Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hilda Hepting zur Verfügung.
An der Einmündung der Alenbergstraße in die Maienlandstraße steht das Haus Fehrenbach. Die Vorderfassade ist komplett holzverschindelt. Am Seitengiebel wachsen Spalierbäume.
Das Haus gehört seit 1905 dem Landwirt Julius Fehrenbach (1877-1967) und seiner Ehefrau Luise Fehrenbach (geb. Jordan, 1879-1945). 1950 übernimmt die nächste Generation das landwirtschaftliche Anwesen: Neue Eigentümer sind der Sohn Fritz Fehrenbach (1904-1973) und die Schwiegertochter Sofie Fehrenbach (geb. Guth, 1909-1999).
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Matthias Frank zur Verfügung.
»Hohlgasse 130«, so lautet in den 1950er Jahren die Adresse des Hauses Mayer. Gebaut wurde das Anwesen nach dem Großbrand 1921: Familie Julius Heer, in deren Haus in der Demetriusstraße das Brandunglück ausgebrochen war, beschloss im Zuge des Wiederaufbaus, aus dem Altstadtring zu ziehen und ihren Neubau als letztes Haus in der Hohlgasse zu erbauen.
Auf den Plänen der Wiederaufbaukommission unter Leitung des Freiburger Architekten Carl Anton Meckel (1875-1938) ist das Gebäude deutlich kleiner gezeichnet: Es gibt nur ein Scheunentor, was darauf hindeutet, dass der Ökonomiebereich in späteren Jahrzehnten erheblich erweitert wurde. Auf dem Foto sind bereits drei Scheunentore zu erkennen.
Laut Feuerversicherungsbuch erwirbt Familie Mayer 1937 das landwirtschaftliche Anwesen. Als das Luftbild aufgenommen wird, lebt in dem Haus der Fuhrunternehmer Willy Mayer (1907-1994) mit seiner Ehefrau Frieda Mayer geb. Dietsche (1918-1979) und den vier Kindern: Annelis (geb. 1941), Gerda (geb. 1943), Hedwig (geb. 1944) und Willi (1947-1970).
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Erika Fritsche zur Verfügung.
Neben dem »Eichhäusle« (Obere Hauptstr. 1) hat sich die Hochzeitsgesellschaft am »Spritzestägli« aufgestellt. Einerahmt von ihren Verwandten stehen der Kaufmann Karl Heiler (1921-2007) und seine frischgebackene Ehefrau Franziska Heiler (geb. Fritsche, 1925-2021). Gefeiert wird gleich gegenüber im Gasthaus »Fritsche« (Obere Hauptstr. 4), das sich im Familienbesitz der Braut befindet. Betrieben wird die Wirtschaft von der Witwe Maria Fritsche (geb. Ganter, 1893-1965).
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Michael Rösch zur Verfügung.
Auf Höhe des Hauses Vogelbacher (Alenbergstr. 13) stehen mehrere Seifenkisten in Startposition. Gleich wird es in den selbst gebauten Kleinfahrzeugen mit Karacho den Hang der Alenbergstraße runtergehen. Eine Helmpflicht gibt es noch nicht, die meisten Kinder tragen zwar eine Kopfbedeckung, aber einen Helm hat nur ein Junge auf.
Diese Fotos stellten dankenswerterweise Marie-Luise Schlenker und Rita Willmann zur Verfügung.
»Wieberfasnet« bedeutet, dass Dienstag vor dem »Schmutzigen Dunschdig« ist. Der Saal im Gasthaus »Linde« ist proppenvoll. Das Publikum ist weiblich, denn es sind nur Frauen zugelassen. Auch auf der Bühne stehen nur Frauen. Sie spielen Theater, musizieren, tanzen, ziehen die Männer durch den Kakao und fühlen dem Stadtpfarrer auf den Zahn.
V.l.n.r.: 1 Olga Streit, 2 Luise Kienzler (1924-2014), 3 Mathilde Schlenker (geb. Fehrenbach, 1907-1980), 4 Maria Hall (1924-2014), 5 Paula Müller, 6 ???, 7 ???
Aus der Taufe gehoben wird die »Wieberfasnet« am 23. Februar 1954. 64 Jahre lang findet die Veranstaltung statt und ist fester Bestandteil der Löffinger Fasnacht. 2019 sah es zunächst so aus, als ob die Veranstaltung erstmalig abgesagt werden muss, weil es im Vorfeld leider an Akteurinnen für das Bühnenprogramm fehlt. Erfreulicherweise findet sie aber dann doch Dank tatkräftiger Unterstützung aus Bachheim und Reiselfingen statt.
Diese Fotos stellte dankenswerterweise Hilda Hepting zur Verfügung.
