Fußballspiel Schüler gegen Lehrer, ca. 1973

Sammlung Familie Waßmer

Wie jedes Jahr finden auch in diesem Herbst die Bundesjugendspiele statt. Der sportliche Wettkampf findet nicht nur in den verschiedenen Disziplinen der Leichtathletik statt, sondern wird auch auf dem grünen Rasen ausgetragen. Zum allgemeinen Gaudi findet ein Fußballspiel statt, bei dem eine Schüler-Mannschaft gegen eine Lehrer-Mannschaft antritt. Ganz vorn steht Rektor Karl Stoffel (1.v.r.), daneben Hannelore Gobil-Cremer (2.v.r.) und Siegfried Ewert (3.v.r.). Weiter hinten ist Kurt Maurath zu sehen.

Ob während des Spiels gefoult wird und welche Mannschaft gewinnt, ist leider nicht überliefert. Im Hintergrund ist Bandenwerbung der Firma Revox zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.884071, 8.345115

Josef Mäder vor dem Gasthaus »Ochsen«, ca. 1970

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

Ein alter Mann steht auf dem oberen Rathausplatz in der Sonne. Er hält seine Arme hinter dem Rücken verschränkt und schmaucht gemütlich seine Pfeife, die im Mundwinkel hängt. Es ist Josef Mäder (1892-?), der viele Jahre als Bademeister im Waldbad tätig war.

Im Hintergrund ist der 1968 modernisierte Eingang zum Gasthaus »Ochsen« zu sehen.

Standort des Fotografen: 47.884071, 8.345115

Karl Glunk, ca. 1960-1970

Dieses Foto stellten uns dankenwerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

Karl Glunk (1897-1980) betreibt eine Landwirtschaft in der Maienlandstraße. Er steht am hochgeklappten Futtergangfenster und entfernt vermutlich gerade das Gras, damit er das Fenster wieder gut schließen kann.

Standort des Fotografen: 47.886394, 8.342004

Narrengruppe auf dem oberen Rathausplatz, Fasnacht 1981

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Eine Narrengruppe zieht bei der Straßenfasnacht durch das Städtchen. Die Männer haben sich als Handwerker verkleidet, die Schuhe reparieren. Das typische Werkzeug, wie z.B. einen Dreifuss, führen die Schuhmacher mit sich.

Dahinter ist die Stadtmusik zu sehen. Im Rathaus, das im Hintergrund zu erkennen ist, befinden sich im Erdgeschoss die Kurverwaltung und die Stadtbücherei. Reklame für den Touristikkonzern TUI (Touristik Union International) ist im Fenster platziert.

Bei den Musikern sind Rainer Huber und Ernst Heiler zu sehen. Zur Narrengruppe gehört Harald Fuß (2.v.l.).

Standort des Fotografen: 47.883955, 8.344678

Holztransport der Firma Benz, ca. 1966

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Gerhard Pfeifer zur Verfügung.

Der Lastwagen des Sägewerk Benz ist im Einsatz. Transportiert wird ein gewaltiger Baumstamm. Er soll im Eingangstor des neu errichteten Wildparks als Querbalken eingebaut werden. Oben auf dem Stamm thront Gerhard Pfeifer (geb. 1947). Links und rechts stehen Willi Mayer (1947-1970) und [Erich Frank?].

Der Holztransporter fährt vermutlich gerade an der Jungviehweide vorbei in Richtung Ziegelhütte. Im Hintergrund ist die Böschung zur neu gebauten Umgehunsstraße B31 zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.895733, 8.336464

Alfons Schlenker als Junge mit Panzer, ca. 1940

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Marie-Luise Schlenker zur Verfügung.

Es ist Krieg. Ein Junge steht im Garten und hält ein Spielzeug in seinen Händen. Es ist ein kleiner Panzer. Bei dem Jungen handelt es sich um Alfons Schlenker (1937-1998). Sein Vater, Emil Schlenker (1907-1999), ist zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause, weil er Soldat in der Wehrmacht ist.

