Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Susanne Rebholz zur Verfügung.
Das Kreisfeuerwehrfest am 6./7. Juni 1953 geht mit einer besonderen Show zu Ende. Nach dem Einbruch der Dunkelheit bietet sich den Schaulustigen ein Lichtspektakel unterhalb der Schule an der Hasle.
Neu präsentiert er sich auf dem unteren Rathausplatz: der wiedererrichtete Demetriusbrunnen. Der ursprüngliche Brunnen war bei einem Fliegerangriff am 25. April 1945 zerstört worden. Die Explosion war so heftig, dass sogar der verdohlte Stettbach aufriss. Die Statue selbst blieb jedoch unversehrt und stürzte lediglich in das geöffnete Bachbett. Oswald Laufer (geb. 1930) und Valentin Maier (1901–?) bargen sie und brachten sie in Sicherheit auf das Rathaus. 1954 wurde der Brunnen schließlich neu aufgebaut – nun leicht zurückgesetzt, um der Straße mehr Raum zu geben.
Auf dem Foto sind das Rathaus und davor das Kriegerdenkmal von 1870/71 zu erkennen. Es wirkt etwas verloren; statt des alten schmiedeeisernen Gitters umgibt nun ein einfacher Maschendrahtzaun das Denkmal. Links ragt der Staffelgiebel des Hauses von Viktor Fuß (Rathausplatz 5) ins Bild, in dem er seit 1935 seine Bäckerei und sein Café betreibt. An der Seitenwand des Nachbarhauses (Rathausplatz 4) prangt die Aufschrift »M. Rohrer Metzgerei« – Metzgermeister Max Rohrer führt dort seit 1938 sein Geschäft. Ein Kind mit Fahrrad steht mitten auf der Straße, und der große Schatten im Vordergrund, der sich über den Asphalt legt, stammt vom Gasthaus »Adler«.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
»Freiw. Feuerwehr Löffingen 1927« steht auf der Tür der Motorspritze, die die Wehr 1927 anschaffte. Das Foto entstand allerdings ein paar Jahre später, wie an den Hakenkreuzfahnen auf der Kühlerhaube zu erkennen ist. Das Fahrzeug mit der Feuerwehrmannschaft fährt gerade die Demetriusstraße entlang. Im Hintergrund ist der »Stadtbau« (Demetriusstr. 1) und das Haus von Sattlermeister Wilhelm Krauß (Demetriusstr. 2) zu sehen.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Lore Sibold zur Verfügung.
1938 feierte die Freiwillige Feuerwehr ihr 75. Gründungsjubiläum. Anlässlich der Feierlichkeiten versammelte man sich auf der Treppe vor der Festhalle zu einem Gruppenfoto. In der ersten Reihe steht Bürgermeister Heinrich Andris.
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Emilie und Heinz Albrecht sowie Luzia Bader zur Verfügung.
1927 erhält die Freiwillige Feuerwehr Löffingen ihre erste Automobilfeuerspritze. Damit beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte der 1863 gegründeten Wehr. Das motorisierte Löschgerät kommt in den folgenden Jahren nicht nur in Löffingen zum Einsatz, sondern auch bei Bränden in den Nachbarorten.
Hier haben sich Feuerwehrmänner mit der neuen Feuerspritze vor der Treppe zur katholischen Pfarrkirche St. Michael zu einem Gruppenfoto aufgestellt. Das Haus rechts im Hintergrund ist das Kaufhaus von Anton Schirmer (Kirchstr. 25).
1.Reihe v.l.n.r.: Josef Göhry, Ernst Krauß, Timotheus Schmid, Franz Zepf, Kommandant Josef Benitz (1897-1981), ? (Ausbilder der Feuerwehrschule Freiburg), Konrad Bader, Wilhelm Krauß
2.Reihe v.l.n.r.: ?, Ernst Willmann, Ernst Fehrenbach, Fritz Fehrenbach, Wilhelm Maier, Wilhelm Jonner, Fritz Seilnacht, Karl Hepting, Edmund Jordan, Heinrich Thoma, Andreas Maier, Franz Fehrenbach, Franz Guth
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Hilde Keller geb. Schmutz zur Verfügung.
Karl-Friedrich Schmutz (1876-1952) war seit 1920 als Polizei- und Ratsdiener der Stadtgemeinde angestellt. Da er sich im Juni 1934 angeblich kritisch über die NS-Regierung geäußert hatte, leitete das Bezirksamt Neustadt ein Disziplinarverfahren gegen ihn ein und enthob ihn bis auf weiteres seines Amtes. Im August 1934 beschloss der Gemeinderat, Schmutz »mit sofortiger Wirkung aus dem Gemeindedienst zu entlassen«. Ein Ruhegehalt wurde ihm verweigert.
