Narrengruppe vor dem Haus Vogt, Fasnacht 1938

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Lore Fehrenbach und Michael Fehrenbach zur Verfügung.

Vor dem Eingangsbereich vom »Zigarren-Vogt« (Rathausplatz 13) mit seinen stilisierten Säulen lässt sich eine Gruppe Närrinnen und Narren zur Erinnerung fotografieren. Drei Ziehharmonikas führen sie mit sich. Zwei der Frauen tragen identische Kostüme, die aus dem selben Stoff genäht sind.

Rechts ist die Ladentür zu sehen. An ihren Glasscheiben hängt Reklame, die u. a. für Produkte der Firma »Maggi« und für Zigarren der schweizerischen Tabakfirma »Burger Söhne« werben. An der Wand links hängt ein Werbeschild für »Villiger«-Zigarren.

Wer weiß, wer die Personen sind?

1.Reihe, hockend, v.l.n.r.: Maria Nägele (1919-1938), ???
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: ???, Maria Ganter (verh. Fehrenbach, 1920-1998), ???, ???, ???, Maria Faller (verh. Selb, 1919-1967), Gottlieb Mayer (1920-2008)

Standort des Fotografen: 47.884111, 8.345361

Kirchenchor vor der Festhalle, 1938

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Elke Moser sowie Klemens Rebholz und Cäcilia Runge zur Verfügung.

Der Kirchenchor der katholischen Pfarrgemeinde St. Michael stellt sich auf der Treppe vor der Festhalle zu einem Gruppenfoto auf. Vorstand des Chores ist Konrad Bader, als Dirigent fungiert Hermann Ganter. Zwei Geistliche gesellen sich zu den Sängerinnen und Sänger: Zum einen Stadtpfarrer Robert Winkel (1897-1972), zum anderen Vikar Albert Hassler (1911-1990). Aufgenommen wird das Gruppenfoto im Frühjahr 1938. Dazu passt, dass Vikar Albert Hassler seit 27. Januar 1937 in Löffingen wirkt, bevor er am 6. September 1938 nach Furtwangen versetzt wird.

1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Franziska Fritsche (verh. Heiler, 1925-2021), 2 Klara Schmid, 3 Maria Vetter, 4 Gertrud Limb (verh. Geisinger, 1923-2011), 5 Anna Gebert, 6 Lore Maier, 7 Else Ganter (verh. Egle, 1923-2011)
2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Anna Kuster, 2 Dirigent Hermann Ganter (1895-1957)
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Luise Amann, 2 Johanna Fehrenbach
4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Hildegard Heitzmann, 2 Maria Schelling, 3 Gertrud Brugger (verh. Heitzmann, 1921-2005), 4 Franziska Heizmann
5.Reihe, v.l.n.r.: 1 Bertha Rogg, 2 Martha Brugger (verh. Trenkle, 1919-2013), 3 Maria Faller, 4 Anna Kopp, 5 Hedwig Limb (verh. Vogt, 1919-2010), 6 Anna Strobel, 7 Otto Ganter (1881-1960)
6.Reihe, v.l.n.r.: 1 Vikar Albert Hassler (1911-1990), 2 Julius Limb, 3 Bertha Mogel, 4 Hedwig Butsch (verh. Fieger, 1912-1989), 5 Maria Schmutz, 6 Maria Benitz, 7 Elisabeth Schäfer
7.Reihe, v.l.n.r.: 1 Konrad Bader (1868-1958), 2 Karl Beha, 3 ??? Heizmann, 4 ???, 5 Oskar Guth, 6 Hans Guth
8.Reihe, v.l.n.r.: 1 Pfarrer Robert Winkel (1897-1972), 2 Albert Benitz (1905-1996)
9.Reihe, v.l.n.r.: 1 August Limb, 2 Josef Guth, 3 ??? Kuster, 4 Otto Beer

Standort des Fotografen: 47.883030, 8.347638

Ehepaar Schmid mit Kindern und Enkeln, 1938

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Bernhard Adrion und Heike Soldan-Bölle zur Verfügung.

