2 Fotos: Besichtigungstermin des Gemeinderats beim Friedhof, 1974

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Auf dem Parkplatz beim Friedhof stehen Bürgermeister Edmund Laufer (1922-1990) und die Mitglieder des Gemeinderats, um sich vort Ort einen Eindruck zu verschaffen. Die Herren (es sind tatsächlich ausschließlich Männer!) blicken in Richtung Friedhof und zur 1862 gebauten Friedhofskapelle. Ob wohl eine Renovierung ansteht? Oder werden die Bäume auf dem Friedhof begutachtet?

unteres Foto
V.l.n.r.: 1 Johann Rosenstiel (1917-2007), 2 Johann Keßler (Göschweiler), 3 Paul Bugger (1916-1990), 4 Eugen Hasenfratz (Seppenhofen), 5 Rudi Jordan (Leiter des Bauhofs), 6 Karl Kuntz (1930-2002), 7 Josef (»Jupp«) Hoitz, 8 Bürgermeister Edmund Laufer (1922-1990), 9 Eugen Frey (Ortsvorsteher Göschweiler), 10 Theo Walz (1927-2015), 11 Bernhard Blatter (Göschweiler), 12 Stefan Reiser (Rechnungsamtsleiter)

Im Hintergrund zu sehen sind außerdem: [Josef?] Feser (Bachheim), Martin Mayer, Ernst Wider, Walter Maier, Hugo Mayer (Ortsvorsteher Bachheim), Alfons Kessler (1929-2009, Göschweiler), Josef (»Sepp«) Bayer (1930-2005), Fritz Koßbiel (Bachheim, 1932-2022)

Im Hintergrund sind die Rückseiten der Häuser in der Dittishauser Straße zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.885346, 8.348352

Rohbau der Volksbank am Rathausplatz, 1974

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

»Hier erstellt die Volksbank Löffingen ein Bankgebäude mit Arztpraxis und 7 Wohnungen« steht auf dem Bauschild, das auf dem oberen Rathausplatz steht. Dahinter ragt der Rohbau der neuen Volksbank (Rathausplatz 9-10) empor, die bisher im Erdgeschoss des Rathauses Räumlichkeiten beansprucht. Nichts erinnert mehr an das traditonsreiche Gasthaus »Sonne«, das hier Jahrhunderte lang gestanden hatte, bis es Anfang 1973 abgerissen wurde. Im November 1973 konnte bereits Richtfest auf dem Bau gefeiert werden.

Das Gebäude wird nach Plänen der Architektengruppe 4 aus Freiburg erbaut. Sie versuchte, den Stil des Neubaus der Altstadt anzupassen. Bauausführender Architekt ist der Freiburger Architekt Arno Rudel. Das Gebäude wird eine Nutzfläche von rund 1.100 m² haben. Rund 6.000 m³ Raum werden insgesamt umbaut. Bauherren sind zum einen die Volksbank, zum anderen Monika Wehrle (1910-?), die ihren bisherigen Obst- und Gemüsemarkt fortführen möchte.

Standort des Fotografen: 47.883854, 8.344896

3 Fotos: Schwimmwettbewerb im Waldbad, 1974

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Im Waldbad herrscht heute Hochbetrieb. Die Schüler*innen der Grund- und Hauptschule veranstalten einen Schwimmwettbewerb. Die Kleineren tümmeln sich im Nichtschwimmerbecken, die Älteren im Schwimmerbecken. Am Beckenrand stehen die zuschauenden Schüler*innen – und auch die Lehrer*innen, mit Megaphon und Stoppuhren bewaffnet, um die Zeiten zu messen. Zu sehen sind u.a. die Lehrkräfte Wolfram Bachmann, Kurt Maurath (1924-2010), Otto Rosenfelder (1934-2022) und Peter Schlegelberger. Außerdem sind unter den Erwachsenen Bademeister Josef Senn (1932-2013) sowie Gustl Durst, Werner Lubrich (1927-2010), Iris Lubrich (DLRG), Georg Schreiber (DLRG) und Theo Walz (1927-2015) zu erkennen.

