Haus Strobel in der Oberen Hauptstraße, ca. 1922

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Matthias von Dungen zur Verfügung.

»Bei des Mahlers Kreuz« lautet die Adresse der Häuser, die an der Ausfallstraße nach Unadingen in der heutigen Oberen Hauptstraße stehen. Das namensgebende Steinkreuz steht direkt neben dem Haus Strobel (Obere Hauptstr. 35) und ist am linken Bildrand zu sehen. Beim Haus Strobel handelt sich um ein einstöckiges Wohnhaus mit Scheuer und Stallung, an das 1910 rückseitig ein Schweinestall angebaut wurde. Neben dem Kreuz hängt an einer Wäscheleine frischgewaschene Kleidung zum Trocknen in der Sonne. Es ist Frühling. Der Spalierbaum hat noch kein Laub und die Vorfenster sind noch angebracht.

Familie Strobel lässt sich vor ihrem Haus fotografieren. Das Haus gehört seit 1919 dem Landwirt und Gipsermeister Bernhard Strobel (1886-1970) und seiner Ehefrau Anna Strobel (geb. Fehrenbach, 1886-1970). Die beiden sind gleichaltrig, wobei Bernhard Strobel wenige Monate jünger ist. Er kam am 14. August 1886 zur Welt, während Anna Strobel bereits am 24. Mai geboren wurde. Beide sterben im Jahr 1970, Bernhard Strobel am 15. März und seine Witwe folgt ihm am 4. Juni 1970 ins Grab.

Die Strobels sind eine kinderreiche Familie: Drei Jungs sitzen auf einer Holzbank vor dem Haus, während zwei Mädchen gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Vater vor der Haustür stehen. Die drei Jungs sind Hans Strobel (1913-1954), Josef Strobel (1912-?) und Eugen Strobel (1919-2009). Die beiden Mädchen sind Mathilde Strobel (verh. Schilling, 1914-1983) und Hermine Strobel (verh. von Dungen, 1917-1998). Die Tochter Hedwig Strobel (verh. Kienzler, 1923-2007) ist noch nicht geboren. Im zweiten Stock schaut eine ältere Frau zum Fenster hinaus.

Zwei Details sind an dem Foto noch interessant: Zum einen ist die Elektrizität hervorzuheben, die seit 1916 die Häuser des Städtchens mit Strom versorgt. Die gespannten elektrischen Leitungen sind unübersehbar, auch auf dem Dach ist ein Mast angebracht. Zum anderen sticht das Schild ins Auge, das zwischen dem Haus Strobel und dem benachbarten Haus Göhry (Obere Hauptstr. 37) angebracht ist. Darauf ist zu lesen: »Josef Göhry – Schleifanlagen – Schmiedmeister – Hammerwerk«. Offenbar betreibt Josef Göhry (1893-?) im Hof seine Schmiedewerkstatt, die er 1920 eingerichtet hat.

Standort des Fotografen: 47.885284, 8.351461

Rohbau in der Demetriusstraße, April 1982

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Die Lücke im mittelalterlichen Stadtring klaffte nur für wenige Wochen. Nach dem Abbruch eines landwirtschaftlichen Gebäudes (Demetriusstr. 16), das ursprünglich zum Gasthaus »Adler« (Untere Hauptstr. 2) gehörte, das links ins Bild ragt, ist der Neubau schon in vollem Gange. Axel Smidt errichtet zwischen dem – ebenfalls neu gebauten – Haus Weißenfels (Demetriusstr. 17a) auf der linken und der Metzgerei Butsch (Demetriusstr. 15) auf der rechten Seite ein neues Geschäftshaus für sein Billenmoden-Unternehmen »Axel S.«. Auch wenn das neue Gebäude sich harmonisch in das Stadtbild einfügt, so ist doch einmal mehr wirklich alte Bausubstanz aus dem Städtchen verschwunden.

Hinter der Baustelle ragt der Schornstein des ehemaligen Sägewerk Benz in den Himmel. Er wird 1984 gesprengt.

Standort des Fotografen: 47.883646, 8.343858

Abbruch in der Demetriusstraße, März 1982

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Ein ungewöhnlicher Blick bietet sich zur Zeit im Städtchen. Nach dem Abbruch eines landwirtschaftlichen Gebäudes (Demetriusstr. 16), das ursprünglich zum Gasthaus »Adler« gehörte, klafft im Altstadtring eine bauliche Lücke. Zwischen dem – ebenfalls neu gebauten – Haus Weißenfels (Demetriusstr. 17a) auf der linken und der Metzgerei Butsch (Demetriusstr. 15) auf der rechten Seite fällt der Blick ungehindert zum »neuen Benzbau« in der Ringstraße. Die Lücke wird allerdings rasch geschlossen, denn Axel Smidt errichtet einen Neubau für sein Brillenmode-Geschäft »Axel S.«.

