Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Gerald Münzer zur Verfügung.
»Das Beste am ganzen Tag, das sind die Pausen. Das war schon immer in der Schule so…« Lange bevor Roy Black 1971 dieses Liedchen mit der zehnjährigen Anita trällert, scheinen diese fünf Jungs ihre Pause zu genießen. Sie sitzen auf den Treppenstufen vor der Volksschule, haben den Schulranzen neben sich hingeworfen und albern miteinander herum. Sie ziehen sich an den Haaren und lachen. Vielleicht sind ja auch bald Sommerferien? Denn: »Das Schönste im ganzen Jahr, das sind die Ferien, dann ist sogar auch unser Lehrer froh.« Die Jungs sind Jahrgang 1942.
1. Reihe, v.l.n.r.: Klaus Kuhlmann, Klaus Tschiggfrei 2. Reihe, v.l.n.r.: Dietmar Münzer (halb verdeckt), Rudi Jordan, Alex Nüssle
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Erster Schultag! Vor der Grundschule haben sich die Erstklässler für ein Erinnerungsfoto aufgestellt. 24 Kinder lächeln in die Kamera und manche Zahnlücke wird dabei sichtbar. Stolz halten sie ihre Schultüte in Händen. Die Klasse wird von der Lehrerin Maria Waßmer übernommen.
Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Erster Schultag! Vor der Grundschule haben sich die Erstklässler für ein Erinnerungsfoto aufgestellt. 21 Kinder lächeln in die Kamera und manche Zahnlücke wird dabei sichtbar. Stolz halten sie ihre Schultüte in Händen. Die Klasse wird von dem Lehrer Werner Waßmer übernommen. Der Grund- und Hauptschullehrer wird sich wenige Jahre später weiter qualifizieren und als Realschullehrer an die neu erbaute Realschule wechseln.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Norbert Schäfer, 2 Beatrice Dörflinger, 3 Pia Fehrenbach, 4 Jürgen Feudenberg, 5 Christoph Müller 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Heike Fuß, 2 Frank Griesser, 3 Angelika Beha, 4 Johannes Wetzel, 5 Detlef Beck, 6 Thomas Riegger 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Annette Fritsche, 2 Karola Benz, 3 Annette Wieland, 4 Johannes Winkler, 5 Ingo Küßner 4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Uwe Streit, 2 Heiko Ludwig, 3 Christian Hasenfratz, 4 Diana Farace, 5 Elisabeth Ratzer
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Sonja Schwörer geb. Vogt zur Verfügung.
Als ob sie Carl Spitzwegs berühmtem Gemälde »Der Sonntagsspaziergang« entsprungen wäre, steht sie da: Elisabeth Vogt geb. Hermann (1929-1969). Freilich läuft sie nicht jeden Tag im Biedermeierkleid und mit Sonnenschirm durch das Städtchen. Aber es ist Fasnacht, wie der Schnee auf den Stufen der Freitreppe vom »Stadtbau« (Demetriusstr. 1) verrät.
1952 hatte Elisabeth Hermann Franz Vogt (1920-1971) geheiratet. Die Trauung fand in Beuron statt. Das Ehepaar bekommt neun Kinder: Sonja, Alfred, Harald, Wolfgang, Karin, Barbara, Rainer, Dietmar und Michael. Die Kinder trifft ein harter Schicksalsschlag, denn sie verlieren früh beide Eltern: Elisabeth Vogt stirbt am 8. Mai 1969 im Alter von nur 39 Jahren. Zwei Jahre später stirbt auch Franz Vogt. Die meisten Kinder kommen zu Pflegefamilien.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Daniela Scherzinger zur Verfügung.
Die Stadtmusik marschiert durch die Untere Hauptstraße. Vorneweg wird der Schellenbaum getragen, der um das Jahr 1870 von den Löffinger Handwerkern gestiftet sein soll. Der Dirigent ist Rupert Hepting (1905-1990). Die Musiker ziehen am »alten Benz-Bau« (Untere Hauptstr. 8) vorbei und sind an der Kreuzung zur Seppenhofer Straße angelangt. Aus welchem Anlass die Stadtmusik aufspielt, ist unbekannt. Eventuell umrahmt sie die Beerdigung von dem verstorbenen Lehrer Eugen Steidlinger (1873-1939), der am 14. Dezember 1939 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung zu Grabe getragen wird.
Eindeutig ist, dass das Foto in der Zeit des Nationalsozialismus entstanden ist. Denn an dem hölzernen Masten, der auf der linken Straßenseite steht, ist ein antisemitisches Schild angebracht: »Juden sind hier nicht erwünscht«, ist darauf zu lesen. Auch wenn in Löffingen in den 1930er Jahren keine jüdischen Einwohner leben, so ist doch die öffentliche Diskriminierung von Juden unübersehbar. Gleich mehrere antisemitische Straßenschilder sind in dieser Zeit an den verschiedenen Ortseingängen angebracht.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge sowie Rita Willmann zur Verfügung.