Im Jahre 1904 hatten der Malermeister Karl Schmid (1878-1955) und seine Ehefrau Ernestine geb. Link (1884-1958) in Unterbränd geheiratet. Das junge Paar war dann nach Löffingen gezogen und hatte 12 Kinder miteinander bekommen, sechs Söhne und sechs Töchter. Geboren zwischen 1903 und 1924 liegen zwischen dem ältesten und dem jüngsten Kind rund 20 Jahre Altersunterschied.

Mittlerweile sind die meisten Kinder erwachsen, einige haben ihrerseits schon wieder Kinder. Dass die ganze Familie zusammen gekommen ist, lässt vermuten, dass ein Familienfest, vermutlich der 60. Geburtstag von Karl Schmid, gefeiert wird. Geboren wurde er am 12. Dezember 1878 in Unterbränd. Zeit also für ein Familienfoto! Und wo könnte sich die Familie besser aufstellen als auf den Treppenstufen vor dem Schuleingang?

1.Reihe, v.l.n.r.: Veronika Schmid, Erna Schmid (verh. (1) Kuhlmann, (2) Biethinger), Gertrud Schmid (verh. Faller, 1925-2005), Liesel Schmid (verh. Wider, geb. 1931), Hedwig Schmid (verh. Bayer, 1924-1996), ??? Schmid, Friedel Schmid, Irma Schmid (verh. Adrion, 1927-2018), Marie Schmid geb. ???
2.Reihe, v.l.n.r.: Theodor Kuhlmann (?-1942), Ernestine Schmid (geb. Link, 1884-1958), Karl Schmid (1878-1955), Berta Schmid
3.Reihe, v.l.n.r.: Hugo Schmid (1920-1941), Christian Schmid (1916-1940), Alfred Schmid, Karl Schmid, Timotheus Schmid (1903-1984), Simon Schmid (1905-1956)

Nicht auf dem Foto zu sehen ist die Tochter Helene (1907-1908), die bereits im Alter von zehn Monaten starb.

Standort des Fotografen: 47.882331, 8.347860

Narrengruppe mit Kanone vor dem Haus Vogt, Fasnacht 1938

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Michael und Dorothea Kasprowicz zur Verfügung.

Soldaten sind vor dem Haus Vogt (Rathausplatz 13) aufmarschiert. Sie führen eine Kanone mit sich, die »Brecherin von Oberhofen«. Es ist Fasnacht 1938 und in diesem Jahr wird das Fasnachtsspiel »Die rote Fasnacht« aufgeführt, das an den Bauernkrieg 1525 erinnert.

Vom Fotografen vermutlich nicht beabsichtigt, aber doch ins Auge stechend ist die Bildkomposition, wie die Kanone mit der Zigarre auf dem Werbeplakat der Firma Villiger im Hintergrund korrespondiert. Beide ragen im exakt demselben Winkel in die Höhe. Der Stempel auf dem Foto lautet »Biesgurn« (mundartlich für »zänkisches Weib«), womit wohl die Kanone gemeint ist.

Wer erkennt die Bedienmannschaft des schweren Geschützes?
V.l.n.r.: 1. ???, 2. ???, 3. ???, 4. ???, 5. ???, 6. ???, 7. ???, 8. [Josef Göhry jr. (1925-1944)], 9. ???

Standort des Fotografen: 47.884131, 8.345178

Wahllokal im Rathaus, 10. April 1938

Verlag A. Rebholz | Stadtarchiv

Am 10. April 1938 findet im Deutschen Reich die Reichstagswahl und gleichzeitig die Volksabstimmung über die Annexion Österreichs statt. Selbstverständlich sind die Wahlen nicht frei und geheim. Das Ergebnis, nämlich 99,1 % für die Einheitsliste der NSDAP, steht bereits vorher fest. Die nationalsozialistische Propaganda ist allgegenwärtig – sogar im Wahllokal, das sich im Rathausgebäude befindet.

