2 Fotos: Loipenspurgerät, Februar 1982

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

19.000 DM hat das gute Stück gekostet, das Mitglieder des Skiclubs stolz dem Pressefotografen präsentieren: Die Stadt Löffingen hat ein Loipenspurgerät angeschafft, mit dem die beliebten Loipen mit Längen von 5 Kilometern, 10 Kilometern und 20 Kilometern zukünftig präpariert werden können. Das Gerät ist 34 PS stark, daran anhängen kann man ein Doppel-Spurgerät und ein Spur-Aufreißer. Der Skiclub hat sich bereit erklärt, beim Spuren behilflich zu sein.

V.l.n.r.: Gerhard Satler, Erich Satler, Paul Heizmann (sitzend), Walter Egle (1920-2010), Jeanette Heizmann

Da das Loipenspurgerät im ehemaligen Kesselhaus des 1972 stillgelegten Sägewerk Benz eingelagert wird, findet der Fototermin auf dem früheren Werksgelände statt.

Standort des Fotografen: 47.884362, 8.339804

2 Fotos: Mitglieder der DLRG im Waldbad, 1979

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

»Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V.« ist der etwas sperrige Name des Vereins, der deshalb meist nur mit den Anfangsbuchstaben »DLRG« abgekürzt wird. Auch im Waldbad sind die Rettungsschwimmer*innen im Einsatz.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1. Uwe Streit, 2. Verena Rosenfelder (verh. Keller-Rosenfelder), 3. Gabriel Schropp (aus Reiselfingen), 4. Petra Fehrenbach
2.Reihe, v.l.n.r.: 1. Henry Fehrenbach, 2. Renate Hepting, 3. Christine Grießhaber (verh. Morath, aus Göschweiler), 4. Ralf Kaiser
3.Reihe, v.l.n.r.: 1. Johannes Wetzel, 2. ???, 3. Georg Mayer, 4. Norbert Schropp (aus Reiselfingen), 5. Joachim Koch, 6. Steffen Riemann
4.Reihe, v.l.n.r.: 1. Sabine Kromer (verh. Benitz), 2. Jeanette Kaiser (verh. Bachert), 3. Sabine Lauble

Standort des Fotografen: 47.899738, 8.332927

2 Fotos: Fanfarenzug beim Narrenumzug, Fasnacht 1988

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Nein, diese Musiker*innen sind nicht aus dem Gefängnis entflohen, obwohl sie die typisch-gestreifte Gefangenenkleidung tragen. Es sind in Wirklichkeit die Mitglieder des Fanfarenzuges, die sich in den Narrenumzug eingereiht haben. Eben marschieren sie vom »Scharfen Eck« kommend in Richtung oberen Rathausplatz und heizen mit ihrer Musik so richtig ein. »I ♥ Fanfarenzug«, steht auf den Stickern, die sie sich auf die Gefängniskleidung geklebt haben.

Der »Fasnet Mändig« fällt in diesem Jahr auf den 15. Februar. Deswegen findet sich auch der Hinweis auf den Valentinstag, der ein Tag vorher war.

Zu sehen sind u.a. Karl-Heinz Selb, Gudrun Koch, ??? Blume, Renate Selb, Angelika Beha, Ulrich Selb, Wilfried Münzer, ??? Wiedensohler, Klaus Heizmann

Standort des Fotografen: 47.884177, 8.345198

2 Fotos: Skiwettkampf-Teilnehmer*innen vor der Grundschule, Februar 1973

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Der Skiclub hat heute im Gewann »Wanne« bereits zum wiederholten Mal seine Schüler-Skiwettkämpfe veranstaltet. Schnee lag erfreulicherweise soviel, dass sowohl Abfahrt als auch Langlauf sowie Skispringen möglich war. Über 220 Schüler*innen nahmen an den Wettkämpfen teil.

Die Siegerehrung findet im Anschluss im Tischtennisraum der Festhalle statt. Der Vorsitzende Walter Egle ehrt die Teilnehmer*innen unter großem Beifall. Die ersten drei Gewinner*innen jeder Klasse erhalten eine Urkunde und eine Tafel Schokolade. Die Besten aus den einzelnen Disziplinen präsentieren sich stolz dem Fotografen.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1. Ingo Küßner, 2. Rainer Vetter, 3. Harald Vetter, 4. ???, 5. ???, 6. Helge Wiek, 7. Susanne Fischer
2.Reihe, v.l.n.r.: 1. Monika Kuster, 2. Gabi Kuntz, 3. Eckehard Wiek, 4. Lucia Walz, 5. ???, 6. ???
3.Reihe, v.l.n.r.: 1. Georg Beha, 2. Michael Allinger
4.Reihe, v.l.n.r.: 1. Ulrike Zahn (verh. Rheiner), 2. Gudrun Fuß (verh. Wörner), 3. ???
5.Reihe, v.l.n.r.: 1. Vera Fischer, 2. Otmar Jäger, 3. ??? Oschwald, 4. ???, 5. [Joachim?] Zipfel?, 6. Armin Küßner

