Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Franz und Elisabeth Isele zur Verfügung.
Auf dem Turnplatz beim Friedhof zeigen 13 Turner ihr Können im Boden- und Geräteturnen. Sie haben sich in einer symmetrischen Anordnung in Position gebracht und blicken zum Fotografen. Die Turner gehören dem 1905 gegründeten Turnerbund Löffingen an. Wer weiß, wie sie heißen?
1.Reihe, v.l.n.r.: 2.Reihe, v.l.n.r.: Jakob Schreiber, Anselm Zepf, Karl Beha 3.Reihe, v.l.n.r.: 4.Reihe, v.l.n.r.:
Der Hausgiebel, der zwischen den Bäumen zu erkennen ist, gehört zum Feuerwehrhaus (Florianweg 1).
Hinter dem Friedhof, wo der Florianweg in die Alemannenstraße mündet, befindet sich der Turnplatz des 1905 gegründeten Turnerbundes. Der Platz ist von Bäumen beschattet. Seit 1906 wird hier regelmäßig öffentlich Sport getrieben. Drei Dutzend Turner, alle in weiße Turnkleidung und schwarze Kniestrümpfe gekleidet, machen gerade Dehnungsübungen. Im Hintergrund stehen ein paar Zuschauer als Zaungäste.
Am linken Bildrand ist die Werkstatt von Steinbildhauer und Steinmetzmeister Karl Häusle (1878-1956) zu sehen. Auf der Ausstellungsfläche dvor präsentiert er von ihm geschaffene Grabsteine.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Gertrud Geisinger zur Verfügung.
Friseurmeister Julius Limb (1883-1968) ist einer der ersten Einwohner, der ein Auto besitzt. Hinter seinem Wohn- und Geschäftshaus in der Unteren Hauptstraße befindet sich seine Garage. Das Kennzeichen seines Autos beginnt mit der Buchstabengruppe »IV B«, die in Baden bis 1945 gebräuchlich ist. In seiner Garage steht aber nicht nur das Auto, es dient Julius Limb auch als Lager für den Verkauf von Fahrrädern, Rollern und Kinderwagen. Sein Werbespruch lautet: »Alles was Du suchst auf Erden, kann bei Limb gefunden werden.«
Verlag A. Rebholz Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Sigrid und Eugen Fehrenbach zur Verfügung.
Aus dem Torbogen des Mailänder Tores fällt der Blick auf den unteren Rathausplatz und in die Untere Hauptstraße. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht das Haus Siefert (Rathausplatz 6), in dem sich eine »Gottlieb«-Filiale befindet. Links und rechts vom Ladeneingang werden Waren dargeboten. Vor dem Laden stehen ein paar Leute, die einkaufen gehen und ein Schwätzchen halten. Mitten auf der Kreuzung steht ein Junge mit seinem Fahrrad, was die Straßenszene zusätzlich belebt. In den Himmel ragt die Tanne vor dem Haus Siefert, aber auch der Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Michael. Da der Demetriusbrunnen auf dem Foto fehlt, muss das Foto in der Nachkriegszeit entstanden sein, bevor 1954 der neue Brunnen errichtet wurde.
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Sigrid und Eugen Fehrenbach zur Verfügung.
Junge Männer haben sich zu einem Gruppenfoto versammelt. Sie gehören alle dem Fußballclub an. Die Hände lässig in den Hosen- und Manteltaschen, kommen sie sich sehr cool vor. Einige halten Reisetaschen unter den Arm geklemmt. Sie stehen vor dem Eingang eines Backsteingebäudes, vermutlich des Bahnhofs. Es geht offenbar auf Fahrt. Oder zu einem Auswärtsspiel?
