Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Ursula Weißenfels zur Verfügung.
Hinter ihrem Haus (Demetriusstr. 17) halten der Landwirt Gottlieb Mayer (1920-2008) und seine Ehefrau Luise (1923-2012) Hühner. Der Hühnerstall befindet sich im Garten, zur Ringstraße hin. Vor allem ihr kleiner Sohn Werner (geb. 1952) hat an dem Federvieh große Freude. Der Junge füttert die Hühner mit Körnern und hat sichtlich Vergnügen an ihrem Gepicke und Gegacker.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Ursula Weißenfels zur Verfügung.
Dass das Haus von Landwirt Gottlieb Mayer (Demetriusstr, 17) in den vergangenen Jahrhunderten mit seiner Rückseite den äußeren Stadtring bildete, ist auf diesem Foto noch deutlich zu erahnen. In dem dicken Mauerwerk befinden sich nur kleine Fensteröffnungen, rechts sogar nur in Form eines langen senkrechten Schlitzes. Doch die Zeiten sind vorbei, dass der Stadtring – bis auf die wenigen Tordurchlässe – nach außen geschlossen war.
Im Garten hinter dem Haus, zur Ringstraße hin, stehen die beiden Kinder Werner Mayer (geb. 1952) und Ursula Mayer, umgeben von angebautem Gemüse und verschiedenen Blumenbeeten. Heute ist die Fläche asphaltiert.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Gudrun Wörner zur Verfügung.
»Hansili, du Lump! Hesch nit g’wißt, dass d’Fasnet kunnt?«, fragen die Kinder die beiden Hansele. Die Kinder, darunter viele »Indianer« und ein kleiner Fliegenpilz (Gudrun Fuß verh. Wörner), umringen die Weißnarren. Vielleicht bekommen sie ja Guzele? Die Szene spielt sich in der Maienlandstraße ab.
Auf der linken Straßenseite stehen die Häuser von Landwirt Franz Heizmann (Maienlandstr. 18) und von Elektromeister Hans Geisinger (Maienlandstr. 16). Das Haus Geisinger wird gerade umgebaut, da die Landwirtschaft aufgegeben wurde. Das Scheunentor wurde bereits entfernt und durch ein Garagentor ersetzt. Die Stalltür neben der Haustür ist noch vorhanden, wird aber ebenfalls bald verschwinden und durch ein Fenster ersetzt werden.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Ulrike Rheiner zur Verfügung.
Ein kleines Mädchen steht auf dem Rand des Rathausbrunnens. Während des Balanceaktes hält es sich an den Brunnenröhren fest. Bei dem Mädchen handelt es sich um Bärbel Zahn (1954-1957), die Tochter von Bäckermeister Jakob Zahn und dessen Ehefrau von Anna geb. Brilisauer, die am 19. September 1957 im Alter von drei Jahren stirbt.
Im Hintergrund ist das kleine Gemischwarengeschäft von Viktor Heinrich und das Eingangsportal des Postamtes zu erkennen. Der Post steht bis zu seinem Tod der Postassistent Wilhelm Jester (1894-1955) vor. 1958 zieht das Postamt wenige Meter weiter in die rechte Gebäudehälfte desselben Doppelhauses (Rathausplatz 2). Die Räumlichkeiten des kleinen Gemischtwarengeschäft und der Post werden zusammengelegt und die Firma L. Gottlieb GmbH eröffnet darin einen Supermarkt.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Ulrike Rheiner zur Verfügung.
Das kleine Mädchen auf dem Arm von Karl Benz (1933-2018) ist Bärbel Zahn (1954-1957). Die Tochter von Bäckermeister Jakob Zahn und dessen Ehefrau Anna Zahn (geb. Brilisauer) wurde am 17. Juni 1954 geboren. Sie stirbt am 19. September 1957 im Alter von drei Jahren. Im Hintergrund ist das Schaufenster der Bäckerei zu sehen, die seit 1936 von ihrem Vater betrieben wird.
Am rechten Bildrand ist zu erkennen, dass der Verputz am Nachbarhaus Walz (Kirchstr. 15) abgeschlagen ist, da das Haus gerade grundlegend modernisiert wird.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Ulrike Rheiner zur Verfügung.
Vis-à-vis vom Haus Zahn (Kirchstr. 13) ist ein VW Käfer geparkt. Brunhilde Zahn (1939-1975), die Tochter von Jakob und Anna Zahn, steht neben dem Auto, posiert für ein Foto und lächelt in die Kamera. Sie trägt einen Rock mit weißen Kniestrümpfen, ihre Zöpfe sind mit weißen Schleifen geschmückt. Die Hauswand, vor der das Auto steht, gehört zum Haus Zepf (Kirchstr. 2).
Im Hintergrund ist die Rückseite vom Gasthaus »Löwen« (Rathausplatz 11) erkennbar. Auf der Terrasse hängt frisch gewaschene Wäsche zum Trocknen auf der Leine. Eine Holzbiege ragt bis zum ersten Obergeschoss hoch.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Priska Zemann zur Verfügung.
Es ist Sommer, die Sonne scheint und es ist heiß. Das ideale Wetter, um am Bittenbach zu spielen. Wenn man nass wird, ist das nicht weiter tragisch, sondern im Gegenteil sehr erfrischend. Franz Isele (geb. 1930) spielt mit seinen Kindern Marion, Gerald und Priska in den »Bitten« bei der Bahnunterführung, unterhalb der »Hasle«. Im Hintergrund ist das evangelische Pfarrhaus (Lärchenweg 2) zu erkennen, das 1969/70 erbaut wurde. Auf dem Foto steht der Rohbau.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Priska Zemann zur Verfügung.
