Bevor der große Bauboom in den 1960er Jahren begann, entstand diese Luftaufnahme. Im Vordergrund ist das Gewann »Breiten« zu erkennen, das noch vollkommen unbebaut ist. Kurze Zeit später gab die Baugenossenschaft 1963 den Startschuss zur Bebauung des Geländes. Ein erstes Mehrfamilienhaus in der Hebelstraße entstand. Es folgten viele mehr, ganze neue Straßenzüge wie z. B. die Conradin-Kreutzer-Straße entstanden. Jenseits der Rötenbacher Straße ist das Firmenareal des Sägewerk Benz mit seinem Schornstein zu erkennen. Das Städtchen schmiegt sich dahinter in eine Talsenke. Auf dem Alenberg wird bereits fleißig gebaut: Die ersten Häuser in der Hochfirststraße stehen bereits.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Heiner Wider zur Verfügung.
Ende der 1960er Jahre wurden die Mehrfamilienhäuser in der »Breiten« von der Baugenossenschaft gebaut. Mit dem Hans-Thoma-Weg und der Conradin-Kreutzer-Straße entstanden neue Straßen, die nach dem berühmten Schwarzwaldmaler und dem bekannten Musiker der Frühromantik benannt wurden. Neben dem Neubaugebiet ist auf der Luftaufnahme auch das Betriebsgelände der Firma Julius Wider GmbH zu erkennen. Dahinter schließen sich unbebaute Wiesen an. Das heutige Gewerbegebiet entlang der Rötenbacher Straße existierte noch nicht. Auch die beiden Wohnblöcke (Rötenbacher Str. 9) stehen noch nicht. Sie werden erst Mitte der 1980er Jahre und Ende der 1990er Jahre gebaut.
Diese Fotos stellte dankenswerterweise Karl Hauger zur Verfügung.
Der Kirchturm der katholische Pfarrkirche St. Michael ist 1961 eingerüstet, um verputzt zu werden. Diese Gelegenheit nutzt der Fotograf dieser Bilder, um auf den Turm zu steigen und eine Fotoserie von oben auf das Städtchen aufzunehmen.
Der Blick geht über die Dächer des Altstadtrings hinüber zur Vorstadt und zum Alenberg. Dominiert werden die Fotos von dem großen Gebäudekomplex der »alten Sonne« (Rathausplatz 9-10). Zu sehen ist die Rückseite mit der Wiederkehr zur Eggertenstraße hin. Das Gebäude, das in seiner Größe am ehesten dem Rathaus entspricht, wird 1973 abgerissen.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Karl Hauger zur Verfügung.
Der Kirchturm der katholische Pfarrkirche St. Michael ist 1961 eingerüstet, um verputzt zu werden. Diese Gelegenheit nutzt der Fotograf dieses Bildes, um auf den Turm zu steigen und mehrere Fotos von oben auf das Städtchen aufzunehmen.
Im Vordergrund des Fotos sind die Dächer der Häuser in der Hafnergasse (heute Kirchstraße) zu sehen und gleich dahinter die Dächer der Häuser in der Eggertenstraße. Der Blick von oben verdeutlicht, wie eng bebaut das »Eckeret« ist. Vor dem Rathaus ist ein kleiner Platz mit Bäumen zu erkennen: Er diente lange Zeit als Schulhof und erstreckt sich zwischen den Häusern Rebholz (Rathausplatz 8) und der »alten Sonne« (Rathausplatz 9-10).
Der Blick geht am Rathaus vorbei in Richtung Maienland und zum Alenberg. An der verschiedenfarbigen Dacheindeckung des Mailänder Tores sind noch deutlich die Kriegsschäden von 1945 zu erkennen. Beim Haus des Mechanikermeisters Karl Müller (Demetriusstr. 13) ist das Zwerchhaus durch eine moderne Schleppgaube ersetzt worden. Davor steht der neue Demetriusbrunnen, der nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1954 neu geschaffen wurde.