Der Buchbinder Albert Rebholz (1907-1962) heiratet am 1. Mai 1958 die aus Bochum stammende Rita geb. Wittler (1938-2025). Die Braut war als Kleinkind mit ihrer jung verwitweten Mutter Klara Wittler (geb. Assmuth, 1907-1999) nach Löffingen gezogen. Ihre Mutter hatte sich hier mit dem Sägearbeiter Anselm Zepf (1898-1989) verheiratet und die Familie lebte gemeinsam in der Maienlandstraße. Vor dem Haus Zepf hat sich das Brautpaar Rebholz-Wittler nun mit der Hochzeitsgesellschaft zu einem Erinnerungsfoto aufgestellt.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Cäcilie Rebholz (geb. 1953), 2 Walter Hauser, 3 Rosemarie Hauser (geb. 1949), 4 Klemens Rebholz (geb. 1949) 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 Braut Rita Rebholz (geb. Wittler, 1938-2025), 5 Bräutigam Albert Rebholz (1907-1962), 6 ???, 7 ??? Auf der Treppe, v.l.n.r.: 1 Wolfgang Zepf, 2 Anselm Zepf (1898-1989), 3 Klara Zepf (geb. Assmuth, 1907-1999), 4 Rosa Hauser (geb. Rebholz, 1923-1999), 5 Johanna Rebholz (geb. Ganter, 1913-2003), 6 Anton Rebholz (1912-2001), 7 ???, 8 ???, 9 Marie Rebholz (1904-1984)
Das Ehepaar Rebholz baut eine Druckerei mit Schreibwarengeschäft auf. Doch Albert Rebholz erkrankt schwer und stirbt nach nur acht Ehejahren am 21. April 1962 im Alter von 55 Jahren. Die Witwe Rita Rebholz heiratet daraufhin fünf Jahre später ein weiteres Mal und gibt Josef Willmann das Ja-Wort.
Diese Fotos stellten dankenswerterweise Manfred Lauble (DRK-Ortsverein Löffingen) undPriska Zemann zur Verfügung.
Fünf Jahre ist es her, dass die DRK-Ortsgruppe Löffingen ihr 50. Gründungsjubiläum feiern konnte. Jetzt sind es schon 55. Jahre. Gefeiert wird diesmal nicht, aber Anlass für ein Erinnerungsfoto ist der 55. Jahrtag doch. Am 21. Juli 1968 versammelt man sich vor der Festhalle für ein Gruppenfoto. Mit dabei ist Bürgermeister Edmund Laufer.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Bereitschaftsführer Emil Schmid, 2 Rosa Heizmann (verh. Gauger), 3 Bereitschaftsführerin Maria Münzer (geb. Ernst, 1921-2021), 4 Walburga Kuttruff (verh. Gauger), 5 Inge Rosenstiel (verh. Knöpfle), 6 Bürgermeister Edmund Laufer (1922-1990) 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Josef Senn (1932-2013), 2 Helmut Pacher, 3 ???, 4 Ferdinand Hasenfratz, 5 Wolfgang Walz 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Erich Frank, 2 Rolf Echtle, 3 Anton Schmid 4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Richard Lehmann (1935-2013), 2 Paul Schondorf, 3 Franz Isele, 4 Hans Schwarz
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Priska Zemann zur Verfügung.
Das Neubaugebiet der 1950er Jahre erstreckt sich östlich der »Hasle« in der neu angelegten Haslachstraße. Dort entsteht die Siedlung »Neue Heimat«. Werkmeister Adolf Isele (1903-1961) und seine Ehefrau Anna geb. Bader (1903-1959) haben dieses neue Wohnhaus gebaut. Auf dem Foto sind nicht sie, sondern Franz Isele (1930-2021) und Elisabeth geb. Zepf (1930-2012) zu sehen, die auf der Terrasse auf dem Garagenanbau stehen.
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Sigrid und Eugen Fehrenbach zur Verfügung.
Mit sagenhaften 9:1 hat sie gewonnen, die erste Mannschaft des FC Löffingen! Die Spieler versammeln sich zusammen mit dem Vereinsvorstand auf den Treppenstufen der Festhalle zu einem Gruppenfoto. Die Spieler tragen ihr Trikot, die Vorstandsmitglieder Anzug. Das Spielergebnis wird stolz in die Kamera gehalten.