Standort des Fotografen: 47.883672, 8.343590

Fahrschule Weißenberger in der Oberen Hauptstraße, 1993

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

»Hier geht’s rein zum Führerschein«, steht auf dem Schild über der Eingangstür. Bertil Weißenberger hat eine Fahrschule gegründet. Sitz des Unternehmens ist im Haus Zumstein (Obere Hauptstr. 16.) Neben dem Fahrschulauto und zwei Krafträdern lässt er sich mit der Hauseigentümerin Anna Zumstein, der Fahrschülerin Martina Schuler und seinen beiden Söhnen fotografieren. Jahre später werden seine Söhne Andy Weißenberger, Kai Weißenberger und Simon Weißenberger in das Familienunternehmen einsteigen.

V.l.n.r.: 1 Sabine Schuler (Göschweiler), 2 Anna Zumstein, 3 Bertil Weißenberger, 4 Andy Weißenberger, 5 Kai Weißenberger

Standort des Fotografen: 47.884681, 8.348487

Blumenschmuck am Haus Bader in der Talstraße, September 1981

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung

Nein, das Foto ist nicht im »Geraniendorf« Unadingen aufgenommen! Der üppige Blumenschmuck ziert stattdessen den Balkon am Haus von Egon und Helga Bader (Talstr. 1). Die Baders bringen es damit sogar in die Lokalzeitung. Dort wird das Foto abgedruckt und mit den Worten kommentiert: »Stellvertretend für die zahlreichen Hausrenovierungen in Löffingen sei dieses sehr schöne Haus der Familie Bader in der Talstraße gezeigt. Es präsentiert sich derzeit in einem einmaligen Blumenschmuck und ist zweifelsohne ein Schmuckstück von Löffingen.«

Das Haus wurde 1938 von Egon Baders Vater, dem Schotterwerksbesitzer Franz Bader (1901-1986), gekauft. Er baute den Ökonomiebereich um. Seitdem hat sich das Haus äußerlich wenig verändert. Der Balkon wurde ergänzt. Später wird noch ein Erker mit Spitzdach über der Eingangstür hinzugefügt.

Standort des Fotografen: 47.884493, 8.349166

Feuerwehrübung auf dem oberen Rathausplatz, ca. 1927

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Karl-Heinz Guderian zur Verfügung.

Keine Sorge! Es brennt nicht im Gasthaus »zum goldenen Löwen« (bzw. im »Hôtel au Lion d’Or«, wie auf dem zweisprachigen Wirtshausschild auch auf Französisch zu lesen ist), noch in einem anderen der umstehenden Gebäude. Zwar ist die Feuerwehr im Einsatz. Eine Feuerwehrspritze steht Mitten auf dem oberen Rathausplatz, Wasser aus dem Rathausbrunnen entnehmend. Uniformierte Feuerwehrmänner mit glänzenden Helmen rennen hin und her. Eine Feuerwehrleiter ist ausgefahren. Und die Zuschauer*innen, die dem Spektakel beiwohnen, schauen interessiert, aber tiefenentspannt zu. Das wäre bei einem wirklichen Brand ganz anders, schließlich fielen nur wenige Jahre zuvor, beim Großbrand 1921, 36 Anwesen einer Feuersbrunst zum Opfer. Auch im Gasthaus »Löwen« stehen die Gäste neugierig am Fenster und schauen dem Treiben der Feuerwehr zu. – Klar, es handelt sich um eine Feuerwehrübung! Offenbar gilt die Probe dem Rathaus, die Blicke vieler Zuschauer*innen sind dorthin gerichtet.

Vergleicht man das Foto und die darauf abgebildeten Fassaden vom Gasthaus »Löwen« (Rathausplatz 11), aber auch der angrenzenden Gebäude (Gasthaus »Ochse« und Stadtmühle), die am linken und rechten Bildrand angeschnitten zu sehen sind, mit älteren Ansichten der frühen und mittleren 1920er und jüngeren Bildern der 1930er Jahre, dann wird deutlich, dass die Feuerwehrübung etwa zwischen 1927 und 1930 stattfindet. 1927 erhält die Freiwillige Feuerwehr Löffingen ihre erste Automobilfeuerspritze. Wahrscheintlich wird das nagelneue motorisierte Löschgerät hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert.

Standort des Fotografen: 47.884085, 8.344574

Feuerwehrübung am »alten Benzbau«, 1973

Dieses Foto stellten dankenswerterweise Silvia und Gerold Bächle zur Verfügung.