Vergleicht man die Aufnahme mit älteren Fotos, die ebenfalls vom Kirchturm aufgenommen wurden, dann fällt auf, dass inzwischen zahlreiche Neubauten entstanden sind: In der Maienlandstraße ist der Rohbau des Wohn- und Geschäftshauses von Malermeister Karl Sibold (Maienlandstr. 4) zu erkennen. Aber vor allem auf dem hinteren Alenberg sind zahlreiche Einfamilienhäuser neu gebaut und damit neue Straßen wie die Hochfirststraße und die Feldbergstraße entstanden. Hoch oben im Kurpark grüßt der neu gebaute Pavillon.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Karl Hauger zur Verfügung.
Der Kirchturm der katholische Pfarrkirche St. Michael ist 1961 eingerüstet, um verputzt zu werden. Diese Gelegenheit nutzt der Fotograf dieses Bildes, um auf den Turm zu steigen und mehrere Fotos von oben auf das Städtchen aufzunehmen.
Hier ist die Kirchstraße zu sehen, die damals noch Hafnergasse heißt. Drei Häuser der rechten Straßenseite wurden beim Großbrand 1929 zerstört und kurz darauf mit Staffelgiebeln wiederaufgebaut. Anfang der 1960er Jahre hat der Autoverkehr deutlich zugenommen: Vier Autos sind auf diesem Foto zu erkennen. Der alte Brunnen in der Mitte der Hafnergasse ist zu einem Verkehrshindernis geworden. Im linken Straßenzug sind die Häuser Hafnergasse 18 und 19 zu sehen, das Haus von Rosa Hauser (geb. Rebholz) ist an der Markise vor dem Schaufenster zu erkennen. Zehn Jahre später werden beide Häuser abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.
Dieses Luftbild wird vermutlich Anfang der 1960er Jahre aufgenommen. Die Umgehungsstraße B31 ist frisch gebaut, aber noch nicht für den Verkehr freigegeben, wie es scheint. Die Neubauten in der Oberen Hauptstraße und in der Talstraße gibt es noch nicht. Gut sichtbar ist hingegen der Sportplatz an der »Hasle« mit seinem kleinen Clubhaus. Auch das Gewann »Breiten« ist noch nicht als Baugebiet erschlossen. 1963 werden in der Hebelstraße die ersten Wohnblöcke durch die Baugenossenschaft errichtet. Sie sind auf diesem Foto noch nicht zu sehen. Deutlich zu erkennen ist das große Areal des Sägewerks Benz, das 1972 seinen Betrieb einstellen sollte.
Im Hintergrund ist der Übergang von der Baar zum Schwarzwald zu erkennen. Die Gipfel des Herzogenhorns (1417 m) und des Feldbergs (1500 m) grüßen aus der Ferne.
Diese Luftaufnahme entstand in der Mitte der 1950er Jahre. Zur Datierung dienen verschiedene Anhaltspunkte: Die Evangelische Kirche, aber auch die Siedlung »Neue Heimat« in der Haslachstraße wurden 1952/53 gebaut. Beide sind auf dem Foto bereits zu sehen. Das Foto entstand aber auch vor 1960/61, da der Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Michael noch nicht verputzt und das Wohn- und Geschäftshaus von Malermeister Karl Sibold (Maienlandstr. 4) noch nicht gebaut ist.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Karl Hauger zur Verfügung.
Der Rathausturm ist zur Zeit für Renovierungsarbeiten eingerüstet. Eine ideale Gelegenheit, um hinaufzuklettern und aus ungewöhnlicher Perspektive einen Blick auf das Städtchen zu erhaschen.
Hier fällt der Blick auf den Stadtring in der Demetriusstraße. Neben dem Neubau der Sparkasse (Demetriusstr. 13) stehen das Wohn- und Geschäftshaus »Mode-Egle« (Demetriusstr. 14) und die Metzgerei Butsch (Demetriusstr. 15). Am linken Bildrand ist zu erkennen, dass sich daran noch die alte »Adler«-Scheune anschließt. Sie wird 1980 abgerissen und weicht einem Neubau.
In der außerhalb der Altstadt liegenden Ringstraße steht das Mehrfamilienhaus Ringstr. 8, das seit seiner Erbauung in den 1920er Jahren »neuer Benzbau« genannt wird. Es diente ursprünglich vor allem für Beschäftigte der Holzindustriewerke Josef Benz AG als Werkswohnungen. Hinter dem Bahnhofsgebäude und der Bahnlinie ist das Areal des früheren Sägewerks zu erkennen, das zu diesem Zeitpunkt bereits stillgelegt ist. 1972 schloß es seine Pforten. Noch erinnert aber der Benz-Kamin unübersehbar an diesen wichtigen Industriebetrieb, der für mehrere Generationen Arbeitsplatz vieler Menschen in Löffingen und Umgebung war.
