Spielmannszug und Stadtmusik beim Umzug in der Festhallenstraße, Fasnacht 1956

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Hans-Peter Hepting zur Verfügung.

Der Narrenumzug ist fast an seinem Ziel angelangt: der Festhalle. Der Spielmannszug und die Stadtmusik, angeführt von Tambourmajor Else Egle (geb. Ganter), sind bereits am »Linden«-Garten vorübergezogen, der zum gleichnamigen Gasthaus »Linde« gehört. Hinter ihnen hüpfen die »Hansele«, sodass man beim Betrachten des Fotos fast meint, aus der Ferne ihr Geschell hören zu können.

Im Hintergrund sind das Haus Heizmann (Festhallenstr. 1) und das Haus Selb (Obere Hauptstr. 12) zu sehen. Das Feuerwehrhaus mit dem neuen Turm ist ebenso zu erkennen wie der »Saalbau Gebert«. Alles ist tief verschneit, durchaus eine Seltenheit an Fasnacht.

Bei den Spielern der Spielmannszuges handelt es sich u.a. um Oswald Laufer, Albin Zepf, Fritz Egle, Alfred Fehrenbach (1932-2021), Gottfried Vogelbacher (1933-2008), Klaus Allinger und Egon Studer.

Bei den Spielern der Stadtmusik sind zu erkennen: Franz Rosenstiel (Posaunist), [Ernst Heiler] (Hornist), Konrad Sibold und Hans Kaufmann (Hornist).

Standort des Fotografen: 47.883377, 8.347885

7 Fotos: 20-Jährige mit dem Narrenbaum in der Festhallenstraße, Fasnacht 1996

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Jahrzehntelang sammelten sich die 20-Jährigen am »Schmutzigen Dunschdig« im Maienland und trugen von dort aus den Narrenbaum ins Städtchen. Doch seitdem das Gasthaus »Pilgerhof« abgebrannt ist, ist es auch mit dieser Tradition vorbei. Man sammelt sich nun stattdessen in der Festhallenstraße beim Haus Selb (Obere Hauptstr. 12).

Gelb, orange, grün: Mit dieser Farbkombination sind die 20-Jährigen in diesem Jahr als »Fraggles« kostümiert, geschminkt und ihre Haare gefärbt. Sie haben den Narrenbaum geschultert und tragen ihn gerade zum unteren Rathausplatz.

Zu sehen sind in alphabetischer Reihenfolge: Conrad (Conni) Bader, Evi Bausch, Sandra Benz, Simone Braun, Frank De Rosso, Andreas Feser, Natascha Gauger, Konrad Isele, Yvonne Isele, Udo Jehle, Thorsten Kaiser (Bachheim), Tina Kaltenbach (Göschweiler), Dirk Kaufhold, Thorsten Kaufhold, Sonja Kirchner, Sascha Knöpfle, Michael Köpfer, Inka Kraiss, Denis Leber, Bianca Lehmann, Gabi Marx, Regina Marx, Marion Mayer, Karin Müller, Tanja Pfister, Guido Pöhlmann, Yvonne Rogg, Michael Rouxel, Daniela Schmid, Katharina Schreiber, Sven Seidel, Anita Stratz, Raphael Streit, Carmen Vierlinger, Daniela Wangler, Lydia Willburger (Seppenhofen), Silvia Willburger (Seppenhofen).

Standort des Fotografen: 47.884286, 8.347023

Realschule im Winter, 1979

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Es hat über Nacht geschneit. Die Festhallenstraße ist bereits geräumt, aber der Platz vor der Festhalle ist noch von der weißen Pracht zugedeckt. Nur der Brunnen und die Hecken ragen heraus. Ein paar Fußstapfen im Schnee zeigen an, dass schon jemand querfeldein spazierte. Im Hintergrund ist die Realschule (Festhallenstr. 4) zu sehen. Die Sonne knallt auf die Südseite des Gebäudes und lässt den Schnee vor den Fenstern wegtauen.

Hinter der Realschule sind das Haus Selb (Obere Hauptstr. 12), Häuser der Vorstadtstraße und die Friedhofskapelle zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.882979, 8.347409

2 Fotos: Bau des Realschulgebäudes in der Festhallenstraße, 1972

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Renate Meder zur Verfügung.

