6 Fotos: Schülerbefreiung in der Kirchstraße, Fasnacht 1997

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Fröhlich und ausgelassen stürmen Schüler*innen der Grund- und Hauptschule sowie der Realschule durch die Kirchstraße. Es ist »Schmutziger Dunschdig«. Soeben fand die traditionelle Schülerbefreiung statt. Unter den Klängen der Stadtmusik und dem Schellengeläut der »Hansele« toben die Schüler*innen durch das Städtchen. Schließlich haben jetzt auch die Fasnachtsferien begonnen!

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Bei der Stadtmusik sind u.a. Michael Bausch, Karin Feser, Anton Rebholz, Christine Amann (verh. Bausch) und Kerstin Hasenfratz (verh. Beck) zu sehen.

drittes Bild

viertes Bild: Klasse 10a und 10b als Bienen oder Wespen

fünftes Bild: Klasse 10a und 10b als Bienen oder Wespen

sechstes Bild: u.a. Christan Burkart

Standort des Fotografen: 47.883229, 8.344810

2 Fotos: Umzugswagen »Tirol« auf dem oberen Rathausplatz, Fasnacht 1957

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Wenn die Löffinger Narren zum »Wiener Kongress« laden (so das Fasnachtsmotto 1957), so kommen Menschen aus allen Ländern Europas herbei, weil nichts weniger als die territoriale Neuordnung des Kontinents verhandelt und beschlossen wird. So auch diese Gruppe aus Tirol, die einen stilisierten »Tiroler Adler« als Wappen mit sich führt. Zu den wichtigsten Gebietsveränderungen des Wiener Kongresses 1814/15 zählen schließlich, dass Österreich Tirol, Vorarlberg, Salzburg, das Innviertel, Illyrien, die Lombardei und Venetien zugesprochen bekam.

In Tiroler Trachten gekleidet fahren die Männer und Frauen auf einem Traktor mit Anhänger, der – Überraschung! – kein Tiroler Nummernschild trägt, sondern ein Neustädter KFZ-Kennzeichen. Es sind halt doch nur Narren aus Bachheim! Der Umzugswagen hält gerade auf dem oberen Rathausplatz. Im Hintergrund sind der »Stadtbau« (Demetriusstr. 1) und das Haus von Sattlermeister Ernst Krauß (Demetriusstr. 2) zu sehen.

Auf dem Wagen stehen u.a. Fritz Koßbiel (1933-2020), die Brüder Stegerer, Ursula Kramer und Marlies Hugel. Vor dem Wagen ist Hedwig Koßbiel zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.884121, 8.344928

Maienlandstraße mit viel Schnee, ca. 1980-1985

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

In der Maienlandstraße türmen sich die Schneeberge. Ein kleiner Junge, warm eingepackt in einem Skianzug, spielt vor dem Haus Fritsche im Schnee. Es ist der kleine Stefan Fritsche. Auf der linken Straßenseite sind das Haus Isele (Maienlandstr. 37), Haus Lasson (Maienlandstr. 39) und das Haus Rebholz (Maienlandstr. 41) zu sehen. Eiszapfen hängen von den Regenrinnen hinab. Auf der rechten Seite stehen das Haus Schreiber (Maienlandstr. 28) und weiter oben – an der Einmündung zur Alenbergstraße – das Haus Schiehle (Maienlandstr. 32).

Standort des Fotografen: 47.887718, 8.341302

Bekanntgabe des Fasnachtsmottos am Hexenbrunnen, November 1979

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Es ist der 11. November um 11.11 Uhr. Am Hexenbrunnen, der 1975 errichtet wurde, versammelt sich das närrische Volk, um von den »Laternenbrüdern« das Fasnachtsmotto und die Termine der kommenden »Fasnet« zu erfahren. Narrenvater Josef (»Jupp«) Hoitz verkündet, dass das Motto »Närrisch in die 80er Johr« lautet. Im Vordergrund ist der Hexenchef Klaus Wider und am rechten Bildrand die aktive Hexe Egon Bader (1933-1999) zu erkennen.

