2 Fotos: Aufstellen des Narrenbaums durch die 20-Jährigen, Fasnacht 1986

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Am »Schmutzigen Dunschdig« wird vor dem Café »Fuß« wieder der Narrenbaum gestellt – und die 20-Jährigen legen sich mächtig ins Zeug. Mit vereinten Kräften ziehen sie an den Seilen, stemmen Stangen unter den Stamm und rufen sich Kommandos zu. Der geschmückte Baum hebt sich langsam vom Boden, Zentimeter um Zentimeter, während das Publikum den Atem anhält. Ein Narrenpolizist in Uniform wacht über das Geschehen und sorgt mit strengem Blick dafür, dass die Menschenmenge Abstand hält. Sicherheit geht vor – auch in der närrischen Zeit.

Und mittendrin: eine ganze Schar rosaroter Panther. Von Kopf bis Fuß in Rosa gekleidet, mit gefärbten Haaren und Katzenschwänzen, ziehen die 20-Jährigen alle Blicke auf sich. Es ist ein fröhliches Durcheinander aus Muskelkraft, Gelächter und ein bisschen kontrolliertem Chaos.

Dass die 20-Jährigen ausgerechnet als »rosarote Panther« auftreten, ist kein Zufall: Mit der Zeichentrickserie, die Anfang der 1970er Jahre im deutschen Fernsehen Kultstatus erreichte, ist der Jahrgang 1966 aufgewachsen. Jetzt stehen sie mitten auf dem unteren Rathausplatz, im Schnee und Matsch, beim wichtigsten Kraftakt ihrer Fasnacht.

Standort des Fotografen: 47.883934, 8.343915

Musizierende Narrengruppe auf dem unteren Rathausplatz, Fasnacht 1952

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Genoveva Kinast zur Verfügung.

Vier Gestalten, ein improvisiertes Orchester: Auf dem unteren Rathausplatz haben sich diese vier Narren zusammengefunden, offenbar ohne Dirigenten, aber mit umso mehr Spielfreude.

Links bläst einer auf einer Tröte, den Hut tief ins Gesicht gezogen, das Bein im Takt angewinkelt. Daneben spielt ein zweiter mit hochgezogenen Schultern seine Mundharmonika, als hinge das musikalische Schicksal des Tages allein von ihm ab. Der Dritte streicht konzentriert über die Geige, in kurzer Hose und mit schief sitzender Narrenkappe – halb Virtuose, halb Lausbub. Und rechts schließlich müht sich der vierte mit einer Klarinette oder Flöte, warm eingepackt, als sei ihm der Februartag doch empfindlich kalt.

Ihre Kleidung wirkt zusammengewürfelt: alte Jacken, ausgefranste Hosen, Schals und Hüte aller Art. Es ist kein einheitliches Kostüm, sondern vielmehr ein gewolltes Durcheinander – ein bisschen schräg, ein bisschen anarchisch, ganz im Geist der Straßenfasnacht.

Ob das Quartett besonders harmonisch klingt? Vermutlich nicht. Aber darum geht es nicht. Gleich werden die Vier weiterziehen, vielleicht in die nächste Wirtschaft, wo es wärmer ist und wo sich mit einem Glas in der Hand noch beherzter aufspielen lässt. Fasnacht lebt nicht von Perfektion – sondern vom Mitmachen.

V.l.n.r.: 1 Berthold Ganter (1928-2006), 2 Erich Adrion (1926-2001), 3 Arno Adrion (1924-1993), 4 Fritz Straub (1921-2007)

Standort des Fotografen: 47.883908, 8.344129

Narrengruppe in der Demetriusstraße, Fasnacht ca. 1931

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Ursula Moch-Weiss zur Verfügung.

Drei Mädchen haben sich Hand in Hand vor dem Haus Krauß (Demetriusstr. 2) aufgestellt. Es ist Fasnacht und der Ernst in ihren Gesichtern steht in einem reizvollen Kontrast zu ihren Kostümen.

Links trägt das älteste der drei Mädchen ein fröhlich gemustertes Kleid mit Luftballons in den Farben weinrot, flieder und hellgrün, darüber eine dunkle Weste mit Zierborten und ein Stirnband im Haar. Der Rock fällt weit, darunter weiße Strümpfe und geschnürte Halbschuhe. In der Mitte steht ein jüngeres Mädchen, die Kleinste der Gruppe. Sie trägt ein Kleid mit geschnürtem Mieder, darüber eine helle Schürze mit Spitzenbesatz. Ganz rechts schließlich steht ein Mädchen in Löffinger Tracht mit der charakteristischer Haube. In der Hand hält sie ein kleines Körbchen – ein liebevolles Detail, das die Tracht vervollständigt.

V.l.n.r.: 1 ???, 2 ???, 3 ???

