Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Das Schaufenster vom »Modehaus Straetker« (Rathausplatz 6) ist hell erleuchtet. Vor dem Rathaus leuchten die Kerzen des Weihnachtsbaumes. Die Schneeberge türmen sich auf dem unteren Rathausplatz. Sogar die Brunnensäule mit der Statue des heiligen Demetrius ist eingeschneit. Wenn da keine Weihnachtsstimmung aufkommt…
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Erwin und Luzia Mayer zur Verfügung.
Erwin und Luzia Mayer haben investiert und ihr Autohaus und ihre KFZ-Werkstatt in der Oberen Hauptstraße erweitert. Die Werbung für »Renault« ist an der Fassade unübersehbar. Gut zu erkennen ist aus der Vogelperspektive auch die »Aral«-Tankstelle, die bereits 1970 eröffnet wurde.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Auf dem unteren Rathausplatz türmt sich bereits der Schnee. Wenn es die ganze Nacht weiter schneien sollte, dann wird so mancher am nächsten Morgen angesichts der weißen Pracht große Augen machen. Das Städtchen ist in ein eigentümliches Licht getaucht. Es fällt aus dem hell erleuchteten Schaufenster vom »Mode Egle« (Demetriusstr. 14) und rührt von der Straßenlaterne auf der Kreuzung her. Es herrscht Stille. Kein lärmendes Geräusch ist zu hören. Bald ist Weihnachten.
Die Wallfahrtskirche Witterschnee dient 1987 auch als Drehort für die dritte Staffel der Fernsehserie »Die Schwarzwaldklinik«. Bei den Dreharbeiten sind Realschüler der Klasse 6a als Komparsen mit dabei. Zusammen mit Prof. Klaus Brinkmann (Klausjürgen Wussow) stellen sie sich nach den Dreharbeiten für ein Erinnerungsfoto vor dem Kirchenportal auf. Auf das Bild mogelt sich auch Paul Bugger (1916-1990), der gleich nebenan wohnt.
Die Folge 47 mit dem Titel »Der Anfang vom Ende« wird am 8. Oktober 1988 ausgestrahlt. Eine kurze Szene spielt vor der Witterschneekirche. Zu sehen sind Prof. Klaus Brinkmann (Klausjürgen Wussow) und seine Ehefrau Dr. Christa Brinkmann (Gaby Dohm), die nach dem Ostergottesdienst aus der Kirche kommen. Sie werden begleitet von Sohn Dr. Udo Brinkmann (Sascha Hehn) und von Schwester Elke (Barbara Wussow).
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Alexandra Scholl zur Verfügung.
Es herrscht Aufregung im Städtchen! Ein weiteres Mal finden Dreharbeiten für die Fernsehserie »Schwarzwaldklinik« statt. Aus dem Fenster des Gasthauses »Sonne« heraus ist die Kirchstraße mit dem Hexenbrunnen zu sehen. Ein Polizeiauto ist rechts geparkt. In einem Rollstuhl sitzt der Regisseur Hans-Jürgen Tögel. Bei den vorausgegangenen Dreharbeiten am 12. Juli 1985 hatte ihn der TV-Löwe angefallen und in seine Wade gebissen. Die Dreharbeiten mussten abgebrochen werden. Jetzt werden sie wieder aufgenommen, mit größeren Sicherheitsvorkehrungen. Schaulustige finden sich ein. Die Polizei muss sie mehrmals auffordern, sich hinter die Absperrungen zu begeben.
Das Städtchen dient Mitte der 1980er Jahre mehrfach als Drehort für die Fernsehserie »Die Schwarzwaldklinik«. Die Folge 14 der ersten Staffel mit dem Titel »Die fromme Lüge« wird am 4. Januar 1986 ausgestrahlt.
Darin freundet sich Katarinas Tochter Angie mit einem Zirkusmitglied an. Eines Tages reißt ein Löwe aus, erschreckt die Leute in der Umgebung zu Tode. Passanten, dargestellt von Löffingern, suchen in Panik das Weite. Bei einem Kameraschwenk ist im Hintergrund kurz das Gasthaus »Löwen« (Rathausplatz 12) zu sehen. Oberschwester Hildegard, gespielt von Eva Maria Bauer (1923-2006) flüchtet vor dem Löwen in eine Telefonzelle, die extra beim Rathaus aufgebaut wurde. Der Löwe wandert schließlich weiter und macht es sich schließlich beim »Hüsli« im Garten der Brinkmanns gemütlich, wo Angie ohne jede Angst mit ihm spielt. Haushälterin Käti stirbt fast vor Schreck. Mischa nähert sich dem Tier vorsichtig, um das Leben von Angie zu retten, trägt davon aber einen schmerzhaften langen Kratzer auf seinem Hintern davon.
