Garten und Blick auf Obere Hauptstraße, ca. 1940

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Elke Moser zur Verfügung.

Vom Haus Bader (Talstr. 1) fällt der Blick in den rückwärtigen Garten. Ein weiß gestrichener Holzlattenzaun fasst das Grundstück ein und trennt die einzelnen Bereiche voneinander. Im Vordergrund wächst dicht an dicht Gemüse in den Beeten. An hohen Stangen ranken Bohnen empor, dazwischen stehen weitere Nutzpflanzen. Der Garten ist sorgfältig angelegt und dient ganz selbstverständlich der Versorgung des Haushalts. Ganz auf Arbeit ist der Garten aber nicht ausgerichtet. Unter einem Obstbaum steht eine Bank, auf der man im Schatten sitzen und ausruhen kann.

Jenseits des Gartens sind die Häuser der Oberen Hauptstraße zu erkennen. Links steht das Haus Bader (Obere Hauptstr. 19), dahinter – größtenteils von einem Baum verdeckt – das Haus Jordan (Obere Hauptstr. 21). Weiter rechts folgt das Haus Wölfle (Obere Hauptstr. 23).

Standort des Fotografen: 47.884764, 8.349254

Haus »Sonnhalde« von Familie Bugger, ca. 1980

Müller-Fotokarten, Freudenstadt | Sammlung Familie Waßmer

Als Haus »Sonnhalde« wird das Haus Bugger (Beim Schneekreuz 3) auf dieser Ansichtskarte bezeichnet. Es gehört Lockführer Paul Bugger (1916-1990) und seiner Ehefrau Maria Bugger (geb. Mayer, 1921-1992). Das freistehende Wohnhaus liegt direkt neben der Wallfahrtskirche Witterschneekreuz inmitten eines großen Gartens und wird von hohen Bäumen und Sträuchern eingerahmt.

Für die Ansichtskarte ist die Szene sorgfältig arrangiert. Im Vordergrund stehen Gartentisch und Stühle bereit, darüber spendet ein geblümter Sonnenschirm Schatten. Gleich daneben ist auf einem Holzpfosten ein kleines Vogelhäuschen angebracht, hinter der Sitzgruppe steht eine Holzbank. Nichts wirkt zufällig: Die Gartenmöbel sollen den Eindruck vermitteln, als könne man sich jederzeit hinsetzen und die Ruhe genießen. Der kurz gemähte Rasen und die üppige Bepflanzung verstärken den Eindruck einer gepflegten Idylle.

Das Haus wird schräg von der Gartenseite aufgenommen, sodass sowohl die lange Balkonfront als auch der Giebel sichtbar sind. Große Bäume rahmen die Aufnahme an beiden Seiten ein, während der blaue Himmel und die sonnige Wiese das Gebäude hell hervortreten lassen.

Paul Bugger wurde 1916 in Busenbach bei Karlsruhe geboren. Mit 14 Jahren ging er in die Schweiz und arbeitete später in Rheinfelden in einer Holz- und Kohlehandlung, bis er 1933 arbeitslos wurde. In den folgenden Jahren hielt er sich mit verschiedenen Gelegenheitsarbeiten über Wasser. 1937 kam er mit einem Bauzug der Eisenbahn nach Löffingen. Im März 1942 heiratete er Maria Mayer, die 1921 in Löffingen geboren worden war und aus dem benachbarten Gasthaus »Engel« stammte. Das Ehepaar bekam drei Töchter. Während des Zweiten Weltkriegs war Paul Bugger Soldat. Nach mehreren Lazarettaufenthalten wurde er im Frühjahr 1944 schwer an Ruhr erkrankt aus dem Militärdienst entlassen. Nach dem Krieg arbeitete er zunächst als Heizer bei der Bahn in Neustadt und später als Lokführer. Paul Bugger stirbt am 14. November 1990, seine Witwe Maria am 2. Februar 1992.

