden Jahren nicht nur in Löffingen zum Einsatz, sondern auch bei Bränden in den Nachbarorten.

Hier haben sich Feuerwehrmänner mit der neuen Feuerspritze vor der Treppe zur katholischen Pfarrkirche St. Michael zu einem Gruppenfoto aufgestellt. Das Haus rechts im Hintergrund ist das Kaufhaus von Anton Schirmer (Kirchstr. 25).

1.Reihe v.l.n.r.: Josef Göhry, Ernst Krauß, Timotheus Schmid, Franz Zepf, Kommandant Josef Benitz (1897-1981), ? (Ausbilder der Feuerwehrschule Freiburg), Konrad Bader, Wilhelm Krauß

2.Reihe v.l.n.r.: ?, Ernst Willmann, Ernst Fehrenbach, Fritz Fehrenbach, Wilhelm Maier, Wilhelm Jonner, Fritz Seilnacht, Karl Hepting, Edmund Jordan, Heinrich Thoma, Andreas Maier, Franz Fehrenbach, Franz Guth

Standort des Fotografen: 47.882864, 8.344345

2 Fotos: Schauübung in den »Bittenwiesen« beim Kreisfeuerwehrfest, 6./7. Juni 1953

Verlag A. Rebholz
Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Susanne Rebholz zur Verfügung.

»Wasser marsch!« heißt das Kommando beim Kreisfeuerwehrfest, das am 6./7. Juni 1953 stattfindet. Viele wohnen dem Spektakel unterhalb der Schule an der »Hasle« bei. Bei der Schauübung wird ein Frontalangriff mit 100 Stahlrohren im Einsatz vorgeführt. Im selben Jahr kann die Freiwillige Feuerwehr Löffingen ihr 90. Gründungsjubiläum feiern.

Standort des Fotografen: 47.881210, 8.347139

Feuerwehr auf dem Festhallenplatz, 1938

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Richard Zepf und Lore Fehrenbach und Michael Fehrenbach zur Verfügung.

1938 feiert die Freiwillige Feuerwehr ihr 75. Gründungsfest. Unter dem Kommando ihres Kommandanten Josef Fritsche, der dieses Amt von 1928 bis 1939 inne hat, tritt die Wehr auf dem Festhallenplatz in Reih und Glied an.

V.l.n.r.: ???, ???, ???, ???, [Albert Benitz], Malermeister Karl Schmid, ???

Im Hintergrund sind das Gasthaus »Linde« und das Haus von Landwirt Heinrich Selb (Obere Hauptstr. 12) zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.883295, 8.347753

Feuerwehrmannschaft mit Spritzenwagen auf dem oberen Rathausplatz, Juni 1937

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Ursula Glunk und Richard Zepf zur Verfügung.

Vor dem Gasthaus »Ochsen« (Rathausplatz 12) stellt sich die Steigermannschaft der Freiwilligen Feuerwehr mit ihrem Spritzenwagen zu einem Gruppenfoto auf. Das Foto wird vermutlich am 6. Juni 1937 aufgenommen.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Ernst Meßmer (1869-1943), 2 Karl Glunk (1897-1980), 3 Albert Benitz (1905-1996), 4 Heiner Fehrenbach
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Leopold Strobel, 2 Karl Zepf, 3 Wilhelm Fehrenbach (1905-1943), 4 Josef Heiler I, 5 ???, 6 Karl Schmid (1878-1955)

Standort des Fotografen: 47.884004, 8.344877

Feuerwehrmannschaft vor dem Feuerwehrhaus, ca. 1927-1931

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz sowie Johanna und Walter Nägele zur Verfügung.

1927 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Löffingen ihre erste Automobilfeuerspritze. Damit begann ein neues Kapitel in der Geschichte der 1863 gegründeten Wehr. Das motorisierte Löschgerät kam in den folgenden Jahren nicht nur in Löffingen zum Einsatz, sondern auch bei Bränden in den Nachbarorten.

Hier haben sich Feuerwehrmänner mit der neuen Feuerspritze vor dem Spritzenhaus zu einem Gruppenfoto aufgestellt. Vorne in der Mitte steht der Kommandant Joseph Benitz (1897-1981).

1.Reihe v.l.n.r.: Franz Zepf, Fritz Seilnacht, Josef Göhry, Andreas Maier, Wilhelm Jonner, Joseph Benitz, Ernst Kraus, Franz Guth, Konrad Vergut, Timotheus Schmid
2.Reihe v.l.n.r.: Edmund Jordan, Alfred Geisinger, Otto Fürst, Karl Hepting, Willi Faller, Fritz Strobel, Franz Heizmann

Standort des Fotografen: 47.884741, 8.348043

Feuerwehrmänner mit Bürgermeister Benitz, ca. 1963/64

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Luzia Bader zur Verfügung.

Bürgermeister Paul Benitz (1899-1979), der von 1947 bis 1965 amtiert, ehrt fünf verdiente Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. Ganz rechts steht Feuerwehrkommandant Arno Adrion (1924-1993).

1.Reihe, v.l.n.r.: Karl Bader (1902-1971), Anselm Zepf (1898-1989), Josef Kaltenbrunner (?)
2. Reihe, v.l.n.r.: Bürgermeister Paul Benitz, Kreisbrandmeister Franz Happle (aus Neustadt), Kommandant Arno Adrion

Wer weiß, in welchem Lokal das Foto aufgenommen wird?

