Silvesterfeier bei Familie Zepf, Dezember 1961

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Lydia Zepf zur Verfügung.

Die Zepf-Geschwister Elisabeth (1930-2012), Margaret (1932-2021), Albin (1934-2009) und Irma (geb. 1937) feiern zusammen mit ihren Familien Silvester. Man sitzt zusammen, hat schon gegessen und wartet jetzt, dass es Mitternacht schlägt und das Jahr 1962 beginnt. Selbst die Kinder sind noch nicht im Bett. Eines von ihnen hält einen Luftballon mit dem Werbeaufdruck »Kadus für’s Haar« in den Händen.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Theo Hasenfratz (1934-2005)
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Elisabeth Isele (geb. Zepf), 2 Irma Hasenfratz (geb. Zepf), 3 Margaret Senn (geb. Zepf), 4 Zita Senn, 5 Josef Senn (1932-2013), 6 Lydia Zepf, 7 Marion Isele (mit Ballon), 8 Albin Zepf, 9 Andrea Senn

Standort des Fotografen: ???

Schulklasse mit Lehrern Dieterle und Hauger, Ostern 1964

Sammlung Familie Waßmer

Die beiden Lehrer Siegfried Dieterle (1915-1992) und Karl Hauger sitzen auf zwei Sesseln, umringt von ihren Schüler*innen. Siegfried Dieterle, der aus Rippoldsau stammt, ist seit 1. April 1959 als Lehrer in Löffingen tätig und wirkt 12 Jahre als Rektor. Karl Hauger kommt aus Ewattingen und unterrichtet seit 1. August 1959 in Löffingen.

Vermutlich wird das Foto an Ostern 1964 aufgenommen, denn am 22. März werden 26 Schüler*innen aus der Volksschule entlassen. Die Feier findet in der Festhalle statt. Im Anschluss versammelt man sich in einem Gasthaus.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Wolfgang Schmitt, 2 Lehrer Siegfried Dieterle, 3 Lehrer Karl Hauger, 4 Walter Frei
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 Peter Keller, 3 Elfriede Hall (verh. Faller), 4 Marianne Zepf (verh. Grieshaber), 5 Andrea Butsch, 6 Angela Reichenbach, 7 Werner Adrion (1948-2023)
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Gretel Jordan (verh. Ganter), 2 Lisi Wölfle (verh. Ratzer), 3 Gottfried Hermann, 4 Gertrud Heizmann, 5 Gottfried Hermann
4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Theresia Guth (verh. Ganter), 2 Willi Geisinger, 3 ???, 4 Veronika Gromann, 5 ???, 6 Anita Koch (verh. Stephani), 7 ???, 8 Eberhard Müller
5.Reihe, v.l.n.r.: 1 Werner Hasenfratz, 2 Werner Kienzler, 3 Norbert Bruger, 4 Karlheinz Hahn, 5 ??? Höfler

Standort des Fotografen: ???

Ehrung von Fritz Adrion bei der Feuerwehr, 2000

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Eine Ehrenurkunde bekommt Fritz Adrion (1920-2004) für seine langjährigen Verdienste um die Freiwillige Feuerwehr überreicht. Ausgehändigt wird sie ihm von Fritz Isele (1940-2024), dem Kommandanten und Kreisbrandmeister. Seine Frau Margret Adrion (geb. Bieler, 1926-2021) steht links hinter dem 80-Jährigen.

Fritz Adrion wurde am 6. März 1920 geboren. Vor seinem Renteneintritt arbeitete er als Ratschreiber. Wohnhaft ist er in der Vorstadtstraße, gleich neben dem Feuerwehrhaus. Im Alter von 84 Jahren stirbt er am 6. Mai 2004.

Standort des Fotografen: Feuerwehrhaus?

2 Fotos: Luftschutzbund, ca. 1935-1939

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Elke Moser zur Verfügung.

Das nationalsozialistische Deutschland rüstet auf. 1935 wird die Allgemeine Wehrpflicht, die während der Weimarer Republik abgeschafft war, wieder eingeführt. Damit besteht für alle Männer ab dem 18. Lebensjahr die Verpflichtung zum Wehrdienst. Eine Verweigerung ist nicht möglich.

