Dieses Foto stellte dankenswerterweise Elisabeth Rosenstiel zur Verfügung.
Familie Rosenstiel betreibt in der Oberen Hauptstraße ihre Landwirtschaft. Mit einem Güllewagen, vor den zwei Kühe gespannt sind, machen sich Robert Rosenstiel (1900-?) und Franz Rosenstiel (1927-2006) daran, auf ihren Feldern im »Schlempental« Gülle auszufahren. Mit auf dem Foto zu sehen sind Paul Thoma und Lina Rosenstiel geb. Winterhalder (1901-?).
Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Der Turnerbund feiert im Juli 1980 sein 75. Gründungsjubiläum. Das Festprogramm beginnt am Samstag, 12. Juli 1980 mit dem Totengedenken auf dem Friedhof und setzt sich anschließend mit einem Festakt in der Aula der Realschule fort. Nach einer Begrüßungsansprache vom 1. Vorsitzenden Karl Guth (1912-2002) sprechen Bürgermeister Dr. Dieter Mellert (1941-2019) und der Vorsitzende des Badischen Schwarzwald-Turngaus Max Ringwald. Nach den Reden ehrt Ringwald verdiente Mitglieder des Turnerbunds.
Oberes Fotos, v.l.n.r.: Wanderwart Paul Bugger (1916-1990), Kassenwartin Lore Isele, Übungsleiterin Paula Obergfell geb. Schweizer, Übungsleiter Robert Rosenstiel, Oberturnwart Hans Streit, 2. Kassenwart Fritz Straub (1921-2007), Übungsleiter Willi Fehrenbach (1941-2018), Kampfrichterwart Fritz Sibold, Beisitzer Hans Jordan (1923-2002).
Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Fritz Adrion (1897-1971) ist nicht nur Gipsermeister. In seiner Freizeit erteilt er Jugendlichen auch Tanzunterricht. Die Tanzstunden finden zu Hause bei Adrions (Alenbergstr. 21) statt. Dazu steht ein mittelgroßer Raum zur Verfügung, dessen Dielenboden gut gepflegt ist. Gelehrt werden in acht bis zehn Doppelstunden die üblichen Gesellschaftstänze. Die Musik kommt aus einem Grammophon oder es wird mit Musikinstrumenten live gespielt. Bestandteil der Tanzstunde ist auch die Anstandslehre, auf die Fritz Adrion großen Wert legt.
Höhepunkt jeden Kurses ist der feierliche Abschlussabend, das Tanzkränzchen. Wie auf dem Foto zu sehen ist, treten sieben Paare in einem Wettstreit gegeneinander an. Sie haben sich dafür richtig chic gemacht. Und auch der Raum ist mit Girlanden geschmückt.
Wer weiß, wer die Tanzpaare sind? Einige von ihnen gehören dem Geburtsjahrgang 1942 an, sind also etwa 16 Jahre auf dem Foto.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Inge Mayer und Alexandra Scholl zur Verfügung.
Die ehemaligen Schüler*innen der Geburtsjahrgänge 1905/06 versammeln sich zu einem Klassentreffen. Offenbar kehren sie in das Gasthaus »Adler« zu einem gemeinsamen Essen oder Umtrunk ein, denn das Gruppenfoto wird vor dem Eingang der Sparkassen-Filiale aufgenommen, die sich im Erdgeschoss desselben Gebäudes befindet.
erstes Bild
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Otto Schweizer (1906-?), 2 ???, 3 Hedwig Greuter, 4 Luise Urban (geb. Beha), 5 ??? Thoma, 6 ???, 7 ??? 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Paul Straub (1905-?), 2 Josefine Waibel (geb. Baader, 1905-?), 3 Anni Maier, 4 Rosa Wagner (1905-?), 5 Mathilde Schmitt (geb. Heiler, 1905-?), 6 ??? 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Albert Benitz (1905-1996), 2 Franz Zepf, 3 Karolina Vogelbacher (geb. Fehrenbach, 1906-1993), 4 Franz Vogelbacher, 5 Elise Göpper, 6 Maria Frei (geb. Schreiber), 7 Rupert Hepting (1905-1990)
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Wolfgang Lüdemann-Ravit zur Verfügung.
Wie die Orgelpfeifen haben sich die fünf Kinder von Dr. med. Hermann Lüdemann-Ravit auf einen Holzzaun in der Bahnhofstraße hingesetzt. Der Größe nach sind v.l.n.r. Klaus, Eva, Gisela, Wolfgang und Ulrike zu sehen. Rechts neben ihnen steht ihr Vater.
1912 in Pforzheim geboren, legte Hermann Lüdemann-Ravit 1932 das Abitur ab. Er studierte Medizin in Heidelberg, Kiel und Freiburg. Seine Approbation erhielt er 1938. Zwei Jahre später wurde er an der Universität Freiburg promoviert. In der Nachkriegszeit eröffnete er seine Arztpraxis in Löffingen.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Daniela Scherzinger zur Verfügung.
Friseurmeister Julius Limb (1883-1968) erwarb 1904 die linke Gebäudehälfte vom Gasthaus »Adler« und eröffnete darin seinen Friseursalon (Untere Hauptstr. 4). Sein Geschäft ist gleichzeitig eine Drogerie, wie an der Werbung im Hintergrund zu sehen ist. So verkauft er z.B. auch Seife und Waschpulver.