Standort des Fotografen: ???

Brand des Hauses Benz in der Maienlandstraße, 1970

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Werner Lubrich zur Verfügung.

In der Maienlandstraße hat sich eine große Menschenmenge versammelt. Männer, Frauen und Kinder stehen dicht gedrängt im aufgeweichten Erdreich und verfolgen, wie das Haus Benz (Maienlandstr. 27) in Flammen aufgeht. Der Dachstuhl ist bereits zusammengebrochen, nur das verkohlte Gebälk ragt noch in den Himmel. Dichter Rauch steigt auf, während die Feuerwehr gegen die Glut kämpft.

Das Anwesen ist ein typisches einstöckiges Tagelöhnerhaus mit großem Ökonomieteil. 1957 hat der Landwirt Fritz Benz (geb. 1925) das Haus nach dem Tod seines Vaters Benz (1885-1955) übernommen. Doch schon 1969 geht es in neue Hände über: Josef (»Jupp«) Hoitz und Anita Hoitz, die das Gasthaus »Pilgerhof« gegenüber betreiben, kaufen das Gebäude. Die Ruine wird abgetragen, an ihrer Stelle entsteht ein Parkplatz für die Gäste des Gasthauses.

Standort des Fotografen: 47.886768, 8.341845

Brand des Hauses Benz in der Maienlandstraße, 1970

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Werner Lubrich zur Verfügung.

Rauch hängt über der Maienlandstraße, Flammen schlagen aus dem Dachstuhl. Das Haus Benz (Maienlandstr. 27) steht in hellen Flammen. Der rechte Gebäudeteil, die große Ökonomie, ist bereits weitgehend zerstört, auch der Dachstuhl des Wohnteils ist zusammengebrochen. Mit langen Wasserstrahlen versuchen Feuerwehrleute, zumindest das Nachbarhaus vor dem Übergreifen der Flammen zu bewahren.

Währenddessen hat sich eine große Menschenmenge versammelt. Kinder und Erwachsene stehen dicht gedrängt, viele schauen gebannt und erschrocken zugleich auf das Inferno. Für die Anwohner*innen ist es ein dramatisches Ereignis – ein Haus, das über Generationen bewohnt war, sinkt binnen weniger Stunden in Schutt und Asche.

Das Haus Benz war ein typisches Tagelöhnerhäuschen, eingeschossig, schlicht – aber mit einer beachtlich großen Ökonomie, deren Wiederkehr sich zum Garten hin öffnete. 1957 hatte der Landwirt Fritz Benz (1925-?) das Anwesen von seinem Vater Johann Benz (1885-1955) übernommen. Kurz vor dem Brand, 1969, ging es in den Besitz von Gastwirt Josef (»Jupp«) Hoitz und dessen Ehefrau Anita Hoitz über, die auf der gegenüberliegenden Straßenseite den »Pilgerhof« betreiben. Nach dem Brand lassen sie die Ruine abtragen und auf dem Grundstück einen Parkplatz für ihre Gäste anlegen.

Standort des Fotografen: 47.886768, 8.341845

Feuerwehrmänner beim Großbrand in der Demetriusstraße, 28. Juli 1921

Verlag A. Rebholz

Feuerwehrmänner mit Helmen sowie Zivilisten stehen in der Demetriusstraße. Einer hält einen Löscheimer in der Hand. Die Männer blicken in das Flammeninferno. Links ist die Rückseite des damaligen Postamtes (heute Rathausplatz 3) zu erkennen. Der Feuerwehr gelang es, dieses Gebäude vom Niederbrennen zu bewahren und somit ein weiteres Umsichgreifen des Feuers in Richtung Oberer Rathausplatz zu verhindern. Der Blick der Feuerwehrmänner geht die Demetriusstraße hinunter in Richtung Mailänder Tor, das aber in dem Rauch nicht zu erkennen ist. Deutlich wird auf dem Foto, wie eng die Demetriusstraße, damals »Hintergasse« genannt, war. Das an das Postamt angrenzende Anwesen des Landwirts Diesberger (heute Rathausplatz 4) ragte weit in die Straße hinein und verengte sie zu einer schmalen Gasse. Ausgerechnet an dieser schmalen Stelle im Haus von Julius Heer brach das Feuer aus.

Standort des Fotografen: 47°53’03.3″N 8°20’40.2″E

Rückseite des Mailänder Tores beim Großbrand, 28. Juli 1921

Verlag A. Rebholz, Löffingen | Stadtarchiv
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Inge Benitz und Franz Scholz zur Verfügung.

Ein dramatischer Augenblick wird am 28. Juli 1921 in dieser Fotografie festgehalten. Das Bild wird vom Maienland aus aufgenommen, während das Feuer im Städtchen wütet. Zu sehen ist die Rückseite des alten Mailänder Tores. Die Feuerwehr versucht, das Gebäude zu retten, um ein Ausbreiten des Feuers entlang des Altstadtrings zu verhindern. Ein Feuerwehrmann steht auf der Leiter und versucht, das Dach zu löschen.

Der Großbrand brach im Haus von Landwirt Julius Heer (Demetriusstr. 10) aus, zwei Häuser neben dem Mailänder Tor. Ihm fallen 36 Häuser in der Demetriusstraße, am Rathausplatz, in der Ringstraße, der Maienlandstraße, in der Rötengasse und in der Alenbergstraße zum Opfer.

Standort des Fotografen: 47.884085, 8.343593