Standort des Fotografen: 47.892267, 8.336902

Blick zum Haus Benitz mit der Weinhandlung Hogg, ca. 1940-1950

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Pia und Alfons Durst zur Verfügung.

Mächtig erhebt sich das Wohn- und Geschäftshaus Benitz (Alenbergstr. 7/9) über die umstehenden Häuser und den Gärten am Hang. Nicht nur wegen seiner exponierten Lage trägt das Doppelhaus den Beinamen »Hohes Haus«. Nach dem Großbrand von 1921 wurde es nach Plänen der Wiederaufbaukommission neu errichtet. Unübersehbar wirbt die große Aufschrift an der linken Gebäudehälfte für »Joseph Hogg / Weingrosshandlung / Branntweinbrennerei«.

Die Weinhandlung kann zu diesem Zeitpunkt bereits auf eine lange Geschichte zurückblicken. Sie besteht seit 1824 und wurde von dem Gastwirt Joseph Hogg (1796-1857) gegründet. Nach seinem Tod verkaufte seine Witwe das Geschäft an ihren Neffen, den Weinhändler Josef Eggert (1831-1888). Da dieser kinderlos war, übernahmen 1895 der Weinhändler Joseph Benitz (1859-1919) und Josef Paul Thoma (1868-?) die Firma. Thoma schied 1902 wieder aus, die Weinhandlung blieb bei Familie Benitz – der traditionsreiche Name Hogg wird jedoch weitergeführt.

Im Vordergrund erstreckt sich eine Streuobstwiese der Familie Benitz entlang der Maienlandstraße. Zwischen den Obstbäumen sind ganz links noch Mauerreste zu erkennen. Sie gehören zum früheren Wohnhaus Thoma (Rötengasse), das ebenfalls beim Großbrand von 1921 zerstört wurde. Unmittelbar daneben steht die Mitte der 1930er-Jahre errichtete Villa des Arztes Dr. Gugelberger (Maienlandstr. 6), von der am linken Bildrand nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen ist.

Noch prägen Obstbäume und Gärten den Hang unterhalb des »Hohen Hauses«. Doch auch dieses Bild wird sich verändern: Etwa 1960 wird die Streuobstwiese bebaut. An ihrer Stelle entsteht das Wohn- und Geschäftshaus des Malermeisters Karl Sibold (Maienlandstr. 4).

Standort des Fotografen: 47.884563, 8.343059

2 Fotos: Wegkreuz bei der »Ziegelhütte«, ca. 1990-2000

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Regina Hasenfratz zur Verfügung.

Neben der »Ziegelhütte« steht ein altes Wegkreuz. Das steinerne Kreuz trägt eine vergoldete Christusfigur. In den Sockel ist die Inschrift eingemeißelt: »Madhias / Langenbacher / Hafner / Maria Heizmenin / Sein Haus Frau / 1777«. Das Kreuz ist damit bereits mehr als 200 Jahre alt.

Mathias Langenbacher war allerdings nicht, wie man wegen des Standorts vermuten könnte, Pächter der »Ziegelhütte«. Diese hat 1775 der Ziegler Josef Karle (1743-?) für neun Jahre von der Stadt übernommen. Als jährlichen Pachtzins zahlte er 100 Gulden. Unmittelbar gegenüber der Ziegelhütte stand damals jedoch eine Hafnerhütte mit eigenem Brennofen. Hier ließ sich 1766 der aus Wolterdingen stammende Hafner Mathias Langenbacher (1731-1785) nieder. Er war mit Maria Durst (geb. Heitzmann, 1731-1806), verheiratet, der Witwe des zuvor dort tätigen Hafners Christian Durst (1695-1766).

Damit lässt sich die Inschrift von 1777 heute ziemlich genau einordnen: Das Wegkreuz erinnert an das Ehepaar Mathias Langenbacher und Maria Heitzmann – und zugleich an ein fast vergessenes Handwerk, das einst unmittelbar neben der »Ziegelhütte« betrieben wurde. Der Standort außerhalb des Stadtrings war dabei kein Zufall: Wegen der Feuergefahr durften sich Hafner mit ihren Brennöfen nicht innerhalb des Städtchens ansiedeln.

