Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Der 1855 gebaute Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Michael ist komplett eingerüstet. Er wird saniert, das Kupferdach erneuert und sein Mauerwerk verputzt. Das Foto wird vom Rathausturm aufgenommen. Der Blick fällt über die Dächer der Häuser am Rathausplatz, der Eggertenstraße und der Kirchstraße.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Die Kirchenbänke sind gut gefüllt. Schließlich wird kein normaler Sonntagsgottesdienst gefeiert. Es ist Fronleichnam und der Festgottesdienst findet statt. Es ist die Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil mit seinen liturgischen Reformen. Noch feiert Stadtpfarrer Karl Weickhardt (1905-1977) die Messe am Hochaltar mit dem Rücken zur Gemeinde. Noch ist die Messe auf Latein. Die Kanzel befindet sich im Langhaus links, wird aber bei der Innenrenovierung 1968 entfernt. Auch die Empore wird im Zuge dessen modernisiert werden. Die Gläubigen sitzen noch nach Geschlechtern getrennt. Auf der linken Seite sitzen die Frauen, was an den Damenhüten deutlich zu erkennen ist. In den vordersten Reihen sitzen die Nonnen des Vinzentiusordens in ihrer Schwesterntracht, die im Krankenhaus und im Kindergarten ihren Dienst tun.
Diese Fotos stellte dankenswerterweise Rita Willmann zur Verfügung.
Die Firmung in der katholischen Pfarrkirche St. Michael ist vorüber. Die feierliche Prozession zieht von der Kirche in Richtung Kaplanei in der Seppenhofer Straße. Vorneweg marschieren die Ministranten. Dahinter kommen die Geistlichen, u.a. Stadtpfarrer Karl Weickhardt (1905-1977), Vikar Heinz Körner (1920-2001) und der Freiburger Weihbischof Hermann Schäufele (1906-1977). Schäufele wird im folgenden Jahr vom Domkapitel zum Erzbischof gewählt und von Papst Pius XII. ernannt.
Dieses Foto stellte dankenswerterweise Gerald Münzer zur Verfügung.
Der Gottesdienst ist zu Ende. Stadtpfarrer Karl Weickhardt (1905-1977) verlässt die katholische Pfarrkirche St. Michael, begleitet von einer Schar Ministranten. Vor ihm geht der Oberministrant Gerald Münzer (geb. 1952). Die Gewänder der Messdiener werden von den katholischen Ordensfrauen genäht und bestickt, die in Löffingen im Krankenhaus und im Kindergarten wirken. Die Ministranten sind v.l.n.r. Peter Streit (1954-1966), Bernhard Benz (geb. 1954), Karl-Martin Kuster (?), Christian Bayer (geb. 1952), Walter Hauser, Gerald Münzer.
Vermutlich entsteht das Foto am Weißen Sonntag, worauf auch die Jungs in schwarzen Anzügen hindeuten, die im Hintergrund zu sehen sind. Außerdem warten Kirchgänger am Ausgang der Kirche, mit Regenschirmen bewaffnet. An einem normalen Kirchensonntag wird vermutlich auch eher nicht fotografiert, noch dazu bei solchem Schmuddelwetter!
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Dietmar Vogt und Rita Willmann zur Verfügung.
51 Kommunionkinder haben sich vor dem Hochaltar der katholischen Pfarrkirche St. Michael zu einem Gruppenfoto aufgestellt. Es sind die geburtenstarken Jahrgänge 1964/65, die hier versammelt sind. Aus den Händen von Stadtpfarrer Karl Weickhardt (1905-1977) haben sie die erste heilige Kommunion empfangen.
Wer weiß, wie die Erstkommunionkant*innen heißen?