Keine Sorge! Es ist nur eine Feuerwehrübung! Vor dem »alten Benzbau« (Untere Hauptstr. 8) herrscht große Aufregung. Im Dunkeln der Nacht rennen Feuerwehrmänner herum, die Drehleiter wird bis zum obersten Stockwerk ausgefahren und weitere Leitern werden an der Fassade angelehnt. Durch den Scheinwerfer, der die Szenerie beleuchtet, und die Schattenwürfe wirkt alles umso Gespenstischer. Gut, dass das kein Ernstfall ist!

Standort des Fotografen: 47.883181, 8.343681

7 Fotos: Hochzeitszug Burger / Benitz in der Oberen Hauptstraße, 8. Mai 1957

Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Ein schier endlos langer Hochzeitszug bewegt sich am 8. Mai 1957 die Obere Hauptstraße entlang. Der Bräutigam, der aus Seppenhofen stammt, und die Braut, die aus Löffingen kommt, haben eine große Verwandtschaft, die natürlich alle der Einladung zur Hochzeit Folge leisten. Schmiedemeister Willi Burger (1928-2021) und Elisabeth Benitz (1930-2019) heiraten! Nach der kirchlichen Trauung zieht das Brautpaar mit seiner Hochzeitsgesellschaft von der katholischen Pfarrkirche zum Gasthaus »Linde« (Obere Hauptstr. 10), wo die Hochzeitsfeier stattfindet. Schließlich ist die Familie der Braut mit der Gastwirtsfamilie Meßmer verwandt.

Vor dem Brautpaar gehen die Blumenkinder, Brautjungfern und Ehrengesellen. Hinter dem Brautpaar folgen die Eltern der Braut und dahinter die Eltern des Bräutigams. Es schließt sich die restliche Verwandtschaft an.

Bild 1: Blumenkindern Cornelia Benitz (verh. Fechti, geb. 1953) und Franz Burger, Lioba Benitz (verh. Andritzke)

Bild 2: Maria Burger, Josef Burger

Bild 3: Bräutigam Willi Burger, Braut Elisabeth Burger (geb. Benitz), Lisbeth Mantel (geb. Burger, Schwester des Bräutigams), Alfred Mantel, Anna-Maria Benitz, Klaus Benitz (1938-2015), Hedwig Benitz (geb. Steidlinger), Josef Benitz sen., Frieda Burger (geb. Satler, Mutter der Bräutigams), Karl Burger (Vater des Bräutigams)

Bild 4: Paul Benitz (1899-1979) und Ehefrau Josephine Benitz (geb. Klaus, 1903-1991)

Bild 5: Elisabeth Kress (geb. Steidlinger) und Emil Kress, Hans Satler und Sophie Satler

Bild 6: Joseph Benitz jr. (1928-2012) und Ehefrau Margarete Benitz (geb. Nober, 1924-2016), Rosalie Löffler (geb. Burger, in Tracht)

Bild 7: Albert Benitz (1905-1996) und Ehefrau Anna Benitz (geb. Manz, 1910-1974), Maria Wiedemann (geb. Benitz) und Eduard Wiedemann, ??? Satler, ??? Satler

Der Hochzeitszug kommt vom »scharfen Eck« und zieht am Haus Fechtig (Obere Hauptstr. 8) vorüber, das 1971 abgerissen wird. Die Scheunentore, die weiter links ins Bild kommen, gehören bereits zum Ökonomiebereich des Gasthauses »Linde«.

Standort des Fotografen: 47.884436, 8.346408

2 Fotos: Unterer Rathausplatz und Untere Hauptstraße, ca. 1932-1935

Verlag A. Rebholz, Löffingen | Sammlung Familie Waßmer | Dieses Foto stellten dankenswerterweise Lore Fehrenbach und Michael Fehrenbach zur Verfügung.

Von einem Fenster des Mailänder Tores aus entstehen diese beiden Fotografien, die kurz hintereinander aufgenommen werden. Sie zeigen den kompletten Straßenzug vom Rathaus bis hinunter zum Gasthaus »Sonne«. Die Wolken im oberen Foto sind hineinretuschiert. Das untere Foto zeigt den Himmel ohne Retusche. Außerdem unterscheidet sich der Ausschnitt der beiden Bilder. Auf beiden sind Menschen zu sehen, aber mal stehen sie vor dem Haus Schilling, mal vor dem Haus Geiger.

Hinter dem Kriegerdenkmal mit seinem schmiedeeisernen Gitter steht das Haus des Landwirt August Sibold (Rathausplatz 8). Daran angebaut sind die Gebäude des Schuhmachermeisters Demeter Schilling (Rathausplatz 7) und des Kaufmanns Paul Guth (Rathausplatz 6). Neben einer »Gottlieb«-Filiale betreibt er eine kleine Tankstelle. Die Zapfsäule steht in dem Vorgärtchen neben der Fichte.