Im Hintergrund sind die katholische Pfarrkirche St. Michael und das Kaufhaus Henzler (Kirchstr. 25) zu sehen. Es wird von Familie Wörner betrieben. Später heißt es Kaufhaus Manock.

Standort des Fotografen: 47.883032, 8.344252

Verabschiedung von Josef Senn im Altenpflegeheim, 1995

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Seit 1985 existiert das Altenpflegeheim St. Martin. Im zehnten Jahr seiner Existenz wird ein verdienter Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet: Hausmeister Josef Senn (1932-2013) übernahm 1991 die Stelle als Hausmeister. Aufgrund seiner hilfsbereiten Art erfreute er sich schnell großer Beliebtheit. Davor war der gelernte Gipser seit 1. Juli 1974 als Bademeister im Waldbad tätig. Bürgermeister Dieter Mellert dankt ihm für seinen jahrzehntelangen Einsatz für die Stadtgemeinde. Sein Dank gilt auch der Ehefrau Margret Senn (geb. Zepf, 1932-2021).

V.l.n.r.: 1 Bürgermeister Dieter Mellert, 2 Josef Senn, 3 Margaret Senn (geb. Zepf), 4 Heimleiterin Karin Rüppell, 5 Hauptamtsleiterin Rita Bölle (geb. Schmid)

Standort des Fotografen: 47.881711, 8.345336

Junghexen auf dem Weg zur Hexentaufe, Fasnacht 1995

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Beim Narrenumzug am »Fasnet Mändig« führt die Hexengruppe zwei Junghexen mit sich, die im Anschluss an den Umzug beim Hexenbrunnen getauft werden sollen. Die beiden »Täuflinge«, Stefan Pfeifer und Berthold Ruf, werden auf einem Karren gefahren, auf dem ein Schild angebracht ist: »Es ist soweit, wir sind bereit«, ist darauf zu lesen. Noch tragen die beiden nicht ihr »Häs«. Das wird ihnen erst ausgehändigt, wenn sie die Taufprozedur überstanden haben. Auf ihrem Schoß umklammern sie ihre Hexenmasken, die sie in den vergangenen Wochen unter fachkundiger Anleitung von Roland Müller selbst geschnitzt haben. Im Augenblick steht die Gruppe vor dem Gasthaus »Ganterbräu« (Obere Hauptstr. 4).

V.l.n.r.: 1 Stefan Pfeifer, 2 Berthold Ruf, 3 Jürgen Jonner, 4 Franz Hofmeier

Standort des Fotografen: 47.884487, 8.345592

Haus Bader in der Oberen Hauptstraße mit viel Schnee, ca. 1951/52

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

In der Oberen Hauptstraße türmen sich die Schneeberge. Am Himmel lacht die Sonne und strahlt die weiße Pracht an. Am Straßenrand ist kein Durchkommen mehr, Fußgänger*innen müssen auf die Fahrbahn ausweichen. In dieser Winterlandschaft reihen sich die Häuser pittoresk aneinander.

Im Vordergrund ist das Haus von Landwirt Konrad Bader (Obere Hauptstr. 17) zu sehen, das damals noch die Hausnummer 255 trägt. Die rechte Gebäudehälfte (Obere Hauptstr. 19) gehört Luise Bader (geb. Fritschi, 1883-1958), der Witwe des 1939 verstorbenen Landwirts Johann Bader (1867-1939). Es schließen sich das Haus Jordan (Obere Hauptstr. 21) und das Haus Wöfle (Obere Hauptstr. 23/25) an.

