Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
Rita Schmid hat Erstkommunion. Ihre gleichaltrigen Verwandten wollen mit auf das Bild.
V.l.n.r.: Margot Wider, Rita Schmid (verh. Bölle), Regina Wider, Joachim Maier (Dittishausen), Renate Adrion (verh. Schelb), Werner Adrion (hinten), Bernhard Adrion (vorne), Christian Bayer.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
Hoch oben auf dem voll beladenen Heuwagen lässt es sich gut sitzen. Die Arbeit ist getan, das Heu ist eingebracht – nun bleibt Zeit für ein Erinnerungsfoto. Zwischen den Halmen schauen Erwachsene und Kinder hervor.
Die Aufnahme hält einen jener kleinen Momente fest, in denen Arbeit und Vergnügen ineinander übergehen. Das Heu ist verstaut, die Erwachsenen können kurz verschnaufen, und für die Kinder beginnt das eigentliche Vergnügen erst: hoch hinaufklettern, sich ins Heu setzen und die Welt von oben betrachten.
V.l.n.r.: 1 Joachim Maier, 2 Ida Maier (geb. Schultheiß), 3 Kurgast Micki, 4 ???, 5 Rita Schmid (verh. Bölle)
So ein Heuwagen ist nicht nur Arbeitsgerät, sondern für Kinder auch ein Abenteuerspielplatz. Das trockene Heu duftet intensiv, zugleich pieksen die Halme an Armen und Beinen. Wer oben sitzt, muss aufpassen, nicht abzurutschen. Für den Kurgast Micki dürfte das bäuerliche Erlebnis besonders ungewohnt und spannend sein – vor allem, wenn sein Alltag sonst eher städtisch geprägt ist.
In der alten Witterschneekapelle hängen bis heute einige alte Votivbilder, die aufgrund eines Gelübdes gefertigt und als symbolisches Opfer in der Kapelle dargebracht wurden. Sie stellen Notsituationen dar und sind Zeugnisse der Volksfrömmigkeit. Dieses Votivbild hingegen wurde bereits vor vielen Jahrzehnten in das Heimatmuseum verbracht, wo es bis heute ausgestellt wird.
»Erhöre uns« – Mit diesem Votivbild wird Gott um Hilfe angefleht, einen kranken Familienangehörigen zu heilen und von seinem Leiden zu erlösen. Zu sehen ist ein Schlafzimmer, in dem eine bettlägrige Person liegt. Neben dem Bett steht ein Nachttisch, auf dem etwas zu trinken und Medikamente stehen. Es ist eng in der Stube. Ein Schrank steht rechts an der Wand. Über dem Bett befinden sich zwei Fenster, die dem Kranken allerdings keinen Blick nach draußen ermöglichen. Eine Wanduhr, zwei Porträts, vermutlich der verstorbenen Eltern, und ein Kreuz mit Kruzifix hängen an der Wand. Der Blick der kranken Person fällt auf das Kreuz, Hilfe für sich erflehend.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
Nach dem Turnunterricht lassen sich die Schülerinnen der Jahrgänge 1948/50 in ihrer Sportkleidung fotografieren. Sie gruppieren sich auf der Freitreppe zwischen Festhalle und Schule.
Dieses Foto stellte uns dankenwerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
Gertrud Faller geb. Schmid (1925-2005) betitelt dieses Bild in ihrem Fotoalbum mit »Strickschuel-Maidili«. Sie ist an Ostern 1932 in die Volksschule eingeschult worden und besucht den Unterricht in Räumlichkeiten im »Stadtbau«.
Das Foto entsteht ein paar Häuser nebenan vor dem Haus Götz (Demetriusstr. 4), das dem aus Göschweiler stammenden Elektromeister Karl Götz (1892-1954) und seiner Ehefrau Johanna geb. Mühlich gehört.
Der katholische Stadtpfarrer Stephan Wehrle stirbt am 23. Juli 1898 im Alter von 77 Jahren. Nach seinem Tod wird er in der Pfarrkirche St. Michael aufgebahrt, damit sich die Gläubigen von ihm verabschieden können. Wehrle war auch Kämmerer des Kapitels Villingen. Er wird nicht auf dem Friedhof in Löffingen, sondern zwei Tage nach seinem Tod in seiner Heimatstadt Bräunlingen beerdigt. Sein Grab existiert bis heute.