Standort des Fotografen: 47.884294, 8.344938

Hexengruppe beim Umzug in der Bahnhofstraße, Fasnacht 1966

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hans-Peter Hepting zur Verfügung.

Mitten auf der Bahnhofstraße haben es sich zwei Hexen auf dem Asphalt gemütlich gemacht – oder besser: sie lauern. Die eine liegt flach auf dem Bauch, den Besen quer vor sich, die andere hockt daneben, den Reisigbesen fest in beiden Händen, bereit zum nächsten Streich. Ihre geschnitzten Holzmasken mit den weit aufgerissenen Augen und den markanten Nasen wirken unheimlich.

Im Hintergrund naht der Rest der Hexengruppe mit dem Hexenwagen. Der Rhythmus des Umzugs scheint fast hörbar: das Schaben der Besen auf dem Asphalt, das Rufen, das Lachen der Zuschauer*innen am Straßenrand. Zwei Männer stehen etwas abseits auf dem Gehweg und beobachten das närrische Treiben mit verschränkten Armen – vielleicht schmunzelnd, vielleicht schon auf der Hut vor dem nächsten Besenstreich.

Standort des Fotografen: 47.882416, 8.343145

2 Fotos: Hexengruppe mit Junghexen, Fasnacht 1995

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Mitten im Trubel des »Fasnet Mändig« bahnt sich die Hexengruppe ihren Weg durch die Menge – laut, ausgelassen und furchteinflößend. Die Masken mit ihren geschnitzten Fratzen blitzen in der Sonne, rote Kopftücher flattern, gelbe Schürzen leuchten. Besen werden geschwungen, zwei Hexen legen sich auf die Straße.

Auf einem Karren sitzen die beiden Junghexen, die an diesem Tag »getauft« werden. Stefan Pfeifer und Berthold Ruf – von links nach rechts – werden durch die Straßen gefahren. Noch tragen sie nicht das vollständige »Häs«. Stattdessen halten sie ihre Masken fest umklammert auf dem Schoß – selbst geschnitzt in den Wochen zuvor, unter der Anleitung von Roland Müller. Man spürt förmlich den Stolz, aber auch die Anspannung: Erst wenn sie die Taufe am Hexenbrunnen überstanden haben, dürfen sie das »Häs« offiziell anlegen.

Hinter ihnen rollt der Hexenwagen mit der »großen Hexe«, die über das närrische Geschehen wacht. Auf dem Dach des Lastwagens hat es sich eine besonders fußfaule – oder vielleicht besonders listige – Hexe gemütlich gemacht und verfolgt das Treiben aus sicherer Höhe.

Standort des Fotografen: 47.884196, 8.345205

Zwei Narren vor dem Café Ritter am Rathausplatz, Fasnacht 1934

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Genoveva Kinast zur Verfügung.

Auf den Stufen vor dem Café Ritter (Rathausplatz 5) haben sich zwei Narren für ein Erinnerungsfoto aufgestellt. Es sind Fritz Adrion und Alma Egle, die am »Fasnet Mändig« eine Narrengruppe des Turnerbunds anführen. Beide engagieren sich im Sportverein: Fritz Adrion ist Turnwart und Alma Egle leitet das Schülerinnenturnen. Zusammen mit ihren Schützlingen treten sie als »Russisches Ballett« in Erscheinung.

Alma Egle trägt ein helles, langes Kleid mit dunklen Bändern und geflochtenen Zöpfen – ihr Kostüm soll an eine Tänzerin aus dem Osten Europas erinnern. Neben ihr steht Fritz Adrion in einer pelzbesetzten Uniform mit hoher Mütze, Stiefeln und Stock: eine Figur, die an einen Offizier oder Zarenhofbeamten denken lässt. Zusammen verkörpern sie die Hauptfiguren ihrer Gruppe und geben den Ton für den Auftritt vor.

Im Hintergrund steht die Tür des Cafés offen und neugierige Blicke beobachten das Geschehen.

V.l.n.r.: 1 Alma Egle (verh. Spadinger, 1917-?), 2 Fritz Adrion (1897-1971)

Standort des Fotografen: 47.883959, 8.343945

Narrengruppe »Piraten« in der Oberen Hauptstraße, Fasnacht 1997

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Eine Gruppe Piraten hat sich in den Narrenumzug am »Fasnet Mändig« gemischt. In der Oberen Hauptstraße, auf der Höhe des »Küferstüble« (Obere Hauptstr. 5), kommt der wilde Haufen zum Stehen. Das Motto der Fasnacht lautet in diesem Jahr: »Wasserwelt, wie’s euch gefällt« – und die Seeräuber liefern die passende Szenerie gleich mit.