Standort des Fotografen: 47.897399, 8.336661

Maienlandstraße beim Hochwasser, 10. Juli 1975

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Matthias von Dungen zur Verfügung.

Die Maienlandstraße hat sich in eine Wasserstraße verwandelt. Braune Fluten strömen in Richtung Städtchen. An der Einmündung der Rötengasse, wo die Straße ansteigt, haben sich Schaulustige versammelt. Auch auf den Treppenstufen zum Malergeschäft Sibold stehen eine Frau und ein Kind und betrachten die Bescherung. Der erhöht gelegene Garten des Kindererholungsheims Gugelberger bleibt von den braunen Fluten verschont.

Am Donnerstag, dem 10. Juli 1975, geht über Löffingen ein heftiges Sommergewitter nieder. Innerhalb von nur drei Stunden fallen 86 Liter Regen pro Quadratmeter. Der eingedolte Stettbach kann die Wassermassen nicht mehr aufnehmen. Statt unterirdisch durch das Städtchen zu fließen, ergießt sich das Wasser über Straßen und Plätze.

Vielen Einwohner*innen dürfte dabei das Hochwasser vom 1. Juli 1958 wieder in Erinnerung kommen. Damals bot sich ein ähnliches Bild. Nun wiederholt sich das Szenario nach nur 17 Jahren.

Standort des Fotografen: 47.884664, 8.343069

Ursula Glunk mit Kuh im Maienland, 1986

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Ursula Glunk zur Verfügung.

Ursula Glunk führt eine junge Kuh über das Grundstück des elterlichen Anwesens in der Maienlandstraße. In der einen Hand hält sie den Strick, in der anderen einen Stock. Noch muss sich das Tier daran gewöhnen, ruhig neben einem Menschen herzugehen.

Diese Übung ist im bäuerlichen Alltag wichtig. Schließlich muss die Kuh später nicht nur auf die Weide oder zurück in den Stall geführt werden. Auch der Weg zum Farrenstall in der Bittengasse steht ihr bevor, wo der städtische Zuchtbulle untergebracht ist.

Im Hintergrund sind das Gasthaus »Pilgerhof« und benachbarte Häuser zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.886555, 8.342219

2 Fotos: Johanna Ganter mit Katzen im Garten, 7. Juni 1935

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.

Pfingsten 1935. Im Garten der Familie Ganter herrscht eine beinahe sommerliche Ruhe. Unter einem Baum sitzt Johanna Ganter (verh. Rebholz, 1913-2003) auf einer einfachen Holzbank. Das steil ansteigende Gartengrundstück reicht von der Alenbergstraße hinauf bis zur Alemannenstraße und ist in mehrere Terrassen gegliedert. Zwischen Blumen- und Gemüsebeeten sowie Obstbäumen findet sich ein schattiges Plätzchen, das an diesem Tag ganz Johanna Ganter und zwei Katzen gehört.

Eine der beiden Katzen hat es sich auf ihrem Schoß gemütlich gemacht und lässt sich geduldig halten. Die andere liegt entspannt auf der Bank daneben. Über der Momentaufnahme liegt die ruhige Atmosphäre eines Feiertages – und das zufriedene Gefühl, einfach einmal im Garten sitzen zu können, mit zwei schnurrenden Katzen.

Standort des Fotografen: 47.885879, 8.343993

Rückseite von Benz-Villa in der Bonndorfer Straße, ca. 1925-1930

Stadtarchiv

Die Villa wurde in den 1920er Jahren vom Sägewerksbesitzer Josef Benz (1882-1932) erbaut. Es handelt sich um zwei nahezu identische Villen, die nebeneinander stehen. Zu sehen ist hier nicht die Straßenfront, sondern die Rückseite der Villa Bonndorfer Straße 8, die (später) dem Sohn Hans Benz (1914-1957) gehört.