In der Aufnahme folgen im Bereich der Unteren Hauptstraße das »Warengeschäft Franz X. Geiger« (Untere Hauptstr. 1),  die »Metzgerei & Wursterei Friedrich Seilnacht« (Untere Hauptstr. 3), das Geschäft von Uhrmachermeister Wilhelm Maier (Untere Hauptstr. 5) und das Kaufhaus von Alfred Zimmermann (Untere Hauptstr. 7). Den Abschluss bildet das Gasthaus »Sonne«, das bis 1932 »Lamm« hieß. Hier hängt bereits das schmiedeiserne Wirtshausschild, das von der »alten Sonne« am Rathausplatz hierher umgehängt wurde.

Auf dem oberen Bild ist am rechten Bildrand auch der alte Demetriusbrunnen zu erkennen, der 1945 beim Bombenangriff zerstört wird.

Standort des Fotografen: 47.883971, 8.343686

Rosalie Egle mit ihren Brüdern am Demetriusbrunnen, ca. 1934

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Hans-Martin Konhäuser zur Verfügung.

Die Modistin Rosalie Egle (verh. Konhäuser, 1917-2014) sitzt vergnügt mit drei Jungs auf dem Brunnentrog des Demetriusbrunnens. Es sind ihre jüngeren Brüder Ferdinand Egle (1919-2010), Hans Egle (1926-1951) und Rudolf Egle (1927-1992).

Es ist Sommer, das Wasser plätschert und die vier lächeln in die Kamera. Die Egles wohnen direkt nebenan am unteren Rathausplatz. Im Hintergrund ist das Café und die Bäckerei von Ernst Ritter (Rathausplatz 5) zu sehen. Das Haus wurde nach dem Großbrand 1921 erbaut. Der Eingang wird von zwei Bäumchen eingerahmt, an der Seitenwand zum Rathaus wächst eine Kletterpflanze, die mittlerweile bis unter das Dach reicht.

Vor dem Rathaus ist das Kriegerdenkmal zur Erinnerung des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 zu sehen. Es ist noch durch ein schmiedeeisernes Gitter eingefasst, das im Zweiten Weltkrieg für die Rüstungsindustrie eingeschmolzen wird. Davor ist ein zweites Denkmal zu erkennen: Ein pyramidenförmiges Gebilde, auf dessen Spitze das Abzeichen der NS-Volkswohlfahrt prangt. Der Demetriusbrunnen, 1912 eingeweiht, wird 1945 durch einen Bombentreffer zerstört.

Standort des Fotografen: 47.883751, 8.343710

Zwei Närrinnen in der Maienlandstraße, Fasnacht 1989

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Was wäre die Straßenfasnacht ohne Olga Geisinger (geb. Schmutz, 1919-?) und Gertrud Faller (geb. Schmid, 1925-2005)? Während andere im Alter allenfalls vom Straßenrand – oder sogar nur von der heimischen Fensterbank – aus dem närrischen Treiben zuschauen, werfen sich die beiden Mitten rein ins Getümmel. Sie lassen es sich am »Schmutzigen Dunschdig« nicht nehmen, den Zug der 20-Jährigen vom Gasthaus »Pilgerhof« ins Städtchen zu begleiten. Für beide Närrinnen ist es insofern eine besondere Fasnacht, weil ihre Enkelinnen Karin Geisinger und Heike Bölle in diesem Jahr bei den 20-Jährigen dabei sind. Ob sie das Fasnachtsgen von ihnen geerbt haben?

Olga Geisinger und Gertrud Faller laufen gerade am Haus Waßmer (Maienlandstr. 12) vorbei, das närrisch geschmückt ist. Schließlich feiern die »Laternenbrüder« ihr 100. Gründungsjubiläum.

Standort des Fotografen: 47.885437, 8.342487

Musikkapelle vor der »alten Sonne«, Fasnacht 1957

Dieses Foto stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.

Mit weißen Matrosenhemden und dunkelblauen Hosen bekleidet, marschieren die Musiker über den oberen Rathausplatz. Ob sie gerade ein Seemannslied oder einen Shanty zum Besten geben? Sie biegen gerade beim Gasthaus »Löwe«, dessen Fassade am linken Bildrand zu sehen ist, um die Ecke. Es ist Fasnacht und das närrische Volk zieht durch die Straßen und die Gasthäuser. Die Musiker gehören zu einer auswärtigen Musikkapelle. Falls sie in den »Löwen« reingehen sollten, werden da gleich die Wände wackeln!

Im Hintergrund ist die »alte Sonne« (Rathausplatz 9-10) zu sehen, in der sich schon seit Anfang der 1920er Jahre die Stadtmühle und Wohnungen befinden. Die Fassade ziert links ein Wandgemälde mit dem Stadtwappen.

Standort des Fotografen: 47.883922, 8.344906