Bis an die Zähne bewaffnet mit Säbeln, Haken und Spielzeugpistolen posieren sie vor ihrem Schiff, auf dem die Totenkopf-Flagge weht. Das Gefährt ist mit Kanone und Anker ausstaffiert. Mit breitem Grinsen und drohenden Gesten wenden sich die Piraten dem Publikum zu und lassen keinen Zweifel daran, dass sie hier das Kommando führen.

Ihre Kostüme wirken wie direkt aus einem klassischen Piratenfilm entlehnt: Kopftücher, Augenklappen, Westen und Stiefel gehören ebenso dazu wie Bärte und wilde Frisuren. Der Auftritt ist laut. Für die Zuschauer*innen am Straßenrand ist klar: Diese Piraten sind gekommen, um zu erobern – zumindest die Aufmerksamkeit des Publikums.

Wenn nicht gerade Fasnacht ist, gehören die Piraten dem Fußballclub an – und sind seine AH-Mannschaft.

V.l.n.r.: 1 Jürgen Köpfler, 2 Martin Höcklin, 3 Gerold Happle, 4 ??? (verdeckt, vorne), 5 Klaus Auer (verdeckt, hinten), 6 Ingo Küssner, 7 Rainer Knöpfle oder Frank Schreiber, 8 Rolf Schiesel

Standort des Fotografen: 47.884510, 8.345765

Narrengruppe vor dem Haus Engesser in der Demetriusstraße, Fasnacht ca. 1931

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Ursula Moch-Weiss zur Verfügung.

Vor der Haustür des Hauses Engesser (Demetriusstr. 4) hat sich diese Narrengruppe für ein Erinnerungsfoto aufgestellt. Zwei Cowboys stehen breitbeinig links und rechts, wie aus einem Westernfilm entnommen. Mit ihren großen Hüten, Halstüchern, breiten Gürteln und den auffälligen Fellhosen wirken sie kampfbereit und selbstbewusst. In ihren Händen halten sie »Käpselepistolen« – fest umklammert, als müssten sie jeden Moment zum Duell antreten.

Zwischen ihnen haben sich zwei junge Frauen eingehakt. Sie tragen Kostüme, die einer Pfadfinder-Kluft ähneln und wohl Cowgirls darstellen sollen: dunkle Kleider, Hüte und dekorative Halstücher. Die Vier posieren lässig vor der Hauswand, Schulter an Schulter, als gehörten sie zusammen zu einer eingeschworenen Bande.

V.l.n.r.: 1 [Ernst Geisinger (1909-1988)?], 2 ???, 3 Ida Schultheiß (verh. Maier, 1909-2001), 4 Wilhelm Fehrenbach (1908-1943)

Standort des Fotografen: 47.884361, 8.344722

Narrengruppe im Schaufenster vom »Zigarren-Vogt«, Fasnacht 2005

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Susanne Obergfell und Gaby Vogt zur Verfügung.

Wie lebende Schaufensterpuppen stehen sie reglos hinter der Glasscheibe: Am »Fasnet Mändig« hat sich diese Narrengruppe als antike Römerinnen und Römer verkleidet. Sie ziehen nicht mit dem Narrenumzug durch die Straßen und mischen sich auch nicht unter das närrische Volk. Stattdessen haben sie im Schaufenster des »Zigarren-Vogt« am Rathausplatz Aufstellung genommen.

Rund drei Stunden hinweg verharren sie in ihren Posen, mit Lorbeerkränzen, Togen, Trinkgefäßen und Speeren ausgestattet. Anfangs nimmt kaum jemand Notiz von den lebenden Statuen. Doch nach und nach spricht sich der ungewöhnliche Auftritt herum. Immer mehr Passant*innen bleiben stehen und es bilden sich kleine Trauben vor dem Schaufenster. Die Römer*innen haben mitten im Fasnachtstreiben eine ganz eigene Bühne gefunden.

1.Reihe, sitzend: 1 Klaus Kinast
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Monika Frei, 2 Genoveva Kinast (geb. Adrion), 3 Luzia Bader, 4 Rudolf Gwinner, 6 Günter Schelb, 7 Gaby Vogt, 8 Renate Schelb, 9 Elfriede Schmid

Standort des Fotografen: 47.884114, 8.345322

Narrengruppe in der Maienlandstraße, Fasnacht 1977

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Vor dem Haus Egle (Maienlandstr. 8) hat sich eine bunte Narrengruppe in Reih und Glied aufgestellt. Die als Soldaten verkleideten Narren bilden ein Spalier entlang der Straße und salutieren den Vorübergehenden. Ihre Uniformen sind bewusst uneinheitlich und wirken wie aus verschiedenen Zeiten und Truppenteilen zusammengesucht. Schon an den Kopfbedeckungen zeigt sich die Vielfalt: Pickelhaube, Stahlhelm, Schirmmütze und Feuerwehrhelm stehen bunt zusammengewürfelt nebeneinander.