Standort des Fotografen: 47.886266, 8.340608

Tankstelle an der Bundesstraße 31, 1962

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Thomas Scherer zur Verfügung.

»BP« steht für »British Petroleum«. In Deutschland heißt die Tochtergesellschaft des Ölunternehmens »BP Benzin- und Petroleum-Gesellschaft mbH«. Die Firmenfarben sind gelb-grün, wie auf dem Foto leicht ersichtlich ist. Zu sehen ist die Bundestraße 31, die nicht mehr durch das Städtchen, sondern als Umgehungsstraße an ihm vorbei führt. Viel Verkehr herrscht auf dem Foto nicht. Aber die Momentaufnahme täuscht und eine Tankstelle (Fürstenbergstr. 25a) wird natürlich trotzdem benötigt. Sie wurde 1961 erbaut. Erster Pächter ist Willi Scherer.

1964 folgen ihm als Betreiber Familie Waldmann, später Herr Veigle und ab ca. 1973 Paul Vögtle.

Standort des Fotografen: 47.888310, 8.348465

Zwei Mädchen vor dem Alemannengrab, ca. 1940

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Elke Moser zur Verfügung.

»Alemannengrab 6. Jahrhundert«, steht auf der kleinen Tafel geschrieben, die von den beiden Mädchen halb verdeckt wird. Die beiden sitzen auf dem Bruchsteinmäuerchen, das das Alemannengrab einfasst.

Die Gebeine, die hier Jahrhunderte lang bestattet waren, sind seit 1936 im Heimatmuseum ausgestellt. Zur Eröffnung des Museums war in der Zeitung zu lesen: »Zu unseren Füßen breitet sich ein Original Alemannengrab aus dem 4. Jahrhundert aus, dessen Steine vom Alenberg hierher gebracht und von Bauunternehmer Julius Wider fachmännisch zusammengefügt wurden. Das Grab enthält die Gebeine eines Alemannen, die verhältnismäßig noch gut erhalten sind.«

Wer weiß, wer die beiden Mädchen sind?

Standort des Fotografen: 47.885076, 8.346303

Blick von der »Hasle« zum Städtchen, ca. 1968-1970

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

Wir lassen von der »Hasle« aus den Blick auf das Städtchen schweifen. Rund 300 Jahre früher wählte der Hüfinger Maler Martin Menrad eine ähnliche Perspektive, als er 1680 das Städtchen malte. Im Vordergrund liegt der 1965 errichtete Kindergarten am Schulweg – ein flacher, moderner Baukörper, der sich deutlich von der älteren Bebauung abhebt. Daneben befinden sich der Bauhof und der Farrenstall, Zweckbauten, die vom Arbeitsalltag der Gemeinde erzählen. Das 1968 abgerissene Schlachthaus fehlt bereits im Bild.

Dahinter erhebt sich die katholische Pfarrkirche St. Michael, deren Turm das Stadtbild prägt. Gut erkennbar sind die Rückseiten der Häuser in der Kirchstraße, die noch immer den Verlauf des mittelalterlichen Stadtrings markieren. Hier zeigt sich die historische Struktur des Ortes besonders deutlich.

In der Ferne ragen der Kamin und der Späneturm des Sägewerks Benz in den Himmel – sichtbare Zeichen eines wichtigen Arbeitgebers und der wirtschaftlichen Bedeutung des Holzgewerbes für die Region.

Standort des Fotografen: 47.883448, 8.348515

Mathilde Hepting mit ihren Nichten, ca. 1929

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.

Mathilde Hepting (verh. Bacher) lässt sich mit ihren beiden Nichten und Patenkindern Lore (verh. Echtle, 1926-2014) und Else Ganter (verh. Egle, 1923-2011) fotografieren. Die drei stehen vor einem Staketenzaun. Wo das Foto aufgenommen wird, ist nicht bekannt.

Standort des Fotografen: ???