1.Reihe: ???, ???, Willi Stumpf, Paul Bader (? 2.v.r.), ??? 2.Reihe: Josef Armbruster (1.v.l.), ???, Karl Berger, Anton Geisinger (1911-1978, Bildmitte), Albert Trenkle (2.v.r.), Willy Eggert 3.Reihe: August Fehrenbach (1906-2000, 1.v.l.), Ernst Keller (1912-1985, 1.v.r.) 4.Reihe: Anselm Egle, Edmund Fehrenbach, August Mösch 5.Reihe: ???, Eugen Kienzler, Karl Keller (1.v.r.).
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Sigrid und Eugen Fehrenbach zur Verfügung.
In der Dittishauser Straße stellt sich der Festzug anlässlich der Wiederverleihung der Stadtrechte auf. Direkt hinter dem Festausschuss und noch vor der Musikkapelle Rötenbach kommt die Gruppe, die einen »Gruß der Stadt« entbietet.
Ein Schilderbub trägt ein Schild mit dieser Aufschrift. Mädchen führen Wappenschilder mit sich, auf denen die Wappen des Fürstentums Fürstenburg (links) und Löffingens (rechts) zu sehen sind. Es folgt ein riesiger Rosenkorb. Leider spielt das Wetter nicht mit, es herrscht nasskaltes Schmuddelwetter. Aber das vermag die Festtagsstimmung nicht zu trüben.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Erika Fritsche und Angelika Grießer-Seemann zur Verfügung.
30 Mädchen in weißen Kleidern und 15 Jungs in schwarzen Anzügen stehen vor dem Hochaltar in der katholischen Pfarrkirche St. Michael. Es ist der Jahrgang 1960/61, der hier versammelt ist. Es ist ein aufregender Tag, denn sie haben soeben zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Und zu Hause warten die Geschenke zum Auspacken!
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Gerda Guth, 2 Christa Wolber, 3 Margareta Wolber, 4 Barbara Obergfell, 5 Marianne Fehrenbach, 6 Petra Zepf, 7 Angelika Grießer, 8 Sabine Prokisch, 9 Elisabeth Fritsche, 10 Erika Duttlinger, 11 Katharina Leber, 12 Gudrun Fuß, 13 Renate Sibold 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Regina Adrion, 2 Silvia Sibold, 3 Silvia Neumann, 4 Ulrike Großhans, 5 Angela Benz, 6 Patricia Baumgart, 7 Christa Egle, 8 Vera Walz, 9 Andrea Vogt, 10 Regina Schuler, 11 Claudia Beha, 12 Heidi Schmid, 13 Roswitha Wagenhaus, 14 Monika Huber 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Barbara Vogt, 2 Georg Beha, 3 Josef Zumstein, 4 Peter Hörig, 5 Franz Benz, 6 Rolf Göhringer, 7 Andreas Krieg, 8 Thomas Maier, 9 Rainer Laule, 10 Brigitte Hopp, 11 Andrea Benz 4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Michael Binder, 2 Heiner Käfer, 3 Reinhold Spang, 4 Helmut Winkler, 5 Helmut Münzer, 6 Willi Link, 7 Thomas Rebholz
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Sigrid und Eugen Fehrenbach zur Verfügung.
Noch sind sie nicht bei den Zwanzigjährigen, aber die vier Jugendlichen üben schon mal kräftig für die Fasnacht im kommenden Jahr. Sie sitzen im Gasthaus »Löwen« und schauen tief ins Glas bzw. in die Bierflasche. Im nächsten Jahr werden sie auf die Laterne der Laternenbrüder vereidigt.
V.l.n.r.: Karl Sibold (1937-2016), Alban Keller, Hermann Zahn (geb. 1937), Eugen Fehrenbach (geb. 1937).
Verlag A. Rebholz Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Michael Rösch zur Verfügung.
Womit ließe sich in den 1950er Jahren besser um Kurgäste werben als mit einer Ansichtskarte, auf der niedliche Trachtenkinder zu sehen sind? Spätestens seit dem Heimatfilm »Schwarzwaldmädel« (1950) greift die Fremdenverkehrswerbung gerne auf Fotomotive mit Trachten zurück.