In seiner Freizeit sing Julius Limb leidenschaftlich gern, z. B. im Kirchenchor, aber auch – bereits seit 1902 – im Männergesangsverein. Mit sieben anderen Sängern ist er auf diesem Foto zu sehen. Man hat einen Tisch vor den Friseursalon auf den Gehweg gestellt und daran Platz genommen. Eine Geige liegt bereit, Notenblätter werden in den Händen gehalten.
Sitzend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 Friseurmeister Julius Limb, 3 Ernst Limb (1872-?), 4 Schreinermeister August Limb Stehend, v.l.n.r.: 1 Kaufmann Josef Kuster, 2 Gastwirt Karl Gebert, 3 Blechnermeister Otto Ganter (1881-1960), 4 ??? Wölfle
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.
Diese Narrengruppe stellt den »Sommer« dar. Ihr Wagen reiht sich in weitere Themenwagen ein, die sich den vier Jahreszeiten widmen. Geschmückt ist der Wagen mit Getreideähren und die Narren tragen Sensen und Dreschflegel bei sich, als ob sie zur Ernte ausrücken. Auf dem Schild ist der Reim zu lesen: »Arbeite gerne / sei nicht faul / die gebratenen Gänse / fliegen Niemand ins Maul.«
Noch ist der Sommer fern. Auf dem unteren Rathausplatz liegt noch Schnee. Im Hintergrund ist das Haus von Kaufmann Wilhelm Vogt (Rathausplatz 13) zu sehen.
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.
Vier Paare mit landwirtschaftlichem Gerät, Rechen, Spaten und Spatengabeln, stehen an Fasnacht vor einem liebevoll dekorierten Umzugswagen. Die Gruppe stellt den »Frühling« dar und ihr Wagen reiht sich in weitere Themenwagen ein, die sich den vier Jahreszeiten widmen.
Noch liegt Schnee in der Demetriusstraße und bis zum Frühling ist es noch ein bisschen hin. Nur gut, dass die Sonne an diesem »Fasnet Mändig« scheint und die Narren und Närrinnen in ihren Kostümen etwas wärmt.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Anlässlich ihres 60. Geburtstages versammeln sich die Angehörigen des Geburtsjahrgangs 1924/25 zu einem Klassentreffen. Auf den Treppenstufen vor der Festhalle stellen sie sich für ein Erinnerungsfoto auf.
1.Reihe, v.l.n.r.: Hugo Schropp (1925-1998), Marie Jaschke 2.Reihe, v.l.n.r.: Franziska Heiler geb. Fritsche (1925-2021), ???, ???, August Kuster, Erwin Benz, ??? 3.Reihe, v.l.n.r.: ???, Maria Geisinger geb. Egle, Anneliese Scholz geb. Wehrle (1924-2011), Elvira Fischer geb. Egle (1925-2020), Hedwig Bayer geb. Schmid (1924-1996), Frieda Fehrenbach geb. Heckle (1925-2013), ???, Walter Zepf 4.Reihe, v.l.n.r.: Liesel Scholl geb. Hasenfratz, Hedwig ??? geb. Nägle, ???, Gerhard Scholz (1925-1998), ???, Rudolf Wider, Frau Jäger (Seppenhofen), Herr Bausch (Seppenhofen), Frau Binder geb. Morath (Seppenhofen)
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
»Gott schütze unsere Stadt«, steht auf der Fahne, die die dreiköpfige Fahnenabordnung in die Kamera hält. Über dem Spruch ist eine Darstellung des unteren Rathausplatzes zu sehen, mit dem Rathaus und dem Mailänder Tor. Darüber schwebt der Heilige Florian als Schutzpatron der Feuerwehr. Oder ist es der Stadtpatron Demetrius, der da auf seinem Pferd reitet, ein Schwert in den Händen haltend?
Als die Freiwillige Feuerwehr 1988 ihr 125. Gründungsjubiläum feiert, gehören der Fahnenabordnung an, v.l.n.r.: Manfred Maier, Bernhard Heizmann und Eugen Heizmann (1942-2018).
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.
Am Rathausbrunnen ist die Fasnachtsbühne aufgebaut. Eine Gruppe Narren hat sich für ein Gruppenfoto auf den Brunnenrand gesetzt und auf die Bühnenbretter gestellt. Die Brunnenfigur der »Schnitterin« blickt auf sie hinab. Mit zwei Kreuzchen sind »Narrenvater Jos Benitz« und »Kassierer Meßmer« markiert. Weinhändler Josef Benitz (1897-1981) gehört den Laternenbrüdern von 1919 bis 1927 an. Ernst Meßmer (1898-1951) ist Land- und Gastwirt und wird von seinen Eltern die »Linde« übernehmen.
Im Hintergrund ist das Postamt (Rathausplatz 3) zu sehen. Das zur Rechten angebaute Haus Nägele (Rathausplatz 2) ist nur schemenhaft zu erkennen ist, weil die Fassade auf dem Foto überstrahlt ist.
Diese Fotos stellten dankenswerterweise Ursula Moch-Weiss und Heike Soldan-Bölle zur Verfügung.
Wie der Hahn im Korb steht dieser Fasnachtsnarr mit Strohhut inmitten der zehn närrischen Frauen. Die Frauengruppe nennt sich »schwere Batterie«. Sie hat sich auf der Treppe vor dem Haus Guth (Rathausplatz 6) aufgestellt.
Das Haus gehört dem Kaufmann Paul Guth und seiner Ehefrau Maria geb. Sibold. Die Schilder an der Hauswand zeigen an, dass Guth den Kraftstoff »BV-Aral« vertreibt, ein Benzin-Benzol-Gemisch, das 1924 auf den Markt kam.