Wehrle wurde 1821 in Bräunlingen geboren. Im Alter von 30 Jahren wurde er vom Freiburger Erzbischof Hermann von Vicari (1773-1868) zum Priester geweiht. Er wirkte zunächst als Seelsorger in Untersimonswald und Kirchdorf, bevor er 1891 nach Löffingen kam. Von Anfang an betrieb er mit viel Tatkraft den Bau der neoromanischen Wallfahrtskirche Witterschnee. Kurz vor ihrer Fertigstellung stirbt er, weshalb die für den Herbst 1898 geplante Einweihungsfeier verschoben wird.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Susanne Rebholz zur Verfügung.
Das Kreisfeuerwehrfest am 6./7. Juni 1953 geht mit einer besonderen Show zu Ende. Nach dem Einbruch der Dunkelheit bietet sich den Schaulustigen ein Lichtspektakel unterhalb der Schule an der Hasle.
Neu präsentiert er sich auf dem unteren Rathausplatz: der wiedererrichtete Demetriusbrunnen. Der ursprüngliche Brunnen war bei einem Fliegerangriff am 25. April 1945 zerstört worden. Die Explosion war so heftig, dass sogar der verdohlte Stettbach aufriss. Die Statue selbst blieb jedoch unversehrt und stürzte lediglich in das geöffnete Bachbett. Oswald Laufer (geb. 1930) und Valentin Maier (1901–?) bargen sie und brachten sie in Sicherheit auf das Rathaus. 1954 wurde der Brunnen schließlich neu aufgebaut – nun leicht zurückgesetzt, um der Straße mehr Raum zu geben.
Auf dem Foto sind das Rathaus und davor das Kriegerdenkmal von 1870/71 zu erkennen. Es wirkt etwas verloren; statt des alten schmiedeeisernen Gitters umgibt nun ein einfacher Maschendrahtzaun das Denkmal. Links ragt der Staffelgiebel des Hauses von Viktor Fuß (Rathausplatz 5) ins Bild, in dem er seit 1935 seine Bäckerei und sein Café betreibt. An der Seitenwand des Nachbarhauses (Rathausplatz 4) prangt die Aufschrift »M. Rohrer Metzgerei« – Metzgermeister Max Rohrer führt dort seit 1938 sein Geschäft. Ein Kind mit Fahrrad steht mitten auf der Straße, und der große Schatten im Vordergrund, der sich über den Asphalt legt, stammt vom Gasthaus »Adler«.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
»Freiw. Feuerwehr Löffingen 1927« steht auf der Tür der Motorspritze, die die Wehr 1927 anschaffte. Das Foto entstand allerdings ein paar Jahre später, wie an den Hakenkreuzfahnen auf der Kühlerhaube zu erkennen ist. Das Fahrzeug mit der Feuerwehrmannschaft fährt gerade die Demetriusstraße entlang. Im Hintergrund ist der »Stadtbau« (Demetriusstr. 1) und das Haus von Sattlermeister Wilhelm Krauß (Demetriusstr. 2) zu sehen.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Lore Sibold zur Verfügung.
1938 feierte die Freiwillige Feuerwehr ihr 75. Gründungsjubiläum. Anlässlich der Feierlichkeiten versammelte man sich auf der Treppe vor der Festhalle zu einem Gruppenfoto. In der ersten Reihe steht Bürgermeister Heinrich Andris.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Emilie und Heinz Albrecht sowie Luzia Bader zur Verfügung.
1927 erhält die Freiwillige Feuerwehr Löffingen ihre erste Automobilfeuerspritze. Damit beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der 1863 gegründeten Wehr. Das motorisierte Löschgerät kommt in den folgenden Jahren nicht nur in Löffingen zum Einsatz, sondern auch bei Bränden in den Nachbarorten.
Hier haben sich Feuerwehrmänner mit der neuen Feuerspritze vor der Treppe zur katholischen Pfarrkirche St. Michael zu einem Gruppenfoto aufgestellt. Das Haus rechts im Hintergrund ist das Kaufhaus von Anton Schirmer (Kirchstr. 25).
1.Reihe v.l.n.r.: 1 Josef Göhry, 2 Ernst Krauß, 3 Timotheus Schmid, 4 Franz Zepf, 5 Kommandant Josef Benitz (1897-1981), 6 ??? (Ausbilder der Feuerwehrschule Freiburg), 7 Konrad Bader, 8 Wilhelm Krauß 2.Reihe v.l.n.r.: 1 ???, 2 Ernst Willmann, 3 Ernst Fehrenbach, 4 Fritz Fehrenbach, 5 Wilhelm Maier, 6 Wilhelm Jonner, 7 Fritz Seilnacht, 8 Karl Hepting, 9 Edmund Jordan (»Bartli«, 1907-1970), 10 Heinrich Thoma, 11 Andreas Maier, 12 Franz Fehrenbach, 13 Franz Guth