Bei den Dreharbeiten am 12. Juli 1985 war es hingegen der Regisseur Hans Jürgen Tögel, der von dem Löwen mit Namen Ken verletzt wurde. Wegen einer Fleischwunde in der linken Wade musste er in das Kreiskrankenhaus Titisee-Neustadt eingeliefert werden. Die Dreharbeiten wurden abgebrochen und erst am 3. August 1985 wieder aufgenommen. Dabei entsteht auch die Filmszene mit Oberschwester Hildegard in der Telefonzelle. Auch dabei passierte Unvorhergesehenes, wie die Lokalzeitung berichtet: »Daß eine Telefonzelle nur bedingt Schutz vor Löwen bietet, zeigte sich, als Ken, nicht nur um die Telefonzelle schlich, sondern plötzlich Männchen machte und sich an die Scheibe der Telefonkabine lehnte. Ein bisschen mehr Druck und Anna Maria Bauer wäre der Löwe mitsamt der Glasscheibe entgegen gekommen. Ein einziges Mal wurde diese Szene gedreht.«
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Heike Soldan-Bölle zur Verfügung.
Ein seltener Anblick mitten im Städtle! Magdalena und Emil Kopp (Demetriusstr. 10) betreiben in ihrem Anwesen neben dem Mailänder Tor eine Landwirtschaft. Es ist Sommer und gerade Heu auf einem Heuwagen eingebracht worden. Carola Hannes fotografiert eine Kinderschar, die vor dem prächtig geladenen Wagen steht.
Die Erste von rechts ist Birgit Knöpfle, daneben steht ihr Bruder Stefan Knöpfle. Die Vierte von rechts ist Heike Bölle. Die übrigen Kinder sind aus Reiselfingen.
Noch existiert das Scheunentor im Haus Effinger (Vorstadtstr. 2). Das Anwesen gehört dem Landwirt Wilhelm Effinger (1906-1990) und seiner Ehefrau Luise Effinger geb. Oschwald (1914-2009), die es 1947 von der Elterngeneration übernommen hatten. Anders ist dies beim Nachbarhaus (Vorstadtstr. 3): Die Landwirtschaft wurde bereits in den 1970er Jahren aufgegeben. Seit einem Umbau ist das Scheunentor verschwunden, immerhin blieb sein Umriss erhalten und wurde verglast. Statt einer Landwirtschaft befinden sich hier nun Wohnungen.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Dietmar Vogt und Rita Willmann zur Verfügung.
In diesem Jahr haben sich die Zwanzigjährigen als Kobold Pumuckl verkleidet. Vom Gasthaus »Pilgerhof« kommend, tragen sie den Narrenbaum die Maienlandstraße hinunter. Eben ziehen sie am Haus Waßmer (Maienlandstr. 12) vorbei, das närrisch geschmückt ist. Gleich werden die Zwanzigjährigen den Baum vor dem Café Fuß auf dem Rathausplatz aufstellen und danach auf die Laterne der Laternenbrüder vereidigt werden.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Helene Schlenker zur Verfügung.
Das Haus Fehrenbach (Kirchstr. 4) soll abgerissen werden, um einem Neubau Platz zu machen. Ein Schaugerüst ist aufgebaut, um anzuzeigen, wie hoch der Neubau werden soll. Kurze Zeit später wird das Haus abgerissen und wieder verschwindet ein Stück »Alt-Löffingen« aus dem Stadtbild. Das Anwesen hatte seit 1952 dem Landwirt Franz Fehrenbach (1897-1976) und seiner Ehefrau Lina Fehrenbach geb. Hasenfratz (1901-1991) gehört, deren Elternhaus es war.
Diese Fotos stellten dankenswerterweise Rita Willmann und Dietmar Vogt zur Verfügung.
Eine grüne Hose? Ein gelbes Hemd? Und rote Haare? Wenn das nicht der Klabautermann Pumuckl ist! Anfang der 1980er Jahre erfreut sich die Figur duch die gleichnamigen Kinderbücher, aber vor allem durch die Fernsehserie »Meister Eder und sein Pumuckl« (ab 1982) großer Popularität. Ein Grund für die 20-Jährigen, an Fasnacht als Kobolde ihr Unwesen zu treiben. Auf dem Foto sammeln sie sich gerade vor dem Gasthaus »Pilgerhof« in der Maienlandstraße, bevor sie gleich den Narrenbaum in das Städtchen tragen, um ihn auf dem Rathausplatz aufzustellen.
Wer weiß, wie die 20-Jährigen heißen? In alphabetischer Reihenfolge sind u.a. zu sehen: Walburga (Babusch) Bayer, Angelika Beha (verh. Guth), Henry Fehrenbach, Annette Fritsche, Resi Göhry, Ulrike Heizmann, Renate Hepting, Ralf Kaiser, Kathi Knödler (verh. Dumas), Birgit Kuhlmann, ??? Morath, Gerald Mürb, Martin Rappenegger, Thomas Riegger, Verena Rosenfelder, Rolf Rothfuß, Martin Scherer, Ilse Schmid (verh. Fehrenbach), Franz Scholz, Christoph Schwarz, Dieter Sevecke (1964-2019), Uwe Streit, Thomas Vogelbacher, Dietmar Vogt, Lucia Walz, Andrea Wölfle, Andrea Wörner, Rainer Zepf
Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Heiner Wider zur Verfügung.
Das Neubaugebiet Reichberg IV wird erschlossen. Das Bauunternehmen Wider führt die Tiefbauarbeiten aus und verlegt den Abwasserkanal. Wegen des Gefälles müssen die Rohre in diesem Bereich des Neubaugebietes besonders tief gelegt werden.