Standort des Fotografen: 47.882323, 8.347827

Haus Benitz und Ökonomiegebäude in der Alenbergstraße, 1973

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Die Neugestaltung der Außenanlage vom Haus Benitz (Alenbergstr. 7/9) ist abgeschlossen. Die alte Stützmauer wurde durch eine moderne Betonmauer ersetzt. Sie fasst eine Schotterfläche ein, die als Parkplatz für Autos und als Lagerort für Weinkisten genutzt wird.

Im Hintergrund ist das Benitz’sche Ökonomiegebäude (Alenbergstr. 8) zu sehen, das wie das Wohn- und Geschäftshaus nach dem Großbrand 1921 neu erbaut wurde.

Standort des Fotografen: 47.884937, 8.344507

2 Fotos: Schuhplattler auf der Bühne in der Kirchstraße, Fasnacht 1957

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Handschläge auf die Oberschenkel und Schuhe? Das Ganze von Männern in Lederhosen? – Keine Frage! Hier wird gerade ein Schuhplattler aufgeführt. Die Männer stammen nicht etwa aus dem Alpenraum, sondern aus Bachheim. Sie sind kostümierte Narren, die auf der Fasnachtsbühne in der Kirchstraße ihren Tanz darbieten. Zu sehen sind die drei Brüder v.l.n.r. Franz-Josef Stegerer, Edmund Stegerer und Albin Stegerer.

Musikalisch begleitetet werden sie von zwei Musikanten, die im Hintergrund stehen. Der Akkordeonspieler ist Fritz Koßbiel (1933-2022). Der Klarinettist ist unbekannt. Am Geländer warten – neben Albin Rohr – auch drei Närrinnen in Tracht auf ihren Einsatz: V.l.n.r. Ursula Kramer, Marlies Hugel und Hedwig Koßbiel.

Bei den Zuschauern ist Hermann Schelling zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.883068, 8.344319

Brunnenputzer im Rathausbrunnen, 1973

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

 »1869« lautet die Jahreszahl, die rückseitig auf der Brunnensäule angebracht ist, die von der Figur der »Schnitterin« gekrönt wird. Aufgestellt wurde der Brunnen als der Rathausplatz noch als Marktplatz diente – und das Erdgeschoss des Rathauses noch als Markthalle. Die Zeiten sind lange vorbei: Jetzt beherbergt die »Volksbank« einen Teil der Räumlichkeiten. Doch das Wasser plätschert wie eh und je aus dem Brunnen. Und gereinigt werden muss er auch von Zeit zu Zeit.

Der Brunnenputzer, der hier in Aktion fotografiert wird, ist Karl Keller (1920-2003). Er ist auch viele Jahre lang als städtischer Totengräber tätig.

Standort des Fotografen: 47.883949, 8.344821

Stadtapotheke in der Oberen Hauptstraße, 1973

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Seit dem 1. April 1964 betreibt Helene Knödler (1926-?) die Apotheke in der Oberen Hauptstraße. Die gebürtige Heilbronnerin hatte in der Nachkriegszeit studiert und 1955 das Staatsexamen abgelegt. Zusammen mit ihrem Ehemann, dem Kunstmaler Friedrich Knödler (1920-1988), und ihren Kindern Andreas, Hannes, Maja und Kathi zog sie nach Löffingen, um dort die damals einzige Apotheke am Ort zu betreiben.

1973 modernisieren die Knödlers ihr Haus umfassend. Das Foto wird nach dem Entfernen der Baugerüste aufgenommen. Am Seitengiebel, der am rechten Bildrand zu sehen ist, bringt Friedrich Knödler 1976 zusammen mit seinen Kindern ein Wandgemälde an. Es fehlt noch auf dem Foto.

Standort des Fotografen: 47.884397, 8.346337

3 Fotos: Schulklasse in der Narrenstube, 1995

Sammlung Familie Waßmer

Die Schüler*innen der 2. Klasse unternehmen mit ihrer Lehrerin Maria Waßmer einen Ausflug in die Narrenstube im Mailänder Tor. Dort werden sie von Narrenvater Josef (»Jupp«) Hoitz begrüßt. Er erzählt den Kleinen von Brauchtum der Löffinger »Fasnet« und ihren verschiedenen Figuren, von den »Laternenbrüdern«, den »Hansele«, den Hexen, dem »Reichburgmali« und der Narrenpolizei. Beim anschließenden Gruppenfoto verwandelt sich ihre Lehrerin doch tatsächlich für einen kurzen Augenblick in eine Löffinger Hexe!

