2 Fotos: Hermann Geisinger bei der Einweihung des Hexenbrunnens, 21. September 1975

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Mit einem Volksfest wird der Hexenbrunnen in der Kirchstraße am 20./21. September 1975 feierlich eingeweiht. Die Hexengruppe übergibt den Brunnen offiziell an die Stadt. Der alte Hexenchef Hermann Geisinger (1926-1989), der zusammen mit Josef (Sepp) Bayer treibende Kraft bei dem Brunnenbau war, hält eine Ansprache. Der Hexensamen steht am Brunnenrand und hört andächtig zu.

Standort des Fotografen: 47.883027, 8.344290

2 Fotos: Einweihung des Hexenbrunnens, 21. September 1975

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Mit einem Volksfest wird der Hexenbrunnen in der Kirchstraße am 20./21. September 1975 feierlich eingeweiht. Die Hexengruppe mit ihrem Hexenchef Klaus Wider übergibt den Brunnen offiziell an die Stadt und ihren frisch gewählten Bürgermeister Dieter Mellert. Mit dabei ist in vorderster Linie der alte Hexenchef Hermann Geisinger (1926-1989). Mit Bürgermeister Mellert trinkt er ein frisch gezapftes Glas Wasser aus dem Hexenbrunnen.

Die beiden »Hexen«-Frauen auf dem oberen Bild sind Waltraud Egle und Bärbel Wider, das »Hexen«-Kind, das in Richtung Kamera schaut, ist ihre Tochter Daniela Wider.

Im Hintergrund ist Lehrer Manfred Schönau zu erkennen, der für die Presse fotografiert.

Standort des Fotografen: 47.883027, 8.344290

Gründungsmitglieder der Trachtengruppe vor dem Gasthaus »Gebert«, 1975

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Die Trachtengruppe feiert 1975 ihr 40-jähriges Gründungsjubiläum. Für die Festschrift wird ein schönes Gruppenfoto der Gründungsmitglieder und Ehrenmitglieder benötigt. Also versammelt man sich vor dem Gasthaus »Gebert« für ein Erinnerungsfoto. 

Die Gründungs- und Ehrenmitglieder sind: Karolina Auer, Karl Beha, Albert Benitz, Siegfried Dieterle, Josefa Geisinger, Frieda Klatt, Engelbert Müller und Josef Wölfle.

Standort des Fotografen: 47.884425, 8.346540

Eggertenstraße und Kirchstraße beim Hochwasser, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Ohne genaue Ortskenntnis ist dieses Foto kaum zu entschlüsseln. Der Fotograf steht in der Eggertenstraße – die sich während des Hochwassers am 10. Juli 1975 in einen weit ausufernden See verwandelt hat. Links und rechts im Bild ragen die Häuser Schlenker (Kirchstr. 6) und Freund (Kirchstr. 12) ins Bild. Dazwischen aber klafft eine große Lücke: Dort standen bis vor kurzem zwei ältere Gebäude, die der Arzt Dr. Gebhard Hecht abreißen ließ, um an ihrer Stelle einen Neubau zu errichten. Die Bauarbeiten haben jedoch noch nicht begonnen, sodass der Blick ungehindert weiterreicht – bis hinunter zur Kirchstraße, die ebenfalls komplett unter Wasser steht.

In der Bildmitte erkennt man das Haus des Landwirts Adolf Sibold (Kirchstr. 19), das wenige Jahre später, 1982, bei einem Feuer zerstört wird.

Standort des Fotografen: 47.883342, 8.344376

4 Fotos: Einweihung des Hexenbrunnens, 21. September 1975

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Am 20./21. September 1975 ist es soweit: Der Hexenbrunnen in der Kirchstraße wird feierlich eingeweiht. Im Rahmen eines kleinen Volksfestes übergibt die Hexengruppe mit ihrem Hexenchef Klaus Wider den Brunnen an die Stadt. Mit dabei in vorderster Linie sind die beiden Alt-Hexen Hermann Geisinger und Josef (Sepp) Bayer.

Der Hexenbrunnen ersetzt den alten Laufbrunnen, der bis Ende der 1960er Jahre wenige Meter entfernt stand, aber zum Verkehrshindernis geworden war. Die alte Brunnensäule wurde von Steinmetzmeister Josef Beha so umgearbeitet, dass sie für den neuen Brunnen wieder verwendet werden konnte. Die 1,70 Meter große Hexenfigur, die auf der Säule thront, wurde von dem Künstler Ulrich Kottenroth (aus St. Märgen) geschaffen. Malermeister Karl Hepting bemalte sie in den Originalfarben der Löffinger Hexen. Am Brunnenbecken sind die Wappen von Löffingen und aller eingemeindeten Ortsteile dargestellt.

Standort des Fotografen: 47.883077, 8.344318

Eggertenstraße beim Hochwasser, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Nach einem kräftigen Gewitter heißt es Landunter im Städtchen! Seit 1958 hat Löffingen kein so verheerendes Hochwasser erlebt. Der Stettbach, der ab dem Maienland eingedohlt ist, kann die Wassermassen nicht mehr fassen und sie ergießen sich über die Straßen. Hier bahnen sich die Fluten ihren Weg durch die Eggertenstraße, vorbei an den geparkten Autos – und einem Pommes-Automaten, der an der Hauswand steht.