Der Bau zeichnet sich durch ein breit gelagertes, leicht geschwungenes Walmdach aus, das dem Haus eine weiche, fast organische Form verleiht. Aus dem Dach treten mehrere Gauben mit steilen Giebeln hervor, die zusätzlichen Wohnraum im Dachgeschoss schaffen und die Dachfläche gliedern. Zwei helle Kamine durchstoßen die Dachfläche und setzen vertikale Akzente.

Die Fassade ist zweigeteilt: Während das Erdgeschoss hell verputzt ist, ist das Obergeschoss mit Holzschindeln verkleidet – ein Gestaltungselement, das auch die Nähe zur Holzindustrie widerspiegelt. Die regelmäßig angeordneten Fenster sind mit Klappläden versehen. Auffällig sind zudem zwei spitz zulaufende Fenster, die dem Bau einen leicht historisierenden Charakter verleiht.

Im Hintergrund ist das Schrankenwärterhaus an der Seppenhofer Straße zu erkennen. Die Bonndorfer Straße existiert zu diesem Zeitpunkt noch nicht; der Verkehr verläuft stattdessen über die Seppenhofer Straße in Richtung Seppenhofen.

Standort des Fotografen: 47.880013, 8.345410

Rückseite vom Haus Kaltenbrunner in der Ringstraße, ca. 1976

Stadtarchiv

Rund 55 Jahre alt ist das Haus Kaltenbrunner (Demetriusstr. 11). Häufig fotografiert ist die Vorderansicht zum unteren Rathausplatz hin, wo es zusammen mit dem Mailänder Tor und dem Haus Kopp (Demetriusstr. 10) ein markantes Ensemble bildet. Deutlich seltener gerät hingegen die Rückseite ins Bild, die sich zur Ringstraße öffnet. Im Dachgeschoss ist eine Ladegaube zu erkennen. Rückseitig gehört ein kleines Gärtchen zum Anwesen, das den Übergang zur Straße auflockert.

Errichtet wurde das Haus nach dem verheerenden Großbrand von 1921, dem insgesamt 36 Gebäude zum Opfer fielen. Für die Planung des Wiederaufbaus zeichnete der Freiburger Architekt Carl Anton Meckel (1875-1938) verantwortlich. Nach dem Wiederaufbau gehörte das Haus zunächst dem Metzger Wilhelm Werne. 1952 übernahm es Metzgermeister Karl Sibold (1908-?) aus Düsseldorf.

Zum Zeitpunkt der Aufnahme gehört das Haus Otto Kaltenbrunner (geb. 1940), der einen Brennstoffhandel betreibt. Erst 1980 geht das Gebäude in den Besitz von Peter Spiegel (1941-2012) über. Der Drogist und Heilpraktiker stammt ursprünglich aus Thüringen und siedelte als junger Mann nach Westdeutschland über.

Standort des Fotografen: 47.884174, 8.343652

2 Fotos: Geschwister bei der Ostereiersuche am Alenberg, 1958

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilie Runge zur Verfügung.

Große Aufregung liegt in der Frühlingsluft: Im Garten der Familie Rebholz am Alenberg sind zwei Kinder eifrig auf der Suche nach den versteckten Überraschungen des Osterfestes. Klemens Rebholz (geb. 1949) und seine kleine Schwester Cäcilie Rebholz (geb. 1953) durchstreifen den Garten zwischen Grasbüscheln und ersten Blüten.

Auf dem ersten Bild hockt Cäcilie mit einem kleinen Weidenkörbchen im Gras und schaut neugierig zur Kamera, während ihr Bruder neben ihr konzentriert den Boden absucht. Überall zwischen den Gänseblümchen könnten sich bunte Eier oder kleine Süßigkeiten verbergen.