Zwischen Gewehren aus Holz und über die Schulter gehängten Feldflaschen fällt ein Akkordeon auf, das für musikalische Begleitung sorgt. Angeklebt wirkende Schnurrbärte verstärken den parodistischen Charakter der Szene. Unter den Uniformen stecken Frauen, die in der katholischen Frauengemeinschaft organisiert sind und sich mit sichtbarer Freude in die militärische Maskerade eingefügt haben.

V.l.n.r.: 1 Else Egle (geb. Ganter), 2 Lotte Ratzer, 3 Inge Mayer (geb. Hepting), 4 Maria Hall, 5 Agnes Beha, 6 Margarete Adrion, 7 ??? (verdeckt), 8 Wolfgang Streit, 9 Olga Streit, 10 Inge Streit, 11 ???, 12 ???, 13 Lore Echtle

Standort des Fotografen: 47.885277, 8.342609

Frauengruppe in einem Wohnzimmer, 23. Oktober 1932

Diese Fotos stellten dankenwerterweise Ursula Moch-Weiss sowie Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.

Die Wintermonate sind lang. Gemeinsame Ausflüge ins Grüne sind nicht möglich. Aber die jungen Frauen haben trotzem viel Spaß zusammen in der kalten Jahreszeit. Im Winter feiern sie »Feste«, heißt es im Fotoalbum. Es ist der 23. Oktober 1932 und die Frauen feiern den 18. Geburtstag von Luise Straub (verh. Bader, 1914-2009).

Man ist im Wohnzimmer von Familie Straub (Untere Hauptstr. 6) zusammengekommen. Die Wanduhr zeigt 22.15 Uhr an. Unter dem Kruzifix im Herrgottswinkel posieren die Frauen ausgelassen für ein Gruppenfoto. Es scheint rund zuzugehen, die Frauen kostümieren sich sogar. Das Geburtstagskind kauert in der Mitte und schaut aus einer großen Kiste heraus.

1.Reihe, hockend, v.l.n.r.: 1 ???, 2 Johanna Ganter (verh. Rebholz, 1913-2003), 3 Luise Straub (verh. Bader, 1914-2009), 4 ???, 5 ???
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 Maria Straub (verh. Willmann, 1911-2011), 2 Elisabeth Bader (verh. Obert, 1909-1997), 3 Klara Egle (Sr. Confirmata, 1910-1991), 4 Ida Schultheiß (verh. Maier, 1909-2001), 5 Else Häusle (verh. Weiss, 1911-?), 6 Sophie Bader (verh. Gremper, 1905-1984), 7 Elisabeth Schultheiß (verh. Würzburger, 1911-?), 8 Rosalie Egle (verh. Konhäuser, 1917-2014), 9 ???

Standort des Fotografen: 47.883348, 8.343675

Holländische Gäste auf dem Unteren Rathausplatz, Mai 1932

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Gertrud Heitzmann zur Verfügung.

Das Automobil steht quer auf dem Unteren Rathausplatz, als wäre es gerade erst zum Stehen gekommen. Daneben haben sich die Reisenden aufgestellt, geschniegelt und gut gekleidet, ein wenig stolz auf das Gefährt, das sie hierhergebracht hat. Besuch aus den Niederlanden sorgt für Aufmerksamkeit und verleiht Löffingen für einen kurzen Moment internationales Flair.

Agathe Brugger ist mit dabei. Sie stammt aus Löffingen, lebt und arbeitet jedoch inzwischen in Den Haag. Dort steht sie im Dienst eines holländischen Ehepaares, das sie nun auf dieser Reise begleitet. Zuvor waren sie gemeinsam in Italien unterwegs, auf der Rückfahrt legen sie einen Zwischenstopp im Schwarzwald ein. Der Besuch ist etwas Besonderes – nicht nur wegen der weiten Reise, sondern auch wegen des Automobils, das in diesen Jahren noch kein alltäglicher Anblick ist.

Links im Bild ist der Demetriusbrunnen zu erkennen, dahinter erhebt sich das Rathaus mit seiner repräsentativen Fassade. Der Platz wirkt aufgeräumt und weit, das Pflaster zieht sich bis an die Gebäude heran. Am rechten Bildrand steht die »alte Sonne«. Seit mehr als einem Jahrzehnt wird sie nicht mehr als Gasthaus genutzt, stattdessen befinden sich dort nun die Stadtmühle und Wohnungen.

Für Agathe Brugger ist es ein Besuch in ihrer Heimat und ein Wiedersehen mit vertrauten Orten. Doch seit dem Großbrand von 1921, der weite Teile des Städtchens zerstört hatte, hat sich das Stadtbild im Zuge des Wiederaufbaus deutlich verändert.

Standort des Fotografen: 47.883738, 8.343706