Karl-Friedrich Schmutz, eigentlich Maurer von Beruf, war mit Karolina geb. Hirt (1889-1970) aus Döggingen verheiratet. Sie wohnten in der »Hauptstraße 269« (heute Obere Hauptstr. 47).
Verlag A. Rebholz Diese Fotos stellte uns dankenswerterweise Susanne Rebholz zur Verfügung.
»Wasser marsch!« heißt das Kommando beim Kreisfeuerwehrfest, das am 6./7. Juni 1953 stattfindet. Viele wohnen dem Spektakel unterhalb der Schule an der »Hasle« bei. Bei der Schauübung wird ein Frontalangriff mit 100 Stahlrohren im Einsatz vorgeführt. Im selben Jahr kann die Freiwillige Feuerwehr Löffingen ihr 90. Gründungsjubiläum feiern.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Bölle zur Verfügung.
Die Kinder der Jahrgänge 1925/26 sind ins schulpflichtige Alter gekommen und werden an Ostern 1932 in die Volksschule eingeschult. Da in den Klassenräumen im Rathaus nicht ausreichend Platz vorhanden ist, werden die ABC-Schützen in den Räumlichkeiten der Gewerbeschule in der Demetriusstraße unterrichtet. Das Gruppenfoto wird neben der Schule vor dem Haus Krauß (Demetriusstr. 2) aufgenommen.
Die Mädchen sind in alphabetischer Reihenfolge: Elisabeth Brunner, Paula Egle, Rosa Fehrenbach, Elisabeth Ganter (verh. Wangler), Emma Hasenfratz, Maria Kirner, Josefa Kopp, Alma Müller, Irmgard Mürb, Annemarie Rombach, Gertrud Schmid, Elisabeth Veith, Elisabeth Wehrle und Marlies Zwingert.
Die Jungs sind in alphabetischer Reihenfolge: Fritz Benz, Hans Egle, Heinrich Fehrenbach, Hermann Fehrenbach, Josef Göhry, Willi Groß, Franz Heiler (1925-1933, er starb im Alter von acht Jahren an einer Bauchfellentzündung im Krankenhaus), Eugen Kaltenbrunner, Adolf Kaufmann, Karl Laufer, Adolf Maier, Oswald Maier, Hans Müller und Ewald Sibold.
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Richard Zepf und Lore Fehrenbach und Michael Fehrenbach zur Verfügung.
1938 feiert die Freiwillige Feuerwehr ihr 75. Gründungsfest. Unter dem Kommando ihres Kommandanten Josef Fritsche, der dieses Amt von 1928 bis 1939 inne hat, tritt die Wehr auf dem Festhallenplatz in Reih und Glied an.
Verlag W. Feldmann, Freudenstadt / Sammlung Familie Waßmer
Mitte der 1980er Jahre entstand dieses Luftbild. Das 1984 gesprengte Kamin des früheren Sägewerk Benz existiert bereits nicht mehr. Im Vordergrund ist das Neubaugebiet am Reichberg zu erkennen, das noch weit davon entfernt ist, bis an die Göschweiler Straße heranzureichen. Nur die Häuser der Gallusstraße sind bereits gebaut. Den Abt-Glunk-Weg, die Blasiusstraße, die Karlstraße, die Pirminstraße und den Zähringerweg gibt es noch nicht. Hinter den letzten Häusern erstrecken sich unbebaute Wiesen und Felder.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Ursula Glunk und Richard Zepf zur Verfügung.
Vor dem Gasthaus »Ochsen« (Rathausplatz 12) stellt sich die Steigermannschaft der Freiwilligen Feuerwehr mit ihrem Spritzenwagen zu einem Gruppenfoto auf. Das Foto wird vermutlich am 6. Juni 1937 aufgenommen.
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Ernst Meßmer (1869-1943), 2 Karl Glunk (1897-1980), 3 Albert Benitz (1905-1996), 4 Heiner Fehrenbach 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Leopold Strobel, 2 Karl Zepf, 3 Wilhelm Fehrenbach (1905-1943), 4 Josef Heiler I, 5 ???, 6 Karl Schmid (1878-1955)
Fotograf Paul Schneider, Waldkirch Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Anton Heizmann zur Verfügung.
Im schwarzen Gehrock mit Zylinder steht der Bräutigam Adolf Heizmann (1909-1960) da. Neben ihm steht seine Braut Luise Heizmann geb. Siebler (1914-1970). Sie trägt ein schwarzes Brautkleid mit weißem Schleier und hält den Brautstrauß in ihren Händen.
Das Foto wird in dem Durchgang zwischen Festhalle und Schule aufgenommen. Erst im August 1936 war das Gebäude an der Hasle eingeweiht worden. Es galt als ein Schmuckstück des Städtchens. Außerdem erinnert das Kreuzgewölbe an einen Kreuzgang in einem Kloster und scheint dem Fotografen wohl auch deshalb als geeignet für dieses offizielle Hochzeitsfoto des Brautpaares.