Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Gaby Vogt zur Verfügung.
In der Nachkriegszeit bewegt sich ein Hochzeitszug durch das Städtchen. Offenbar ist das Brautpaar mit seinen Hochzeitsgästen auf dem Weg zur katholischen Pfarrkirche St. Michael, um getraut zu werden. Gerade kommt der Zug am Mailänder Tor vorbei. Die Dacheindeckung zeigt noch deutlich die Spuren der Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges.
Wer weiß, wie das Brautpaar heißt? Wann haben die beiden geheiratet?
Fotograf:Leo Molitor, Neustadt | Dieses Foto stellten dankenswerterweise Pia und Alfons Durst sowie Sonja Schwörer geb. Vogt zur Verfügung.
Die Großeltern des heutigen Freiburger Erzbischofs Stephan Burger heiraten: Der Kaufmann Joseph Benitz (1897-1981) und die Lehrerin Hedwig Steidlinger (1900-1995) geben sich am 20. Oktober 1927 das Ja-Wort. Die Hochzeitsfeier findet offenbar im Gasthaus »Linde« statt, denn das Gruppenfoto wird auf dem heutigen »Linden«-Parkplatz aufgenommen. Das Wäldchen im Hintergrund ist die »Hasle«. Am linken Bildrand sieht man das Haus von Familie Häusle (Haslachstr. 2) durch die Bäume durchschimmern.
1.Reihe v.l.n.r.: 1 Wilhelm Vogt (1880-1964), 2 Franz Vogt (1920-1971), 3 »Linden«-Wirt Ernst Meßmer (1869-1943), 4 Josephine Meßmer (geb. Benitz. 1867-1932), 5 ???, 6 ???, 7 Oberlehrer Eugen Steidlinger (1873-1939), 8 Lina Steidlinger (geb. Weber, 1877-1953), 9 Inge Kreß auf dem Schoß, 10 Anna Benitz (geb. Glunk, 1870-1959), 11 Stadtpfarrer Josef Schlitter (1877-1942), 12 ???, 13 ???, 14 ???, 15 ???, 16 ???, 17 ??? 2.Reihe v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 Elisabeth Kreß (geb. Steidlinger), 7 Emil Kreß, 8 Braut Hedwig Benitz (geb. Steidlinger, 1900-1995), 9 Bräutigam Joseph Benitz (1897-1981), 10 ???, 11 ???, 12 [Anna Zwingert (geb. Vielsäcker)?], 13 Hauptlehrer Alfred Zwingert (1880-1938) 3.Reihe v.l.n.r.: 1 ???, 2 Franz Benitz (1908-1944), 3 ???, 4 ???, 5 Albert Benitz (1905-1996), 6 Paul Benitz (1899-1979), 7 ???, 8 ???, 9 ???, 10 ???, 11 Paula Meßmer (geb. Kaier), 12 »Linden«-Wirt Ernst Meßmer jr. (1897-1950)
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Conrad Bader zur Verfügung.
Der Gast- und Landwirt Karl Gebert (1888-1961) und Elisabeth Benz (1897-1958) heiraten. Das Brautpaar versammelt sich mit den Hochzeitsgästen zu einem Gruppenfoto vor dem Gasthaus »zur Linde«, das vis-à-vis vom »Gebert« liegt. Die Männer tragen Anzug, vier der Frauen tragen Tracht.
1.Reihe v.l.n.r.: 1 Maria Glunk (geb. Bader, 1866-1956), 2 Anna Strobel (geb. Benz, 1906-1986), 3 Agathe Benz (geb. Benz, 1899-?), 4 Anna Benz (geb. Bader, 1870-1951), 5 Emma Binder (geb. Limb, 1913-2005), 6 Emma Gebert (geb. Rosenstiel, 1865-1936), 7 ??? Rosenstiel, 8 ??? Albert (geb. Benz), 9 Josefa Beha (geb. Benz, 1905-?) 2.Reihe v.l.n.r.: 1 Therese Meier (geb. Benz), 2 ???, 3 Johann Glunk (1865-1921), 4 ???, 5 Konrad Bader (1868-1958), 6 Braut Elisabeth Gebert (geb. Benz, 1897-1958), 7 Bräutigam Karl Gebert (1888-1961), 8 Anna Limb (geb. Gebert, 1890-1960), 9 August Limb (1884-1976), 10 Robert Rosenstiel (1900-?), 11 Maria Kopp (geb. Benz), 12 ??? Albert (aus Hüfingen)
Fotograf: A. Dilger & Sohn, Freiburg | Dieses Foto stellte dankenswerterweise Conrad Bader zur Verfügung.