Hoch oben am Rande der »Hasle« lässt der Fotograf seinen Blick schweifen. Unten ist die Festhallenstraße zu sehen. Dort, wo sich bis vor kurzem eine große Wiese mit Obstbäumen erstreckte, die »Linden«-Wiese (benannt nach dem benachbarten Gasthaus »Linde« und nicht etwa nach dem Laubbaum), klafft jetzt eine riesige Baustelle. Das Realschulgebäude wird gerade gebaut.

Der Schnee zeigt an, dass Winter ist, genauer gesagt: Fasnacht, was durch ein klitzekleines Detail verraten wird: Wie auf dem oberen Foto zu sehen ist, baumelt an dem Baukran eine Hexe. Sie trägt das »Häs« der Löffinger Hexengruppe. Ins Auge stechen die gelbe Schürze, der dunkelgrüne Kittel und das rote Kopftuch.

Auf dem unteren Foto hat die Hexe wieder (oder noch?) Bodenkontakt: Sie wurde gerade hinuntergelassen (oder wird sie hochgezogen?).

Standort des Fotografen: 47.883565, 8.349040

Klassentreffen des Jahrgangs 1906/07, ca. 1956/57

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Luzia Bader und Sabine Hornstein zur Verfügung.

Dass dort, wo sie stehen, in rund zehn Jahren die Realschule und die Sporthalle gebaut werden, können sich die Männer und Frauen des Geburtsjahrgangs 1906/07 wohl nicht träumen lassen. Sie sind zu einem Klassentreffen zusammengekommen und stellen sich für ein Gruppenfoto auf der »Linden«-Wiese auf. Im Hintergrund ist das Haus Selb (Obere Hauptstr. 12) und das Haus Heizmann (Festhallenstr. 1) zu sehen.

1.Reihe, v.l.n.r.: Anna Gromann (1906-?), ???, Claire Grotz geb. Nägele (1907-1992), Anna Strobel geb. Benz (1906-1986), ???, Else Faller (1906-?), Ernst Fehrenbach, Clara Schilling, ??? Benz, Lina Kaltenbrunner (1907-?)

2.Reihe, v.l.n.r.: ???, Adolf Sibold (1906-2000), Fritz Strobel (1906-1997), Franz Nägele (1906-1981), ??? Jordan, Albert Rebholz (1907-1962)

3.Reihe, v.l.n.r.: August Fehrenbach (1906-2000), Agathe Geisinger geb. Beha, Maria Schmid geb. Schultheiß (1906-1974), ???, Agnes Vetter geb. Bader (1907-1998), ???, Maria Geisinger geb. Wölfle (1906-1989), Wilhelm Effinger (1906-1990)

Standort des Fotografen: 47.883846, 8.347311

Brautpaar Willi Eggert und Emma Klaus in der Festhallenstraße, 1943

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Klaus Eggert zur Verfügung.

Der Elektroingenieur Willi Eggert und Emma Klaus (1918-1950) heiraten. Sie stehen neben dem Haus Selb (Obere Hauptstr. 12), an der Einmündung der Festhallenstraße in die Obere Hauptstraße. Vermutlich findet die Hochzeitsfeier im Gasthaus »Linde« statt. Zwei Kinder stehen schräg hinter dem frischvermählten Ehepaar und halten stolz die Schleppe der Braut.

Willi Eggert ist der Sohn des verstorbenen Schrankenwärters Konrad Eggert (1870-1942) und dessen Ehefrau Theodora geb. Frei (1877-?). Er ist später Direktor des Fürstlich Fürstenbergischen Elektrizitätswerkes in Donaueschingen. Emma Eggert geb. Klaus, die gebürtig aus Engen stammt, stirbt im Alter von nur 32 Jahren am 15. März 1950 im Diakonissen-Krankenhaus in Freiburg. Vier Tage später wird sie auf dem Friedhof in Löffingen beerdigt.

Standort des Fotografen: 47.884310, 8.347093

Kind auf dem Festhallenplatz, 1968

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Elke Moser zur Verfügung.

Das kleine Mädchen mit den geflochtenen Zöpfen hält ein Körbchen in der Hand. Darin liegt allerlei Obst und Gemüse. Offenbar ist Erntedank und das Mädchen, Doris Bader (geb. 1962), trägt den Korb zur Kirche. Da es nicht mehr sommerlich warm ist, hat sie ein Strickjäckchen an.