Die Außenfassade des Rathauses ist mit Hakenkreuz-Fahnen und Propagandaplakaten dekoriert, auf denen Hitler zu sehen und die Parole zu lesen ist: »Ein Volk, ein Reich, ein Führer!« Im Wahllokal selbst steht hinter der Wahlurne eine Hitler-Büste.

Standort des Fotografen: 47.883938, 8.344346

2 Fotos: Umbau des Hauses Bader in der Talstraße, 1938

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Elke Moser zur Verfügung.

Der Schotterwerksbesitzer Franz Bader (1901-1986) kauft 1938 das landwirtschaftliche Anwesen im Aschbühlweg (heute Talstraße) und baut die Ökonomie zu einem Wohnbereich um. Der Umbau erfolgt nach Plänen von Architekt Adolf Happle aus Neustadt. Auf den Fotos ist das Scheunentor ausgehängt. Drei zusätzliche Fenster sind bereits im 1. Obergeschoss in die Fassade gebrochen worden.

Im Hintergrund ist das kleine Haus der Witwe Johanna Berger geb. Ofenhäusle (1882-1956) zu erkennen.

Standort des Fotografen: 47.884793, 8.348916

Schulklasse des Jahrgangs 1923/24 hinter der Schule, 1938

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Gertrud Geisinger, Edeltraud Chwojka und Christa Egle zur Verfügung.

14 Jahre sind sie alt, die Schülerinnen und Schüler auf dem Foto. Ihre Schulpflicht ist zu Ende und sie werden aus der Volksschule entlassen. Die meisten Jungs werden wohl eine Ausbilung absolvieren und die Gewerbeschule besuchen oder zu Hause in der Landwirtschaft arbeiten. Manche der Mädchen werden zunächst auf die Koch- und Nähschule gehen, im elternlichen Haushalt helfen oder sich eine Stellung suchen. Zusammen mit ihren Lehrern Eugen Katzenmayer, Josef Manogg und Emil Willig wird ein letztes Gruppenfoto hinter dem Schulgebäude aufgenommen.

1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 Franziska Kopp, 2 Anna Gebert, 3 Berta Mogel (verh. Riegger, 1923-2020), 4 Margaretha Geisinger (verh. Stegerer, 1923-2020), 5 Rosa Rebholz (verh. Hauser, 1923-1999), 6 Gertrud Limb (verh. Geisinger, 1923-2011), 7 Therese Fehrenbach (verh. Mayer, 1924-2006), 8 ??? Müller, 9 Else Ganter (verh. Egle, 1923-2011), 10 ???
2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 Maria Heckle, 2 Hedwig Schropp (verh. Rubischon), 3 Rosa Nobs, 4 Alfred Köpfler (1923-1981), 5 Fritz Laufer, 6 Hugo Hepting, 7 Arno Adrion (1924-1995), 8 Hans Fehrenbach, 9 Hermann Wagner, 10 Hedwig Strobel (verh. Kienzler, 1923-2007), 11 ???, 12 ???
3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Lehrer Emil Willig, 2 Erwin Strobel, 3 Lehrer Eugen Katzenmayer
4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Lehrer Josef Manogg, 2 Johann Benz (1924-1998), 3 ? Ernst Heiler (1923-1990), 4 Wilhelm Guth (1924-1944), 5 Alfred Bader (1923-2008), 6 Franz Maier (1923-2006), 7 Hans Sibold
5.Reihe, v.l.n.r.: 1 Hans Strobel, 2 Paul Groß, 3 Fritz Hasenfratz, 4 Wolfgang Katzenmayer, 5 Erwin Benz

Außerdem gehören (vermutlich) zum Schuljahrgang: Willi Benz (1923-?), Rosa Ganter (verh. Eggert 1924-2003), Virginia Hahn (verh. Sibold 1923-1971), Fritz Zepf (1923-1951)

Standort des Fotografen: 47.882557, 8.348016

2 Fotos: Fasnachtsspiel »Die rote Fasnacht« auf dem oberen Rathausplatz, Fasnacht 1938

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Carola Hannes sowie Michael und Dorothea Kasprowicz zur Verfügung.