Im Hintergrund ist das Haus Geisinger (Untere Hauptstr. 4) zu sehen. Vor dem Eingang zum Friseursalon stehen ein paar Schaulustige.

Standort des Fotografen: 47.883527, 8.344292

2 Fotos: Unterer Rathausplatz beim Hochwasser, 10. Juli 1975

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Der untere Rathausplatz gleicht einem riesigen See. Nur der Demetriusbrunnen und das Kriegerdenkmal ragen wie kleine Inseln aus der braunen Flut hervor. Am Donnerstag, dem 10. Juli 1975, geht über Löffingen ein heftiges Sommergewitter nieder. Innerhalb von nur drei Stunden fällt so viel Regen – 86 Liter pro m² –, dass der eingedolte Stettbach die Wassermassen nicht mehr aufnehmen kann.

Was sonst unterirdisch durch das Städtchen fließt, schießt nun ungebremst über die Straßen und strömt in mächtigen Wellen durch das Mailänder Tor. Auf dem Rathausplatz bleiben die Menschen in sicherer Entfernung: Sie beobachten trockenen Fußes das Hochwasser.

Standort des Fotografen: 47.883652, 8.344227

3 Fotos: Brandruine vom Haus Schreiber in der Seppenhofer Straße, 1975

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Alexandra Scholl zu Verfügung.

Das letzte Haus in der Seppenhofer Straße fällt 1975 einem Feuer zum Opfer. Das Haus von Familie Schreiber brennt bis auf die Grundmauern ab. Dabei war das landwirtschaftliche Anwesen gar nicht alt, denn es wurde erst nach dem Großbrand 1921 erbaut.

Bis dahin hatte Familie Schreiber in der heutigen Demetriusstraße gewohnt. Bei dem damaligen Großfeuer verlor sie ihr gesamtes Hab und Gut. Die Schreibers bauten daraufhin außerhalb des Stadtrings in der Seppenhofer Straße ein neues Haus, das seinerseits 1975 in Schutt und Asche sinkt.

Standort des Fotografen: 47.880797, 8.345820

Gründungsmitglieder der Trachtengruppe vor dem Gasthaus »Gebert«, 1975

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Vor dem Gasthaus »Gebert« haben sich die Gründungsmitglieder und Ehrenmitglieder der Trachtengruppe zu einem Erinnerungsfoto versammelt. Schließlich feiert der Verein 1975 sein 40-jähriges Gründungsjubiläum. Da braucht man ein schönes Gruppenfoto für die Festschrift.

1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: Engelbert Müller, Josefa Geisinger (geb. Gebert), Karolina Auer (geb. Greuter), Frieda Klatt (geb. Blattert)
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: Josef Wölfle, Siegfried Dieterle, Albert Benitz, Karl Beha

Standort des Fotografen: 47.884425, 8.346540

Aufräumarbeiten in der Maienlandstraße nach dem Hochwasser, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Alexandra Scholl zur Verfügung.

Das Wasser ist glücklicherweise abgeflossen! Jetzt ist ersteinmal Aufräumen angesagt und alle packen mit an. Mit dem Rücken zum Fotografen stehen Erika Fritsche.

Stunden vorher hieß es noch Land unter im Städtchen. Bei einem kräftigen Sommergewitter am 10. Juli 1975 entluden sich sintflutartige Regenfälle. Innerhalb von drei Stunden wurde ein Niederschlag von 86 Liter pro m² gemessen. Der Stettbach, der normalerweise unter der Maienlandstraße eingedohlt durchfließt, konnte die Wassermassen nicht mehr fassen. Die Fluten ergossen sich über die Straße. 

Standort des Fotografen: 47.884265, 8.343510

Adventsfeier im Kindergarten, Dezember 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Heike Soldan-Bölle zur Verfügung.

Weihnachtsfeier im Kindergarten! Ein von allen Kindern vorgetragenes Lied eröffnet die Feier, deren Höhepunkte die beiden Theaterstücke »Wir wandern zur Krippen« und »Mach Platz Bruder Ochs« sind. Die Kinder stellen den Weg des heiligen Paares nach Bethlehem und die Herbegnahme im Stall dar.

Heike Bölle spielt die Maria, Matthias Frey den Josef und Stefan Hoch den Ochsen. Einstudiert hatten die beiden Krippenspiele Schwester Ediltrudis (1914-2004) und Tante Ruth Schwarz (1936-2011), die beide im Hintergrund zu sehen sind.

Standort des Fotografen: 47.883391, 8.346756

Hochwasser in der Rötengasse, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Fritz Adrion zur Verfügung.

An der Einmündung der Rötengasse in die Maienlandstraße hat sich ein großer See gebildet. Bei einem kräftigen Gewitterschauer wurden Heu und Stroh von den Feldern geschwemmt, die Abläufe und Kanäle verstopften. Der Stettbach trat über die Ufer und suchte sich oberirdisch seinen Weg durch das Städtchen. Das Wasser in den Straßen erreicht eine Höhe von bis zu einem halben Meter.

Der Fotograf steht auf einem erhöhten Standort im oberen Teil der Rötengasse, um trockene Füße zu behalten. Sein Blick fällt auf die Wassermassen und die Häuser von Paula Veith (geb. Schweizer, Rötengasse 2), von Albert und Mathilde Schwörer (Rötengasse 4), das gerade eingerüstet ist, und von Familie Egle (Rötengasse 6).

Standort des Fotografen: 47.885261, 8.342838