Einige Augenblicke später ist die Suche bereits erfolgreich: Stolz zeigt Cäcilie ihre Beute, während Klemens lächelnd danebensteht. Auf einer Holzbank liegt das Körbchen, schon teilweise gefüllt. Was gefunden wird, bleibt nicht lange unberührt – genascht wird sofort.

Standort des Fotografen: 47.885863, 8.344068

Konstantin Ganter als alter Mann, ca. 1925-1931

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.

Der alte Mann steht ruhig im Gras, den Blick dem Fotografen zugewandt. Der Anzug sitzt ordentlich, der Bart ist weiß und voll, die Haltung aufrecht. Neben ihm ein kleiner Tisch, mit einem gemusterten Tuch bedeckt, darauf ein Blumentopf. Vermutlich wird die Aufnahme im Garten hinter dem Haus am Alenberg aufgenommen.

Konstantin Ganter wurde am 20. Mai 1852 als Sohn des Landwirts Fidel Ganter und dessen Ehefrau Maria Ganter (geb. Benz) geboren. Das Elternhaus steht in der Vorstadt (Alenbergstr. 2). Er wuchs gemeinsam mit seinen Brüdern Adolf Ganter (1847-?), Karl Ganter (1848-1917), Pius Ganter (1850-?), Ferdinand Ganter (1855-?) und Heinrich Ganter (1862-?) auf. Später übernahm Konstantin Ganter das elterliche Anwesen und führt die dazugehörige Landwirtschaft weiter. Am 24. März 1892 heiratete er Kreszentia Ganter (geb. Marx). Die Ehe blieb kinderlos (?). Im Jahr 1927 stirbt seine Ehefrau.

Konstantin Ganter selbst stirbt am 2. Mai 1931 im Alter von 79 Jahren an Altersschwäche. In einem Nachruf heißt es über ihn: »Der Entschlafene gehörte zu jenen alten sturmerprobten Zentrumsveteranen, die in den Zeiten des heißesten Kulturkampfes der katholischen Weltanschauung eine Gasse bahnten. Er ist nun der letzte der vier Brüder Ganter, die aus einem Guß, in jeder Zeit ihren Mann stellten, im aufrichtigen und redlichen Willen auch dem politischen Gegner Achtung einflößten.«

Standort des Fotografen: 47.885077, 8.345060

Blick vom Garten des Hauses Waßmer zu den Nachbargrundstücken im Maienland, April 1986

Sammlung Familie Waßmer

Die Beete sind vorbereitet, die Wege gelegt – doch noch wirkt der Garten des Lehrer-Ehepaares Werner und Maria Waßmer kahl. Anfang April 1986 wacht die Vegetation erst allmählich auf aus dem Winterschlaf, und so fallen die Steinwege besonders ins Auge, die sich durch die Beete ziehen. Die Ziegel dafür stammen aus dem gesprengten Benz-Kamin, der einst 48 Meter hoch über dem Gelände des Sägewerks ragte und bis zu seiner Sprengung im Oktober 1984 ein markantes Wahrzeichen des gesamten Städtchens war. Nun haben die alten Steine im privaten Garten eine neue Funktion gefunden.

Weil Büsche und Bäume noch keine Blätter tragen bzw. erst frisch gepflanzt sind, öffnet sich auch der Blick über den Gartenzaun hinweg. Links liegt das Grundstück von Weinhändler Klaus Benitz und Inge Benitz, das noch von Obstbäumen geprägt ist. Einige Jahre später entsteht hier das neue Wohnhaus von Malermeister Karl Sibold und Friedegard Sibold (Rötengasse 2a), wodurch der freie Blick bald verschwinden wird. Rechts ragt der Schopf ins Bild, der zum Grundstück von Pflästerermeister Ludwig Storz und Elisabeth Storz gehört. Jenseits der Rötengasse ist sogar die Villa (Maienlandstr. 6) zu erkennen, in der die Anthroposophin Maria Keller wohnt.

Standort des Fotografen: 47.885606, 8.342781