Die Blumen im Garten vom Haus Isele (Haslachstr. 10) stehen noch in voller Blüte. Doch der Sommer neigt sich allmählich seinem Ende zu. Die Sommerferien sind vorüber und die Schule hat wieder begonnen. Für Gerald Isele beginnt der Ernst des Lebens, er wird in die Grundschule eingeschult. Stolz steht er mit seiner Schultüte neben seinen Schwestern Marion Isele (1957-1990) und Priska Isele.
In dem kleinen Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite (Haslachstr. 9) wohnt Agnes Vetter geb. Bader (1907-1998). Die Witwe war mit Albert Vetter (1886-1962) verheiratet gewesen.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Georg Willmann zur Verfügung.
Kinder spielen mit ihrem Hund auf dem ehemaligen Schulhof, auf dem die Bäume als Schattenspender in schnurgeraden Reihen stehen. Viele Jahrzehnte lang wurde der kleine Platz als Schulhof genutzt, als das Rathaus zugleich als Schulhaus diente.
Die Baulücke entstand nach dem Brand 1834, bei dem mehrere Häuser am Rathausplatz eingeäschert wurden. 1973 wird die angrenzende »alte Sonne« (Rathausplatz 9-10), deren Seitengiebel am rechten Bildrand zu sehen ist, abgerissen. Der Platz wird mit einem Wohn- und Geschäftshaus bebaut und der ehemalige Schulhof verschwindet.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Erika Fritsche und Angelika Grießer-Seemann zur Verfügung.
30 Mädchen in weißen Kleidern und 15 Jungs in schwarzen Anzügen stehen vor dem Hochaltar in der katholischen Pfarrkirche St. Michael. Es ist der Jahrgang 1960/61, der hier versammelt ist. Es ist ein aufregender Tag, denn sie haben soeben zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Und zu Hause warten die Geschenke zum Auspacken!
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Gerda Guth, 2 Christa Wolber, 3 Margareta Wolber, 4 Barbara Obergfell, 5 Marianne Fehrenbach, 6 Petra Zepf, 7 Angelika Grießer, 8 Sabine Prokisch, 9 Elisabeth Fritsche, 10 Erika Duttlinger, 11 Katharina Leber, 12 Gudrun Fuß, 13 Renate Sibold 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Regina Adrion, 2 Silvia Sibold, 3 Silvia Neumann, 4 Ulrike Großhans, 5 Angela Benz, 6 Patricia Baumgart, 7 Christa Egle, 8 Vera Walz, 9 Andrea Vogt, 10 Regina Schuler, 11 Claudia Beha, 12 Heidi Schmid, 13 Roswitha Wagenhaus, 14 Monika Huber 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Barbara Vogt, 2 Georg Beha, 3 Josef Zumstein, 4 Peter Hörig, 5 Franz Benz, 6 Rolf Göhringer, 7 Andreas Krieg, 8 Thomas Maier, 9 Rainer Laule, 10 Brigitte Hopp, 11 Andrea Benz 4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Michael Binder, 2 Heiner Käfer, 3 Reinhold Spang, 4 Helmut Winkler, 5 Helmut Münzer, 6 Willi Link, 7 Thomas Rebholz
Verlag A. Rebholz Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Michael Rösch zur Verfügung.
Womit ließe sich in den 1950er Jahren besser um Kurgäste werben als mit einer Ansichtskarte, auf der niedliche Trachtenkinder zu sehen sind? Spätestens seit dem Heimatfilm »Schwarzwaldmädel« (1950) greift die Fremdenverkehrswerbung gerne auf Fotomotive mit Trachten zurück.
Auf dieser Mehrbildkarte sind auf vier von insgesamt fünf Ansichten Kinder in Tracht zu sehen. Auf zwei der Bilder posieren Dieter Vierlinger (geb. 1944) und Isolde Kaltenbrunner (geb. 1943) vor der Wallfahrtskirche Witterschnee und an einem Brunnen in der Oberen Hauptstraße. Auf einem dritten Bild ist Dieter Vierlinger mit seiner Gitarre zu sehen, wie er Pferden an einer Tränke ein Ständchen singt.
Oben links ist ein Gruppenfoto der Trachtengruppe abgebildet, mit zwei Mädchen und vier Erwachsenen. Sie stehen am Rande der »Hasle«, oberhalb der Festhallenstraße. Das Mädchen ganz rechts in der Gruppe ist Veronika Geisinger, die Tochter von Elsa Geisinger, geb. Wehrle (109-1983) und Karl Geisinger (1903-1945).
Die fünfte Ansicht der Mehrbildkarte zeigt oben rechts eine Gesamtansicht des Städtchens, vom Reichberg aus gesehen. Der Blick fällt auf das Neubaugebiet in der »Breiten« mit der katholischen Pfarrkirche weit im Hintergrund. Offensichtlich sollen mit der Ansichtskarte nicht nur die Heimatverbundenheit und das Traditionsbewusstsein der Löffinger, sondern auch das moderne Stadtbild präsentiert werden.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Michael Rösch zur Verfügung.
Die junge Frau in Tracht ist Antonia Geisinger geb. Bader (1848-1907), Tochter von Michael Bader (1812-1889) und Katharina geb. Geisinger (1816-1867). Sie heiratete 1875 den Dachdecker und Landwirt Karl Geisinger (1847-1918). Auf dem Foto hält sie ein Kind auf dem Schoß. Sie starb am 12. Januar 1907.