In der Vereinschronik des Fußballclubs von 1960 heißt es: »In den Jahren 1931/32 (Spielbetrieb mit 5 Mannschaften) war der Löffinger FC dominierend im Hochschwarzald. Gegner wie 08 Villingen, Furtwangen, St. Georgen, ja sogar FFC-Reserve, Lörrach und Waldkirch lernten uns respektieren. Im Spätherbst 1932 feierten wir den ungeschlagenen A-Meister im Hochschwarzwald.«
1.Reihe v.l.n.r.: Anton Geisinger, Hans Baumgart (1905-1992), Willy Eggert, August Mösch, Hans Rettich, Edmund Fehrenbach, Paul Bader. 2.Reihe v.l.n.r.: Eugen Kienzler, Albert Trenkle, Fritz Göpper, Josef Armbruster, Karl Berger. 3.Reihe v.l.n.r.: Karl Götz (Beisitzer), Ernst Krauß (1. Vorstand), Otto Fürst (Spielausschußvorsitzender), Fritz Faller (Beisitzer), Karl Hasenfratz II (Geschäftsführer)
Das Foto ist in der Festschrift des Fußballclubs von 1960 abgedruckt. Die Bildunterschrift lautet: »nach dem Sieg gegen FC Neustadt in Neustadt am 25. Dezember 1932«. Die frisch verputzte Mauer der Festhalle im Hintergrund deutet aber darauf hin, dass das Bild erst ca. 1936/37 nach der Fertigstellung des Gebäudes entstanden sein kann. Offenbar handelt es sich um ein – einige Jahre nach dem Sieg aufgenommenes – Erinnerungsfoto. Auf dem Schild, das August Mösch in der ersten Reihe in die Kamera hält, heißt es denn auch: »Wiedersehens-Feier ehemaliger 9:1«.
Hans Baumgart, der auf dem Foto ebenfalls zu sehen ist, war Anfang der 1930er Jahre als Lehrer in Löffingen tätig. 1933 tritt er in die SS ein. Er macht Karriere und steigt später zum Führer des Ravensbrücker KZ-Männer-Außenlagers Karlshagen I (Peenemünde) auf.
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Else Egle, Hermann Egle, Maria Kuster und Maria Wider zur Verfügung.
Vom 30. Juli bis 1. August 1927 findet das Schwarzwaldgau-Sängerbundesfest in Löffingen mit mehreren Tausend Teilnehmern statt. Schauplatz des Preis-Wettsingens der Chöre und des Festkonzertes ist die neu erbaute Festhalle. Vor ihrem Eingang haben sich die Mitglieder des Festausschusses zu einem Erinnerungsfoto aufgestellt.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Albert Benitz (1905-1996), 2 Hauptlehrer Alfred Zwingert, 3 Friseurmeister Julius Limb (1883-1968), 4 Kaufmann Joseph Benitz (1897-1981), 5 Schneidermeister Hermann Ganter (1895-1957) 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ??? Wölfle, 2 Josef Kuster, 3 Tierarzt Eugen Karl Wallraff (1882-1948), 4 Heinrich Wider, 5 Karl Hasenfratz II
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Erika Fritsche zur Verfügung.
Der Krieg ist vorbei. Der Schulbetrieb läuft wieder normal, auch wenn die Entnazifizierung von Lehrpersonal und Schulinhalten noch auf sich warten lässt. Die Mädchen und Jungen des Geburtsjahrgangs 1938/39 versammeln sich zu einem Klassenfoto. Zusammen mit Hauptlehrer Emil Willig (1900-?) stehen sie vor dem Schuleingang. Willig stammt gebürtig aus Freiburg und ist seit 1935 Lehrer in Löffingen.
Der Rundbogen des Eingangsportals im Hintergrund ist mit Holzbrettern verschalt, ein Sprossenfenster ist eingesetzt, bei dem jedoch eine Glasscheibe herausgebrochen und notdürftig repariert ist. Offenbar handelt es sich um ein Relikt aus Kriegstagen, als das Gebäude gegen Bombardements geschützt werden sollte. Der Gebäudekomplex von Schule und Festhalle diente damals auch als Umsiedlungslager für so genannte Volksdeutsche.
Geschafft! Die Zehntklässler haben ihre Mittlere Reifeprüfung bestanden! Ihre zehnjährige Schulzeit (mit zwei Kurzschuljahren inklusive) ist damit zu Ende. Die Schülerinnen und Schüler dieses Jahrgangs werden nicht mehr mit dabei sein, wenn am 26. August 1974 der Umzug in das neue Realschulgebäude stattfindet.
Während die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 1958 für das Gruppenfoto auf den Treppenstufen Platz genommen haben, stehen die Lehrkräfte im Hintergrund.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Regina Kaltenbrunn, 2 Angelika Schwörer, 3 Karin Eggert, 4 Susanne Köpfler (1958-2009), 5 Michael Schmid, 6 Wolfgang Heiler, 7 Manfred Schmid 2.Reihe, vl.n.r.: 1 Barbara Benz, 2 Karin Vogt, 3 Andrea Senn, 4 Thomas Straub, 5 Hubert Meister, 6 Edmund Huber, 7 Rainer Peghini, 8 Frank Sent 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Veronika Streit, 2 Monika Berger, 3 Manuela Klausmann, 4 Gerda Kaltenbrunn, 5 Petra Zepf (1958-2022), 6 Anita Sibold, 7 Walter Kessler, 8 Martin Schreiber, 9 Uwe Obrecht, 10 Wolfgang Grubhofer 4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Günter Leber, 2 Karl Hauger, 3 Prüfungskommisionsvorsitzender, 4 Eva Berberich, 5 Peter Rieck, 6 Hannelore Cremer