Der Landwirt Karl Benz (1875-1916) und Anna Bader (1870-1951) heiraten. Sie geben sich am 20. Oktober 1896 das Ja-Wort. Der Bräutigam ist 21 Jahre alt, die Braut 26. In dem Photoatelier A. Dilger & Sohn in Freiburg lassen sich die beiden anlässlich ihrer Eheschließung fotografieren.
Karl Benz stirbt am 29. März 1916 in Freiburg im Alter von nur 41 Jahren. Die Witwe Anna Benz überlebt ihren Mann um 34 Jahre und stirbt am 3. Februar 1951 im Alter von 80 Jahren.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Luzia Heiler zur Verfügung.
Ein Hochzeitszug bewegt sich durch das Städtchen. Auf dem Foto ist das frischgetraute Ehepaar nicht zu sehen, sondern nur die Hochzeitsgäste, die sich am Schluss des Zuges eingereiht haben. Eben gehen sie über den oberen Rathausplatz, vorbei an den Gasthäusern »Löwen« und »Ochsen«. Passanten bleiben stehen und schauen zu. Im Hintergrund ist vor dem »Löwen« ein kleines Gärtchen zu sehen, in dem zwei stattliche Bäume wachsen. Dahinter ist das ehemalige Gasthaus »Sonne« zu erkennen, in dessen linken Gebäudehälfte die Stadtmühle untergebracht ist.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Paula Veith zur Verfügung.
Der Briefträger Edmund Jordan (1875-1915) heiratet 1903 die 23-jährige Ida Schlatter (1879-1947). Das Brautpaar wird in einem Fotoatelier abgelichtet. Das Hochzeitsbild ist im so genannten Kabinettformat überliefert (»Cabinet-Portrait«), d.h. in einem Format von 10 × 15 cm, auf Karton aufgeklebt.
Ida Schlatter wurde als Kind von dem Ehepaar Joseph und Berta Schlatter adoptiert, das im »Winkel« in der »Hintergasse« wohnte, dort, wo sich heute die Durchfahrt von der Demetriusstraße in die Ringstraße befindet. Im Zuge ihrer Hochzeit übernimmt Ida Schlatter 1903 das Haus.
Am 23. März 1907 bricht darin ein Feuer aus, das sich rasch ausbreitet und schließlich 15 Häuser einäschert. Nach dem Großbrand entscheiden sich die Jordans, außerhalb des Städtchens im »Schlempental« ein neues Haus zu bauen (Obere Hauptstr. 21). Die Ehe von Edmund und Ida Jordan wird später geschieden.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
Vor dem Hochaltar der katholischen Pfarrkirche St. Michael sitzt das Jubelpaar Karl Schmid (1878-1955) und Ernestine Schmid (geb. Link, 1884-1958). Vor 50 Jahren gaben sie sich am 26. April 1904 in Unterbränd das Ja-Wort. Der Bräutigam war damals 25 Jahre alt, die Braut gerade einmal 19 Jahre. Der Malermeister Karl Schmid, gebürtig aus Unterbränd, ist Katholik, und Ernestine Schmid, aus dem württembergischen Ensingen stammend, ist Protestantin. Eine interkonfessionelle Ehe war damals eine Seltenheit. Die elf Kinder des Ehepaares wurden alle katholisch getauft. Im Hintergrund ist Pfarrer Karl Weickhardt (1905-1977) zu erkennen.
Ein Jahr nach der Goldenen Hochzeit stirbt Karl Schmid.
Fotograf Paul Schneider, Waldkirch Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Anton Heizmann zur Verfügung.
Im schwarzen Gehrock mit Zylinder steht der Bräutigam Adolf Heizmann (1909-1960) da. Neben ihm steht seine Braut Luise Heizmann geb. Siebler (1914-1970). Sie trägt ein schwarzes Brautkleid mit weißem Schleier und hält den Brautstrauß in ihren Händen.
