Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
Rita Schmid hat Erstkommunion. Ihre gleichaltrigen Verwandten wollen mit auf das Bild.
V.l.n.r.: Margot Wider, Rita Schmid (verh. Bölle), Regina Wider, Joachim Maier (Dittishausen), Renate Adrion (verh. Schelb), Werner Adrion (hinten), Bernhard Adrion (vorne), Christian Bayer.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
Hoch oben auf dem voll beladenen Heuwagen lässt es sich gut sitzen. Die Arbeit ist getan, das Heu ist eingebracht – nun bleibt Zeit für ein Erinnerungsfoto. Zwischen den Halmen schauen Erwachsene und Kinder hervor.
Die Aufnahme hält einen jener kleinen Momente fest, in denen Arbeit und Vergnügen ineinander übergehen. Das Heu ist verstaut, die Erwachsenen können kurz verschnaufen, und für die Kinder beginnt das eigentliche Vergnügen erst: hoch hinaufklettern, sich ins Heu setzen und die Welt von oben betrachten.
V.l.n.r.: 1 Joachim Maier, 2 Ida Maier (geb. Schultheiß), 3 Kurgast Micki, 4 ???, 5 Rita Schmid (verh. Bölle)
So ein Heuwagen ist nicht nur Arbeitsgerät, sondern für Kinder auch ein Abenteuerspielplatz. Das trockene Heu duftet intensiv, zugleich pieksen die Halme an Armen und Beinen. Wer oben sitzt, muss aufpassen, nicht abzurutschen. Für den Kurgast Micki dürfte das bäuerliche Erlebnis besonders ungewohnt und spannend sein – vor allem, wenn sein Alltag sonst eher städtisch geprägt ist.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
Nach dem Turnunterricht lassen sich die Schülerinnen der Jahrgänge 1948/50 in ihrer Sportkleidung fotografieren. Sie gruppieren sich auf der Freitreppe zwischen Festhalle und Schule.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Susanne Rebholz zur Verfügung.
Das Kreisfeuerwehrfest am 6./7. Juni 1953 geht mit einer besonderen Show zu Ende. Nach dem Einbruch der Dunkelheit bietet sich den Schaulustigen ein Lichtspektakel unterhalb der Schule an der Hasle.
Neu präsentiert er sich auf dem unteren Rathausplatz: der wiedererrichtete Demetriusbrunnen. Der ursprüngliche Brunnen war bei einem Fliegerangriff am 25. April 1945 zerstört worden. Die Explosion war so heftig, dass sogar der verdohlte Stettbach aufriss. Die Statue selbst blieb jedoch unversehrt und stürzte lediglich in das geöffnete Bachbett. Oswald Laufer (geb. 1930) und Valentin Maier (1901–?) bargen sie und brachten sie in Sicherheit auf das Rathaus. 1954 wurde der Brunnen schließlich neu aufgebaut – nun leicht zurückgesetzt, um der Straße mehr Raum zu geben.
Auf dem Foto sind das Rathaus und davor das Kriegerdenkmal von 1870/71 zu erkennen. Es wirkt etwas verloren; statt des alten schmiedeeisernen Gitters umgibt nun ein einfacher Maschendrahtzaun das Denkmal. Links ragt der Staffelgiebel des Hauses von Viktor Fuß (Rathausplatz 5) ins Bild, in dem er seit 1935 seine Bäckerei und sein Café betreibt. An der Seitenwand des Nachbarhauses (Rathausplatz 4) prangt die Aufschrift »M. Rohrer Metzgerei« – Metzgermeister Max Rohrer führt dort seit 1938 sein Geschäft. Ein Kind mit Fahrrad steht mitten auf der Straße, und der große Schatten im Vordergrund, der sich über den Asphalt legt, stammt vom Gasthaus »Adler«.
Verlag A. Rebholz Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Susanne Rebholz zur Verfügung.
»Wasser marsch!« heißt das Kommando beim Kreisfeuerwehrfest, das am 6./7. Juni 1953 stattfindet. Viele wohnen dem Spektakel unterhalb der Schule an der »Hasle« bei. Bei der Schauübung wird ein Frontalangriff mit 100 Stahlrohren im Einsatz vorgeführt. Im selben Jahr kann die Freiwillige Feuerwehr Löffingen ihr 90. Gründungsjubiläum feiern.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
»Weißer Sonntag« in der katholischen Pfarrgemeinde: Nach dem Festgottesdienst sind die Kommunionkinder bei der Kaplanei in der Seppenhofer Straße angekommen. Im Bild sind die Mädchen in ihren weißen Kleidern zu sehen, die ihre Kommunionkerzen tragen. Ihnen folgen einige Ministranten.