1.Reihe, v.l.n.r.: Carola Benz (verh. Feser (1)), Petra Fehrenbach, Walburga (Babusch) Bayer, Angelika Beha, Beatrix Dörflinger, Pia Fehrenbach, Heike Petelka, Heike Fuß (mit langem Kleid (8)), Heidrun Beha, Gabi Fritsche, Elisabeth (Lilly) Ratzer, Annette Fritsche, Diana Farace (13)
2.Reihe, v.l.n.r.: Julia Wider (14), ???, Werner Beha, Detlef Beck, Andreas Benitz, Rainer Vetter, ??? Mürb, Dietmar Vogt (21), ???, Egon von der Heyd, Ingo Küßner, Helmar Bächle, Christoph Müller, Inge Streit, Monika Jordan (28)
3.Reihe, v.l.n.r.: Birgit Kuhlmann (29), ???, Uwe Streit, ???, Roland Münzer, Reinhold Tritschler, Ralf Speyer (35), Nicolai Mariani, ???, Felix Leber, Theresia (Resi) Göhry (1964-2013), Priska Isele (verh. Zemann (40))
4.Reihe, v.l.n.r.: ??? (41), ???, ???, Michael Guth, Frank Grießer, Günter Kaiser (46), Sebastian Butsch, Franz Scholz, Thomas Riegger, Helmut Heitzmann, Martin Rappenegger (51)
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Priska Zemann zur Verfügung.
Aus dem Wohnzimmerfenster vom Haus Isele (Haslachstr. 10) fällt der Blick auf die Straße in Richtung Städtchen. Schräg gegenüber steht das Doppelhaus Haslachstr. 1 und 3.
In der linken Gebäudehälfte (Haslachstr. 1) wohnen Elisabeth (Elis) Fehrenbach und ihre Schwester Anna Knöpfle geb. Fehrenbach (1912-2003). In der rechten Gebäudehälfte (Haslachstr. 3) wohnt die Witwe Luise Heizmann geb. Siebler (1914-1970), die Frau des 1960 verstorbenen Waldmeisters Adolf Heizmann, mit ihren Kindern Eugen (1942-2018), Bernhard (geb. 1947), Gertrud (geb. 1948), Fridolin (geb. 1949) und Maria (geb. 1951). Vor dem Haus parkt ein Auto. Hübsch anzusehen ist der Vorgarten, in dem es üppig blüht.
Der Blick geht weiter über den 1964 erbauten Kindergarten (Schulweg 3) hinweg zum Bauhof und Farrenstall in der Bittengasse. Halb verdeckt steht daneben ein kleines Häuschen, das Schlachthaus, das 1968 abgerissen wird. Der Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Michael ragt schlank in den Himmel empor.
Dieses Foto stellten uns dankenswerterweise Beate und Franz Hofmeier zur Verfügung.
Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Aber die Kriegsschäden sind auch noch ein Jahr später im Städtchen sichtbar. Auf dem unteren Rathausplatz klafft ein großer Bombentrichter. Ein Volltreffer im Frühjahr 1945 hatte den (alten) Demetriusbrunnen zerstört und Teile der Bachüberdeckung aufgerissen. Inzwischen ist wieder Normalität eingekehrt. Die Fronleichnamsprozession zieht durch die Untere Hauptstraße in Richtung Maienland. Vom Mailänder Tor aus hat der Fotograf einen guten Blick auf die Gläubigen der katholischen Pfarrgemeinde, die vorüber ziehen.
Verlag Flugbild GmbH, Bonn Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Ralf Gauger zur Verfügung.
Dieses Luftbild entsteht in der Nachkriegszeit, vermutlich in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre. Zu sehen ist im Vordergrund die katholische Pfarrkirche St. Michael, mit ihrem 1713-1715 erbauten Langhaus und Chor sowie ihrem 1855 an der Weststeite errichteten Turm. Auf dem Foto ist der Turm noch unverputzt. Schön auf dem Foto zu erkennen ist, dass die Kirche außerhalb des mittelalterlichen Altstadtrings steht.
Neben der Kirche ist rechts das Schlachthaus am Bittenbach zu sehen, das 1968 abgerissen wird, und dahinter der Farrenstall und der neu erbaute Bauhof. Weiter oben in der Bittengasse steht ein Trafohäuschen. Herausragende Gebäude im Städtchen sind das 1830/31 erbaute Rathaus und die beiden Gasthäuser »Sonne« (Rathausplatz 9-10) und »Löwe« (Rathausplatz 11), die den oberen Rathausplatz dominieren.
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Erika Fritsche und Angelika Grießer-Seemann zur Verfügung.
30 Mädchen in weißen Kleidern und 15 Jungs in schwarzen Anzügen stehen vor dem Hochaltar in der katholischen Pfarrkirche St. Michael. Es ist der Jahrgang 1960/61, der hier versammelt ist. Es ist ein aufregender Tag, denn sie haben soeben zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Und zu Hause warten die Geschenke zum Auspacken!