Der Zweite Weltkrieg, in dessen Verlauf Hunderte ausländische Zwangsarbeiter zur Arbeit in den Holzindustrie-Werken Josef Benz AG gezwungen worden waren, ist vorüber. Die Zerstörungen, die im Frühjahr 1945 bei Fliegerangriffen auf das Städtchen, aber auch auf das Sägewerk entstanden waren, sind beseitigt: Elf Gebäude und Schuppen des Sägewerkes waren vollständig zerstört, weitere sechs schwer und 18 leicht beschädigt worden. Das Bahnhofsgebäude ist zwar noch nicht wieder aufgebaut, aber es geht aufwärts. Die Siedlung »Neue Heimat« in der Haslachstraße ist für Vertriebene und Flüchtlinge gebaut. Die Währungsreform war am 21. Juni 1948 in den drei Westzonen durchgeführt worden und seitdem ist die Deutsche Mark Zahlungsmittel. Das »Wirtschaftswunder« kann also kommen.
Schön zu erkennen ist auf der Luftaufnahme das Sägewerk, das neben der neugegründeten Wäschefabrik Prause und der neugegründeten Industrie- und Außenhandelsgesellschaft Page der wichtigste Arbeitgeber im Städtchen ist. Etwa 140 Frauen und Männer aus Löffingen und der Umgebung sind Anfang der 1950er Jahre im Sägewerk Benz beschäftigt. Das Werksareal erstreckt sich über ein etwa 10 ha großes Gelände in einem Dreieck zwischen Hohlgasse, Güterstraße und Rötenbacher Straße.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Adolf Benz zur Verfügung.
Der Aussiedlerhof der Familie Benz in Stettholz wurde 1958 erbaut. 1973 brannte der Ökonomieteil des Gebäudes bei einem Feuer bis auf die Grundmauern nieder. Glücklicherweise blieb der Wohnbereich unzerstört. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Luftaufnahme zeigt den Hof einige Jahre nach dem Wiederaufbau. Das Anwesen gehört dem Landwirt Adolf Benz (1930-2025).
Diese Fotos stellte dankenswerterweise Karl Hauger zur Verfügung.
Ein Handwerker ist gerade dabei, das Kreuz der Kirchturmspitze neu zu vergolden. Man könnte meinen, dass das Kreuz dazu abgenommen wurde und er bei seiner Arbeit in der Werkstatt sitzt. In Wirklichkeit sitzt er aber in luftiger Höhe auf dem 51 Meter hohen Turm der katholischen Pfarrkirche St. Michael. Der Restaurator Klaus Sigwart (1935-2018) aus Hüfingen leistet wochenlang ganze Arbeit. Er reinigt das Kreuz zunächst und bringt dann 6.000 Blättchen pures Blattgold auf das alte, 2,46 Meter hohe Eisenkreuz und die Kugel an.
Der 1855/57 erbaute Kirchturm ist komplett eingerüstet und mit Planen verhüllt, weil er gerade renoviert wird. Auf dem zweiten Bild ist die Plane bei Seite geschoben, so dass der Blick am Kreuz vorbei auf die Dächer des Städtchens fällt. Zu erkennen sind die Häuser in der Seppenhofer Straße, darunter das Altenpflegeheim St. Martin, und in der Bonndorfer Straße.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Karl Hauger zur Verfügung.
In luftiger Höhe auf dem 51 Meter hohen Turm der katholischen Pfarrkirche St. Michael ist dieses Foto enstanden. Der 1855/57 erbaute Kirchturm ist komplett eingerüstet, weil er gerade renoviert wird. Im Zuge dessen wird auch die Turmspitze mit dem Kreuz neu vergoldet. Der Blick fällt am Kreuz vorbei auf die Dächer des Städtchens. Zu erkennen sind die Häuser in der Bittengasse, darunter das Postamt, aber auch die Realschule mit der Sporthalle und dahinter die Häuser im »Schlempental«.