Mit »Steinschleuder Seppenhofen« und »28. FEB. 1938« ist das obere Foto auf seiner Vorderseite beschriftet. Es ist »Fasnet Mändig« und auf der Fasnachtsbühne auf dem Rathausplatz wird ein ganz besonderes Schauspiel dargeboten. Der Dreiakter, der aufgeführt wird, heißt: »Die rote Fasnacht«. Es geht darin um das Jahr 1525, den Höhepunkt im Deutschen Bauernkrieg. Aufgenommen wird das Foto vermutlich von einem Fenster das Gasthauses »Löwen« (Rathausplatz 11) aus.

In einem 2017 veröffentlichten Aufsatz fasst Matthias Wider die Handlung des aufgeführten Fasnachtsspiels wie folgt zusammen:

»Die Aufführung begann um 13 Uhr mit der Szene „Erbhuldigung“ der Löffinger an die Grafen Friedrich und Wilhelm zu Fürstenberg. In diesem Bild ziehen 14 verschiedene Gruppen, darunter etwa die „Stadtknechte“ oder die „Zünfte“ durch die Stadt vor das Rathaus, wo sie Aufstellung nehmen und den Huldigungseid vor der Herrschaft ableisten. In diese Situation stürzen nun plötzlich ganz aufgeregte Bauern aus „Ewattingen, Bachen und Neuenburg“ heran und bringen die beunruhigende Nachricht vom „Wüten“ eines aufständischen Bauernhaufens. Helles Chaos bricht aus, die Szene gerät in Unordnung, man tritt den Rückzug nach „Armutshofen“ (Maienland) und „Schlampeia“ (Schlempental) an, womit der erste Akt endet. Um 14.30 Uhr schlägt die Sturmglocke Alarm, der zweite Akt beginnt. Ein Bote kündigt das Anrücken des Bauernhaufens an. Der kommt und rückt mit klingendem Spiel nach Löffingen ein. Aufgeteilt auf 17 Gruppen verteilen sich die Aufständischen nun in der Stadt, darunter die „Bauernreiterei“, ein Feldprediger mit den „12 Artikeln“, sogar eine „Feldschlange“ (Geschütz), die sogenannte „Brummerin“, fährt auf, und auch ein „Beutewagen mit gefangenem Ritter“ ist dabei. An der Spitze des Zuges: der Bauerngeneral „Hans Müller von Bulgenbach“. Vom Schultheißen fordert er die Übergabe der Stadt, die Löffinger beugen sich der angedrohten Gewalt und händigen ihm die Schlüssel aus. Danach hält er eine „große Rede“ an das Volk. Der Sieg der Bauern scheint vollständig. Doch schon droht der Bauernherrschaft Unheil: Ein „verwundeter Bauer“ bringt die Nachricht vom Aufmarsch des landgräflichen Heeres. Sofort fällt den Bauern „das Herz in die Hose, sie wollen nimmer“ – alles flieht, der zweite Akt endet. Im dritten Akt geht es dann ums Ganze. Der Bauerngeneral ruft zum Kampf auf, die Schlacht um Löffingen entbrennt, sie tobt schwerpunktmäßig in „Armutshofen“. Das Drehbuch will aber weder Sieger noch Verlierer und so ordnet es entgegen der Geschichte am Ende „Versöhnung und Friedensschluss“ an.«

Standort des Fotografen: 47.883896, 8.345003

3 Fotos: Narrenumzug »Rote Fasnacht« am Bahnübergang, Fasnacht 1938

Diese Fotos stellten dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

Am »Fasnet Mändig« 1938 findet kein normaler Narrenumzug durch das Städtchen statt, sondern es wird ein Fasnachtsspiel mit drei Akten dargeboten. Der Titel des Spiels lautet: »Die rote Fasnacht 1525« und hat den Bauernkrieg zum Thema.