1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 Markus Burger, 2 Thomas Bertleff (1987-2019), 3 Sandra Kienzler, 4 Katrin Kringe, 5 Patrick Längin
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Jens Heiler, 2 Verena Ertle, 3 Anita Schuler, 4 Alexandra Klois, 5 Artjom Götte, 6 Carolin Heizmann, 7 Christian Jokiel
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Michaela Blatter, 2 Christina Fehrenbach, 3 Irina Jansen, 4 Toni Keller, 5 Jannika Jäger, 6 Kai Scherer, 7 Markus Maier, 8 Marius Kundt, 9 ???, 10 Beate Walz, 11 Katharina Wilde, 12 Patrizia Klois
4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Lehrerin Maria Waßmer, 2 Narrenvater Josef (»Jupp«) Hoitz

Standort des Fotografen: 47.883996, 8.343737

Hexentaufe am Hexenbrunnen, Fasnacht 1976

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Noch haben sie gut lachen, die drei Männer, die heute offiziell in die Hexengruppe aufgenommen werden. Ihr »Häs« haben sie schon an, nur die selbstgeschnitze Holzmaske fehlt noch. Sie sind an den Pranger gestellt, gleich werden sie getauft. Vielleicht lachen sie auch nur, um gute Miene zum bösen Spiel zu machen? Denn die Prozedur, die sie gleich erwartet, ist alles andere als angenehm, dafür aber umso unterhaltsamer für die Zuschauer*innen, die der Hexentaufe beiwohnen. Getauft wird beim Hexenbrunnen, der im Vorjahr in der Kirchstraße errichtet wurde.

V.l.n.r.: Rudolf van den Heuvel, Täuflinge Michael Krieg, Fridolin Heizmann und Bernhard Guth

Im Hintergrund sind Egon Bader und Eugen Fehrenbach, die als »Paten« der Hexen-»Täuflinge« fungieren.

Standort des Fotografen: 47.883032, 8.344211

Stadtwaage in der Rötengasse, 1970

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Die Stadtwaage an der Kreuzung von Mailandstraße und Rötengasse wurde umgebaut und erweitert. Zur bisherigen Fahrzeugwaage, die sich schon seit Längerem an diesem Ort befindet, ist jetzt auch die Viehwaage im Innern des Häuschens untergebracht. Noch ist der linke Gebäudeteil nicht verputzt. Betreut wird die Waage von Else Egle (geb. Ganter, 1923-2011), die vis-à-vis in der Maienlandstraße wohnt.

Im Hintergrund ist das Haus Kuster (Maienlandstr. 7) zu sehen und in den Fensterscheiben spiegelt sich das Haus Schweitzer (Rötengasse 2).

Standort des Fotografen: 47.885231, 8.342489

3 Fotos: Lehrer Petelka in der Stadtbücherei, 1976

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

In der neu gebauten Sporthalle neben der Realschule, in der eigentlich ein Hallenbad eingebaut werden sollte, hat jetzt die Stadtbücherei ihr Domizil gefunden. Betreut wird sie ehrenamtlich von Lehrer Willibald Petelka (1931-2016), der seit 1962 an der Volksschule Löffingen unterrichtet. 27 Jahre lang leitet er die Bücherei und baut ihren Buchbestand kontinuierlich aus – auf rund 10.000 Bücher im Jahr 1987. Aber es geht hier nicht nur um Bücher und um’s Lesen, sondern die Bibliothek ist auch ein sozialer Ort der Begegnung und des Austausches.

Noch erfolgt das Entleihen und das Zurückgeben der Bücher nicht mit Hilfe des Computers, sondern mit Karteikarte und Stempel. Gertrud Heitzmann (geb. Brugger, 1921-2005) steht gerade am Tresen, um ein Buch auszuleihen. Den Geldbeutel hat sie gezückt, um die fällige Gebühr zu bezahlen.

Nach dem Bau des Kultur- und Fremdenverkehrszentrums (KFZ) in der Kirchstraße bezieht die Bücherei schließlich dort 1989 neue und größere Räumlichkeiten. Neue Bibliothekarin wird Mechthild Großmann, die aus der DDR übergesiedelt ist und bereits seit Dezember 1988 Willibald Petelka bei der Arbeit unterstützt.

Standort des Fotografen: 47.883875, 8.347063