Am Straßenrand stehen Familienmitglieder und Angehörige der Pfarrgemeinde, die einen Blick auf die festlich gekleideten Kommunionkinder erhaschen wollen. Im Hintergrund ist das 1949 erbaute Haus von Dentist und Zahnarzt Paul Gwinner (1905-1993) zu sehen.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
Mit ihrer kleinen Nichte Rita Schmid auf dem Arm steht Hilda Schultheiß in der Maienlandstraße, nur wenige Schritte hinter dem Mailänder Tor. Das kleine Mädchen blickt zur Kamera und hebt die Hand zum Gruß. Hilda Schultheiß hält sie sicher auf dem Arm und lächelt in die Kamera – eine alltägliche Familienszene.
Hinter den beiden sind große Mengen »Riswellen« säuberlich aufgeschichtet. Sie gehören ganz selbstverständlich zum Ortsbild und dienen als Brennmaterial. Dahinter ist der Seitengiebel des Hauses Fürst (Demetriusstr. 10) gut zu erkennen. Links öffnet sich der Blick hinauf in Richtung Ringstraße.
Das Anwesen Fürst wird zu dieser Zeit von Anna Maria Fürst (geb. Scheier, 1897-?) geführt. Ihr Ehemann Emil Fürst (1898-1944) starb im letzten Kriegsjahr beim Schanzen im Elsass. Später geht das Haus an die Tochter Magdalena Kopp (geb. Fürst, 1932-2015) über.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
Die Kinder spielen auf der Fasnachtsbühne in der Kirchstraße eine Schulszene nach. Rita Schmid (verh. Bölle) ist als Lehrer verkleidet, mit Zylinder und Schultasche.
Hinter der Klasse ragt gewaltig die alte Hexe der Hexengruppe auf. Sie ist damals allerdings noch nicht die alte, sondern die neue Hexe! Denn an Fasnacht 1958 wurde sie zum ersten Mal beim Umzug mitgeführt.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
Die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse stellen sich am »Schmutzigen Dunschdig« in ihren vielfältigen Fasnachtskostümen zu einem Gruppenfoto vor dem Eingang zur Schule auf. Sie gehören dem Jahrgang 1949/50 an.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Rita Bölle und Daniela Scherzinger zur Verfügung.
Am 5. April 1959 wird der »Weiße Sonntag« gefeiert. Die Kommunionkinder versammeln sich nach dem Festgottesdienst zu einem Gruppenfoto in der katholischen Kaplanei (Seppenhofer Str. 3), die zu diesem Zeitpunkt auch noch als Pfarrhaus genutzt wird. Die Mädchen tragen weiße Kleider, die Jungs schwarze Anzüge.
Der Raum in der Kaplanei ist holzvertäfelt. Über den Köpfen der Kommunionkinder ist ein Wandgemälde zu erkennen, das eine Gesamtansicht des Städtchens und den Heiligen Erzengel Michael zeigt. Jahrzehntelang zierte die Stadtansicht den wöchentlichen »Sonntagsgruß« der katholischen Pfarrgemeinde.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Rita Schmid (verh. Bölle), 2 Irmentrude Eggert, 3 Hildegard Hepting, 4 Christel Mayer, 5 Lore Vogelbacher, 6 Hanni Satler (Seppenhofen), 7 Rosi Bader 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Veronika Gromann, 2 Mechthilde Binder, 3 Agnes Benz (Seppenhofen), 4 Margaret Benz, 5 Lydia Trenkle, 6 Erna Biehler (Seppenhofen), 7 Rudi Laufer 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Karl Benz (Seppenhofen), 2 Wilfried Münzer, 3 Gaby Vogt, 4 Roswitha Bader, 5 Elfriede Fehrenbach, 6 Irene Mürb, 7 Rosemarie Hauser, 8 Peter Rieck, 9 Joachim Rogg 4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Leopold Roth, 2 Klemens Rebholz, 3 Günter Vogt, 4 Georg Schreiber, 5 Wolfgang Benz (Seppenhofen), 6 Albin Kasprowicz, 7 Volker Bernhard