Auf dieser Mehrbildkarte sind auf vier von insgesamt fünf Ansichten Kinder in Tracht zu sehen. Auf zwei der Bilder posieren Dieter Vierlinger (geb. 1944) und Isolde Kaltenbrunner (geb. 1943) vor der Wallfahrtskirche Witterschnee und an einem Brunnen in der Oberen Hauptstraße. Auf einem dritten Bild ist Dieter Vierlinger mit seiner Gitarre zu sehen, wie er Pferden an einer Tränke ein Ständchen singt.
Oben links ist ein Gruppenfoto der Trachtengruppe abgebildet, mit zwei Mädchen und vier Erwachsenen. Sie stehen am Rande der »Hasle«, oberhalb der Festhallenstraße. Das Mädchen ganz rechts in der Gruppe ist Veronika Geisinger, die Tochter von Elsa Geisinger, geb. Wehrle (109-1983) und Karl Geisinger (1903-1945).
Die fünfte Ansicht der Mehrbildkarte zeigt oben rechts eine Gesamtansicht des Städtchens, vom Reichberg aus gesehen. Der Blick fällt auf das Neubaugebiet in der »Breiten« mit der katholischen Pfarrkirche weit im Hintergrund. Offensichtlich sollen mit der Ansichtskarte nicht nur die Heimatverbundenheit und das Traditionsbewusstsein der Löffinger, sondern auch das moderne Stadtbild präsentiert werden.
Fotograf Molitor, Neustadt Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Michael Rösch zur Verfügung.
In einem Photoatelier lässt sich eine junge Frau fotografieren. Sie ist Anfang 20. Leopoldine Geisinger (1901-1989) heißt sie. Sie ist die erstgeborene Tochter von Leopold und Veronika Geisinger, und nach ihrem Vater erhält sie den Vornamen Leopoldine, wird aber von allen »Lina« gerufen.
Geboren wurde sie am 26. November 1901. Zeit ihres Lebens wohnt sie in ihrem Elternhaus in der Alenbergstraße. Nach ihrem Tod 1989 findet sie ihre letzte Ruhe auf dem Friedhof in Löffingen.
Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Nicht nur die Schüler*innen werden am Schmutzigen Dunschdig befreit, sondern auch die Lehrer*innen. Sie ziehen danach durch die Straßen und kehren auch in der ein oder anderen Wirtschaft ein. Auf dem unteren Rathausplatz entstehen diese beiden Gruppenfotos, die nicht nur wegen des bunten Treibens im Vordergrund, sondern auch wegen eines Details im Hintergrund interessant sind. Das – direkt neben dem Mailänder Tor gelegene – Haus von Mechanikermeister Karl Müller (Demetriusstr. 13) hat kurz vorher gebrannt. Nur noch die Brandruine steht. Sie wird später abgetragen und dann der Neubau der Bezirkssparkasse Neustadt errichtet.
Auf den beiden Fotos sind zu sehen: Hannelore Cremer,Siegfried Dieterle, Gertrud Dom,Gudrun Ewert, Siegfried Ewert, Marianne Glaser,Karl Hauger, Theo Herbstritt, Gundula Hoede, Ursula Krusekamp,Günter Leber, Irmgard Noller-Fürstenberg,Sabine Reichhardt, Ulrich Venatier,Helene Waßmer,Maria Waßmer.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Michael Rösch zur Verfügung.
Zwei junge Frauen lassen sich im Kurpark fotografieren. Sie tragen Tracht. Die Festhalle und die Schule an der »Hasle« dienen als Kulisse im Hintergrund. Es sind zwei Schwestern, die hier zu sehen sind: Emma Geisinger (verh. Kienzle, 1915-2003) und ihre ein Jahr jüngere Schwester Maria Geisinger (verh. Rösch, 1916-2001), die in der Alenbergstraße wohnen. Ihre Eltern sind der Landwirt Leopold Geisinger und die Hebamme Veronika Geisinger geb. Mauthe.