Standort des Fotografen: 47.884810, 8.348522

Klasse 8a der Realschule mit Lehrerin Leber, 2000

Archiv der Realschule

In diesem Jahr dient die Schrankwand in der Aula der Realschule als Hintergrund für die Klassenfotos. Die Klasse 8a lässt sich zusammen mit Klassenlehrerin Brigitte Leber fotografieren.

Für die Pädagogin ist es ein ganz besonderes Schuljahr: Seit 1975 unterrichtet sie Deutsch und Englisch an der Realschule. Zum Schuljahresende geht sie – nach einem Vierteljahrhundert – in den Ruhestand.

1.Reihe, sitzend, v.l.n.r: 1 Janine Egle, 2 Daniela Walz, 3 Sarah Egle, 4 Benedikt Trenkle
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Dominic Zunftmeister, 2 Nedret Ateş, 3 Manuela Schmidt, 4 Tobias Runge, 5 Rafael Pich
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Christina Poenca, 2 Alexandra Sellnau, 3 Claudia Benz, 4 Dominic Reichhart, 5 Andreas Ruchlack, 6 Jörg Maier, 7 Klassenlehrerin Brigitte Leber
4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Caroline Stehle, 2 Corinna Sukale, 3 Sandra Gaudig, 4 Claudio Sukale, 5 Robert Schuler, 6 Britta Bausch

Standort des Fotografen: 47.883818, 8.347897

Fünf Jugendliche bei einem Ausflug ins Grüne, ca. 1925-1930

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

An einem kleinen Hang haben sich fünf junge Männer im Gras niedergelassen – wobei der Ausdruck »Männer« für die Mehrzahl von ihnen wohl übertrieben ist, denn augenscheinlich handelt es sich eher um noch halbe Kinder. Leider ist unbekannt, wer die Fünf sind. Wo das Foto wohl aufgenommen wird? Bei einem Ausflug in die Umgebung? Oder doch einfach nur am Rande der »Hasle« oder auf dem »Ochsenberg«?

V.l.n.r.: 1 ??? (geb. 1907-1909), 2 ??? (geb. 1907-1909), 3 ??? (geb. 1907-1909), 4 ???, 5 August Mösch

Standort des Fotografen: ???

Schulklasse des Jahrgangs 1941 in der Festhalle, 1956

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Regina und Rudi van den Heuvel zur Verfügung.

Sie sehen gar nicht aus wie 14-/15-Jährige, sondern schon ein bisschen älter. Das liegt vermutlich daran, dass sie sich zur Feier des Tages chic gemacht haben. Die Mädchen tragen elegante Kleider, die Jungs haben sich in Anzüge geworfen. Schließlich werden sie heute aus der Volksschule entlassen. Zusammen mit ihrem Lehrer [Max?] Horn (1907-?) werden sie in der Festhalle ein letztes Mal zusammen als Schulklasse fotografiert. Ernst blicken sie in die Kamera.

1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 Roswitha Schmid (verh. Steidle, geb. 1940), 2 ???, 3 Brigitte Friedrich (geb. 1941), 4 Antonie Laufer (geb. 1941), 5 Lehrer [Max?] Horn (1907-?), 6 Rita Hepting (verh. Zimmermann, geb. 1941), 7 Christel Jordan (verh. Kaiser, 1941-2022), 8 Brigitte Schweizer (verh. Saar, geb. 1941), 9 Marlies Laufer (geb. 1941)
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Elisabeth Guth (geb. 1941), 2 Anneliese Mayer (verh. Heizmann), 3 ???, 4 Erika Kienzle (verh. Schweizer), 5 Elisabeth Radke (verh. Schwörer, geb. 1941), 6 Hannelore Willmann (verh. Bausch, 1941-2022), 7 ??? Höfler, 8 Heidi Allinger, 9 ???, 10 Margret Kaltenbrunner (geb. 1941), 11 ???
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Werner Zeller, 2 Lothar Schultheiß (geb. 1941), 3 Heinz Trendle, 4 Gerd Fritsche, 5 Elmar Bader (1940-2017), 6 Willi Fehrenbach (1941-2018), 7 ???, 8 Rudolf van den Heuvel (geb. 1941)
4.Reihe, v.l.n.r.: 1 [Hans-Jürgen Schweizer (geb. 1941)?], 2 Klaus Kuhlmann (geb. 1942), 3 Dieter Hofmann (geb. 1941), 4 Dieter Frei (1942-2019), 5 Norbert Radke, 6 Horst Fehrenbach (geb. 1941), 7 ???

