Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Die Fronleichnamsprozession hat am Stationenaltar vor der »alten Sonne« (Rathausplatz 9-10) angehalten. Nach der kurzen Andacht und dem Segen ist die Prozession im Begriff, weiter in Richtung Pfarrkirche zu gehen. Die Ministranten sind zum Abmarsch bereit. Die Fahnenträger bringen sich schon mal in Position. Mädchen in weißen Kleidern und mit Blumenkränzen im Haar stellen sich auf. Im Hintergrund sind die Männer und Frauen des Kirchenchores zu sehen, die den Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Michael und die Prozession durch das Städtchen gesanglich begleiten. Einer von ihnen ist der Malermeister Karl Hepting.
Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Auf dem Rathausplatz haben sich an Fronleichnam Hunderte von Menschen versammelt. Die Gläubigen, die unter Gebeten und Gesängen durch die Straßen des Städtchens ziehen, haben hier gehalten. Denn beim früheren Gasthaus »Sonne« ist einer von vier Stationenaltären aufgebaut. Vor dem Altar ist ein Blumenteppich gelegt. Tannen sind aufgestellt, um die Station einzurahmen.
Die Gläubigen stehen in einem großen Halbkreis. Der Stadtpfarrer ist unter dem Stoffbaldachin hervorgetreten und wird gleich am Altar einen Abschnitt aus dem Evangelium vortragen. Dann werden einige Fürbitten gesprochen und anschließend erteilt der Geistliche den sakramentalen Segen in alle Himmelsrichtungen und über die Stadt. Die Ministranten und eine Ehrenwache der Feuerwehr verfolgen das Geschehen aus nächster Nähe. Die Musiker der Stadtmusik stehen entlang der Rathausfassade.
Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Es ist Fronleichnam und durch das Städtchen zieht die Prozession. Mädchen in weißen Kleidern und Blumenkränzen im Haar gehen über den oberen Rathausplatz und stellen sich vor dem Stationenaltar beim früheren Gasthaus »zur Sonne« (Rathausplatz 9-10) auf. Es handelt sich nicht nur um die Erstkommunionkantinnen, sondern um Mädchen unterschiedlicher Altersstufen. Hinter ihnen stehen Ordensschwestern des heiligen Vinzentiusordens, die den Kindergarten leiten. Gleich wird der Stadtpfarrer am Stationenaltar einen Abschnitt aus dem Evangelium vortragen, es werden Fürbitten gesprochen und der sakramentale Segen wird in alle Himmelsrichtungen und über die Stadt erteilt. Danach wird die Prozession bis zur katholischen Pfarrkirche fortgesetzt.
Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Das Fronleichnamsfest ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche. An die heilige Messe schließt sich eine Prozession durch die Straßen des Städtchens an, bei der der Stadtpfarrer eine Monstranz mit einer konsekrierten Hostie trägt. Die Prozession ist auf dem oberen Rathausplatz angekommen. Der Pfarrer schreitet unter einem Stoffbaldachin, der »Himmel« genannt wird. Feuerwehrmänner mit gezücktem Degen marschieren in einem quasi militärischen Zeremoniell daneben. Ministranten ziehen vorneweg. Sie tragen Leuchter, schwenken Weihrauchfässer, tragen das Schiffchen mit dem Weihrauch und schellen mit ihren Handschellen. Hinter dem »Himmel« folgen Bürgermeister Paul Benitz und die Gemeinderäte.
Am linken Bildrand stellen sich die Mitglieder des Kirchenchores, Ordensfrauen in der Tracht der Vinzentinerinnen und eine Schar Kinder bereits auf, denn gleich wird der Prozessionszug am Stationenaltar vor der »alten Sonne« Halt machen. Der Pfarrer wird einen Abschnitt aus dem Evangelium vortragen, es werden Fürbitten gesprochen und der sakramentale Segen in alle Himmelsrichtungen und über die Stadt erteilt.
1.Bild
2.Bild Zu sehen sind u.a. Norbert Brugger als Ministrant und Hermann Schelling als »Himmelträger«.
Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Der Prozessionszug an Fronleichnam will nicht enden. Hunderte von katholischen Gläubigen begleiten die vom Stadtpfarrer getragene Monstranz mit dem Allerheiligsten in einem Festzug unter Gebet und Gesang durch die Straßen. Die Frauen des katholischen Müttervereins gehen gerade über den oberen Rathausplatz in Richtung der »alten Sonne«, vor der einer der vier Stationenaltäre aufgebaut ist. Sie tragen eine Fahne mit sich und eine Madonnenfigur. Auf der Höhe des »Stadtbaus« im Hintergrund marschiert die Stadtmusik.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Dann aber mal schnell! In wenigen Minuten wird die Fronleichnamsprozession durch das geschmückte Städtchen ziehen. Noch ist die Untere Hauptstraße nicht für den Verkehr gesperrt, sodass der Durchgangsverkehr der Bundesstraße hindurchrauscht, so wie dieser Lastwagen mit Rottweiler Nummernschild.
Dabei ist alles schon vorbereitet. Das Städtchen hat sich herausgeputzt. An den Häusern entlang der Prozessionsstrecke wehen Fahnen im Wind, Girlanden aus Tannenreisig sind aufgehängt. In die gepflasterte Straßenrinne links und rechts sind Maien gesteckt, um die Strecke mit jungem Grün zu verschönern. Gleich wird der Stadtpfarrer die Monstranz mit dem Allerheiligsten in einem Festzug durch die Straßen tragen, unter dem Gebet und dem Gesang der katholischen Kirchengemeinde.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
»Agfa PHOTO«, steht in Großbuchstaben am Haus Rebholz (Rathausplatz 8). Darin befindet sich die Druckerei und das Schreibwarengeschäft von Albert Rebholz. Die Jalousie am Schaufenster ist heruntergelassen, denn heute bleibt das Geschäft geschlossen. Es ist Fronleichnam. Anlässlich des Feiertages ist die Fassade des Hauses mit Girlanden geschmückt.
Vor dem Haus parkt ein riesiger Lastwagen der Berliner Firma Wilken. Immerhin blockert er den Gläubigen nicht den Weg, denn die Fronleichnamsprozession führt nicht durch diese Straße. Vor dem Haus Siefert (Rathausplatz 6) ragt ein Nadelbaum in die Höhe. Am rechten Bildrand ist der Demetriusbrunnen zu erkennen, und dahinter die Metzgerei Werne (Demetriusstr. 15), die mit einer Fahne geschmückt ist.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Die Kirchenbänke sind gut gefüllt. Schließlich wird kein normaler Sonntagsgottesdienst gefeiert. Es ist Fronleichnam und der Festgottesdienst findet statt. Es ist die Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil mit seinen liturgischen Reformen. Noch feiert Stadtpfarrer Karl Weickhardt (1905-1977) die Messe am Hochaltar mit dem Rücken zur Gemeinde. Noch ist die Messe auf Latein. Die Kanzel befindet sich im Langhaus links, wird aber bei der Innenrenovierung 1968 entfernt. Auch die Empore wird im Zuge dessen modernisiert werden. Die Gläubigen sitzen noch nach Geschlechtern getrennt. Auf der linken Seite sitzen die Frauen, was an den Damenhüten deutlich zu erkennen ist. In den vordersten Reihen sitzen die Nonnen des Vinzentiusordens in ihrer Schwesterntracht, die im Krankenhaus und im Kindergarten ihren Dienst tun.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Vom Balkon des Hauses Rebholz (Rathausplatz 8) wird dieses Foto aufgenommen. Es ist Fronleichnam. Die Häuser im Städtchen sind festlich mit Tannenzweigen, Girlanden und Fahnen geschmückt. Links neben dem Demetriusbrunnen sind einige Maien gesteckt, vielleicht um die dort parkenden Autos zu verdecken. Eine Personengruppe steht neben dem kleinen Gärtchen vor dem Haus Siefert (Rathausplatz 6) und unterhält sich. Daneben parkt ein riesiger Lastwagen der Berliner Firma Wilken. Er ist bereits entladen. Werbung für »Eternit« ist am Anhänger angebracht, ein versteckter Hinweis darauf, was er vielleicht geladen hatte.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge sowie Rita Willmann zur Verfügung.