Unter den Schüler*innen sind u.a. Hannelore Heiler, Ralph Kaiser, Karl-Heinz Koch, Oliver Letz, ??? Mariani und Markus Schweizer (1963-1997) zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.899466, 8.332190

4 Fotos: Spielplatz im Wildpark, 1974

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Bei der Eröffnung des »Wildparkes« standen eindeutig die Tiere im Vordergrund: Man warb mit den Hirschen und Rehen, den Wildschweinen, Wisenten und den Mufflons. 1970 kamen dann als zusätzliche Attraktion Braunbären hinzu. Nach und nach wird dann auch der Spielplatz immer mehr ausgebaut. Schaukeln und Klettergerüste, Wippen, Karrussels und eine hölzerne Eisenbahn sorgen für zusätzlichen Spaß bei den kleinen »Wildpark«-Besucher*innen. Die Sommerrodelbahn wird erst Jahre später gebaut.

Standort des Fotografen: 47.903569, 8.341228

2 Fotos: Sitzung mit Kurgeschäftsführer Diehr, 1974

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Im Gasthaus »Pilgerhof« findet eine Sitzung statt, bei der es um den Fremdenverkehr geht, wie man den Tourismus in den 1970er Jahren noch nennt. Kurgeschäftsführer Peter Diehr (1935-2005), der von 1971 bis 1974 dieses Amt ausübt, referiert gerade und stellt vermutlich stolz die Übernachtungsstatistik vor. Ihm zur Seite sitzen Bürgermeister Edmund Laufer und »Pilgerhof«-Wirt Josef (»Jupp«) Hoitz sowie Lore Sibold, die im Kurbüro arbeitet.

V.l.n.r.: 1 Gastwirt Josef (»Jupp«) Hoitz (1930-2024), 2 Bürgermeister Edmund Laufer (1922-1990), 3 Kurgeschäftsführer Peter Diehr (1935-2005), 4 Lore Sibold (geb. Hahn, 1928-2022)

Peter Diehr ist aus Furtwangen gebürtig. Nach seiner Tätigkeit als Kurgeschäftsführer macht er sich selbständig und betreibt ein Reisebüro. Er ist auch Gründungsmitglied des 1978 ins Leben gerufenen FDP-Ortsvereins Löffingen. Zehn Jahre lang engagiert er sich darüber hinaus als Gemeinderat. Lore Sibold ist von 1975 bis zu ihrem Renteneintritt 1988 im Kurbüro beschäftigt.

Standort des Fotografen: 47.886958, 8.341789

Narrengruppe in der Maienlandstraße, Fasnacht 1974

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Durch die Maienlandstraße zieht diese Narrengruppe. Auf Höhe des Hauses von Paul und Margarete Maier (Maienlandstr. 9) präsentiert sie sich dem Fotografen. Das Lachen ist nicht nur für die Kamera bestimmt. Die Sieben scheinen auch sonst viel Spaß zu haben!

Die Närrinnen gehören der katholischen Frauengemeinschaft an.

1.Reihe, v.l.n.r.: Hannelore Egle und Elisabeth Ratzer
2.Reihe, v.l.n.r.: Petra Beha, Martin Beha?, Renate Hepting
3.Reihe, v.l.n.r.: Agnes Beha (1931-1993) und Claudia Beha

Standort des Fotografen: 47.885714, 8.342409

Hexen nach dem Umzug, Fasnacht 1974

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

An der Einmündung der Ringstraße in die Maienlandstraße stehen die Hexen. Der Narrenumzug scheint zu Ende zu sein. Jedenfalls haben die Hexen ihre selbstgeschnitzten Masken abgenommen und zeigen ihre Gesichter.

Die unmaskierten Hexen, die in Richtung Fotografen blicken, sind v.l.n.r.: Klaus Benitz (1938-2015), Willi Ganter (verdeckt), Karl Koch, Eugen Fehrenbach und Christian Bayer. Ganz rechts steht Karl Götz (oder Egon Bader?).

Am Schopf vom Haus Rappenegger (Ringstr. 6) ist ein Hinweisschild angebracht, das den Weg zum Gasthaus »Pilgerhof« weist. Daneben steht ein weiterer holzgeschnitzter Wegweiser zum »Hotel Wildpark«.

Standort des Fotografen: 47.884167, 8.343465

2 Fotos: Lehrer und Schüler vor dem Rathaus, Fasnacht 1974

Sammlung Familie Waßmer

Es ist »Schmutziger Dunschdig«. Kein Wunder, dass die Lehrer*innen und Schüler*innen ganz aus dem Häuschen sind und ausgelassen feiern. Denn mit der Schulbefreiung begannen auch die Fasnachtsferien.