Vermutlich ist auf dem Foto auch Horst Kienzler (1941-2018) zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.883039, 8.347881

Anna Maria Selb, ca. 1896-1899

Fotograf: J. B. Molitor, Neustadt
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Elke Moser zur Verfügung.

Die junge Frau, die sich im Fotoatelier Molitor in Neustadt ablichten lässt, ist Anna Maria Selb (verh. Bader). Sie wurde am 9. September 1876 als Tochter des Bierbrauers Hermann Selb und dessen Ehefrau Sophie Selb (geb. Fischer) geboren. Am 25. Mai 1899 heiratet die 22-Jährige den Landwirt Konrad Bader (1868-1958), mit dem sie acht Kinder bekommt.

Im Alter von nur 42 Jahren stirbt sie am 23. Oktober 1918. Als Todesursache ist im Sterbebuch »Lungenentzündung« angegeben. Sie soll ein Todesopfer der »Spanischen Grippe« geworden sein, die zu diesem Zeitpunk grassiert. Zwei Tage nach ihrem Tod wird sie auf dem Friedhof beerdigt.

Standort des Fotografen: Neustadt

3 Fotos: Zuschauer*innen bei der Hexentaufe, Fasnacht 1979

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

28 Hexen gehören traditionell der Hexengruppe an. Nachdem Albin Zepf (1934-2009) ausgeschieden ist, rückt ein Nachfolger nach. Jürgen Jonner wird als neues Mitglied in den Kreis der Hexen aufgenommen. Dazu findet am Sonntag die Hexentaufe statt – natürlich am 1975 errichteten Hexenbrunnen in der Kirchstraße. Dem Schauspiel wohnt eine große Schar an Zuschauer*innen bei. Die Hexen mit ihrem »Narrensamen« sind vorneweg dabei. Aber auch die »Laternenbrüder« mit Narrenvater Josef (»Jupp«) Hoitz und die »Hansele« sind zur Stelle. Aufmerksam verfolgen sie, wie Jürgen Jonner die Taufe über sich ergehen lässt. Ihm zur Seite steht sein »Getti« Oswald Laufer. Tapfer lässt er sich mit dem kalten Brunnenwasser taufen, sich rasieren und trinkt aus dem Hexenstrohschuh.

Bei den Hexen ist Gottfried Vogelbacher (1933-2008) zu sehen, beim »Hexen-Samen« sind u.a. Frank Koch, Gudrun Koch (verh. Binder), Ulrike Rosenstiel (verh. Ruf), Martina Wehrle (verh. Fehrenbach), Rainer Ganter und Susanne Götz zu erkennen. Ganz hinten stehen die Althexen (u.a. Walter Müller).

Bei den »Laternenbrüdern« stehen v.l.n.r.: 1 Wilfried Vogt, 2 Alfons Durst, 3 Josef (»Jupp«) Hoitz, 4 Hermann Zahn, 5 Hugo Schropp (1925-1998), 6 Dieter Butsch, 7 Heinrich Wider, 8 Manfred Mayer

Bei den »Hansele« sind Ingrid Eggert (verh. Seidel, 1956-2020), Hedwig Amann und Jutta Müller (geb. Benz) zu sehen.

Außerdem beobachten auch Musiker*innen der Stadtmusik das Treiben. Zu sehen ist u.a. Karlheinz Reichenbach.

Standort des Fotografen: 47.883077, 8.344332