Bereits 1933 war der Reichsluftschutzbund gegründet worden. Er bildet Luftschutzhelfer*innen aus. Das Ausbildungsprogramm umfasst das luftschutzmäßige Herrichten von Häusern und Wohnungen, die Brandbekämpfung, der Gasschutz, die Erste Hilfe und das Meldewesen. Die Teilnahme an den Lehrgängen war bis 1935 freiwillig und ist seitdem auch verpflichtend möglich. Auch diese 12 Frauen werden ausgebildet. Zusammen mit zwei Uniformträgern, die vermutlich den Lehrgang leiten und von außen kommen, stellen sie sich zu einem Gruppenfoto auf.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Caroline Greuter (verh. Auer), 2 ???, 3 Mina Rappenegger (verh. Schreiber, 1917-2004), 4 ???
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Anna Beha (1903-?), 2 Hedwig Limb (verh. Vogt, 1919-2010), 3 Maria Faller (verh. Selb, 1919-1967), 4 ???, 5 ???, 6 Erna Bader (geb. Mutterer, 1908-1969)
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Gertrud Brugger (verh. Heitzmann, 1921-2005), 2 ??? Gebert, 3 [Alma Egle?], 4 Johanna Egle (verh. Theiler, 1924-2014)

Standort des Fotografen: evtl. am Reichberg

Mutter mit Baby in der Rötengasse, ca. 1910

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Eine Frau sitzt mit ihrem Baby vor der Haustür. Stolz hält sie das neugeborene Kind in die Kamera des Fotografen. Im Hintergrund führt eine Treppe mit Geländer zum Eingang des Hauses empor.

Es handelt sich um das Haus Benitz, das unterhalb des Alenbergs in der Rötengasse steht. Es brennt beim Großbrand am 28. Juli 1921 nieder. Die Brandruine steht noch bis Mitte der 1930er Jahre. Sie wird erst abgeräumt, als der Arzt Dr. Gugelberger auf einem Teil des Grundstücks seine Villa (Maienlandstr. 6) errichtet. Bis heute sind im Bereich Rötengasse Trümmerteile des Gebäudes und exakt dasselbe Treppengeländer vorhanden.

Standort des Fotografen: 47.885139, 8.343611

Vier Männer auf einer Sitzbank, ca. 1970-1980

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Anni und Hubert Kaiser zur Verfügung.

Vier Männer haben sich auf einer Sitzbank niedergelassen. Den Bäumen im Hintergrund nach zu urteilen, sitzen sie entweder beim »Alenbergwäldchen« oder am Rande der »Hasle«. An den Gehstöcken, die drei von ihnen dabei haben, ist zu erkennen, dass sie nicht mehr allzu gut zu Fuß sind. Schließlich sind sie auch nicht mehr die Jüngsten. Aber nur zu Hause rumsitzen, kommt auch nicht in Frage. Also trifft man sich auf dem »Bänkle« zum Unterhalten – und Pfeife rauchen.

V.l.n.r.: 1 ???, 2 [Karl Jordan (1908-1996)?], 3 ???, 4 [Wilhelm Leitold (1910-1986)?]

Standort des Fotografen: ???

Laternenbrüder auf einer Treppe, Fasnacht ca. 1930

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Hermann Egle und Gaby Vogt zur Verfügung.

In Fuhrmannskitteln und weißen Zipfelmützen lassen sich die »Laternenbrüder« fotografieren. Einige führen eine Laterne als Erkennungszeichen mit sich – und sei es nur in Miniaturgröße. Und eine Tabakpfeife darf offenbar auch nicht fehlen. Joseph Benitz (1897-1981) ist außerdem mit mehreren Militärorden dekoriert.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Joseph Benitz, 2 ???, 3 Julius Limb, 4 Hermann Ganter [oder Engelbert Müller?], 5 Albert Benitz
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Wilhelm Vogt sen., 2 Heinrich Wider, 3 Paul Benitz, 4 ???, 5 Fritz Seilnacht
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???, 4 ??? (am Fenster)

Das Foto wird vermutlich nicht in Löffingen, sondern auswärts aufgenommen.

Standort des Fotografen: ???

Vier Männer auf einer Sitzbank, 1985

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Paul Heizmann zur Verfügung.