1.Reihe, v.l.n.r.: 1 Gerda Guth, 2 Christa Wolber, 3 Margareta Wolber, 4 Barbara Obergfell, 5 Marianne Fehrenbach, 6 Petra Zepf, 7 Angelika Grießer, 8 Sabine Prokisch, 9 Elisabeth Fritsche, 10 Erika Duttlinger, 11 Katharina Leber, 12 Gudrun Fuß, 13 Renate Sibold 2.Reihe, v.l.n.r.: 1 Regina Adrion, 2 Silvia Sibold, 3 Silvia Neumann, 4 Ulrike Großhans, 5 Angela Benz, 6 Patricia Baumgart, 7 Christa Egle, 8 Vera Walz, 9 Andrea Vogt, 10 Regina Schuler, 11 Claudia Beha, 12 Heidi Schmid, 13 Roswitha Wagenhaus, 14 Monika Huber 3.Reihe, v.l.n.r.: 1 Barbara Vogt, 2 Georg Beha, 3 Josef Zumstein, 4 Peter Hörig, 5 Franz Benz, 6 Rolf Göhringer, 7 Andreas Krieg, 8 Thomas Maier, 9 Rainer Laule, 10 Brigitte Hopp, 11 Andrea Benz 4.Reihe, v.l.n.r.: 1 Michael Binder, 2 Heiner Käfer, 3 Reinhold Spang, 4 Helmut Winkler, 5 Helmut Münzer, 6 Willi Link, 7 Thomas Rebholz
Dieses Foto stellten dankenswerterweise Ursula Glunk sowie Beate und Franz Hofmeier zur Verfügung.
Am 22. Februar 1945 werfen alliierte Flugzeuge über einhundert Bomben über dem Städtchen ab. Im Visier der Bomber ist das Bahngelände mit dem angrenzenden Sägewerk Josef Benz AG. Durch die entstehende Druckwelle werden weitere Häuser beschädigt und zahlreiche Dächer abgedeckt. Auch die Pfarrkirche St. Michael wird in Mitleidenschaft gezogen: Das Dach wird teilweise abgedeckt und Fensterscheiben gehen zu Bruch.
In der Chronik des katholischen Kirchenchores sind die Kriegsschäden an der Pfarrkirche erwähnt: »Am 19. und 22. Februar 1945 waren die Haupt-Fliegerangriffe auf unser Heimatstädtchen, bei denen auch das Kirchendach total zerstört wurde, sodass das Wasser durch die Decke in die Orgel drang und dieselbe zu zerstören drohte. Der Umsicht und Tatkraft unserer Organistin Fräulein Johanna Ganter sowie ihres Vaters Herr Otto Ganter ist es zu danken, dass die Orgel erhalten blieb. Die beiden spannten an Pfingsten 1945 eine Zeltplane über die Orgel und retteten somit die herrliche Orgel vor der Zerstörung durch das Wasser.«
Das Foto wird von der Bittengasse aufgenommen. Der nahe gelegene Farrenstall geht beim Fliegerangriff am 23. Februar 1945 in Flammen auf.
Vor dem Marienaltar der katholischen Pfarrkirche St. Michael ist die Weihnachtskrippe aufgebaut. Unterhalb der Häuser der Stadt Bethlehem ist der Stall zu sehen. Maria und Josef stehen um die Krippe, in der das Jesuskind liegt. Hirten mit ihren Schafen nähern sich zur Anbetung. Im Hintergrund ist eine Landschaft gemalt, am Nachthimmel strahlt der Stern von Bethlehem. Das Gemälde und auch die Krippe sind durch kleine Glühbirnen eingerahmt, die sie Szenerie beleuchten.
Dieses Foto stellte uns dankenswerterweise Karl Hauger zur Verfügung.
Der 51 Meter hohe Kirchturm der katholischen Pfarrkirche St. Michael ist eingerüstet, da er renoviert wird. Der Zimmermann Ulrich Fehrenbach (geb. 1935) steht auf dem Gerüst und lässt den Blick schweifen. So einen Rundblick hat man schließlich nicht alle Tage. Hinter ihm ragt der Turmhelm mit dem Kreuz in die Höhe. Im Zuge der Reovierungsarbeiten wird der Kirchturm verputzt und gestrichen. Bis dahin war das Mauerwerk zu sehen.