Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Vom Bahnübergang in der Unteren Hauptstraße fällt der Blick über zugeschneite Gärten hinweg zum Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Michael. Der Turm ist noch nicht verputzt. Eine mit Schnee bedeckte Tanne gibt dem winterlichen Foto eine zugleich weihnachtliche Note. Der Blick ist heutzutage verbaut: Denn hier steht jetzt der Neubau Seppenhofer Str. 2b.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Christa Egle zur Verfügung.
Das Foto des verschneiten Rathausplatzes sieht nicht nur so aus, wie eine hübsche Ansichtskarte, sondern es ist auch eine. Löffingen empfiehlt sich als Reiseziel im Winter. Rings um den Demetriusbrunnen türmen sich die Schneeberge. Es muss die ganze Nacht geschneit haben, denn die Dächer und Staffelgiebel der Häuser des Altstadtrings sind alle weiß. Auch die beiden Bäumchen links und rechts des Eingangs zur Bäckerei und zum Café Fuß (Rathausplatz 5) wirken wie mit Puderzucker bestäubt.
Sage und schreibe 63 Schulkinder haben sich für dieses Klassenfoto vor dem Rathaus versammelt. Die Jungen und Mädchen, für das Foto streng nach Geschlechtern getrennt, gehören zwei unterschiedlichen Klassen an, denn zwei Lehrer lassen sich mit ihnen ablichten. Ganz links steht Hilfslehrer Alfred Kunzmann (1897-?) und ganz rechts Oberlehrer Eugen Steidlinger (1873-1939). Die Schüler*innen gehören den Geburtsjahrgängen 1907/08 und 1908/09 an.
Auf dem Foto sind außerdem vermutlich zu sehen: Clara Bromberger, August Ganter (1907-1970), Josef Guth, Josef Heiler II (1908-1974), Karl Jordan, Edmund Jordan (1907-1970), Willy Mayer, Joseph Meder (1908-2002), Franz Benitz (1908-1944), Katharina Vogelbacher (verh. Beha, 1908-1979), Hermine Schreiber
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Am »Schmutzigen Dunschdig« geht es auch in der Volksbank närrisch zu. Die Mitarbeiter*innen haben sich kostümiert, Girlanden und Papierschlangen sowie ein gemaltes Bild der Löffinger Hexen verschönern die Bankfiliale. Wer den närrischen Bankangestellten über den Weg traut, kann jetzt Finanzgeschäfte abschließen!
1.Reihe, hocken, v.l.n.r.: Ingrid Trenkle, Annette Bayer, Irene Schelling
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Elke Moser und Petra Nobs zur Verfügung.
In der Festschrift der »Laternenbrüder« anlässlich ihres 100. Jubiläums im Jahr 1989 ist dieses Foto abgedruckt und mit »1937 Fahrendes Volk« betitelt. Im Hintergrund ist das Haus des Landwirts Karl Wölfle (Obere Hauptstr. 23/25) zu sehen, das nach Großbrand 1921 außerhalb des Städtchens erbaut wurde.
Davor hat sich eine Narrengruppe mit ihrem Umzugswagen aufgestellt, um sich in den Narrenumzug am »Fasnet Mändig« einzureihen. Ein Pferd ist vor einen Planwagen gespannt. Außerdem führen die Narren mehrere Kinderwagen mit sich. Sie stellen das »fahrende Volk« dar und bedienen mit ihrer Verkleidung und ihrem Auftreten mehrere Stereotypen in Bezug auf Sinti und Roma, die in der NS-Zeit als »Zigeuner« verfolgt werden.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Alexandra Scholl zur Verfügung.
Der Spuk ist vorüber, jetzt können die Schäden in Augenschein genommen werden, die das kräftige Sommergewitter am Donnerstag, den 10. Juli 1975 angerichtet hat. Innerhalb von drei Stunden war ein Niederschlag von 86 Liter pro m² auf Löffingen runtergegangen. Der Stettbach, der ab dem Maienland eingedohlt ist und normalerweise ruhig unter dem Städtchen durchfließt, konnte die Wassermassen nicht mehr fassen. Die Fluten bahnten sich am Haus von Paula Veith (geb. Schweizer, Rötengasse 2) vorbei ihren Weg über die Maienlandstraße in Richtung Städtchen. Jetzt heißt es Keller auspumpen und aufräumen.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Genoveva Kinast zur Verfügung.
Im »Schlempental« stellen sich die Narrengruppen mit ihren Wagen für den Umzug am »Fasnet Mändig« auf. Diese Gruppe, die vermutlich als steinzeitliche Jäger und Sammler kostümiert ist, lässt sich vor dem Haus Bader (Obere Hauptstr. 17) fotografieren. Ihr Wagen wird von zwei Pferden gezogen.
