Stadtarchiv
Historische Bilder
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Auch dieses Haus rechts vom Mailänder Tor war beim Großbrand 1921 abgebrannt. Nach dem Wiederaufbau erwarben der Kaufmann Karl Hasenfratz II (1899-?) und seine Frau Anna geb. Beha (1896-?) das Gebäude. Viele Jahrzehnte betrieben sie darin eine kleine Schuhhandlung. Bereits in den 1950er Jahren modernisierten sie den Laden und brachen ein breites Schaufenster in die Fassade. In den 1970er Jahren übernahm das Ehepaar Laule das Gebäude. In dem Laden betrieb später Irmgard Gnädinger ihr »Wollstüble«.
Standort des Fotografen: 47°53’03.0″N 8°20’38.7″E
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Als dieses Foto Mitte der 1970er Jahre aufgenommen wurde, gehörte das Gebäude in der Bildmitte (Demetriusstraße 6) der Stadtgemeinde. Erbaut wurde es 50 Jahre zuvor nach dem Großbrand 1921. Die alte Molkerei, die sich in der Maienlandstraße befunden hatte, war dem Feuer zum Opfer gefallen. Die Wiederaufbaukommission entschied, ein neues Molkereigebäude in der heutigen Demetriusstraße (damals Hinterstraße) zu errichten.
In dem Gebäude befindet sich links eine öffentliche Tordurchfahrt, die aus dem Altstadtring in die dahinter liegende Ringstraße führt. Rechts ist die Molkerei untergebracht. Um das Entladen der Milch zu erleichtern, ist vor dem Haus eine erhöhte Rampe. In den beiden Stockwerken darüber sind Wohnungen untergebracht. 1979 erwarb das Ehepaar Katla das Gebäude und modernisierte es. In Folge des Strukturwandels bestand kein Bedarf mehr für ein Molkereigebäude.
Standort des Fotografen: 47°53’03.3″N 8°20’40.1″E
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Nach dem Großbrand 1921 baute der Schmiedemeister Otto Fürst (1894-?) sein Wohnhaus, mit Ökonomie und Schmiede in der damaligen Hinterstraße (heute Demetriusstraße). Im Erdgeschoss befanden sich links zwei Scheunentore, während das Tor rechts zum »Beschlag« und zur dahinter liegenden Werkstatt führte.
Fürsts Ehefrau Johanna geb. Biethinger (1907-1955), die aus Freiburg stammte, war bereits 1955 verstorben. Nach dem Tod von Otto Fürst erbten die Töchter Ursula Nobs und Margit Riemann 1974 das Anwesen und modernisierten es. Im ersten Stock brachten sie einen Balkon an, eines der Fenster wurde zur Balkontür umfunktioniert. Das Dachgeschoss wurde erst später ausgebaut.
Standort des Fotografen: 47.884279, 8.344520
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»Elektro Götz«, so heißt das Geschäft für viele Jahrzehnte im Haus Demetriusstr. 4. 1931 hatte der Elektromeister Karl Götz (1892-1954) und seine Ehefrau Johanna geb. Mühlich (1897-?) das Haus erworben und darin ein Elektrogeschäft eingerichtet. 1958 übernimmt es der Sohn Karl Götz jr. (1934-2018). Das Geschäft existiert bis 2009. »D’Götze Karle« stirbt 2018 im Alter von 84 Jahren in Dittishausen.
Im angrenzenden Haus Demetriusstr. 3 befindet sich eine Boutique, die von Wolfgang Schmitt betrieben wird.
Standort des Fotografen: 47.884364, 8.344618
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Lange Zeit gehörte das – nach dem Großbrand 1909 errichtete – Haus dem Schneidermeister Otto Schmitt (1905-?) und seiner Ehefrau Mathilde geb. Heiler (1906-?), die Näherin von Beruf war. 1971 ging das Geschäftshaus über an den Sohn Wolfgang Schmitt (geb. 1948), der darin eine Boutique betreibt.
1988 erwerben Josef und Waltraud Lentz das Haus und bauen es um.
Standort des Fotografen: 47.884340, 8.344769
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Sattlermeister Ernst Krauß (1897-?) betreibt in seinem nach dem Brand von 1907 erbauten Haus (Demetriusstr. 2) das Sattlergeschäft, das er von seinem Vater übernommen hat.
Standort des Fotografen: 47.884166, 8.344956
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Außerhalb des Stadtrings standen in der Vergangenheit nur wenige Häuser. Das holzverschindelte Haus Hasenfratz (Bittengasse 8) ist eines davon. Es schmiegt sich eng an die ehemalige Zehntscheuer der fürstenbergischen Herrschaft (Kirchstr. 9) an. Nur ein schmaler Durchgang ist zwischen den beiden Gebäuden vorhanden. 2004 wird das Haus Hasenfratz abgerissen.
Links im Vordergrund sind Garagen zu sehen, die zum Haus des Wagnermeisters Hermann Schelling (Kirchstr. 11) gehören.
Standort des Fotografen: 47.883437, 8.345624