Folgende Lehrer*innen sind in alphabetischer Reihenfolge u.a. zu sehen: Beate Ganster, Hannelore Gobil-Cremer, Karl Hauger, Bruno Krämer, Günter Leber, Ingeborg Oeser, Maria Oser, Jochen Paul, Willibald Petelka, Otto Rosenfelder, Hedy Staub, Maria Waßmer, Werner Waßmer.

Wer erkennt die Schüler*innen? Zu sehen sind u.a. Lydia Bader (Seppenhofen), Regina Dominke (verh. Maier), [Nicola Mariani?], Sabine Prokisch, Beate Vogt.

Standort des Fotografen: 47.883799, 8.344027

Tragen des Ehrennarrenbaums über den Rathausplatz, Fasnacht 1974

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Für 20-Jährige sind die Männer auf dem Foto etwas zu alt. Aber sie sind nicht zu alt, um einen (Ehren-)Narrenbaum durch das Städtchen zu tragen und gleich auf dem oberen Rathausplatz vor dem Gasthaus »Löwe« aufzustellen. Es handelt sich um die aktiven Mitglieder der Hexengruppe. Herbert Kienzler marschiert vorneweg.

Zu sehen sind u.a. in alphabetischer Reihenfolge: Egon Bader, Oskar Baader, Johann Glunk, Heinz Hauger, Albert Jonner, Herbert Kienzler, Karl Koch, Walter Müller, Franz Rosenstiel, Gottfried Vogelbacher.

Im Hintergrund ist das Gasthaus »Adler« (Untere Hauptstr. 2) zu sehen und dahinter die »Adler«-Scheune. Sie wird im Frühjahr 1980 abgerissen.

Standort des Fotografen: 47.883704, 8.344009

Entmachtung von Bürgermeister Laufer, Fasnacht 1974

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Dem Bürgermeister Edmund Laufer (1922-1990) sind Handschellen angelegt. Es ist »Schmutziger Dunschdig« und er wurde gerade auf dem Rathaus verhaftet und von der weiblichen Narrenpolizei abgeführt. Jetzt muss er sich auf dem unteren Rathausplatz vor dem Narrenvolk verantworten und sich von den »Laternenbrüdern« die Leviten lesen lassen.

V.l.n.r.: Helga Hensler (verh. Nick, Göschweiler), Jupp Hoitz, Hermann Geisinger, Helmut Pacher, Rolf Meßmer (verdeckt), Edmund Laufer, Peter Kaiser (1941-2018), Ingrid Agostini (verh. Willmann), Marlene Ganter (verh. Vogt, Göschweiler), Karola Körner (verh. Reichenbach), Regina Carpenelli (Göschweiler)

Standort des Fotografen: 47.883934, 8.343861

Zuschauer beim Aufstellen des Narrenbaums, Fasnacht 1974

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Es ist »Schmutziger Dunschdig«. Auf dem unteren Rathausplatz hat sich vor dem Mailänder Tor das Narrenvolk versammelt. Der Narrenbaum ist zwar auf dem Foto nicht zu sehen, aber der Blick einiger Zuschauer, der steil nach oben gerichtet ist, lässt erahnen, dass der Baum bereits hochgezogen wurde.

Aber die Zugseile sind noch nicht gelöst. Welcher der 20-Jährigen wird an dem glatten Stamm hochklettern, um die Seile zu lösen? Spannend ist auch die Frage, in wieviel Anläufen dies gelingen wird. 

Wer erkennt die Kinder auf dem Foto? Zu sehen sind u.a. Angelika Beha, Ulrika Riegger und Susanne Salomon.

Standort des Fotografen: 47.883934, 8.343861

20-Jährige beim Aufstellen des Narrenbaums, Fasnacht 1974

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Seit Jahrzehnten haben die 20-Jährigen das Vorrecht den Narrenbaum aufzustellen. Und traditionell findet das Spektakel auf dem unteren Rathausplatz vor dem Café »Fuß« (Rathausplatz 5) statt.

Die Narrenpolizei hat den Platz abgesperrt, während der ca. 24 Meter lange Baum hochgezogen wird. Mit einigem Sicherheitsabstand verfolgen die Zuschauer das Aufstellen des Baumes. Welcher der 20-Jährigen wird gleich an dem glatten Stamm hochklettern, um die Zugseile zu lösen?

Standort des Fotografen: 47.883934, 8.343861