Das Foto wird in dem Durchgang zwischen Festhalle und Schule aufgenommen. Erst im August 1936 war das Gebäude an der Hasle eingeweiht worden. Es galt als ein Schmuckstück des Städtchens. Außerdem erinnert das Kreuzgewölbe an einen Kreuzgang in einem Kloster und scheint dem Fotografen wohl auch deshalb als geeignet für dieses offizielle Hochzeitsfoto des Brautpaares.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Anton Heizmann zur Verfügung.
Vor dem Treppenaufgang zur katholischen Pfarrkirche St. Michael hat sich das Brautpaar Luise Venus (1937-1998) und Artur Vögt mit Familie und Hochzeitsgästen zu einem Erinnerungsfoto aufgestellt.
Das Foto muss um 1961 entstanden sein, da der Kirchturm gerade verputzt wird.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Martin Schreiber zur Verfügung.
Vor dem Haus Schreiber (Seppenhofer Str. 19) hat sich das Brautpaar mit seinen nächsten Verwandten für ein Gruppenfoto versammelt. Die Haustür ist mit einer Girlande aus Tannenreisig geschmückt, die mit weißen Papierblumen dekoriert ist. Links und rechts des Eingangs stehen außerdem kleine Tannenbäume. Es ist Winter und es liegt Schnee.
Die Braut ist Franziska Schreiber (1908-1971), sie heiratet Konrad Braunigger (1912-1990) aus Neudingen.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Wilfriede Schreiber (1932-2007, verh. Wolf), 2 Adelheid Venus (geb. Schreiber), 3 Josefine Jäger, 4 ???, 5 Karl Schreiber sen., 6 Marta Schreiber 2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 Anna Greinwald (geb. Schreiber), 2 Adolf Kuster, 3 Rosa Basler (geb. Schreiber), 4 Maria Frei (geb. Schreiber), 5 Braut Franziska Braunigger (geb. Schreiber), 6 Bräutigam Konrad Braunigger, 7 Frida Frenzle (geb. Schreiber), 8 Bräutigamvater Konrad Braunigger sr., 9 Carl Schreiber jr., 10 Jakob Schreiber
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Ein Brautpaar hat sich mit seinen Hochzeitsgästen vor dem 1915 neu erbauten Haus Selb (Obere Hauptstr. 12) zu einem Gruppenfoto aufgestellt. Die Braut trägt kein weißes Brautkleid, sondern ein schwarzes Kleid mit einem weißen Brautschleier. Weiße Brautkleider setzen sich erst in der Nachkriegszeit in der ländlichen Bevölkerung durch und avancieren erst dann zur vorherrschenden Brautmode.
Der Bräutigam ist der Landwirt Rudolf Selb (1901-?). Er ist der Sohn von Landwirt Karl Selb und dessen Ehefrau Maria Anna Selb (geb. Hasenfratz). Die Braut ist Anna Selb (geb. Maier, 1906-?). Die Haustür im Hintergrund ist festlich geschmückt. Der Brunnen, vor dem sich die Hochzeitsgesellschaft aufgestellt hat, trägt auf der Brunnensäule eine Kugel und noch nicht die Figur des Heiligen Josef.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Maria Kuster zur Verfügung.
Der Vorarbeiter Karl Beha (1901-?) und seine Frau Josefa geb. Benz (1905-?) geben sich das Ja-Wort. Bei der anschließenden Hochzeitsfeier versammeln sich die Familien von Braut und Bräutigam vor dem 1925 erbauten »Saalbau Gebert« zu einem Erinnerungsfoto. Die vier Mädchen in den weißen Kleidchen, die in der ersten und zweiten Reihe stehen, sind die Gebert-Töchter Josefa (geb. 1920), Elisabeth (geb. 1921), Maria (geb. 1922) und Anna.
1.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 2.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: Anna Hasenfratz (geb. Beha), ???, Brautmutter Anna Benz (geb. Bader, 1870-1951), ???, ???, Maria Häusle (geb. Schultheiß), Ferdinand Schultheiß 3.Reihe, v.l.n.r.: ???, Braut Josefa Beha (geb. Benz), Bräutigam Karl Beha, Maria Glunk (geb. Bader), Maria Hermann (geb. Beha), Hans Hermann, Elisabeth Gebert (geb. Benz, 1897-1958), Gast- und Landwirt Karl Gebert (1888-1961), Johann Beha 4.Reihe, v.l.n.r.: Konrad Bader 5.Reihe, v.l.n.r.: Else Häusle (verh. Weiss, 1.v.r.)