Aus der Nachkriegszeit stammen diese beiden Gruppenfotos mit »Tännlewieber«. Die Mädchen und jungen Frauen sind mit der Aufgabe betraut, im Wald junge Bäume zu pflanzen und andere leichtere Forstarbeiten zu übernehmen. Sie tragen Arbeitskleidung, Kittelschürzen und Kopftücher. Wie die Fotos zeigen, scheint der Spass während der Arbeit nicht ganz zu kurz zu kommen.
Der Mann auf dem Foto ist der Forstwart Adolf Heizmann (1909-1960), der in der Haslachstraße wohnt. Im Adressbuch wird sein Beruf als »Waldmeister« bezeichnet.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Andrea Wörner-Schießel und Klaus-Peter Wörner zur Verfügung.
Fünf Paare sind auf der Fasnachtsbühne in der Kirchstraße angetreten. Die Männer sind wie richtige Gentlemen gekleidet, im Anzug, mit Glacéehandschuhen und mit Zylinder, die Frauen so richtig aufgebretzelt, in Kleidern und mit ausladenden Damenhüten.
Wer weiß, wie die Fasnachts-Paare heißen? V.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ???, 5 ???, 6 ???, 7 ???, 8 ???, 9 ???, 10 ???
Im Hintergrund ist das Wohn- und Geschäftshaus Koch (Kirchstr. 21) zu sehen.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Hilda Hepting zur Verfügung.
Erbaut wurde das Doppelhaus Obere Hauptstr. 17/19 im Jahre 1848. Bauherr war der Sattler und Schafhändler Johann Bader (1779-1870). 1857 übergab er das Doppelhaus an seine Söhne Demeter Bader (1820-1913) und Johann Bader junior (1815-1883). Mehrfach wurde das Anwesen seitdem weitervererbt. Während die linke Gebäudehälfte bis heute im Familienbesitz der Baders blieb, ging die rechte Hälfte 1953 an die Stadtgemeinde. Sie verkaufte das zweistöckige Wohnhaus mit Scheuer und Stallung wenig später an den Schreiner Ewald Hepting (1933-2010).
Diese Fotos stellte dankenswerterweise Marie-Luise Schlenker zur Verfügung.
Es sind vermutlich die Angehörigen des Geburtsjahrgangs 1907/08, die hier zu einem Klassentreffen zusammengekommen sind. Vermutlich feiert man das Wiedersehen im Gasthaus »Ganterbräu« (Obere Hauptstr. 4).
Oberes Foto 1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Anna Jordan (geb. Fehrenbach), 2 Karoline Auer (geb. Greuther, 1907-?), 3 Willy Mayer (1907-1994), 4 ???, 5 Elisabeth Jordan (1907-?) 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 Mathilde Schlenker (geb. Fehrenbach), 4 Emil Schlenker (1907-1999), 5 Josephina Saier (geb. Münzer, 1907-2006), 6 ???, 7 Josef Guth 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 Hermine Baumgart (geb. Zürcher, 1907-1998), 4 ???, 5 Küfermeister Karl Jordan (1908-?)
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Verena Neumann zur Verfügung.
Ein besonderer Grabstein auf dem Friedhof ist dieser mächtige Findling. Der Landwirt Gottlieb Mayer fand ihn in der Wutachschlucht und transportierte ihn nach Löffingen, um ihn seiner verstorbenen Ehefrau Maria Mayer geb. Benz (1884-1941) auf das Grab zu setzen. Auch Gottlieb Mayer selbst sollte hier nach seinem Tod 1961 seine letzte Ruhe finden.
Der kleine Grabstein neben dem Findling zeigt an, dass hier auch ein verstorbenes Baby beigesetzt wurde: Heidemarie Hemler, die Tochter von Lehrer Eugen Hemler, geboren am 31. Mai 1945, starb nur wenige Tage alt am 5. Juni 1945.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Verena Neumann zur Verfügung.
Wenige Meter hinter ihrem Haus (Demetriusstr. 17) steht Luise Mayer (1923-2012) mit ihren beiden Söhnen in der Ringstraße: Neben ihr steht Walter (*1950), auf ihrem Arm hält sie den kleinen Werner (*1952). Es ist Winter, auf der Freifläche vor dem »Benzbau« (Ringstr. 8) liegt Schnee, der kleine Fußgängerweg hinauf zum Bahnhof ist vereist.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Emma Binder zur Verfügung.
»Postfacharbeiter«, so lautet die offizielle Berufsbezeichnung von Karl Binder (geb. 1921), wie dem Adressbuch von 1952 zu entnehmen ist. Auf dem Foto ist er mit seinem Postwagen zu sehen, wie er in der Bahnhofstraße unterwegs ist, um die Post zum Bahnhof zu bringen. Im Hintergrund weist ein Schild in Richtung der Möbelhandlung von Schreinermeister Eugen Münzer (1911-1957).
Karl Binder ist verheiratet mit Emma geb. Limb (1913-?), sie wohnen im Haus Rötenbacher Str. 6.