Im Hintergrund ist die – von einer Hecke eingerahmte – »Linden«-Wiese zu sehen. Sie ist noch unbebaut, aber wenige Jahre später wird auf ihr das Realschulgebäude errichtet. Dahinter steht das Haus Selb (Obere Hauptstr. 12). Auch der Feuerwehrturm ist zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.883350, 8.347816

Sirene auf dem Rathausdach, ca. 1955

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Die Sirene auf dem Rathausdach hat den Einwohnern in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder gute Dienste erwiesen. Sei es beim Großbrand 1921, als auch mit dieser Sirene die Feuerwehren der umliegenden Dörfer alarmiert wurden, sei es im Zweiten Weltkrieg bei alliierten Fliegerangriffen.

Hinter der Sirne sind die Häuser des oberen Rathausplatzes zu erkennen: die Dächer derGasthäuser »Löwen« (Rathausplatz 11) und »Ochsen« (Rathausplatz 12) und das Wohn- und Geschäftshaus von Familie Vogt (Rathausplatz 13). Weiter im Hintergrund sind das Haus Heizmann (Festhallenstr. 1) und die neu erbauten Häuser der Siedlung »Neue Heimat« in der Haslachstraße bis hinauf zur Pension »Schönblick« (Stadionstr. 6) zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.883850, 8.344208

Blick auf die »Linden«-Wiese und die Festhallenstraße, ca. 1957-1960

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Wo heute werktags Schulbusse vorfahren und Eltern in Autos, um ihre Kinder zur Schule zu bringen, geht es auf diesem Foto noch sehr beschaulich zu. Statt des Realschulgebäudes (Festhallenstr. 4) erstreckt sich noch die »Linden«-Wiese, die der Familie Meßmer vom Gasthaus »Linde« gehört. Zahlreiche Obstbäume stehen auf der Wiese. Am rechten Bildrand ist das Haus Heizmann (Festhallenstr. 1) und links daneben die Rückseite vom Haus Selb (Obere Hauptstr. 12) zu sehen

Standort des Fotografen: 47.883751, 8.348565

Arbeiter beim Verlegen einer Drainage in den »Bitten«, 1934

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Franz und Elisabeth Rosenstiel zur Verfügung.

In der »Bittenwiese« wird eine Drainage verlegt. Mit Pickel und Schaufel bewaffnet, graben sich die vier Männer in das Erdreich.

V.l.n.r.: Hermann Trenkle (1912-?), Alfred Bader, Richard Rösch (?-1944 vermisst) und Landwirt Robert Rosenstiel (1900-?).

Im Hintergrund ist das Haus Selb (Obere Hauptstr. 12) und das Haus Heizmann (Festhallenstr. 1) zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.883929, 8.346776

Umzug in der Festhallenstraße beim Kreisfeuerwehrfest, 6./7. Juni 1953

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Jutta Knöpfle zur Verfügung.

1953 findet nicht nur das Kreisfeuerwehrfest in Löffingen statt. Zugleich feiert die Löffinger Wehr ihr 90. Gründungsjubiläum. Der Festumzug mit einem Pferdewagen bewegt sich durch die Festhallenstraße in Richtung Festhalle. Der Obstgarten links gehört zum Gasthaus »Linde«, darauf wird später die Realschule erbaut. Im Hintergrund ist das holzverschindelte Haus der Witwe Anna Heizmann (Festhallenstr. 1) und das Haus von Landwirt Heinrich Selb (Obere Hauptstr. 12) zu sehen. Zwischen den beiden Häusern ragt der Feuerwehrturm in die Höhe.

Standort des Fotografen: 47.883482, 8.348032

2 Fotos: Familie Heizmann vor ihrem Haus in der Festhallenstraße, ca. 1939

Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Karl Heizmann zur Verfügung.

Ein Foto der gesamten Familie soll aufgenommen werden. Vor die Haustür wird ein Stuhl gestellt. Darauf setzt sich Notburga Heizmann geb. Schwanz (1912-2001). Sie hält ihren jüngsten Sohn Karl (geb. 1939) auf dem Arm. Hinter ihr steht ihr Mann,  der Landwirt Karl Heizmann (1911-1947), und legt seine Hand auf die Stuhllehne. Rechts und links stehen die beiden älteren Kinder Anna (geb. 1937) und Anton (geb. 1938). Die Kinder werden früh zu Halbwaisen, denn Karl Heizmann stirbt bereits 1947 im Alter von nur 35 Jahren.

Für das zweite Foto werden die beiden großen Kinder Anna und Anton noch einmal gesondert fotografiert: Sie stehen vor der Haustür, mit der Hausnummer »281«. Der Stuhl, auf dem die Mutter eben noch saß, ist bei Seite gerückt und am rechten Bildrand zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.884066, 8.348202