Die Narren und Närrinnen gehören vermutlich dem Turnerbund an. Zu sehen sind u.a. Rosa Adrion, Erna Bader (geb. Mutterer, 1908-1969), Albert Benitz und Rosa Henzler.
Das Motto der Fasnacht 1939 ist »die Heimat in grauer Vorzeit«, thematisiert werden »Sitten und Gebräuche, Leben und Treiben der Vorfahren aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit bis zur Besiedlung des Landes durch die Kelten«.
Vor dem neu erbauten Schulhaus in der Festhallenstraße versammelt sich das Lehrerkollegium der Grund- und Hauptschule mit seinem Rektor Gustl Frey zu einem Gruppenfoto.
1.Reihe, v.l.n.r.: Sekretärin Irene Schwanz (1943-2011), Conny Kavouniaris, Silke Harmsen, Elfi Krämer, Ine Siersch, Michael ???, Peter Latzel, Maria Waßmer
Und wieder einmal wird zum Beginn des Schuljahres der Klassenteiler knapp verfehlt. Die ABC-Schützen werden statt auf drei, nur auf zwei Klassen aufgeteilt. 31 Schüler*innen sind nun in der Klasse 1b zusammen. Mit ihrer Klassenlehrerin Maria Waßmer lassen sie sich stolz auf den Treppenstufen vor dem Eingang zur Grundschule fotografieren. Noch sind die Schultüten nicht geöffnet, aber das wird sich bald ändern!
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Micha Bächle, 2 André Olveira, 3 Julia Spiegel, 4 Daniela Thurau, 5 Tobias Runge, 6 Christopher Eisele, 7 Bianca Straub 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Benedikt Trenkle, 2 Jonas Fritsche, 3 Ingmar Janson, 4 Crestina Proenca, 5 Sandra Weißenfels, 6 Claudia Benz, 7 Janine (Sarah?) Egle, 8 Elif Yalcinkaya, 9 Sarah (Janine?) Egle 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Klassenlehrerin Maria Waßmer, 2 Christin Bida, 3 Maylin Grieshaber, 4 Marco Burgbacher, 5 Tilman Dilger (1985-2023), 6 Rebecca Hinn, 7 Senjur Kadriev, 8 Elif Bilgi 4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Robert Schuller, 2 Rafael Pich, 3 Erdan Ramadain, 4 Thorsten Hasenfratz, 5 Peter Guth, 6 Philipp Brunner, 7 Timo Glunk, 8 Andreas Kirner
Das Haus Waßmer (Maienlandstr. 12) wird renoviert und ist vollkommen entkernt. Das Dach ist abgedeckt, sodass sich dem Fotografen Blicke bieten, die es nach Beendigung der Renovierungsarbeiten so nicht mehr geben wird. Für das Foto stellt sich Maria Waßmer mit ihren beiden Kindern zwischen die Dachsparren.
Der Blick fällt die Maienlandstraße hinauf, zu sehen sind auf der anderen Straßenseite u.a. das Haus von Roland und Ingrid Seidel (Maienlandstr. 13) und das Haus von Anton und Ernestine Heizmann (Maienlandstr. 19). Auch eine Miste ist zu erkennen, die aber nicht mehr genutzt wird.
Im Sommer 1981 hatte das Lehrerehepaar Werner und Maria Waßmer von Otto und Mathilde Lehmann das Haus im Maienland gekauft. 1718 ist es erbaut und nach Plänen des Hüfinger Architekten Hermann Sumser renovieren die Waßmers das Haus von Grund auf. Dazu wird es vollkommen entkernt und auf seine ursprüngliche Größe verkleinert: Denn eine Erweiterung des Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert wird rückgebaut, sodass sich nicht nur die Breite des Hauses, sondern auch die Anzahl der Stockwerke von sechs auf vier reduziert.
Das Foto ist vom Garten aufgenommen und zeigt die Rückseite des Hauses. Maria Waßmer steht mit ihren beiden Kindern an der Teppichstange.
Zwei Kinder spielen hinter dem Mehrfamilienhaus Obere Hauptstr. 55 im Sandkasten. Erbaut wurden die Wohnblocks Anfang der 1970er Jahre durch den Rötenbacher Architekten Knöpfle. Doch ein Spielplatz für die Kinder der Nachbarschaft, von denen es viele gibt, war zunächst nicht vorgesehen. Also werden die Eltern initiativ, sie bauen nicht nur den Sandkasten, sondern auch eine Schaukel und ein Reck.
Im Hintergrund ist die B 31 zu sehen, die noch über nur zwei Fahrstreifen verfügt. Einen Lärmschutzwall gibt es noch nicht. Die beiden Fotos täuschen jedoch etwas, da sie den Eindruck erwecken, die Straße sei gar nicht von Autos befahren.