Vier Senioren haben sich auf einer Sitzbank niedergelassen – vermutlich im Kurpark. Es scheint ihr Stammplatz zu sein. Man trifft sich hier regelmäßig zum Verschnaufen und Plaudern. Zwei von ihnen haben einen Stock bei sich.

V.l.n.r.: 1 Franz Zepf (1905-?, Kirchstr. 2), 2 Johann Beha (1907-1991, Vorstadtstr. 10), 3 Wilhelm Effinger (1906-1990, Vorstadtstr. 2), 4 Franz Heizmann II (1900-?, Obere Hauptstr. 15)

Standort des Fotografen: ???

2 Fotos: Nachwuchsmusiker*innen der Stadtmusik, Dezember 1993

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Die Stadtmusik unter ihrem Vorsitzenden Klaus Köpfer kann sieben Nachwuchsmusiker*innen mit dem Leistungsabzeichen in Silber und Bronze auszeichnen. Die sieben Jugendlichen hatten die theoretische und praktische Prüfung des Blasmusikverbandes mit Erfolg bestanden. Verbandsjugendleiter Oswald Hasenfratz (Unadingen) ist auch gekommen, um dem Nachwuchs zu gratulieren.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Verena Zimmermann (Querflöte), 2 Vittoria Benz (Querflöte)
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Claudia Knöbel (Klarinette), 2 Bettina Lehmann (Querflöte), 3 Tina Mayer (Querflöte)
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Vorsitzender Klaus Köpfer, 2 Elena Knecht (Saxophon), 3 Mathias Stratz (Klarinette), 4 Verbandsjugendwart Oswald Hasenfratz

Standort des Fotografen: Gasthaus »Ochsen« ???

Familie Ganter, 1893

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hermann Egle zur Verfügung.

Familie Ganter, die im Maienland wohnt, lässt sich fotografieren. Die Ehefrau sitzt auf einem Stuhl. Eingerahmt wird sie von ihren beiden Töchtern und ihrem Ehemann, der hinter ihr steht.

Der Schneidermeister Karl Ganter (1848-1917) und die Näherin Amalia Fahrer (1855-1936) heirateten am 12. November 1878. Sie bekamen acht Kinder zusammen: Edmund Ganter (geb. 1879), Anna Ganter (1880-1893), Otto Ganter (geb. 1881), Ernst Ganter (geb. 1884), Hermann Ganter (1887-1893), Anna Ganter (1894-?), Hermann Ganter (geb. 1895) und Amalie Ganter (verh. Fürderer, 1897-1973).

Standort des Fotografen: ???

Schüler*innen beim Schnurren in einem Geschäft, Fasnacht 1971

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Es ist »Schmutziger Dunschdig«. Nach der Schülerbefreiung ziehen verkleidete Schüler*innen und auch Lehrer*innen durch das Städtchen und beteiligen sich an der Straßenfasnacht. Dieser bunte Haufen hat ein Geschäft heimgesucht und schnurrt jetzt. Vermutlich stehen die Närrinnen und Narren im Schreibwarengeschäft Willmann (Rathausplatz 8),

Die Lehrer*innen sind v.l.n.r. Hedy Staub, Maria Oser, Maria Waßmer, Helene Waßmer und Siegfried Ewert.

Aber wer erkennt die Schüler*innen?
Zu sehen sind u.a. Jutta Bölle und Monika Kuster.

Standort des Fotografen: 47.883611, 8.344222

Fünf Freunde im Wald, 1948

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Elisabeth Rosenstiel zur Verfügung.

»Wir sind die fünf Freunde: Julian und Dick, Anne und George – und Timmy der Hund…« Die ersten sieben Bände der Kinderbuchreihe »Fünf Freunde«, verfasst von der englischen Kinderbuchautorin Enid Blyton, sind zum Zeitpunkt dieses Fotos bereits erschienen, doch die deutsche Übersetzung kommt erst ab 1953 auf den Markt. Aber auch die fünf Freunde auf dem Foto halten zusammen, »was immer auch kommt«.

1.Reihe, sitzend: Albert Jonner (1929-2014)
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 Franz Rosenstiel (1927-2006), 2 Richard Kirner (1930-2002), 3 Johann Rappenegger (1929-2017), 4 Willi Jonner (1930-2013)

Standort des Fotografen: ???