Der Buchbinder Albert Rebholz (1907-1962) heiratet am 1. Mai 1958 die aus Bochum stammende Rita geb. Wittler (1938-2025). Die Braut war als Kleinkind mit ihrer jung verwitweten Mutter Klara Wittler (geb. Assmuth, 1907-1999) nach Löffingen gezogen. Ihre Mutter hatte sich hier mit dem Sägearbeiter Anselm Zepf (1898-1989) verheiratet und die Familie lebte gemeinsam in der Maienlandstraße. Vor dem Haus Zepf hat sich das Brautpaar Rebholz-Wittler nun mit der Hochzeitsgesellschaft zu einem Erinnerungsfoto aufgestellt.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Cäcilie Rebholz (geb. 1953), 2 Walter Hauser, 3 Rosemarie Hauser (geb. 1949), 4 Klemens Rebholz (geb. 1949) 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 Braut Rita Rebholz (geb. Wittler, 1938-2025), 5 Bräutigam Albert Rebholz (1907-1962), 6 ???, 7 ??? Auf der Treppe, v.l.n.r.: 1 Wolfgang Zepf, 2 Anselm Zepf (1898-1989), 3 Klara Zepf (geb. Assmuth, 1907-1999), 4 Rosa Hauser (geb. Rebholz, 1923-1999), 5 Johanna Rebholz (geb. Ganter, 1913-2003), 6 Anton Rebholz (1912-2001), 7 ???, 8 ???, 9 Marie Rebholz (1904-1984)
Das Ehepaar Rebholz baut eine Druckerei mit Schreibwarengeschäft auf. Doch Albert Rebholz erkrankt schwer und stirbt nach nur acht Ehejahren am 21. April 1962 im Alter von 55 Jahren. Die Witwe Rita Rebholz heiratet daraufhin fünf Jahre später ein weiteres Mal und gibt Josef Willmann das Ja-Wort.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Marie-Luise Schlenker zur Verfügung.
Vor dem Haus Schlenker in der Bahnhofstraße steht das Brautpaar mit seinen Hochzeitsgästen. Fritz Schlenker und Helene Schlenker geb. Rösch heiraten.
V.l.n.r.: ??? Schlenker, Mathilde Schlenker geb. Fehrenbach, Sofie Schlenker, Emil Schlenker, ???, Helene Schlenker mit ihrer Tochter, ???, Fritz Schlenker, ???, Luise Binder geb. Fehrenbach.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Matthias Frank zur Verfügung.
»Hohlgasse 130«, so lautet in den 1950er Jahren die Adresse des Hauses Mayer. Gebaut wurde das Anwesen nach dem Großbrand 1921: Familie Julius Heer, in deren Haus in der Demetriusstraße das Brandunglück ausgebrochen war, beschloss im Zuge des Wiederaufbaus, aus dem Altstadtring zu ziehen und ihren Neubau als letztes Haus in der Hohlgasse zu erbauen.
Auf den Plänen der Wiederaufbaukommission unter Leitung des Freiburger Architekten Carl Anton Meckel (1875-1938) ist das Gebäude deutlich kleiner gezeichnet: Es gibt nur ein Scheunentor, was darauf hindeutet, dass der Ökonomiebereich in späteren Jahrzehnten erheblich erweitert wurde. Auf dem Foto sind bereits drei Scheunentore zu erkennen.
Laut Feuerversicherungsbuch erwirbt Familie Mayer 1937 das landwirtschaftliche Anwesen. Als das Luftbild aufgenommen wird, lebt in dem Haus der Fuhrunternehmer Willy Mayer (1907-1994) mit seiner Ehefrau Frieda Mayer geb. Dietsche (1918-1979) und den vier Kindern: Annelis (geb. 1941), Gerda (geb. 1943), Hedwig (geb. 1944) und Willi (1947-1970).