Für diese Fotoserie hat der Fotograf am Bahnübergang zur Rötenbacher Straße Position bezogen. Der Blick fällt auf die »Musik Göserswill«, die »Steinschleuder Seppenhofen« und schließlich den »Bauernsturmtrupp«.

Im Hintergrund sind die Häuser des Pfarrwegs und der Bonndorfer Straße zu erkennen. Eine Eisenkonstruktion überspannt die Bahnlinie. Sie dient vermutlich als Rohr- oder Leitungsüberführung.

Standort des Fotografen: 47.881996, 8.342737

Narrengruppe vor dem Haus Ganter in der Maienlandstraße, Fasnacht 1938

Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Genoveva Kinast zur Verfügung.

»H. Ganter – Damen- u. Herrenschneiderei« steht über der Werkstatt im Hintergrund. Fünf Damen stehen in wallenden weißen Gewändern, die mit schwarzen Ornamenten verziert sind, auf dem Gehweg vor dem Haus von Schneidermeister Hermann Ganter (Maienlandstr. 8). Es ist Fasnacht. Die Frauengruppe führt ein Löffinger Wappen mit sich.

V.l.n.r.: ???, ???, Luise Strobel (verh. Trescher, 1914-?), Elisabeth Strobel (1920-?), Rosa Adrion (verh. Heiler)

Standort des Fotografen: 47.885065, 8.342751

Laternenbrüder vor dem Gasthaus »Gebert«, Fasnacht 1938

Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dorothea und Michael Kasprowicz zur Verfügung.

Würde auf dem Foto nicht die Hausnummer »288« am Türsturz gerade noch lesbar sein, wäre es ein ziemlich schwieriges Unterfangen, das Foto zu lokalisieren. Eine Haustür, zu der eine Treppe hinaufführt, die mit einem schmiedeeisernen Geländer begrenzt wird, links daneben eine Stalltür und rechts daneben ein Sprossenfenster mit Fensterladen, das wären die einzigen Anhaltspunkte. So aber ist die Sache ganz eindeutig:

Die »Laternenbrüder« stehen vor dem Gasthaus »Gebert« (Obere Hauptstr. 9). Sie tragen blaue Fuhrmannskittel und weiße Zipfelmützen. Es ist Fasnacht 1938. Einer von ihnen hält ein kleines Kind auf dem Arm.

Auf dem Foto zu sehen sind u.a. Weinhändler Paul Benitz, Zimmermeister Eugen Fehrenbach, Karl Fehrenbach und Landwirt Anton Rappenegger.

Standort des Fotografen: 47.884412, 8.346602

Fußballmannschaft, 1938

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Sigrid und Eugen Fehrenbach sowie Hermann Egle, Christa Egle und Hans-Peter Hepting zur Verfügung.

Die zehn Spieler der 1. Mannschaft des Fußballclub Löffingen stellen sich für ein Gruppenfoto auf. Der Torwart Friedrich Trenkle, der in der Mitte sitzt, hält den runden Lederball. Es ist ein Jahr vor Beginn des Zweiten Weltkrieges. Von den elf abgebildeten Personen kehren vier nicht aus dem Krieg in die Heimat zurück.

1.Reihe, sitzend, v.l.n.r.: 1 Josef Kienzler (?-1943), 2 Alfred Egle (1920-2001), 3 Torwart Friedrich Trenkle (1919-1945), 4 Karl Keller, 5 Paul Bader (1912-?)

2.Reihe, stehend, v.l.n.r.: 1 Albert Kienzler (1921-?), 2 Hans Rettich (?-1942), 3 Heiner Kienzler, 4 Willi Stumpf, 5 Edmund Fehrenbach, 6 Anselm Egle (1912-1945)

Standort des Fotografen: ?